ANZEIGE

Oracle gegen Alphabet: Welche KI-Cloud-Aktie überzeugt in fünf Jahren?

Alphabet verdoppelt den Google-Cloud-Umsatz, während Oracle mit 169 Milliarden US-Dollar Schulden und negativem Free Cash Flow kämpft.

•• 6 Min
Oracle gegen Alphabet: Welche KI-Cloud-Aktie überzeugt in fünf Jahren?

Die Frage, welche KI-Cloud-Aktie in den kommenden fünf Jahren die bessere Wahl ist, beschäftigt Anleger weltweit. Sowohl Alphabet als auch Oracle fahren ihre Investitionen in Rechenzentren und künstliche Intelligenz massiv hoch. Doch die Risikoprofile der beiden Konzerne könnten unterschiedlicher kaum sein.

Alphabet ist das drittgrößte Cloud-Computing-Unternehmen und konnte den Umsatz von Google Cloud im dritten Quartal mehr als verdoppeln – auf 30,7 Milliarden US-Dollar. Oracle hingegen kämpft mit einer Schuldenlast von rund 169 Milliarden US-Dollar, die die Aktionäre verunsichert. Die Bank of America schätzt, dass sich die Ausgaben für Rechenzentrum-Infrastrukturen bis 2028 auf 2,1 Billionen US-Dollar mehr als verdoppeln werden.

Beide Unternehmen befinden sich mitten in einer Ausgabenexplosion für künstliche Intelligenz. Nicht jedes Unternehmen, das jetzt Geld für KI-Cloud-Computing ausgibt, wird später entsprechende hohe Umsätze und Gewinne vorweisen können. Die Aktienkurse reagierten zuletzt unterschiedlich: Alphabet (GOOGL -2,20 Prozent) (GOOG -1,93 Prozent) und Oracle (ORCL -6,93 Prozent) gaben nach.

Alphabet verdoppelt den Google-Cloud-Umsatz und steigert die operative Marge

Der Alphabet-Aktienkurs fiel zuletzt deutlich angesichts der Sorgen der Investoren über die hohen Kapitalausgaben, die dieses Jahr voraussichtlich bis zu 205 Milliarden US-Dollar erreichen werden. Diese Ausgaben haben zu einem negativen Free Cash Flow von 9,1 Milliarden US-Dollar geführt, was viele Alphabet-Aktionäre beunruhigt.

Doch die Anleger scheinen zwei Faktoren missverstanden zu haben: Erstens stammten 5,1 Milliarden US-Dollar des negativen Free Cash Flow aus einer einmaligen Gebühr an die Europäische Kommission, wodurch der Rückgang nicht so schwerwiegend ist, wie er zunächst scheint. Der zweite Punkt ist, dass sich Alphabets KI-Ausgaben angesichts steigender Google-Cloud-Umsätze bereits auszuzahlen beginnen.

Die Google-Cloud-Umsätze verdoppelten sich im dritten Quartal, das am 30. September endete, auf 30,7 Milliarden US-Dollar mehr als. Das ist eine außergewöhnlich hohe Wachstumsrate und zeigt, warum die Kapitalausgaben des Unternehmens so schnell steigen. Die steigende Nachfrage nach Rechenkapazität ermutigt Alphabet, die Ausgaben hochzufahren, und trotz der hohen Kosten scheint die Nachfrage weiterhin schneller zu wachsen als die Kapazitäten.

Das Unternehmen gab an, dass Google Cloud einen Cloud-Rücklaufbestand von 561 Milliarden US-Dollar hat, der seiner Schätzung nach innerhalb der nächsten 24 Monate in Umsätze umgewandelt wird. Negativer Free Cash Flow ist zugegebenermaßen kein gutes Zeichen. Doch das Unternehmen kann die Ausgaben jederzeit drosseln, sobald es über ausreichend Rechenkapazität verfügt. Und wenn es dies tut, dürften die stark steigenden Cloud-Umsätze wahrscheinlich dazu beitragen, den Free Cash Flow des Unternehmens wieder in den positiven Bereich zu bringen – insbesondere unter Berücksichtigung dessen, dass das operative Einkommen von Google Cloud kürzlich auf 11 Milliarden US-Dollar verdreifacht wurde und die operativen Margen auf 36 Prozent gestiegen sind.

