ANZEIGE

Cannabiskonsum bei US-Jugendlichen fällt auf historisches Allzeittief

CDC-Daten zeigen: Jugendliche in den USA konsumieren so wenig Cannabis wie nie zuvor.

• 3 Min
Cannabiskonsum bei US-Jugendlichen fällt auf historisches Allzeittief

Der Cannabiskonsum unter US-Jugendlichen ist auf den niedrigsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen gefallen – und das ausgerechnet in einer Zeit, in der immer mehr Bundesstaaten Marihuana für Erwachsene legalisieren. Das zeigen die neuesten Daten des Centers for Disease Control and Prevention (CDC), die am Montag veröffentlicht wurden.

Laut dem Youth Risk Behavior Survey 2025 der CDC konsumieren derzeit nur 12,9 Prozent der Highschool-Schüler in den USA Cannabis – definiert als mindestens einmaliger Konsum in den vergangenen 30 Tagen. Im Jahr 2011, also ein Jahr bevor die ersten US-Bundesstaaten Gesetze zur Legalisierung von Freizeit-Cannabis verabschiedeten, lag dieser Wert noch bei 23,1 Prozent. Das entspricht einem Rückgang um 44 Prozent.

Die neuesten Zahlen setzen einen Trend fort, der sich bereits in der vorherigen CDC-Erhebung aus dem Jahr 2023 abzeichnete. Damals gaben noch 17 Prozent der Highschool-Schüler an, aktuell Cannabis zu konsumieren. Der erneute Rückgang widerlegt damit die Behauptungen von Gegnern der Cannabis-Legalisierung, die wiederholt gewarnt hatten, die Freigabe für Erwachsene werde zu einem sprunghaften Anstieg des Konsums bei Minderjährigen führen.

Daten widersprechen Befürchtungen der Legalisierungsgegner

„Sensationelle Behauptungen, dass Gesetze zur Legalisierung für Erwachsene mit einem höheren Marihuanakonsum bei Teenagern verbunden sind, werden einfach nicht durch zuverlässige Daten gestützt“, sagte Paul Armentano, stellvertretender Direktor der Interessenvertretung NORML. „Diese Regierungserkenntnisse sollten Gesetzgeber darin bestärken, dass der Zugang zu Cannabis auf eine Weise rechtlich reguliert werden kann, die sicher und effektiv ist und die Gewohnheiten junger Menschen nicht unbeabsichtigt beeinträchtigt.“

Neben der Messgröße für den aktuellen Konsum zeigt die CDC-Studie auch einen deutlichen Rückgang bei denjenigen Jugendlichen, die jemals Cannabis konsumiert haben. Dieser Anteil fiel von 39,9 Prozent im Jahr 2011 auf nur noch 25,5 Prozent im Jahr 2025.

Die Ergebnisse decken sich mit einer weiteren bundesweiten Untersuchung, der National Survey on Drug Use and Health 2025 (NSDUH), die im Juli veröffentlicht wurde. Demnach konsumierten 8,7 Prozent der 12- bis 17-Jährigen im vergangenen Jahr Marihuana – ein Rückgang von 14,2 Prozent im Jahr 2011.

Mehrere Studien bestätigen den Trend

Der Rückgang des Jugendkonsums in legalisierenden Bundesstaaten wird durch zahlreiche weitere Forschungsarbeiten gestützt. Ein Bericht der Interessenvertretung Marijuana Policy Project (MPP) ergab, dass der Cannabiskonsum bei Jugendlichen in 19 von 21 Bundesstaaten zurückging, die den Konsum für Erwachsene legalisiert hatten. In den frühesten Legalisierungsstaaten sank der Konsum bei Jugendlichen demnach durchschnittlich um 35 Prozent.

Auch die jährliche Monitoring the Future (MTF)-Umfrage, die vom National Institute on Drug Abuse (NIDA) unterstützt wird, zeigte zuletzt, dass der Cannabiskonsum unter Achtklässlern, Zehntklässlern und Zwölftklässlern „stabil geblieben ist“ – selbst als immer mehr Bundesstaaten die Legalisierung vorantrieben.

