ANZEIGE

Pershing Square unter Druck: Ackman-Aktie korrigiert, X als strategisches Sprachrohr

Pershing Square verliert nach 150-Prozent-Rallye rund 25 Prozent, während Citi und BofA downgraden und X als strategisches Asset für Musk neu bewertet wird.

•• 5 Min
Pershing Square unter Druck: Ackman-Aktie korrigiert, X als strategisches Sprachrohr

Die Aktie von Bill Ackmans Investmentgesellschaft Pershing Square steht nach einer rasanten Rallye unter erheblichem Druck. Nach dem Börsengang im April 2026, bei dem die Aktie zu 24 Dollar debütierte, kletterte der Kurs bis zum 7. Oktober auf 60 Dollar — ein Plus von 150 Prozent. Seitdem hat das Papier rund 25 Prozent eingebüßt und notiert bei 45 Dollar.

Auslöser der Korrektur ist eine Welle der Skepsis bei großen Finanzinstituten. Sowohl Citi als auch die Bank of America (BofA) haben die Aktie herabgestuft und begründen dies mit einer Bewertung, die dem fundamentalen Wachstum vorausgeeilt sei. Parallel dazu bleibt Elon Musks Plattform X ein zentraler Schauplatz der Tech- und Politikdebatte — und wird zunehmend nicht als reine Werbeplattform, sondern als strategisches Asset für Musks Imperium bewertet.

Der folgende Überblick ordnet beide Entwicklungen ein und zeigt, welche Zahlen und Pläne für Anleger relevant sind.

Die Details

Citi stufte die Aktie auf „sell" herab und beließ das Kursziel bei 45 Dollar. Die Bank of America setzte das Papier auf „underperform" und senkte ihr Kursziel von 54 auf 38 Dollar — das impliziert ein potenzielles Minus von 15 Prozent über die kommenden zwölf Monate. Kern des pessimistischen Ausblicks ist die Bewertung: Die Aktie handelt demnach beim 54-Fachen des erwarteten Gewinns.

Citi senkte zudem die Gewinnprognose für 2027 von 1,01 auf 0,89 Dollar je Aktie. Als Grund nennen die Analysten eine schwache Investmentperformance der Flaggschifffonds, darunter Pershing Square Holdings und Pershing Square USA. Da die Erlöse von Pershing Square stark von Verwaltungsgebühren abhängen, bleibt das Unternehmen anfällig für Schwankungen der verwalteten Vermögen und der Marktentwicklung.

Trotz dieser Gegenwinde verfolgt die Firma eine Diversifizierungsstrategie. Bis Ende 2026 will Pershing Square „Pershing Square Ventures" starten, einen Private-Equity-Fonds mit Fokus auf Pre-IPO-Aktien. Zudem bleibt die Mehrheitsbeteiligung an Howard Hughes Holdings ein wichtiger Baustein. Nach der Übernahme von Vantage Group Holdings hat Bill Ackman signalisiert, Howard Hughes in Richtung eines „modernen Berkshire Hathaway" umzubauen und dabei den Versicherungs-Float zur Finanzierung breiterer Investitionen zu nutzen. Analysten sehen darin einen möglichen Kurstreiber, halten aber mehrheitlich daran fest, dass Anleger auf einen attraktiveren Einstiegspunkt warten sollten.

Auf der anderen Seite steht X. Seit Musks Übernahme der Plattform im Jahr 2022 ist der Jahresumsatz von 5,1 Milliarden Dollar auf 3,2 Milliarden Dollar im vergangenen Jahr gefallen. Als Hauptgrund gilt der Abzug von Werbekunden, ausgelöst durch Musks Moderationspolitik unter dem Schlagwort „free speech" und sein offenes politisches Engagement.

Daten von Similarweb zeigen, dass die monatlichen Nutzerzahlen stagnieren, die durchschnittliche Verweildauer pro Besuch aber von zwei Minuten vor einem Jahr auf drei Minuten gestiegen ist. Der Verbraucherdatenanbieter HundredX deutet an, dass ein erheblicher Teil der Nutzer einen Wechsel zu Konkurrenzplattformen wie Bluesky erwogen hat — tatsächlich abgewandert sind jedoch nur wenige. Das unterstreicht die Bindungskraft („stickiness") der Plattform.

