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RWE erhält Zuschlag für zwei große Windparks in der Nordsee

Investitionsentscheidungen bis 2028, Inbetriebnahme der 4000-Megawatt-Anlagen ab 2031 geplant

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RWE erhält Zuschlag für zwei große Windparks in der Nordsee

Der Energiekonzern RWE hat von der Bundesnetzagentur die Genehmigung erhalten, zwei weitere große Windparks in der Nordsee zu errichten. Diese Windparks sollen sich etwa 110 und 115 Kilometer nordwestlich der Insel Borkum befinden, in unmittelbarer Nähe zur niederländischen Wirtschaftszone. Auf den beiden Flächen wird es RWE möglich sein, Windräder mit einer Gesamtleistung von jeweils 2000 Megawatt zu installieren. Bei der Nutzung von Turbinen mit einer Einzelleistung von 15 Megawatt würde dies bedeuten, dass auf jeder Fläche etwa 133 Windräder installiert werden könnten.

Für die beiden Flächen wird RWE einen Auktionspreis von insgesamt 250 Millionen Euro zahlen. Das Unternehmen prüft derzeit auch die Möglichkeit einer gemeinsamen Entwicklung dieser Offshore-Projekte mit dem französischen Mineralölkonzern Total Energies. Konkrete Angaben zu Art und Umfang einer möglichen Zusammenarbeit mit Total Energies wurden jedoch von RWE bislang nicht gemacht.

Die endgültigen Investitionsentscheidungen für die beiden Windparks plant RWE für die Jahre 2027 und 2028. Der Bau der Windparks soll in den Jahren 2029 und 2030 beginnen, wobei die vollständige Inbetriebnahme für 2031 und 2032 vorgesehen ist. RWE betreibt bereits 19 Offshore-Windparks, von denen sich sechs vor der deutschen Küste befinden. Weitere Windparks sind bereits in der Bauphase.

Zusätzlich zu den von RWE geplanten Windparks hat die Bundesnetzagentur auch die Rechte für eine weitere Fläche vergeben. Auf dieser Fläche soll ein Windpark mit einer Kapazität von 1500 Megawatt entstehen, wofür die Waterekke Energy GmbH den Zuschlag erhielt. Die Behörde gab in keinem der Fälle genauere Informationen zu den Auktionserlösen bekannt.

Die Genehmigungen für die neuen Windparks in der Nordsee markieren einen weiteren Schritt in den Bemühungen Deutschlands, seine Offshore-Windkapazitäten erheblich zu erweitern und damit den Ausbau erneuerbarer Energien voranzutreiben. RWE, das bereits über umfangreiche Erfahrungen im Betrieb von Offshore-Windparks verfügt, setzt mit diesen Projekten seine Wachstumsstrategie im Bereich der erneuerbaren Energien fort. Die Beteiligung von Total Energies könnte eine internationale Dimension hinzufügen, die die Bedeutung der Offshore-Windkraft für die Energiewende unterstreicht.

RWEWindenergieStromEnergie

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