Internationale Daten untermauern diesen Befund. Eine bundesweit finanzierte Studie aus Kanada ergab, dass die Raten des Jugendkonsums nach der dortigen Legalisierung zurückgingen. Ein kanadischer Regierungsbericht stellte zudem fest, dass der tägliche oder fast tägliche Konsum sowohl bei Erwachsenen als auch bei Jugendlichen in den sechs Jahren nach der Legalisierung stabil geblieben ist.

Wissenschaftliche Fachjournale bestätigen Ergebnisse

Eine weitere US-Studie meldete einen „signifikanten Rückgang“ des Jugendkonsums von 2011 bis 2021 – einem Zeitraum, in dem mehr als ein Dutzend Bundesstaaten Marihuana für Erwachsene legalisierten. Die Forscher führten niedrigere Raten sowohl des Lebenszeitkonsums als auch des Konsums im vergangenen Monat bei Highschool-Schülern landesweit an.

Ein im Jahr 2024 im renommierten Journal of the American Medical Association (JAMA) veröffentlichter Forschungsbrief kam zu dem Schluss, dass es keine Beweise dafür gebe, dass die Einführung von Legalisierungsgesetzen zu einem Anstieg des Jugendkonsums geführt habe. Eine weitere JAMA-Studie fand ebenfalls heraus, dass weder die Legalisierung noch die Eröffnung von Einzelhandelsgeschäften den Cannabiskonsum bei Jugendlichen erhöhten.

Bereits 2023 hatte ein US-Gesundheitsbeamter erklärt, der Marihuanakonsum bei Teenagern habe nicht zugenommen – „selbst als die staatliche Legalisierung im ganzen Land zunahm“. Die nun veröffentlichten CDC-Daten untermauern diese Einschätzung mit den aktuellsten verfügbaren Zahlen.

Cannabis LegalisierungJugendkonsum UsaCdc Marihuana StudieHighschool Schüler CannabisNORMLCannabis Konsum JugendlicheMarihuana Legalisierung

Meistgelesene News

  1. Galeria-Insolvenz: Schicksal von 12.000 Jobs hängt an BA-Entscheidung
  2. Gaming und Wetten: Krypto-Klage, GTA 6 und Aktivisten-Investor im Fokus
  3. SpaceX-Aktie: Könnte eine Investition von 5.000 Dollar Millionär machen?
  4. Take-Two-Aktie vor GTA-6-Release: Chance oder Risikofalle?
  5. Rheinmetall-Aktie legt 3 Prozent zu – Morgan Stanley beflügelt Rüstungssektor

Disclaimer


Wichtiger Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte:

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen dieser Publikation Interessenkonflikte bestehen:

1. Die Stock Market Media Ltd. und ihr nahestehende Personen besitzen Aktien der hier empfohlenen Gesellschaften und beabsichtigen, diese im Rahmen und zu jedem Zeitpunkt dieser Empfehlung zu verkaufen. Hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

2. Der Herausgeber dieser Publikation, sowie die verantwortlichen Redakteure erhalten für die Erstellung eine finanzielle Vergütung. Auch hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

3. Beachten Sie auch die weitergehenden Ausführungen zu bestehenden Interessenkonflikten im nachfolgenden Disclaimer, u.a. unter Ziff. 2.

Wichtige Informationen und Pflichtmitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie gemäß Finanzanlageverordnung (FinAnV).

Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit als Ersteller von Anlagestrategieempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder von Anlageempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, (bisher „Finanzanalysen“) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) gemäß WpHG angezeigt. Die Pflichten der Stock Market Media Ltd. regeln sich primär nach den §§ 85, 86 WpHG, der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 und der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958.

Angaben über den/die Ersteller dieser Publikation:
Verantwortlich für die Erstellung der Texte und Inhalte dieser Publikation ist Herr Roberto Gonçalves de Albuquerque, als Analyst und Chefredakteur. Herausgeber ist die Stock Market Media Ltd., 405 Kings Road, Flat 600, London; SW10 0BB, Vereinigtes Königreich, vertreten durch den Director Roberto Gonçalves de Albuquerque.

