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Kolumbiens COLCAP steigt leicht um 0,04 Prozent zum Handelsschluss

Gewinne in Industrie, Dienstleistungen und Landwirtschaft treiben den kolumbianischen Leitindex nach oben, während Ecopetrol und Finanztitel verlieren.

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Kolumbiens COLCAP steigt leicht um 0,04 Prozent zum Handelsschluss

Die kolumbianischen Aktienmärkte haben am Freitag nach Börsenschluss zugelegt. Gewinne in den Sektoren Industrie, Dienstleistungen und Landwirtschaft trieben die Kurse nach oben, wie Investing.com berichtet. Zum Schlusszeitpunkt in Kolumbien legte der Leitindex COLCAP um 0,04 Prozent zu.

An der Spitze des Index stand Banco Davivienda Pref (BVC: PFDAVVNDA), die um 6,65 Prozent beziehungsweise 1.780,00 Punkte auf 28.540,00 zulegte. Ebenfalls stark zeigte sich Organizacion Terpel SA (BVC: TERPEL) mit einem Plus von 3,16 Prozent oder 560,00 Punkten auf 18.280,00. Die Bolsa De Valores De Colombia (BVC: BVC) gewann im späten Handel 1,60 Prozent beziehungsweise 260,00 Punkte hinzu und schloss bei 16.480,00.

Finanztitel und Ecopetrol gehören zu den Verlierern

Auf der Gegenseite verbuchte Corporacion Financiera Colombiana Pref (BVC: PFCORFICOL) den größten Rückgang und wurde mit einem Minus von 2,23 Prozent beziehungsweise 400,00 Punkten bei 17.500,00 gehandelt. Ecopetrol SA (BVC: ECOPETROL) sank um 2,16 Prozent oder 60,00 Punkte auf 2.720,00. Die Corporacion Financiera Colombiana SA (BVC: CORFICOLCF) fiel um 1,74 Prozent beziehungsweise 360,00 Punkte auf 20.320,00.

Auf der kolumbianischen Börse übertrafen die fallenden Aktien die steigenden mit einem Verhältnis von 0 zu 0. Diese Angabe aus dem Handelsbericht deutet auf eine ausgeglichene Marktbreite hin, bei der sich Gewinner und Verlierer die Waage hielten.

Für deutsche Anleger ist der COLCAP ein wichtiger Gradmesser für die Entwicklung des südamerikanischen Marktes. Der Index bündelt die liquidesten und größten Unternehmen Kolumbiens und spiegelt damit die Stimmung an einem der kleineren, aber rohstoffreichen Aktienmärkte Lateinamerikas wider. Die leichte Bewegung von 0,04 Prozent zeigt, dass die Anleger zum Wochenschluss kaum neue Impulse setzten.

Rohstoffmärkte senden gemischte Signale

Auch an den Rohstoffmärkten bewegten sich die Notierungen. US-Kaffee C für die Dezember-Lieferung stieg um 0,60 Prozent beziehungsweise 1,70 auf 287,15 US-Dollar. US-Kakao für die Dezember-Lieferung fiel dagegen leicht um 0,04 Prozent oder 2,00 auf 5.454,00 US-Dollar. Der Gold-Futures-Kontrakt für Dezember sank deutlich um 3,63 Prozent beziehungsweise 146,50 auf 3.884,90 US-Dollar pro Troy-Unze.

Kaffee und Kakao sind für Kolumbien von besonderer Bedeutung, zählt das Land doch zu den führenden Produzenten dieser Agrarrohstoffe weltweit. Die Preisentwicklung an den Terminmärkten wirkt sich daher direkt auf die Exporteinnahmen und die wirtschaftliche Stimmung des Landes aus.

Am Devisenmarkt lag USD/COP um 1,35 Prozent höher bei 3.219,41. Der brasilianische Real legte gegenüber dem kolumbianischen Peso auf 592,21 zu, ein Plus von 0,20 Prozent. Der US-Dollar-Index-Future notierte bei 101,83 und war um 0,06 Prozent gefallen.

Die Kombination aus einem schwächeren Dollar-Index und einem festeren USD/COP zeigt, dass sich die Währungsbewegungen uneinheitlich entwickelten. Für Anleger, die in kolumbianische Werte investieren, bleibt der Wechselkurs zwischen Peso und Dollar ein zentraler Faktor für die Rendite in Euro oder US-Dollar.

Insgesamt präsentierte sich der kolumbianische Markt zum Wochenausklang stabil, ohne dass einzelne Sektoren die Richtung klar vorgaben. Die Gewinne im Industriesektor und bei Dienstleistungsunternehmen glichen die Verluste im Finanzbereich und bei Ecopetrol nahezu aus.

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