ANZEIGE

Versandkosten steigen stark: Kleine Händler fürchten Schlag im Weihnachtsgeschäft

Hohe Kraftstoffpreise treiben die Frachtraten; Händler wie Jenni Shields zahlen fast sechs Dollar pro Paket und tragen die Differenz selbst.

•• 7 Min
Versandkosten steigen stark: Kleine Händler fürchten Schlag im Weihnachtsgeschäft

Kleine und mittlere Einzelhändler in den USA gehen mit erheblichen Sorgen in die Weihnachtssaison. Die Versandkosten schnellen wegen hoher Kraftstoffpreise in die Höhe, und viele Kleinunternehmer können mit dieser Entwicklung nicht Schritt halten. Gegenüber CNBC gaben mehrere von ihnen an, sie erwägen, ihre Versandgebühren zu erhöhen oder ganz auf den kostenlosen Versand zu verzichten. Fachleute rechnen in diesem Jahr mit einem nahezu rekordverdächtigen Niveau bei den Versandkosten.

Größere Marktteilnehmer könnten nach Einschätzung von Branchenkennern vergleichsweise unbeschadet davonkommen. Die Hauptlast der gestiegenen Belastung tragen dagegen kleinere Unternehmen. Ein Beispiel ist Jenni Shields, die vor acht Jahren ihr Kleinunternehmen Evie Pearl Handmade gründete und handgemachte Haaraccessoires wie Schleifen und gesteppte Stirnbänder verkauft. Sie führt das Geschäft aus ihrem Gästezimmer zu Hause.

Bei der Gründung vor acht Jahren zahlte Shields 2,93 Dollar für den Versand einer Bestellung, was inflationsbereinigt heute etwa 4 Dollar entspricht. Im vergangenen Jahr kostete ein durchschnittliches Versandetikett für ihre Produkte nach ihren Angaben rund 4,50 Dollar. Als sie jedoch im vergangenen Monat eine typische Charge von Bestellungen bei ihrem lokalen Büro des United States Postal Service (USPS) in Kansas City, Kansas, abgab, stellte sie fest, dass der Versand im Durchschnitt fast 6 Dollar pro Paket kostete. Shields berechnet ihren Kunden 6 Dollar an Versandkosten, wovon etwa 1,50 Dollar zur Deckung ihrer Verpackungsmaterialien dienen. Der starke Anstieg bedeutet für sie, dass sie mit ihren Bestellungen die Kosten nicht mehr deckt, sondern die Mehrkosten selbst trägt. „In diesem Moment verliere ich Geld, und ich habe in diesem Jahr einen enormen Schlag erlitten“, sagte Shields. „Ich habe das Gefühl, dass die Versandkosten langsam, aber stetig gestiegen sind, und das tut mir wirklich leid.“

Die Luftfracht verteuert sich um 43 Prozent gegenüber dem Vorjahr

Der Anstieg der Kraftstoffpreise seit den Angriffen der USA und Israels auf den Iran im Februar hat die Kosten für den Seefracht-, Luftfracht-, Schienen- und Straßenverkehr in die Höhe getrieben. Das bedeutet höhere Ausgaben in allen Bereichen – vom Versandriesen Amazon, der im dritten Quartal einen Anstieg seiner Versandausgaben um 11 Prozent im Vergleich zum Vorjahr meldete, bis hin zu einzelnen Einzelhändlern. Weltweit liegt die Luftfracht laut dem Transportmarkt Freightos bei etwa 3,37 Dollar pro Kilogramm, ein Anstieg von 43 Prozent gegenüber einem ähnlichen Zeitraum vor einem Jahr. Judah Levine, Leiter der Forschung bei Freightos, erklärte, neben den höheren Kraftstoffpreisen treibe auch die Nachfrage nach schnellem Versand von Hardware für den Bau von Rechenzentren die Luftfrachtraten – und das bereits Wochen bevor die letzten Weihnachtspakete in den Himmel steigen. Jason Seidl, Managing Director und Verkehrsanalyst bei TD Cowen, sagte, dieser Anlauf werde bei den Unternehmen „kurzfristig ihre Margen zusammendrücken“. Größere Unternehmen seien dem Spotmarkt tendenziell nicht ausgesetzt und verfügten über sogenannte dedizierte Verträge.

