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Novartis hebt Jahresprognose erneut an

Starkes zweites Quartal und erfolgreiche Medikamentenverkäufe treiben Wachstum voran

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Novartis hebt Jahresprognose erneut an

Der Schweizer Pharmakonzern Novartis hat seine Jahresziele nach einem unerwartet starken Ergebniszuwachs im zweiten Quartal erneut angehoben. Für das Jahr 2024 prognostiziert Novartis nun ein Wachstum des operativen Ergebnisses im mittleren bis hohen zweistelligen Prozentbereich. Zuvor war im Frühjahr ein Anstieg im niedrigen bis mittleren Zehnerbereich erwartet worden. Der Umsatz soll zu konstanten Wechselkursen weiterhin im hohen einstelligen bis niedrigen zweistelligen Prozentbereich steigen.

Im zweiten Quartal 2024 erzielte Novartis im fortgeführten Geschäft einen Umsatz von 12,5 Milliarden Dollar, was einer Steigerung von neun Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Zu konstanten Wechselkursen betrug das Umsatzplus elf Prozent. Der operative Kerngewinn des Unternehmens stieg um 17 Prozent auf 4,95 Milliarden Dollar, ein Ergebnis, das die Erwartungen der Analysten übertraf.

Besonders profitierte Novartis von einer erhöhten Nachfrage nach seinen Medikamenten. Zu den besonders erfolgreichen Produkten zählen das Herzmittel Entresto, das Medikament Kesimpta gegen Multiple Sklerose sowie die Hautarznei Cosentyx. Vorstandschef Vas Narasimhan äußerte sich zufrieden über die Entwicklung und betonte, dass die starke Performance sowohl in den USA als auch international auf eine dynamische Marktentwicklung hinweise. Dies ermögliche es dem Unternehmen, seine Prognosen für das Geschäftsjahr 2024 nach oben zu korrigieren.

Novartis hat in den letzten Jahren einen umfassenden Umbauprozess durchlaufen. Im Oktober des vergangenen Jahres schloss das Unternehmen die Abspaltung seines margenschwächeren Geschäfts mit Nachahmerarzneien ab. Diese Maßnahme war Teil eines fast zehn Jahre dauernden Restrukturierungsprozesses, der darauf abzielte, den Konzern auf das lukrative Geschäft mit patentgeschützten Medikamenten zu fokussieren.

Der Pharmakonzern legt nun den Schwerpunkt auf vier Haupttherapiegebiete: Herz-Kreislauf-, Nieren- und Stoffwechselerkrankungen, Krebs, Immunologie sowie neurologische Erkrankungen. Durch diese Fokussierung und die erfolgreichen Verkäufe der genannten Medikamente konnte Novartis seine finanzielle Performance deutlich verbessern und blickt optimistisch in die Zukunft.

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