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Zuckerberg prüft Partnerschaft mit Polymarket und Kalshi für Meta

Meta entwickelt eine eigene Prognosemarkt-App namens Arena und zielt auf 100 Millionen monatlich aktive Nutzer.

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Zuckerberg prüft Partnerschaft mit Polymarket und Kalshi für Meta

Meta-CEO Mark Zuckerberg hat seine Führungskräfte angewiesen, mögliche Partnerschaften mit den Prognosemarkt-Plattformen Polymarket und Kalshi zu prüfen. Dies berichtete die New York Times unter Berufung auf drei informierte Mitarbeiter. Gleichzeitig arbeitet Meta an einer eigenen App für Prognosemärkte namens Arena.

Meta und Polymarket lehnten gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters eine Stellungnahme ab. Kalshi reagierte auf eine Anfrage nicht. Reuters konnte den Bericht der New York Times nicht unabhängig verifizieren.

Metas App Arena setzt auf Punkte statt Echtgeld

Laut dem Bericht soll sich Metas neue App Arena von den etablierten Plattformen Polymarket und Kalshi deutlich unterscheiden. Während Polymarket und Kalshi echte Geldeinsätze ermöglichen, soll Arena auf videospielähnliche „Punkte" setzen. Damit umgeht Meta regulatorische Hürden, die mit echten Wetten verbunden sind.

Zuckerbergs Zielgruppe für Arena sind die 18- bis 34-Jährigen. Meta strebt laut dem Bericht mindestens 100 Millionen monatlich aktive „Prognostiker" für die App an – eine ambitionierte Zahl, die das enorme Wachstumspotenzial des Prognosemarkt-Segments unterstreicht.

Arena wird derzeit intern getestet und wird möglicherweise nicht veröffentlicht, so der Bericht weiter. Langfristig plane Meta jedoch, Teile von Arena in seine bestehenden Plattformen Facebook und Messenger zu integrieren – was der Funktion eine enorme Reichweite verschaffen würde.

Prognosemärkte boomen seit der US-Wahl 2024

Prognosemärkte gewannen während der US-Präsidentschaftswahl 2024 massiv an Popularität. Sie haben sich zu einer eigenständigen Anlageklasse entwickelt, die es Investoren ermöglicht, auf eine Vielzahl von Ereignissen zu wetten – von der Geldpolitik über Sportturniere bis hin zu politischen Ereignissen.

Gleichzeitig stehen die Plattformen zunehmend unter Beobachtung. Gut getimte Trades im Vorfeld wichtiger politischer Überraschungen von US-Präsident Donald Trump brachten unbekannten Händlern potenziell Gewinne in Millionenhöhe ein. Dies hat Fragen über möglichen Insiderhandel und die Regulierung solcher Märkte aufgeworfen.

Für Meta wäre der Einstieg in den Prognosemarkt-Bereich ein weiterer Schritt, die eigenen Plattformen mit neuen, interaktiven Funktionen zu bereichern. Die Kombination aus Metas milliardenschwerer Nutzerbasis und dem wachsenden Interesse an Prognosemärkten könnte Arena zu einem bedeutenden Akteur in diesem Segment machen – sofern die App tatsächlich veröffentlicht wird.

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