Hintergrund: Was bisher geschah

Die aktuelle Herabstufung durch Citi ist kein Einzelfall. Bereits am 12.10.2026 berichtete aktien.news, dass Citi die Aktie von Pershing Square von „Neutral/High Risk" auf „Sell/High Risk" herabgestuft hatte. Die Herabstufung datierte auf den 9. Oktober und begründete sich damit, dass die jüngste Kursrallye die Gewinnprognosen deutlich überholt habe. Das Kursziel von 45 Dollar ließ die Bank unverändert; die Aktie schloss am 8. Oktober bei 54,44 Dollar, woraus sich gegenüber dem Kursziel ein potenzielles Abwärtspotenzial von 17,3 Prozent ergab.

Schon zuvor hatte sich Ackman öffentlich über die Kursentwicklung seines Fonds geärgert. Am 14.08.2026 berichtete aktien.news, dass Ackman den sinkenden Aktienkurs von Pershing Square USA als „schlichtweg absurd" bezeichnete. Am 15.08.2026 folgte der Hinweis, dass Ackman auf seinem ersten Earnings Call seit dem gleichzeitigen Börsengang von Pershing Square USA und der Managementgesellschaft von einem Abschlag von 22 Prozent auf den Nettoinventarwert (NAV) sprach — laut Halbjahresbericht einer der größten Abschläge unter allen US-amerikanischen Closed-End-Fonds.

Der Weg dorthin war von Skepsis begleitet. Bereits am 11.03.2026 berichtete aktien.news über Ackmans Plan, gleich zwei Vehikel an die Börse zu bringen: einen neuen Investmentfonds und seine Hedgefonds-Gesellschaft Pershing Square. Besonders ungewöhnlich war die Wahl der Fondsstruktur — ein Closed-End Fund, also ein geschlossener Fonds, für den Ackman bis zu 10 Milliarden US-Dollar einsammeln wollte. Diese Anlageform ist bei Investoren seit Jahren in Ungnade gefallen, da Anteile nur über den freien Markt weiterverkauft werden können.

Was das für Anleger bedeutet

Beide Entwicklungen zeigen, wie stark einzelne Führungspersönlichkeiten die Bewertung von Unternehmen prägen. Bei Pershing Square signalisiert der Markt, dass auch ein prominenter Manager wie Bill Ackman der Schwerkraft von Bewertungsmultiplikatoren und gebührenabhängigen Erlösen unterliegt. Die Kombination aus einem 54-fachen erwarteten Gewinn, gesenkten Gewinnprognosen und herabgestuften Kurszielen verweist auf ein erhöhtes Risiko für Anleger, die erst nach der Rallye eingestiegen sind.

Im Fall von X deutet sich dagegen eine Abkopplung traditioneller Finanzkennzahlen vom Unternehmenswert an. Die Plattform wird zunehmend als strategisches Asset für Musks Imperium gesehen. Durch die Integration des KI-Bots Grok und die Eingliederung von X in die SpaceX-Konzernstruktur ist ein „Megaphon" entstanden. Analysten von Morgan Stanley halten es für möglich, dass der kombinierte Umsatz von X und Grok bis 2030 35 Milliarden Dollar erreichen könnte — solche Prognosen bleiben jedoch hochspekulativ.

Bedeutsamer ist der Effekt auf die Bewertung anderer Musk-Unternehmen. SpaceX handelt demnach beim 21-Fachen des prognostizierten Umsatzes — dreimal so hoch wie die Bewertung von Meta Platforms. Einige Analysten argumentieren, dass X sich bereits „bezahlt gemacht" habe, wenn die Plattform allein durch die Aufmerksamkeit für Musk das Bewertungsvielfache von SpaceX um auch nur 0,4 erhöht habe. In dieser Sichtweise ist die Fähigkeit, Einfluss und Aufmerksamkeit zu erzeugen, für Musk wertvoller als die direkte Profitabilität.

