ANZEIGE

KI-Wettrüsten in der Tech-Branche: Wie reagiert Google?

Microsoft hat den Suchgiganten mit milliardenschwerer Investition in OpenAI herausgefordert

•• 6 Min
KI-Wettrüsten in der Tech-Branche: Wie reagiert Google?

Google, wo ein Großteil der neuesten Technologie erfunden wurde, sollte gut positioniert sein, um zu den großen Gewinnern des KI-Wettrüstens zu gehören, das kürzlich in der Tech-Branche ausgebrochen ist.

Es gibt nur ein Problem: Mit Politikern und Regulierungsbehörden im Nacken und einem äußerst profitablen Geschäftsmodell, das es zu verteidigen gilt, könnte der Internet-Suchgigant zögern, viele der ihm zur Verfügung stehenden Werkzeuge einzusetzen.

Microsoft hat Google diese Woche direkt herausgefordert, als es eine milliardenschwere Investition in das KI-Forschungsunternehmen OpenAI ankündigte. Der Schritt kommt weniger als zwei Monate nach der Veröffentlichung von OpenAIs ChatGPT, einem Chatbot, der auf Anfragen mit Textabschnitten oder Code antwortet und andeutet, dass generative KI eines Tages die Internetsuche ersetzen könnte.

Microsoft-Führungskräfte haben keinen Hehl daraus gemacht, dass sie die Technologie von OpenAI nutzen wollen, um mit Google zu konkurrieren, und damit eine alte Rivalität wieder aufleben lassen, die schwelt, seit Google vor zehn Jahren den Suchkrieg gewonnen hat.

DeepMind, ein in London ansässiges Forschungsunternehmen, das 2014 von Google übernommen wurde, und Google Brain, eine fortschrittliche Forschungsabteilung im Hauptsitz des Suchkonzerns im Silicon Valley, haben dem Suchkonzern lange Zeit eine der stärksten Positionen im Bereich der KI verschafft.

Google hat in letzter Zeit mit verschiedenen Variationen der sogenannten generativen KI, die ChatGPT zugrunde liegt, Schlagzeilen gemacht, darunter KI-Modelle, die Witze erzählen und mathematische Probleme lösen können.

Gemessen an der Anzahl der Parameter, mit denen die Modelle trainiert werden, ist eines der fortschrittlichsten Sprachmodelle, bekannt als PaLM, ein Allzweckmodell, das dreimal größer ist als GPT, das KI-Modell, das ChatGPT zugrunde liegt.

Ähnlich wie ChatGPT kann auch Googles Chatbot LaMDA (Language Model for Dialogue Applications) mit den Nutzern in natürlicher Sprache kommunizieren. Seit Monaten arbeiten die Ingenieurteams des Unternehmens daran, ihn in ein Verbraucherprodukt zu integrieren.

Trotz des technologischen Fortschritts befindet sich der Großteil der neuesten Technologie noch im Forschungsstadium. Kritikern zufolge ist Google durch sein äußerst profitables Suchgeschäft eingeschränkt, was es davon abhält, generative KI in Verbraucherprodukte zu integrieren.

Microsoft beabsichtigt, die OpenAI-Technologie in seine Produkte und Dienste einzubinden. AFP/Lionel Bonaventure/Getty Images Laut Sridhar Ramaswamy, einem ehemaligen Top-Manager von Google, würde es zu weniger Suchanfragen führen, wenn man direkte Antworten auf Suchanfragen geben würde, anstatt die Nutzer/innen einfach auf vorgeschlagene Links zu verweisen.

Das ist eine Anspielung auf ein Buch des Harvard-Business-School-Professors Clayton Christensen, in dem er zu erklären versucht, warum Branchenführer häufig an schnelllebige Emporkömmlinge scheitern. "Wenn ich ein 150-Milliarden-Dollar-Unternehmen leiten würde, hätte ich Angst vor dieser Sache", sagte Ramaswamy.

"Wir konzentrieren uns schon lange auf die Entwicklung und den Einsatz von KI, um das Leben der Menschen zu verbessern. "Wir glauben, dass KI eine grundlegende und transformative Technologie ist, die für Einzelpersonen, Unternehmen und Gemeinschaften von großem Nutzen sein kann", erklärte Google. Allerdings muss der Suchmaschinenriese "die breiteren gesellschaftlichen Auswirkungen berücksichtigen, die diese Innovationen haben können". Google fügte hinzu, dass es "bald weitere Erfahrungen extern bekannt geben" werde.

Die Verbreitung von KI kann zwar zu weniger Suchanfragen und geringeren Einnahmen führen, aber auch zu einem Anstieg der Kosten von Google.

Ramaswamy rechnete vor, dass es 120 Millionen Dollar kosten würde, mit Hilfe der natürlichen Sprachverarbeitung alle Webseiten in einem Suchindex zu "lesen" und daraus direktere Antworten auf die in eine Suchmaschine eingegebenen Fragen zu generieren. Die Analysten von Morgan Stanley schätzen, dass der Einsatz von Sprachverarbeitung zur Beantwortung einer Suchanfrage etwa siebenmal so viel kostet wie eine normale Internetsuche.