Wichtige Hinweise zur Erstellung dieser Veröffentlichung:
Diese Veröffentlichung enthält sowohl Tatsachen und Fakten zu den besprochenen Unternehmen, als auch rein subjektive Werturteile, Interpretationen, Schätzungen, Hochrechnungen, Vorhersagen und Preisziele. Diese versuchen wir, möglichst transparent voneinander abzugrenzen, um irreführende Angaben zu vermeiden. Recherche, Aufbereitung und Formulierung erfolgen dabei unter Einsatz gängiger digitaler und KI-gestützter Hilfsmittel; die inhaltliche Prüfung und die redaktionelle Verantwortung liegen bei uns. Die wesentlichen Grundlagen und Maßstäbe unserer Werturteile und Bewertungen, der besprochenen Aktien, basieren auf folgender Vorgehensweise:

Beurteilung und Bewertung von Unternehmen nach herkömmlichen Bewertungsmethoden (grundlegender Bewertungsansatz)

  • Einschätzung des Potentials der zukünftigen Unternehmensentwicklung (Wachstumsansatz) und Hochrechnung auf das entsprechende Bewertungspotential (Kurs-Potential-Analyse) sowie einer möglichen Unternehmens-Aktien-Bewertung aufgrund potentieller Gewinnerwartungen (KGV Hochrechnung)
  • Einschätzung des von uns erwarteten Best-Case-Szenarios im absoluten Erfolgsfall des Unternehmens (Blue-Sky-Potential-Ansatz)
  • Effekt der von uns erwarteten, gesteigerten Bekanntheit der empfohlenen Aktie auf den Aktienkurs durch einen starken Anstieg der Nachfrage am Markt (insbesondere maßgeblich bei marktengen oder neu bzw. erstmals empfohlenen Aktien) aufgrund der von uns oder Dritten veröffentlichten Publikationen (meistens Kaufempfehlungen), (Multiplikator- / Momentum-Effekt, Hype), dadurch überproportional steigende Rendite/Aktienkurs bei entsprechend steigendem Risiko
  • Technische Analyse des Aktienkurses gemäß gängiger Analyse-Methoden, meist zur Voraussage von Kurs-Signalen (Kauf- oder Verkaufssignal, Ausbruch der Aktie, Festlegung von Kurszielen, Unterstützungs- oder Widerstandsbereichen, erwarteten Mindestbewegungen oder Mindest-Gegenbewegungen, Voraussage von Signalpunkten (wenn-dann), etc.), größtenteils auf der erwarteten Massenpsychologie aufbauend. (technischer Ansatz).

Herkömmliche Bewertungsansätze sind bei jungen oder noch umsatzlosen Unternehmen oft schlecht sinnvoll anwendbar. Daher stützen wir uns bei der Bewertung von solchen Unternehmen tendenziell auf die von uns errechnete Potential-Analyse, sowie die Einschätzung der Nachfrage nach solchen Aktien am Kapitalmarkt. Letztendlich entscheidet der Markt über den Aktienkurs eines Unternehmens. Entsteht durch umfangreiche Empfehlungen einer Aktie, eine exzessive Nachfrage nach dieser, ist es möglich, dass der Aktienkurs bei einem hohen Handelsvolumen überdurchschnittlich steigt. Dies führt zwar zu extremen Gewinnmöglichkeit, erhöht jedoch entsprechend das Risiko einer Blasenbildung mit entsprechendem Kursrückgang. Durch die gesteigerte Volatilität der Aktie in solchen Situationen ergeben sich überdurchschnittliche Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, sowohl in beide Handelsrichtungen als auch bei wiederkehrenden Gegenbewegungen. Auch solche Marktentwicklungen sind ein wichtiger Teil unserer Handelsempfehlungen und Bewertungsansätze.

Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

Hinweis zu Informationsquellen:
Die Zuverlässigkeit von Informationsquellen wird von uns vor deren Verwendung ausführlich geprüft und von uns entsprechend ihrer Glaubwürdigkeit und Bedeutung subjektiv bewertet. Dabei entscheiden wir nach eigenen Maßstäben, welche Quellen wir für relevant, zu konservativ oder zu optimistisch halten. Letztendlich legen wir unsere Empfehlungen aufgrund unserer persönlichen Einschätzungen fest. Bei der Informationsbeschaffung greifen wir auf zahlreiche öffentlich zugängliche Quellen zurück wie z.B. Pressemitteilungen, Ad-Hoc-Mitteilungen, Unternehmensmeldungen, Firmenpräsentationen, Publikationen und Artikeln zum besprochenen Unternehmen, gängige Finanzmedien im In- und Ausland sowie auf Unternehmens- oder Branchen-Analysen Dritter.

In unseren Publikationen werden ausschließlich öffentlich verfügbare Informationen und Quellen, sowie vom Unternehmen selbst verbreitete Informationen verwendet.

Hinweis zu bestehenden Interessenkonflikten:
Wir weisen hiermit darauf hin, dass Gesellschafter, Redakteure, Mitarbeiter sowie Personen bzw. Unternehmen die an der Erstellung dieser Veröffentlichung beteiligt sind, sowie Auftraggeber (Dritte) der Publikation von Stock Market Media Ltd. zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung direkt oder indirekt Anteile an Wertpapieren, welche im Rahmen der jeweiligen Publikation besprochen werden, halten. und daher an einer Kurs- und/oder Umsatzsteigerung, d.h. auch einer erhöhten Handelsliquidität interessiert sind, da die Absicht besteht, in unmittelbarem Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung diese Wertpapiere zu verkaufen und an steigenden Kursen und Umsätzen zu partizipieren. Ein Kurszuwachs der Aktien der vorgestellten Unternehmen kann zu einem Vermögenszuwachs bei diesen Personen führen. Durch die Besprechung des Unternehmens können jedenfalls der Aktienkurs des Unternehmens erheblich beeinflusst werden. Insbesondere wird auch durch Wertpapiertransaktionen der Aktienkurs der besprochenen Unternehmen maßgeblich beeinflusst. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um Unternehmen handelt deren Aktien keine breite Marktkapitalisierung haben und bei denen nur ein enger Markt besteht. Hier können auch nur geringe Auftragsvolumen erhebliche Auswirkungen auf die Kurse haben. Sie sind aber auch daran interessiert, dass der Kurs des besprochenen Unternehmens sinkt, wenn sie deren Aktien günstiger erwerben wollen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Stock Market Media Ltd. und seine Mitarbeiter werden zudem für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und Veröffentlichung dieser Publikation sowie für andere Dienstleitungen entgeltlich entlohnt. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Diese Vergütung kann durch das Unternehmen über das die Stock Market Media Ltd. Informationen veröffentlicht, durch mit diesen Unternehmen verbundene Dritte oder sonstige Dritte, die ein Interesse in Bezug auf die im Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung besprochenen Unternehmen verfolgen, erfolgen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Dieser wird zunächst dadurch begründet, dass die Stock Market Media Ltd. im Interesse ihres Auftraggebers ihre Ausführungen vornehmen könnte. Die Stock Market Media Ltd. und/oder mit ihr verbundene Unternehmen haben mit der gegenständlichen Gesellschaft bzw. mit deren Aktionären eine kostenpflichtige Vereinbarung zur Erstellung der redaktionellen Besprechung getroffen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Hinweis zur Handhabe der internen Organisationspflichten:
Aufgrund der geringen Unternehmensgröße des Herausgebers, ist eine interne Kontrolle der Compliance Prozesse der an dieser Publikation mitwirkenden Mitarbeiter und sonstigen Beteiligten überschaubar.

Verantwortliche Aufsichtsbehörde:
Die Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit gemäß § 86 WpHG bei der BaFin angezeigt.