Todd Shelton rechnet seinen Kunden erstmals Rücksendekosten an

Diese Vertragsstruktur hilft kleineren Unternehmen nicht, die auf einem schmalen Grat wandeln: Sie wollen Kunden nicht vergraulen, die fast eine Generation lang an kostenlosen Versand gewöhnt sind. Todd Shelton, Gründer des 23 Jahre alten, gleichnamigen Bekleidungsunternehmens in New Jersey, das hochwertige Herrenjeans, T-Shirts und Hemden lokal herstellt, begann diese Woche erstmals, seinen Kunden die Rücksendekosten in Rechnung zu stellen, nachdem er die höheren Ausgaben in diesem Jahr selbst getragen hatte. Die Versandkosten werden von den Rückerstattungen der Kunden abgezogen. Shelton sagte, seine Kosten für Materialien wie seinen importierten japanischen Denim und das Hemdengewebe aus Portugal seien ebenfalls gestiegen. Das Unternehmen sei weiterhin profitabel, doch die höheren Kosten hätten die Gewinnmargen geschmälert. Er erwäge daher, die Preise zu erhöhen oder den Kunden Versandkosten anzurechnen.

Auch Shields denkt über eine Anpassung nach: Sie erwägt, ihre Versandkosten zum ersten Mal seit sechs Jahren zu erhöhen, um mit den Steigerungen Schritt zu halten. Die Weihnachtszeit gehört zu den geschäftigsten Phasen für ihr Unternehmen. Sie gab jedoch an, einen Rückgang der Verkäufe aufgrund der Versandkosten zu beobachten. „Ich kann nicht mit Amazon beim kostenlosen Versand konkurrieren. Das kann ich nicht. Ich kann es mir nicht leisten“, sagte sie. „Ich sehe, wie ein großer Teil meines Prozentsatzes, der eigentlich mir und meiner Familie zugutekommen sollte, für die Versandkosten draufgeht.“

Bereits im März führte der USPS einen Treibstoffzuschlag ein

Die aktuelle Entwicklung ist Teil einer längeren Kette von Kostensteigerungen im Transportsektor. Bereits am 26.03.2026 berichtete aktien.news, dass der United States Postal Service einen Treibstoffzuschlag von 8 Prozent auf Paketsendungen einführen will. Es handelte sich dabei um das erste Mal in der Geschichte des US-Postdienstes, dass eine solche Gebühr speziell zur Deckung gestiegener Treibstoffkosten erhoben wird; der Aufschlag sollte ausschließlich für Pakete gelten und keine Auswirkungen auf den klassischen Briefversand haben. Am 18.09.2026 meldete aktien.news, dass der Dieselpreis einen Allzeithöchststand von 6,31 Dollar pro Gallone erreichte. Ökonomen und Lieferketten-Experten sagten damals voraus, dass die steigenden Kosten im Transportsektor langfristig die Preise für fast alle Güter in der Wirtschaft nach oben treiben werden. Am 26.09.2026 berichtete aktien.news, dass die Transportkosten in den USA auf dem höchsten Niveau seit der Covid-Pandemie liegen; laut dem Automobilclub AAA erreichte Diesel am 22. September einen Rekordwert von 6,53 US-Dollar. Am 15.10.2026 folgte der Bericht, dass die Frachtkosten für Öltanker explodieren: Für die Reise des Supertankers „Esteem Explorer“ mit etwa 2 Millionen Barrel Rohöl von den Vereinigten Staaten nach Japan fielen 81 Millionen US-Dollar an, nach durchschnittlich 9,1 Millionen Dollar im Vorjahr – 40,50 Dollar pro Barrel und damit etwa das Neunfache des Vorjahresniveaus.

