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Zwei ETFs für den Bärenmarkt: Fokus auf Dividenden statt Kurse

Bei drohendem Abschwung setzt der Autor auf dividendenstarke Unternehmen und Covered-Call-Strategien statt auf kurzfristige Kursgewinne.

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Zwei ETFs für den Bärenmarkt: Fokus auf Dividenden statt Kurse

Wenn ein Konjunkturabschwung droht, rückt für viele Anleger die Frage in den Mittelpunkt, wie sie ihr Depot durch turbulente Zeiten bringen. Ein Ansatz, den ein Autor bei The Motley Fool verfolgt, lautet: in gute Unternehmen investieren und sich auf die Dividenden konzentrieren, anstatt auf die Aktienkurse. Zwei ETFs stehen dabei im Fokus – der Schwab U. S. Dividend Equity ETF und der Amplify CWP Enhanced Dividend Income ETF.

Die Grundidee ist einfach: Statt täglich auf schwankende Kurse zu schauen, sollen regelmäßige Dividendenzahlungen für Verlässlichkeit sorgen. Der Autor beschreibt, dass diese beiden ETFs es ihm ermöglichen, die Marktschwankungen zu ignorieren und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren – und sich durch Dividenden abzulenken. Gerade in Phasen fallender Kurse kann ein stetiger Zahlungsstrom die Nerven beruhigen.

Der Schwab U. S. Dividend Equity ETF filtert dividendenstarke Aktien in mehreren Schritten

Der Schwab U. S. Dividend Equity ETF verfolgt laut dem Beitrag einen relativ komplexen Screening-Prozess, um dividendenstarke Aktien auszuwählen. Das bedeutet, dass der Fonds mehrere Auswahlkriterien durchläuft, um Unternehmen mit hohen Ausschüttungen zu identifizieren. Für Anleger ist das insofern relevant, als ein solches mehrstufiges Verfahren darauf abzielt, nicht nur die höchsten, sondern auch tragfähige Dividenden zu finden.

Der Amplify CWP Enhanced Dividend Income ETF erzielt Zusatzerträge durch Covered Calls

Der zweite Fonds, der Amplify CWP Enhanced Dividend Income ETF, geht einen anderen Weg: Er verkauft strategisch Covered Calls auf einem kuratierten Portfolio von Dividendenaktien. Bei einer Covered-Call-Strategie schreibt der Fonds Kaufoptionen auf Aktien, die er selbst hält, und erzielt dadurch zusätzliche Prämieneinnahmen. Diese Prämien können die laufenden Erträge erhöhen – allerdings geht damit auch ein Verzicht auf einen Teil möglicher Kursgewinne einher, da die Aktien bei Ausübung zu einem festgelegten Preis abgegeben werden können.

Deutsche Anleger sollten die unterschiedlichen Mechanismen der beiden Fonds beachten

Für deutsche Privatanleger ist der Blick auf solche Strategien interessant, weil sie eine Alternative zur reinen Kursorientierung darstellen. Wer sein Depot breiter aufstellt und auf regelmäßige Ausschüttungen setzt, kann in schwachen Marktphasen gelassener bleiben. Wichtig ist, die Funktionsweise der Instrumente zu verstehen: Ein dividendenorientierter ETF und ein Fonds mit Covered-Call-Strategie verhalten sich unterschiedlich und bringen jeweils eigene Chancen und Risiken mit sich.

Der Beitrag von The Motley Fool stellt die beiden ETFs als Werkzeuge vor, mit denen der Autor einem drohenden Bärenmarkt begegnen möchte. Die zentrale Botschaft lautet, sich nicht von kurzfristigen Kursschwankungen leiten zu lassen, sondern auf die Erträge aus Dividenden zu setzen. Ob ein solcher Ansatz zum eigenen Anlageziel passt, muss jeder Anleger selbst entscheiden – abhängig von Risikobereitschaft, Anlagehorizont und der Bereitschaft, sich mit den Mechanismen dieser Fonds auseinanderzusetzen.

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