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Bank of America: Institutionelle Anleger kaufen ETFs für 2,3 Milliarden Dollar

Während Hedgefonds erstmals seit acht Wochen verkaufen, setzen institutionelle Investoren auf börsengehandelte Fonds.

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Bank of America: Institutionelle Anleger kaufen ETFs für 2,3 Milliarden Dollar

Kunden der Bank of America haben in der vergangenen Woche zum dritten Mal in Folge US-Aktien gekauft. Die Zuflüsse konzentrierten sich dabei fast ausschließlich auf börsengehandelte Fonds (ETFs), während Einzelaktien kaum gefragt waren. Institutionelle Anleger trieben diese Entwicklung maßgeblich an.

Insgesamt flossen 2,3 Milliarden Dollar in Aktien-ETFs, während gleichzeitig Einzelaktien im Wert von nur 0,1 Milliarden Dollar verkauft wurden. Institutionelle Investoren kauften die dritte Woche in Folge, Privatanleger bereits die fünfte Woche hintereinander. Bemerkenswert: Hedgefonds traten nach acht Wochen erstmals wieder als Nettoverkäufer auf.

Die Präferenz für Large-Cap-Aktien setzte sich fort. Der gleitende Vier-Wochen-Durchschnitt der Zuflüsse in große Unternehmen drehte zum ersten Mal seit Mitte Dezember ins Plus. Mid-Caps sowie Small- und Micro-Caps verzeichneten dagegen Abflüsse bei Einzelaktien, während die entsprechenden ETFs dennoch Zuflüsse anzogen.

Sektorrotation mit klaren Gewinnern

Auf Sektorebene dominierten Kommunikationsdienstleister mit Rekordzuflüssen – bereits die sechste Kaufwoche in Folge. Auch Basiskonsumgüter erlebten eine deutliche Trendwende mit Zuflüssen in der fünften aufeinanderfolgenden Woche. Der Vier-Wochen-Durchschnitt erreichte hier das zweite Mal in Folge ein neues Hoch.

Technologieaktien verzeichneten erst zum zweiten Mal seit Jahresbeginn Zuflüsse. Industriewerte wurden nach neun Wochen Pause wieder gekauft, was die Bank of America als Reaktion auf die Trendwende beim ISM-Index interpretiert. Auf der Verkäuferseite standen zyklische Konsumgüter und Finanztitel, wobei die Abflüsse bei zyklischen Konsumgütern die höchsten seit März 2022 waren.

Breite Diversifikation bei ETFs

Bei den ETF-Zuflüssen zeigt sich ein differenziertes Bild. Anleger kauften sowohl Growth- als auch Value- und Blend-Fonds über alle Größenklassen hinweg. Gleichgewichtete ETFs verzeichneten ihre größten Zuflüsse seit Beginn der detaillierten Datenerfassung im August.

Zyklische ETFs übertrafen defensive Titel deutlich. In acht von elf Sektoren wurden Käufe getätigt, angeführt von Finanzwerten und Technologie. Defensive Sektor-ETFs wie Basiskonsumgüter, Gesundheitswesen und Versorger mussten hingegen Abflüsse hinnehmen.

Die Aktienrückkäufe von Unternehmenskunden verlangsamten sich im Vergleich zur Vorwoche. Während der Berichtssaison für das vierte Quartal lagen sie unter dem saisonalen Durchschnitt. Die Rückkäufe der vergangenen 52 Wochen im Verhältnis zur Marktkapitalisierung befinden sich auf dem niedrigsten Stand seit Dezember 2023 und bleiben unter dem langfristigen Durchschnitt seit 2010.

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