Oracle finanziert sein Wachstum mit Schulden und drückt den Aktienkurs

Oracle investiert ebenfalls stark in Rechenzentrum-Infrastrukturen, wobei das Management angibt, dass die Kapitalausgaben dieses Jahr insgesamt bis zu 95 Milliarden US-Dollar betragen werden. Das ist ein Anstieg gegenüber 55,7 Milliarden US-Dollar im Geschäftsjahr 2026.

Investoren stehen dem beschleunigten Ausgabenwachstum von Oracle skeptisch gegenüber, und sie mögen es gar nicht, wie das Unternehmen diese durch Aufnahme von Schulden finanziert. Um Bedenken auszuräumen, kündigte die Führungsebene kürzlich an, die Kapitalbeschaffung bis zum Geschäftsjahr 2030 auf zusätzliche 20 Milliarden US-Dollar zu begrenzen – zusätzlich zu den kürzlich beschafften 20 Milliarden US-Dollar.

Obwohl dies die Ängste der Anleger vorübergehend linderte, kehrten sie wenige Tage später mit voller Wucht zurück, als Oracle ankündigte, alle 20 Milliarden US-Dollar sofort und nicht über die nächsten Jahre hinweg zu beschaffen. Oracle hat insgesamt etwa 169 Milliarden US-Dollar an Schulden, was die Anleger verunsichert hat und dazu geführt hat, dass der Oracle-Aktienkurs im vergangenen Jahr um 50 Prozent gefallen ist.

Für Oracle-Anleger muss dies jedoch nicht ausschließlich schlechte Nachrichten sein, da das Management angibt, der Free Cash Flow könnte im Geschäftsjahr 2029 bei 30 Milliarden US-Dollar oder höher liegen – ein scharfer Kontrast zum negativen Free Cash Flow von 23,7 Milliarden US-Dollar im Geschäftsjahr 2026. Wenn Anleger mit etwas zusätzlichem Risiko einverstanden sind, könnte die Oracle-Aktie eine gute Investition sein, da die Ausgaben des Unternehmens in den kommenden Jahren abflachen und der Free Cash Flow sich erholt.

aktien.news verglich beide Cloud-Konzerne bereits mehrfach

Der Wettbewerb zwischen Alphabet und Oracle ist kein neues Thema. Bereits am 15.08.2026 berichtete aktien.news, dass Cloud-Computing zum Herzstück der KI-Entwicklung geworden ist und die großen Cloud-Infrastrukturanbieter Plattformen bereitstellen, auf denen Entwickler ihre KI-Anwendungen aufbauen. Laut Statista belegten Alphabet und Oracle damals die Plätze drei und vier unter den weltgrößten Cloud-Infrastrukturunternehmen, mit Marktanteilen von 14 Prozent beziehungsweise 4 Prozent.

Am 30.10.2026 erlebte der Markt für KI-Investitionen dann eine deutliche Zäsur. Wie aktien.news berichtete, zeichnete sich an der Wall Street das Ende der Ära ungeprüfter Kapitalausgaben ab. In einer dramatischen Divergenz fielen die Aktien von Alphabet um 12,29 Prozent auf 288,32 US-Dollar, während Oracle um 10,7 Prozent auf 144,54 US-Dollar zulegte. Diese Aufspaltung verdeutlicht eine wachsende Präferenz der Anleger für Unternehmen, die unmittelbare, greifbare Renditen auf das investierte Kapital nachweisen können.

Auch Oracle selbst stand wiederholt im Fokus. Bereits am 16.09.2026 berichtete aktien.news, dass Oracle sich frühzeitig im KI-Boom positioniert hat, aber mit Skepsis an der Börse kämpft. Während Tech-Giganten wie Nvidia und Micron Technology mit Kursgewinnen von 885 Prozent beziehungsweise 1.212 Prozent in fünf Jahren glänzten, legte Oracles Aktie im selben Zeitraum nur um vergleichsweise bescheidene 69 Prozent zu. Am 11.09.2026 meldete aktien.news zudem, dass Oracle im ersten Geschäftsquartal 2027 die Analystenerwartungen deutlich übertraf: Der Nettogewinn stieg auf 4,76 Milliarden US-Dollar (1,56 US-Dollar pro Aktie), der Umsatz kletterte auf 19,35 Milliarden US-Dollar und übertraf die Konsensschätzungen von 19,13 Milliarden US-Dollar. Der zentrale Wachstumstreiber war das Cloud-Geschäft mit einem Umsatzplus von 62 Prozent.

