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Tesla und Meta: Zwei gefallene Aktien mit enormem Aufwärtspotenzial

Tesla und Meta blieben 2025 hinter dem Markt zurück – doch Robotaxis, humanoide Roboter und KI-Werbung könnten das ändern.

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Tesla und Meta: Zwei gefallene Aktien mit enormem Aufwärtspotenzial

Tesla (TSLA) und Meta Platforms (META) gehören zu den bekanntesten Technologieaktien der Welt. In den vergangenen zehn Jahren erzielten beide Unternehmen Renditen, die den breiten Markt deutlich übertrafen. Doch im laufenden Jahr blieben beide Aktien hinter dem Gesamtmarkt zurück – und das wirft bei vielen Investoren die Frage auf, ob das Aufwärtspotenzial bereits ausgeschöpft ist.

Ein zentrales Argument der Skeptiker: Beide Unternehmen investieren massiv in künstliche Intelligenz (KI), was zu einer Kompression ihrer Gewinnmargen führen könnte. Höhere Ausgaben bei gleichzeitig unsicheren Erträgen aus neuen Geschäftsfeldern – das ist ein Risiko, das Anleger nicht ignorieren sollten. Dennoch gibt es gewichtige Gründe, warum Tesla und Meta langfristig erhebliches Aufwärtspotenzial besitzen könnten.

Teslas Wette auf Robotaxis und humanoide Roboter

Tesla ist eine risikoreiche Aktie – das lässt sich kaum bestreiten. Das Kerngeschäft mit Elektrofahrzeugen steht unter zunehmendem Druck: In den USA hat Rivian kürzlich eine direkte Alternative zum meistverkauften Model Y auf den Markt gebracht. Gleichzeitig machen chinesische Automobilhersteller im internationalen Markt erhebliche Fortschritte. Hinzu kommt eine ambitionierte Bewertung: Tesla wird derzeit mit dem 178,6-fachen der erwarteten Gewinne gehandelt – ein Niveau, das wenig Spielraum für Enttäuschungen lässt.

Der Markt richtet seinen Blick jedoch längst nicht mehr ausschließlich auf das Elektroauto-Segment. Im Fokus der Investoren und Analysten steht vor allem der geplante Robotaxi-Dienst des Unternehmens. Ein erfolgreicher Robotaxi-Betrieb würde margenstarke Einnahmen aus Fahrgebühren generieren – und das in einem Umfang, der beträchtlich sein könnte. Anstatt den Großteil des Tages ungenutzt zu stehen, könnten Teslas Elektrofahrzeuge über weite Teile eines 24-Stunden-Zeitraums aktiv sein. In großem Maßstab wären Hunderttausende oder sogar Millionen von Fahrten pro Tag denkbar. Die Aktien von Tesla stiegen zuletzt sprunghaft an, nachdem die Einführung von Robotaxis in Miami angekündigt wurde.

Doch Tesla hat noch weitere Ambitionen: Das Unternehmen arbeitet an der nächsten Generation seines humanoiden Roboters Optimus 3. Humanoide Roboter, die viele Aufgaben ebenso gut wie Menschen erledigen können, könnten eine erhebliche Nachfrage bei Privatkonsumenten und insbesondere bei Unternehmen erzeugen, die Teile ihrer Belegschaft ersetzen möchten. Tesla plant, seinen Robotern margenstarke Einnahmequellen hinzuzufügen – darunter Remote-Software-Updates, Abonnements und Premium-Funktionen.

Gleichzeitig bestehen erhebliche Abwärtsrisiken. Wettbewerb oder regulatorische Rückschläge könnten dazu führen, dass Tesla in der Robotaxi-Branche nicht Fuß fasst. Investoren sollten dieses Risiko stets im Blick behalten und ihre Position entsprechend dimensionieren.

Metas KI-gestütztes Werbegeschäft als Wachstumstreiber

Das Werbegeschäft von Meta Platforms entwickelt sich gut – und dank künstlicher Intelligenz hat es sich in den letzten Quartalen sogar weiter verbessert. Die Kurzvideo-Plattform und die KI-gestützten Werbetools des Unternehmens gelten als wichtige Wachstumstreiber. Meta investiert intensiv in KI, um seine Werbeplattform effizienter und zielgenauer zu machen, was Werbekunden einen höheren Mehrwert bietet.

Für deutsche Privatanleger sind beide Aktien interessante, aber nicht risikofreie Beimischungen im Portfolio. Tesla und Meta stehen exemplarisch für den Typus von Technologieunternehmen, die auf transformative Technologien setzen – mit dem entsprechenden Chancen-Risiko-Profil. Wer langfristig investiert und Volatilität aushält, findet in beiden Titeln potenziell attraktive Wachstumswerte. Wer kurzfristig denkt, sollte die hohen Bewertungen und die laufenden Investitionszyklen nicht unterschätzen.

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