Die gleichen Faktoren könnten Microsoft davon abhalten, seine Suchmaschine Bing zu überarbeiten, die im letzten Jahr mehr als 11 Milliarden Dollar Umsatz gemacht hat. Der Softwarekonzern hat jedoch erklärt, dass er beabsichtigt, die OpenAI-Technologie in seine Produkte und Dienste einzubinden, was dazu führen könnte, dass den Nutzern relevante Informationen angezeigt werden, während sie sich in anderen Anwendungen befinden, sodass sie nicht mehr zu einer Suchmaschine gehen müssen.

Laut einer Reihe ehemaliger und aktueller Google-Mitarbeiter, die den KI-Forschungsteams des Unternehmens nahestehen, waren die größten Hemmnisse für die Veröffentlichung von KI Bedenken über mögliche Schäden und deren Auswirkungen auf den Ruf von Google sowie eine Unterschätzung der Konkurrenz.

"Ich glaube, sie haben am Steuer gepennt", sagte ein ehemaliger KI-Wissenschaftler von Google, der jetzt seine eigene KI-Firma leitet. "Um ehrlich zu sein, haben alle unterschätzt, wie sehr Sprachmodelle die Suche stören würden.

Diese Schwierigkeiten werden durch politische und regulatorische Bedenken verschärft, die sich aus Googles wachsender Macht ergeben, sowie durch die verstärkte öffentliche Kontrolle des Branchenführers bei der Einführung neuer Technologien.

Einem ehemaligen Google-Manager zufolge befürchtete die Unternehmensleitung vor mehr als einem Jahr, dass die raschen Fortschritte bei den KI-Fähigkeiten eine Welle der öffentlichen Besorgnis über die Auswirkungen einer so mächtigen Technologie in den Händen eines Unternehmens auslösen würden. Letztes Jahr stellte das Unternehmen den ehemaligen McKinsey-Manager James Manyika als neuen Senior Vice President ein, um über die sozialen Auswirkungen der neuen Technologie zu beraten.

Manyika ist der Meinung, dass generative KI, die in Diensten wie ChatGPT zum Einsatz kommt, von Natur aus dazu neigt, falsche Antworten zu geben und dazu benutzt werden könnte, Fehlinformationen zu erzeugen. Nur wenige Tage vor der Veröffentlichung von ChatGPT sagte er der Financial Times: "Deshalb haben wir es nicht so eilig, diese Dinge so zu veröffentlichen, wie die Leute es vielleicht erwartet hätten."

Das große Interesse an ChatGPT hat jedoch den Druck auf Google erhöht, schneller mit OpenAI gleichzuziehen. Das Unternehmen steht vor der Herausforderung, seine KI-Fähigkeiten unter Beweis zu stellen und sie in seine Dienste zu integrieren, ohne seine Marke zu gefährden oder einen politischen Gegenwind zu provozieren.

"Es ist ein echtes Problem für Google, wenn ein Satz mit Hassrede geschrieben wird und in der Nähe des Google-Namens steht", sagte Ramaswamy, Mitbegründer des Such-Startups Neeva. Er fügte hinzu, dass für Google ein höherer Standard gilt als für ein Start-up, das argumentieren könnte, dass sein Dienst einfach eine objektive Zusammenfassung der im Internet verfügbaren Inhalte ist.

Die Suchmaschine ist schon früher wegen ihres Umgangs mit der KI-Ethik in die Kritik geraten. Als zwei prominente KI-Forscher im Jahr 2020 nach Einwänden gegen ein Forschungspapier, in dem die Risiken von sprachbezogener KI bewertet wurden, unter erbitterten Umständen das Unternehmen verließen, brach ein Feuersturm über Googles Haltung zur Ethik und Sicherheit seiner KI-Technologien aus.

Solche Vorfälle haben das Unternehmen stärker in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt als Organisationen wie OpenAI oder Open-Source-Alternativen wie Stable Diffusion. Bei letzterem, das Bilder aus Textbeschreibungen erstellt, gab es eine Reihe von Sicherheitsproblemen, darunter auch die Erstellung pornografischer Bilder. Laut KI-Forschern lässt sich der Sicherheitsfilter leicht hacken, und die entsprechenden Codezeilen können manuell gelöscht werden. Stability AI, die Muttergesellschaft von Stability AI, reagierte nicht auf eine Anfrage nach einem Kommentar.

Auch Nutzer haben die Technologie von OpenAI missbraucht. AI Dungeon, ein Online-Spiel, lizenzierte 2021 GPT, ein Tool zur Texterstellung, um auf der Grundlage individueller Benutzeranweisungen eigene Storylines zu erstellen. Innerhalb weniger Monate hatten die Nutzer/innen Spiele entwickelt, in denen es um sexuellen Missbrauch von Kindern und andere verstörende Inhalte ging. OpenAI lieh dem Unternehmen schließlich Geld, damit es bessere Moderationssysteme einführen konnte.

OpenAI hat nicht auf eine Anfrage geantwortet.