Alphabet wirkt für Anleger derzeit als die weniger riskante Wahl

Für deutsche Privatanleger lohnt sich ein genauer Blick auf die Kapitaldisziplin der beiden Konzerne. Alphabet ist bereits der drittgrößte Akteur im Cloud-Segment und positioniert sich laut der Analyse gut, um erhebliche Umsätze aus seinem massiven Google-Cloud-Rücklaufbestand zu generieren. Der negative Free Cash Flow resultiert zu einem erheblichen Teil aus einer einmaligen Zahlung, während das operative Geschäft der Cloud-Sparte mit einer Marge von 36 Prozent hochprofitabel arbeitet.

Oracle hingegen finanziert sein Wachstum über Schulden. Die Ankündigung, 20 Milliarden US-Dollar sofort statt über mehrere Jahre aufzunehmen, zeigt, wie stark der Kapitalbedarf des Unternehmens ist. Die 169 Milliarden US-Dollar Schulden und der Kursrückgang von 50 Prozent im vergangenen Jahr spiegeln die Skepsis der Anleger wider. Gleichzeitig lockt die Aussicht auf einen Free Cash Flow von 30 Milliarden US-Dollar im Geschäftsjahr 2029.

Beide Aktien könnten langfristige Investitionen wert sein, doch Alphabet wirkt derzeit als weniger riskant. Diese Einschätzung stammt aus der zitierten Analyse und stellt keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Anleger sollten ihre eigene Risikobereitschaft und Anlagestrategie prüfen.

Oracle erwartet erst im Geschäftsjahr 2029 wieder positiven Free Cash Flow

Für die kommenden Jahre stehen konkrete Prognosen im Raum. Alphabet rechnet damit, dass der Cloud-Rücklaufbestand von 561 Milliarden US-Dollar innerhalb der nächsten 24 Monate in Umsätze umgewandelt wird. Oracle erwartet, dass die Kapitalausgaben abflachen und der Free Cash Flow im Geschäftsjahr 2029 wieder positiv ausfällt – das Management nennt 30 Milliarden US-Dollar oder höher. Zudem will Oracle die Kapitalbeschaffung bis zum Geschäftsjahr 2030 auf zusätzliche 20 Milliarden US-Dollar begrenzen.

Auf Marktebene rechnet die Bank of America damit, dass sich die Ausgaben für Rechenzentrum-Infrastrukturen bis 2028 auf 2,1 Billionen US-Dollar mehr als verdoppeln. Ob beide Konzerne von diesem Wachstum gleichermaßen profitieren, hängt davon ab, wie schnell sie ihre Kapazitäten in tatsächliche Umsätze umwandeln können.

Drei Begriffe helfen beim Verständnis der KI-Cloud-Investitionen

  • Free Cash Flow: Der frei verfügbare Zahlungsmittelüberschuss eines Unternehmens nach Abzug aller Investitionen.
  • Kapitalausgaben: Ausgaben eines Unternehmens für langfristige Vermögenswerte wie Rechenzentren und Ausrüstung.
  • Rücklaufbestand (Backlog): Bereits vertraglich zugesagte Aufträge, die noch nicht als Umsatz verbucht wurden.
AlphabetOracleKi-CloudGoogle CloudFree Cash FlowKapitalausgabenCloud-ComputingAktie

Meistgelesene News

  1. Kellogg's ersetzt Reiskörner in Rice Krispies wegen Wetterbedingungen
  2. SpaceX-Aktie: Was 10.000 Dollar bis 2030 wert sein könnten
  3. Motley Fool: Nvidia, Micron und Broadcom sind die Top-KI-Aktien im November
  4. Okta steigt nachbörslich nach Aufnahme in den S&P 500
  5. Mercedes-CFO Harald Wilhelm: Nachfolge beim Autobauer bleibt offen

Disclaimer


Wichtiger Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte:

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen dieser Publikation Interessenkonflikte bestehen:

1. Die Stock Market Media Ltd. und ihr nahestehende Personen besitzen Aktien der hier empfohlenen Gesellschaften und beabsichtigen, diese im Rahmen und zu jedem Zeitpunkt dieser Empfehlung zu verkaufen. Hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

2. Der Herausgeber dieser Publikation, sowie die verantwortlichen Redakteure erhalten für die Erstellung eine finanzielle Vergütung. Auch hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

3. Beachten Sie auch die weitergehenden Ausführungen zu bestehenden Interessenkonflikten im nachfolgenden Disclaimer, u.a. unter Ziff. 2.