Die Zuschläge von UPS, FedEx und USPS gelten bis zum Saisonende

Versender wie UPS, FedEx und USPS haben weihnachtliche Zuschläge eingeführt, deren Höhe je nach Paketart variiert und die bis zum Ende der Saison gelten. Obwohl solche Gebühren während der jährlichen Hochphase üblich sind, sind sie in den vergangenen Jahren weiter gestiegen. Dennoch geben die Verbraucher weiterhin Geld aus: Laut der National Retail Federation wird erwartet, dass die Einzelhandelsumsätze bis Jahresende um 4,2 Prozent wachsen, was einem Gesamtausgabenbetrag von 1,01 Billionen Dollar entspricht. Im Vorjahr beliefen sich die Weihnachtsumsätze auf 972 Milliarden Dollar, was einem Wachstum von 3,1 Prozent entsprach. Ein Teil dieses Wachstums resultiert aus der Inflation, die Verbraucher zahlen also mehr für dieselben Waren. „Alle Kunden erwarten, in diesem Weihnachten mehr auszugeben, aber ein Teil dessen, warum sie erwarten, mehr auszugeben, ist, dass sie erwarten, dass die Dinge mehr kosten werden, nicht weil sie gerne mehr ausgeben möchten oder hofften, mehr Menge an Waren zu erhalten“, sagte Aaron Cheris, Leiter der globalen Einzelhandelspraxis bei Bain & Company. Nicht-diskretionäre Kategorien dürften seiner Einschätzung nach gut abschneiden, weil Lebensmittel ohnehin gekauft werden müssten, während weniger übrig bleibendes Geld für diskretionäre Waren zur Verfügung stehe. Cheris deutet darauf hin, dass es ein rekordverdächtiges Jahr für die Versandkosten wird, was immense Belastungen für kleinere Einzelhändler bedeutet. Viele Händler könnten im ersten Quartal des nächsten Jahres in finanzielle Schwierigkeiten geraten, wenn sie versuchen, die Weihnachtssaison zu überstehen. Große Einzelhandelsunternehmen werden ebenfalls mit steigenden Kosten konfrontiert sein, die Auswirkungen aber möglicherweise erst in späteren Quartalen spüren, da sie bereits abgeschlossene Versandverträge haben und Kontrolle über ihre eigenen Lieferflotten besitzen. „Wenn überhaupt, begünstigt dies die großen Player gegenüber den kleinen, aber es ist irgendwie für alle etwas schlecht“, sagte Cheris.

Die Kostenlast trifft kleine Händler härter als große Konzerne

Für Privatanleger, die sich mit Einzelhandels- und Logistikwerten beschäftigen, liefert der Quelltext vor allem eine strukturelle Beobachtung: Die Kostenlast verteilt sich ungleich. Amazon meldete im dritten Quartal 11 Prozent höhere Versandausgaben als im Vorjahr, kann als großer Marktteilnehmer aber auf dedizierte Verträge und eigene Lieferflotten zurückgreifen. Kleinere Händler wie Evie Pearl Handmade oder Sheltons Bekleidungsunternehmen haben diese Möglichkeit nicht und tragen gestiegene Kosten zunächst selbst. Gleichzeitig wächst der Einzelhandelsumsatz laut National Retail Federation nominal um 4,2 Prozent, wobei ein Teil dieses Wachstums auf Inflation zurückgeht. Wer die Margenentwicklung im US-Einzelhandel verfolgt, sollte daher die Kostenstruktur und die Vertragslage eines Unternehmens stärker gewichten als das reine Umsatzwachstum. Eine Kauf- oder Verkaufsempfehlung lässt sich daraus nicht ableiten.

Kleine Händler könnten im ersten Quartal in finanzielle Schwierigkeiten geraten

Da keine Anzeichen dafür sprechen, dass die Kraftstoffpreise deutlich sinken werden, ist Shields unsicher, ob kleine Unternehmen die Weihnachtssaison unbeschadet überstehen werden. Sie will ihre Versandkosten erstmals seit sechs Jahren überdenken. Shelton prüft eine Preiserhöhung oder die Weitergabe von Versandkosten an seine Kunden. Cheris erwartet, dass viele Händler im ersten Quartal des nächsten Jahres in finanzielle Schwierigkeiten geraten könnten. Die Zuschläge von UPS, FedEx und USPS gelten bis zum Ende der Saison; ob und in welcher Höhe sie danach angepasst werden, geht aus dem Quelltext nicht hervor.

Drei Fachbegriffe erklären die Kostenentwicklung im Transportsektor

  • Spotmarkt: Ein Markt, auf dem Frachtkapazität kurzfristig und zu tagesaktuellen Preisen gebucht wird, statt über langfristige Verträge.
  • Treibstoffzuschlag: Eine zusätzliche Gebühr, die Versanddienstleister auf Sendungen erheben, um gestiegene Kraftstoffkosten weiterzugeben.
  • Luftfrachtrate: Der Preis, der für den Transport einer bestimmten Warenmenge auf dem Luftweg berechnet wird.
VersandkostenKraftstoffpreiseWeihnachtsgeschäftEinzelhandel UsaLuftfrachtTreibstoffzuschlagKleine HändlerUSPS

Meistgelesene News

  1. Kellogg's ersetzt Reiskörner in Rice Krispies wegen Wetterbedingungen
  2. SpaceX-Aktie: Was 10.000 Dollar bis 2030 wert sein könnten
  3. Motley Fool: Nvidia, Micron und Broadcom sind die Top-KI-Aktien im November
  4. Okta steigt nachbörslich nach Aufnahme in den S&P 500
  5. Mercedes-CFO Harald Wilhelm: Nachfolge beim Autobauer bleibt offen

Disclaimer


Wichtiger Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte:

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen dieser Publikation Interessenkonflikte bestehen:

1. Die Stock Market Media Ltd. und ihr nahestehende Personen besitzen Aktien der hier empfohlenen Gesellschaften und beabsichtigen, diese im Rahmen und zu jedem Zeitpunkt dieser Empfehlung zu verkaufen. Hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

2. Der Herausgeber dieser Publikation, sowie die verantwortlichen Redakteure erhalten für die Erstellung eine finanzielle Vergütung. Auch hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

3. Beachten Sie auch die weitergehenden Ausführungen zu bestehenden Interessenkonflikten im nachfolgenden Disclaimer, u.a. unter Ziff. 2.