Ausblick

Für Pershing Square stehen zwei konkrete Punkte auf der Agenda: die geplante Auflegung von „Pershing Square Ventures" bis Ende 2026 sowie der Umbau von Howard Hughes Holdings in Richtung eines „modernen Berkshire Hathaway" unter Nutzung des Versicherungs-Floats. Ob diese Schritte die Bewertungsdebatte entschärfen, bleibt offen; die aktuelle Mehrheitsmeinung der Analysten rät zu einem abwartenden Vorgehen.

Bei X bleibt die zentrale Frage, ob die Plattform ihre Rolle als Einfluss- und Marketingmaschine für SpaceX weiter ausbauen kann. Die Umsatzprognose von Morgan Stanley bis 2030 ist dabei die einzige konkrete Zahl, die in die Zukunft weist — und sie ist ausdrücklich spekulativ. Anleger in beiden Bereichen müssen derzeit die langfristige Tragfähigkeit dieser Strategien gegen die Realität der aktuellen Marktentwicklung abwägen.

Kurz erklärt

  • Forward-Kurs-Gewinn-Verhältnis: Kennzahl, die den aktuellen Aktienkurs ins Verhältnis zum erwarteten künftigen Gewinn je Aktie setzt.
  • Closed-End Fund: Geschlossener Fonds, dessen Anteile nur über den freien Markt und nicht direkt beim Fondsmanager zurückgegeben werden können.
  • Nettoinventarwert (NAV): Der rechnerische Wert aller im Fonds enthaltenen Vermögenswerte abzüglich der Verbindlichkeiten.
  • Versicherungs-Float: Kapital, das ein Versicherer aus Prämieneinnahmen hält, bevor Schäden ausgezahlt werden, und das zwischenzeitlich investiert werden kann.
Pershing SquareBill AckmanCiti DowngradeBank Of AmericaX Elon MuskSpacex BewertungHoward Hughes HoldingsPershing Square Ventures

Meistgelesene News

  1. Galeria-Insolvenz: Schicksal von 12.000 Jobs hängt an BA-Entscheidung
  2. Börsenkorrektur kommt unweigerlich: So bereiten sich Anleger richtig vor
  3. Pieper sieht veränderte Marktstruktur als Treiber heftiger Kursausschläge
  4. Iran-Krieg: Hubschrauberabsturz tötet zwei Soldaten, Tankerangriffe bedrohen Hormuz
  5. Rheinmetall-Aktie legt 3 Prozent zu – Morgan Stanley beflügelt Rüstungssektor

Disclaimer


Wichtiger Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte:

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen dieser Publikation Interessenkonflikte bestehen:

1. Die Stock Market Media Ltd. und ihr nahestehende Personen besitzen Aktien der hier empfohlenen Gesellschaften und beabsichtigen, diese im Rahmen und zu jedem Zeitpunkt dieser Empfehlung zu verkaufen. Hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

2. Der Herausgeber dieser Publikation, sowie die verantwortlichen Redakteure erhalten für die Erstellung eine finanzielle Vergütung. Auch hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

3. Beachten Sie auch die weitergehenden Ausführungen zu bestehenden Interessenkonflikten im nachfolgenden Disclaimer, u.a. unter Ziff. 2.

Wichtige Informationen und Pflichtmitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie gemäß Finanzanlageverordnung (FinAnV).

Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit als Ersteller von Anlagestrategieempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder von Anlageempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, (bisher „Finanzanalysen“) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) gemäß WpHG angezeigt. Die Pflichten der Stock Market Media Ltd. regeln sich primär nach den §§ 85, 86 WpHG, der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 und der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958.

Angaben über den/die Ersteller dieser Publikation:
Verantwortlich für die Erstellung der Texte und Inhalte dieser Publikation ist Herr Roberto Gonçalves de Albuquerque, als Analyst und Chefredakteur. Herausgeber ist die Stock Market Media Ltd., 405 Kings Road, Flat 600, London; SW10 0BB, Vereinigtes Königreich, vertreten durch den Director Roberto Gonçalves de Albuquerque.