Wichtige Informationen und Pflichtmitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie gemäß Finanzanlageverordnung (FinAnV).

Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit als Ersteller von Anlagestrategieempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder von Anlageempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, (bisher „Finanzanalysen“) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) gemäß WpHG angezeigt. Die Pflichten der Stock Market Media Ltd. regeln sich primär nach den §§ 85, 86 WpHG, der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 und der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958.

Angaben über den/die Ersteller dieser Publikation:
Verantwortlich für die Erstellung der Texte und Inhalte dieser Publikation ist Herr Roberto Gonçalves de Albuquerque, als Analyst und Chefredakteur. Herausgeber ist die Stock Market Media Ltd., 405 Kings Road, Flat 600, London; SW10 0BB, Vereinigtes Königreich, vertreten durch den Director Roberto Gonçalves de Albuquerque.

Wichtige Hinweise zur Erstellung dieser Veröffentlichung:
Diese Veröffentlichung enthält sowohl Tatsachen und Fakten zu den besprochenen Unternehmen, als auch rein subjektive Werturteile, Interpretationen, Schätzungen, Hochrechnungen, Vorhersagen und Preisziele. Diese versuchen wir, möglichst transparent voneinander abzugrenzen, um irreführende Angaben zu vermeiden. Recherche, Aufbereitung und Formulierung erfolgen dabei unter Einsatz gängiger digitaler und KI-gestützter Hilfsmittel; die inhaltliche Prüfung und die redaktionelle Verantwortung liegen bei uns. Die wesentlichen Grundlagen und Maßstäbe unserer Werturteile und Bewertungen, der besprochenen Aktien, basieren auf folgender Vorgehensweise:

Beurteilung und Bewertung von Unternehmen nach herkömmlichen Bewertungsmethoden (grundlegender Bewertungsansatz)

  • Einschätzung des Potentials der zukünftigen Unternehmensentwicklung (Wachstumsansatz) und Hochrechnung auf das entsprechende Bewertungspotential (Kurs-Potential-Analyse) sowie einer möglichen Unternehmens-Aktien-Bewertung aufgrund potentieller Gewinnerwartungen (KGV Hochrechnung)
  • Einschätzung des von uns erwarteten Best-Case-Szenarios im absoluten Erfolgsfall des Unternehmens (Blue-Sky-Potential-Ansatz)
  • Effekt der von uns erwarteten, gesteigerten Bekanntheit der empfohlenen Aktie auf den Aktienkurs durch einen starken Anstieg der Nachfrage am Markt (insbesondere maßgeblich bei marktengen oder neu bzw. erstmals empfohlenen Aktien) aufgrund der von uns oder Dritten veröffentlichten Publikationen (meistens Kaufempfehlungen), (Multiplikator- / Momentum-Effekt, Hype), dadurch überproportional steigende Rendite/Aktienkurs bei entsprechend steigendem Risiko
  • Technische Analyse des Aktienkurses gemäß gängiger Analyse-Methoden, meist zur Voraussage von Kurs-Signalen (Kauf- oder Verkaufssignal, Ausbruch der Aktie, Festlegung von Kurszielen, Unterstützungs- oder Widerstandsbereichen, erwarteten Mindestbewegungen oder Mindest-Gegenbewegungen, Voraussage von Signalpunkten (wenn-dann), etc.), größtenteils auf der erwarteten Massenpsychologie aufbauend. (technischer Ansatz).

Herkömmliche Bewertungsansätze sind bei jungen oder noch umsatzlosen Unternehmen oft schlecht sinnvoll anwendbar. Daher stützen wir uns bei der Bewertung von solchen Unternehmen tendenziell auf die von uns errechnete Potential-Analyse, sowie die Einschätzung der Nachfrage nach solchen Aktien am Kapitalmarkt. Letztendlich entscheidet der Markt über den Aktienkurs eines Unternehmens. Entsteht durch umfangreiche Empfehlungen einer Aktie, eine exzessive Nachfrage nach dieser, ist es möglich, dass der Aktienkurs bei einem hohen Handelsvolumen überdurchschnittlich steigt. Dies führt zwar zu extremen Gewinnmöglichkeit, erhöht jedoch entsprechend das Risiko einer Blasenbildung mit entsprechendem Kursrückgang. Durch die gesteigerte Volatilität der Aktie in solchen Situationen ergeben sich überdurchschnittliche Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, sowohl in beide Handelsrichtungen als auch bei wiederkehrenden Gegenbewegungen. Auch solche Marktentwicklungen sind ein wichtiger Teil unserer Handelsempfehlungen und Bewertungsansätze.

Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

Hinweis zu Informationsquellen:
Die Zuverlässigkeit von Informationsquellen wird von uns vor deren Verwendung ausführlich geprüft und von uns entsprechend ihrer Glaubwürdigkeit und Bedeutung subjektiv bewertet. Dabei entscheiden wir nach eigenen Maßstäben, welche Quellen wir für relevant, zu konservativ oder zu optimistisch halten. Letztendlich legen wir unsere Empfehlungen aufgrund unserer persönlichen Einschätzungen fest. Bei der Informationsbeschaffung greifen wir auf zahlreiche öffentlich zugängliche Quellen zurück wie z.B. Pressemitteilungen, Ad-Hoc-Mitteilungen, Unternehmensmeldungen, Firmenpräsentationen, Publikationen und Artikeln zum besprochenen Unternehmen, gängige Finanzmedien im In- und Ausland sowie auf Unternehmens- oder Branchen-Analysen Dritter.

In unseren Publikationen werden ausschließlich öffentlich verfügbare Informationen und Quellen, sowie vom Unternehmen selbst verbreitete Informationen verwendet.

Hinweis zu bestehenden Interessenkonflikten:
Wir weisen hiermit darauf hin, dass Gesellschafter, Redakteure, Mitarbeiter sowie Personen bzw. Unternehmen die an der Erstellung dieser Veröffentlichung beteiligt sind, sowie Auftraggeber (Dritte) der Publikation von Stock Market Media Ltd. zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung direkt oder indirekt Anteile an Wertpapieren, welche im Rahmen der jeweiligen Publikation besprochen werden, halten. und daher an einer Kurs- und/oder Umsatzsteigerung, d.h. auch einer erhöhten Handelsliquidität interessiert sind, da die Absicht besteht, in unmittelbarem Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung diese Wertpapiere zu verkaufen und an steigenden Kursen und Umsätzen zu partizipieren. Ein Kurszuwachs der Aktien der vorgestellten Unternehmen kann zu einem Vermögenszuwachs bei diesen Personen führen. Durch die Besprechung des Unternehmens können jedenfalls der Aktienkurs des Unternehmens erheblich beeinflusst werden. Insbesondere wird auch durch Wertpapiertransaktionen der Aktienkurs der besprochenen Unternehmen maßgeblich beeinflusst. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um Unternehmen handelt deren Aktien keine breite Marktkapitalisierung haben und bei denen nur ein enger Markt besteht. Hier können auch nur geringe Auftragsvolumen erhebliche Auswirkungen auf die Kurse haben. Sie sind aber auch daran interessiert, dass der Kurs des besprochenen Unternehmens sinkt, wenn sie deren Aktien günstiger erwerben wollen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Stock Market Media Ltd. und seine Mitarbeiter werden zudem für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und Veröffentlichung dieser Publikation sowie für andere Dienstleitungen entgeltlich entlohnt. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Diese Vergütung kann durch das Unternehmen über das die Stock Market Media Ltd. Informationen veröffentlicht, durch mit diesen Unternehmen verbundene Dritte oder sonstige Dritte, die ein Interesse in Bezug auf die im Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung besprochenen Unternehmen verfolgen, erfolgen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Dieser wird zunächst dadurch begründet, dass die Stock Market Media Ltd. im Interesse ihres Auftraggebers ihre Ausführungen vornehmen könnte. Die Stock Market Media Ltd. und/oder mit ihr verbundene Unternehmen haben mit der gegenständlichen Gesellschaft bzw. mit deren Aktionären eine kostenpflichtige Vereinbarung zur Erstellung der redaktionellen Besprechung getroffen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Hinweis zur Handhabe der internen Organisationspflichten:
Aufgrund der geringen Unternehmensgröße des Herausgebers, ist eine interne Kontrolle der Compliance Prozesse der an dieser Publikation mitwirkenden Mitarbeiter und sonstigen Beteiligten überschaubar.

Verantwortliche Aufsichtsbehörde:
Die Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit gemäß § 86 WpHG bei der BaFin angezeigt.