Wichtige Informationen und Pflichtmitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie gemäß Finanzanlageverordnung (FinAnV).

Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit als Ersteller von Anlagestrategieempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder von Anlageempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, (bisher „Finanzanalysen“) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) gemäß WpHG angezeigt. Die Pflichten der Stock Market Media Ltd. regeln sich primär nach den §§ 85, 86 WpHG, der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 und der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958.

Angaben über den/die Ersteller dieser Publikation:
Verantwortlich für die Erstellung der Texte und Inhalte dieser Publikation ist Herr Roberto Gonçalves de Albuquerque, als Analyst und Chefredakteur. Herausgeber ist die Stock Market Media Ltd., 405 Kings Road, Flat 600, London; SW10 0BB, Vereinigtes Königreich, vertreten durch den Director Roberto Gonçalves de Albuquerque.

Wichtige Hinweise zur Erstellung dieser Veröffentlichung:
Diese Veröffentlichung enthält sowohl Tatsachen und Fakten zu den besprochenen Unternehmen, als auch rein subjektive Werturteile, Interpretationen, Schätzungen, Hochrechnungen, Vorhersagen und Preisziele. Diese versuchen wir, möglichst transparent voneinander abzugrenzen, um irreführende Angaben zu vermeiden. Recherche, Aufbereitung und Formulierung erfolgen dabei unter Einsatz gängiger digitaler und KI-gestützter Hilfsmittel; die inhaltliche Prüfung und die redaktionelle Verantwortung liegen bei uns. Die wesentlichen Grundlagen und Maßstäbe unserer Werturteile und Bewertungen, der besprochenen Aktien, basieren auf folgender Vorgehensweise:

Beurteilung und Bewertung von Unternehmen nach herkömmlichen Bewertungsmethoden (grundlegender Bewertungsansatz)

  • Einschätzung des Potentials der zukünftigen Unternehmensentwicklung (Wachstumsansatz) und Hochrechnung auf das entsprechende Bewertungspotential (Kurs-Potential-Analyse) sowie einer möglichen Unternehmens-Aktien-Bewertung aufgrund potentieller Gewinnerwartungen (KGV Hochrechnung)
  • Einschätzung des von uns erwarteten Best-Case-Szenarios im absoluten Erfolgsfall des Unternehmens (Blue-Sky-Potential-Ansatz)
  • Effekt der von uns erwarteten, gesteigerten Bekanntheit der empfohlenen Aktie auf den Aktienkurs durch einen starken Anstieg der Nachfrage am Markt (insbesondere maßgeblich bei marktengen oder neu bzw. erstmals empfohlenen Aktien) aufgrund der von uns oder Dritten veröffentlichten Publikationen (meistens Kaufempfehlungen), (Multiplikator- / Momentum-Effekt, Hype), dadurch überproportional steigende Rendite/Aktienkurs bei entsprechend steigendem Risiko
  • Technische Analyse des Aktienkurses gemäß gängiger Analyse-Methoden, meist zur Voraussage von Kurs-Signalen (Kauf- oder Verkaufssignal, Ausbruch der Aktie, Festlegung von Kurszielen, Unterstützungs- oder Widerstandsbereichen, erwarteten Mindestbewegungen oder Mindest-Gegenbewegungen, Voraussage von Signalpunkten (wenn-dann), etc.), größtenteils auf der erwarteten Massenpsychologie aufbauend. (technischer Ansatz).

Herkömmliche Bewertungsansätze sind bei jungen oder noch umsatzlosen Unternehmen oft schlecht sinnvoll anwendbar. Daher stützen wir uns bei der Bewertung von solchen Unternehmen tendenziell auf die von uns errechnete Potential-Analyse, sowie die Einschätzung der Nachfrage nach solchen Aktien am Kapitalmarkt. Letztendlich entscheidet der Markt über den Aktienkurs eines Unternehmens. Entsteht durch umfangreiche Empfehlungen einer Aktie, eine exzessive Nachfrage nach dieser, ist es möglich, dass der Aktienkurs bei einem hohen Handelsvolumen überdurchschnittlich steigt. Dies führt zwar zu extremen Gewinnmöglichkeit, erhöht jedoch entsprechend das Risiko einer Blasenbildung mit entsprechendem Kursrückgang. Durch die gesteigerte Volatilität der Aktie in solchen Situationen ergeben sich überdurchschnittliche Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, sowohl in beide Handelsrichtungen als auch bei wiederkehrenden Gegenbewegungen. Auch solche Marktentwicklungen sind ein wichtiger Teil unserer Handelsempfehlungen und Bewertungsansätze.

Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

Hinweis zu Informationsquellen:
Die Zuverlässigkeit von Informationsquellen wird von uns vor deren Verwendung ausführlich geprüft und von uns entsprechend ihrer Glaubwürdigkeit und Bedeutung subjektiv bewertet. Dabei entscheiden wir nach eigenen Maßstäben, welche Quellen wir für relevant, zu konservativ oder zu optimistisch halten. Letztendlich legen wir unsere Empfehlungen aufgrund unserer persönlichen Einschätzungen fest. Bei der Informationsbeschaffung greifen wir auf zahlreiche öffentlich zugängliche Quellen zurück wie z.B. Pressemitteilungen, Ad-Hoc-Mitteilungen, Unternehmensmeldungen, Firmenpräsentationen, Publikationen und Artikeln zum besprochenen Unternehmen, gängige Finanzmedien im In- und Ausland sowie auf Unternehmens- oder Branchen-Analysen Dritter.

In unseren Publikationen werden ausschließlich öffentlich verfügbare Informationen und Quellen, sowie vom Unternehmen selbst verbreitete Informationen verwendet.

Hinweis zu bestehenden Interessenkonflikten:
Wir weisen hiermit darauf hin, dass Gesellschafter, Redakteure, Mitarbeiter sowie Personen bzw. Unternehmen die an der Erstellung dieser Veröffentlichung beteiligt sind, sowie Auftraggeber (Dritte) der Publikation von Stock Market Media Ltd. zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung direkt oder indirekt Anteile an Wertpapieren, welche im Rahmen der jeweiligen Publikation besprochen werden, halten. und daher an einer Kurs- und/oder Umsatzsteigerung, d.h. auch einer erhöhten Handelsliquidität interessiert sind, da die Absicht besteht, in unmittelbarem Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung diese Wertpapiere zu verkaufen und an steigenden Kursen und Umsätzen zu partizipieren. Ein Kurszuwachs der Aktien der vorgestellten Unternehmen kann zu einem Vermögenszuwachs bei diesen Personen führen. Durch die Besprechung des Unternehmens können jedenfalls der Aktienkurs des Unternehmens erheblich beeinflusst werden. Insbesondere wird auch durch Wertpapiertransaktionen der Aktienkurs der besprochenen Unternehmen maßgeblich beeinflusst. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um Unternehmen handelt deren Aktien keine breite Marktkapitalisierung haben und bei denen nur ein enger Markt besteht. Hier können auch nur geringe Auftragsvolumen erhebliche Auswirkungen auf die Kurse haben. Sie sind aber auch daran interessiert, dass der Kurs des besprochenen Unternehmens sinkt, wenn sie deren Aktien günstiger erwerben wollen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Stock Market Media Ltd. und seine Mitarbeiter werden zudem für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und Veröffentlichung dieser Publikation sowie für andere Dienstleitungen entgeltlich entlohnt. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Diese Vergütung kann durch das Unternehmen über das die Stock Market Media Ltd. Informationen veröffentlicht, durch mit diesen Unternehmen verbundene Dritte oder sonstige Dritte, die ein Interesse in Bezug auf die im Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung besprochenen Unternehmen verfolgen, erfolgen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Dieser wird zunächst dadurch begründet, dass die Stock Market Media Ltd. im Interesse ihres Auftraggebers ihre Ausführungen vornehmen könnte. Die Stock Market Media Ltd. und/oder mit ihr verbundene Unternehmen haben mit der gegenständlichen Gesellschaft bzw. mit deren Aktionären eine kostenpflichtige Vereinbarung zur Erstellung der redaktionellen Besprechung getroffen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Hinweis zur Handhabe der internen Organisationspflichten:
Aufgrund der geringen Unternehmensgröße des Herausgebers, ist eine interne Kontrolle der Compliance Prozesse der an dieser Publikation mitwirkenden Mitarbeiter und sonstigen Beteiligten überschaubar.

Verantwortliche Aufsichtsbehörde:
Die Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit gemäß § 86 WpHG bei der BaFin angezeigt.