Wichtige Hinweise zur Erstellung dieser Veröffentlichung:
Diese Veröffentlichung enthält sowohl Tatsachen und Fakten zu den besprochenen Unternehmen, als auch rein subjektive Werturteile, Interpretationen, Schätzungen, Hochrechnungen, Vorhersagen und Preisziele. Diese versuchen wir, möglichst transparent voneinander abzugrenzen, um irreführende Angaben zu vermeiden. Recherche, Aufbereitung und Formulierung erfolgen dabei unter Einsatz gängiger digitaler und KI-gestützter Hilfsmittel; die inhaltliche Prüfung und die redaktionelle Verantwortung liegen bei uns. Die wesentlichen Grundlagen und Maßstäbe unserer Werturteile und Bewertungen, der besprochenen Aktien, basieren auf folgender Vorgehensweise:

Beurteilung und Bewertung von Unternehmen nach herkömmlichen Bewertungsmethoden (grundlegender Bewertungsansatz)

  • Einschätzung des Potentials der zukünftigen Unternehmensentwicklung (Wachstumsansatz) und Hochrechnung auf das entsprechende Bewertungspotential (Kurs-Potential-Analyse) sowie einer möglichen Unternehmens-Aktien-Bewertung aufgrund potentieller Gewinnerwartungen (KGV Hochrechnung)
  • Einschätzung des von uns erwarteten Best-Case-Szenarios im absoluten Erfolgsfall des Unternehmens (Blue-Sky-Potential-Ansatz)
  • Effekt der von uns erwarteten, gesteigerten Bekanntheit der empfohlenen Aktie auf den Aktienkurs durch einen starken Anstieg der Nachfrage am Markt (insbesondere maßgeblich bei marktengen oder neu bzw. erstmals empfohlenen Aktien) aufgrund der von uns oder Dritten veröffentlichten Publikationen (meistens Kaufempfehlungen), (Multiplikator- / Momentum-Effekt, Hype), dadurch überproportional steigende Rendite/Aktienkurs bei entsprechend steigendem Risiko
  • Technische Analyse des Aktienkurses gemäß gängiger Analyse-Methoden, meist zur Voraussage von Kurs-Signalen (Kauf- oder Verkaufssignal, Ausbruch der Aktie, Festlegung von Kurszielen, Unterstützungs- oder Widerstandsbereichen, erwarteten Mindestbewegungen oder Mindest-Gegenbewegungen, Voraussage von Signalpunkten (wenn-dann), etc.), größtenteils auf der erwarteten Massenpsychologie aufbauend. (technischer Ansatz).

Herkömmliche Bewertungsansätze sind bei jungen oder noch umsatzlosen Unternehmen oft schlecht sinnvoll anwendbar. Daher stützen wir uns bei der Bewertung von solchen Unternehmen tendenziell auf die von uns errechnete Potential-Analyse, sowie die Einschätzung der Nachfrage nach solchen Aktien am Kapitalmarkt. Letztendlich entscheidet der Markt über den Aktienkurs eines Unternehmens. Entsteht durch umfangreiche Empfehlungen einer Aktie, eine exzessive Nachfrage nach dieser, ist es möglich, dass der Aktienkurs bei einem hohen Handelsvolumen überdurchschnittlich steigt. Dies führt zwar zu extremen Gewinnmöglichkeit, erhöht jedoch entsprechend das Risiko einer Blasenbildung mit entsprechendem Kursrückgang. Durch die gesteigerte Volatilität der Aktie in solchen Situationen ergeben sich überdurchschnittliche Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, sowohl in beide Handelsrichtungen als auch bei wiederkehrenden Gegenbewegungen. Auch solche Marktentwicklungen sind ein wichtiger Teil unserer Handelsempfehlungen und Bewertungsansätze.

Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

Hinweis zu Informationsquellen:
Die Zuverlässigkeit von Informationsquellen wird von uns vor deren Verwendung ausführlich geprüft und von uns entsprechend ihrer Glaubwürdigkeit und Bedeutung subjektiv bewertet. Dabei entscheiden wir nach eigenen Maßstäben, welche Quellen wir für relevant, zu konservativ oder zu optimistisch halten. Letztendlich legen wir unsere Empfehlungen aufgrund unserer persönlichen Einschätzungen fest. Bei der Informationsbeschaffung greifen wir auf zahlreiche öffentlich zugängliche Quellen zurück wie z.B. Pressemitteilungen, Ad-Hoc-Mitteilungen, Unternehmensmeldungen, Firmenpräsentationen, Publikationen und Artikeln zum besprochenen Unternehmen, gängige Finanzmedien im In- und Ausland sowie auf Unternehmens- oder Branchen-Analysen Dritter.

In unseren Publikationen werden ausschließlich öffentlich verfügbare Informationen und Quellen, sowie vom Unternehmen selbst verbreitete Informationen verwendet.

Hinweis zu bestehenden Interessenkonflikten:
Wir weisen hiermit darauf hin, dass Gesellschafter, Redakteure, Mitarbeiter sowie Personen bzw. Unternehmen die an der Erstellung dieser Veröffentlichung beteiligt sind, sowie Auftraggeber (Dritte) der Publikation von Stock Market Media Ltd. zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung direkt oder indirekt Anteile an Wertpapieren, welche im Rahmen der jeweiligen Publikation besprochen werden, halten. und daher an einer Kurs- und/oder Umsatzsteigerung, d.h. auch einer erhöhten Handelsliquidität interessiert sind, da die Absicht besteht, in unmittelbarem Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung diese Wertpapiere zu verkaufen und an steigenden Kursen und Umsätzen zu partizipieren. Ein Kurszuwachs der Aktien der vorgestellten Unternehmen kann zu einem Vermögenszuwachs bei diesen Personen führen. Durch die Besprechung des Unternehmens können jedenfalls der Aktienkurs des Unternehmens erheblich beeinflusst werden. Insbesondere wird auch durch Wertpapiertransaktionen der Aktienkurs der besprochenen Unternehmen maßgeblich beeinflusst. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um Unternehmen handelt deren Aktien keine breite Marktkapitalisierung haben und bei denen nur ein enger Markt besteht. Hier können auch nur geringe Auftragsvolumen erhebliche Auswirkungen auf die Kurse haben. Sie sind aber auch daran interessiert, dass der Kurs des besprochenen Unternehmens sinkt, wenn sie deren Aktien günstiger erwerben wollen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Stock Market Media Ltd. und seine Mitarbeiter werden zudem für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und Veröffentlichung dieser Publikation sowie für andere Dienstleitungen entgeltlich entlohnt. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Diese Vergütung kann durch das Unternehmen über das die Stock Market Media Ltd. Informationen veröffentlicht, durch mit diesen Unternehmen verbundene Dritte oder sonstige Dritte, die ein Interesse in Bezug auf die im Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung besprochenen Unternehmen verfolgen, erfolgen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Dieser wird zunächst dadurch begründet, dass die Stock Market Media Ltd. im Interesse ihres Auftraggebers ihre Ausführungen vornehmen könnte. Die Stock Market Media Ltd. und/oder mit ihr verbundene Unternehmen haben mit der gegenständlichen Gesellschaft bzw. mit deren Aktionären eine kostenpflichtige Vereinbarung zur Erstellung der redaktionellen Besprechung getroffen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Hinweis zur Handhabe der internen Organisationspflichten:
Aufgrund der geringen Unternehmensgröße des Herausgebers, ist eine interne Kontrolle der Compliance Prozesse der an dieser Publikation mitwirkenden Mitarbeiter und sonstigen Beteiligten überschaubar.

Verantwortliche Aufsichtsbehörde:
Die Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit gemäß § 86 WpHG bei der BaFin angezeigt.