Wäre etwas Ähnliches bei Google passiert, wären die Folgen viel schlimmer gewesen, so ein ehemaliger KI-Forscher von Google. Er fügte hinzu, dass es angesichts der ernsthaften Bedrohung durch OpenAI unklar sei, ob irgendjemand im Unternehmen bereit sei, die Verantwortung und die Risiken einer schnelleren Veröffentlichung neuer KI-Produkte auf sich zu nehmen.

Microsoft hingegen befindet sich in einem ähnlichen Dilemma, was die Anwendung der Technologie angeht. Es hat versucht, sich als verantwortungsbewusster als Google im Umgang mit der KI darzustellen. In der Zwischenzeit hat OpenAI davor gewarnt, dass ChatGPT anfällig für Fehler ist, was es schwierig macht, die Technologie in ihrer jetzigen Form in einen kommerziellen Dienst einzubinden.

Als bisher dramatischste Demonstration einer KI-Kraft, die durch die Tech-Welt fegt, hat OpenAI jedoch gezeigt, dass selbst etablierte Mächte wie Google verwundbar sein können.

Künstliche IntelligenzGoogleMicrosoftOpenAIChatGPTDeepMindLaMDA

Meistgelesene News

  1. Galeria-Insolvenz: Schicksal von 12.000 Jobs hängt an BA-Entscheidung
  2. Gaming und Wetten: Krypto-Klage, GTA 6 und Aktivisten-Investor im Fokus
  3. SpaceX-Aktie: Könnte eine Investition von 5.000 Dollar Millionär machen?
  4. Take-Two-Aktie vor GTA-6-Release: Chance oder Risikofalle?
  5. Rheinmetall-Aktie legt 3 Prozent zu – Morgan Stanley beflügelt Rüstungssektor

Disclaimer


Wichtiger Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte:

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen dieser Publikation Interessenkonflikte bestehen:

1. Die Stock Market Media Ltd. und ihr nahestehende Personen besitzen Aktien der hier empfohlenen Gesellschaften und beabsichtigen, diese im Rahmen und zu jedem Zeitpunkt dieser Empfehlung zu verkaufen. Hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

2. Der Herausgeber dieser Publikation, sowie die verantwortlichen Redakteure erhalten für die Erstellung eine finanzielle Vergütung. Auch hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

3. Beachten Sie auch die weitergehenden Ausführungen zu bestehenden Interessenkonflikten im nachfolgenden Disclaimer, u.a. unter Ziff. 2.

Wichtige Informationen und Pflichtmitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie gemäß Finanzanlageverordnung (FinAnV).

Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit als Ersteller von Anlagestrategieempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder von Anlageempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, (bisher „Finanzanalysen“) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) gemäß WpHG angezeigt. Die Pflichten der Stock Market Media Ltd. regeln sich primär nach den §§ 85, 86 WpHG, der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 und der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958.

Angaben über den/die Ersteller dieser Publikation:
Verantwortlich für die Erstellung der Texte und Inhalte dieser Publikation ist Herr Roberto Gonçalves de Albuquerque, als Analyst und Chefredakteur. Herausgeber ist die Stock Market Media Ltd., 405 Kings Road, Flat 600, London; SW10 0BB, Vereinigtes Königreich, vertreten durch den Director Roberto Gonçalves de Albuquerque.

Wichtige Hinweise zur Erstellung dieser Veröffentlichung:
Diese Veröffentlichung enthält sowohl Tatsachen und Fakten zu den besprochenen Unternehmen, als auch rein subjektive Werturteile, Interpretationen, Schätzungen, Hochrechnungen, Vorhersagen und Preisziele. Diese versuchen wir, möglichst transparent voneinander abzugrenzen, um irreführende Angaben zu vermeiden. Recherche, Aufbereitung und Formulierung erfolgen dabei unter Einsatz gängiger digitaler und KI-gestützter Hilfsmittel; die inhaltliche Prüfung und die redaktionelle Verantwortung liegen bei uns. Die wesentlichen Grundlagen und Maßstäbe unserer Werturteile und Bewertungen, der besprochenen Aktien, basieren auf folgender Vorgehensweise:

Beurteilung und Bewertung von Unternehmen nach herkömmlichen Bewertungsmethoden (grundlegender Bewertungsansatz)

  • Einschätzung des Potentials der zukünftigen Unternehmensentwicklung (Wachstumsansatz) und Hochrechnung auf das entsprechende Bewertungspotential (Kurs-Potential-Analyse) sowie einer möglichen Unternehmens-Aktien-Bewertung aufgrund potentieller Gewinnerwartungen (KGV Hochrechnung)
  • Einschätzung des von uns erwarteten Best-Case-Szenarios im absoluten Erfolgsfall des Unternehmens (Blue-Sky-Potential-Ansatz)
  • Effekt der von uns erwarteten, gesteigerten Bekanntheit der empfohlenen Aktie auf den Aktienkurs durch einen starken Anstieg der Nachfrage am Markt (insbesondere maßgeblich bei marktengen oder neu bzw. erstmals empfohlenen Aktien) aufgrund der von uns oder Dritten veröffentlichten Publikationen (meistens Kaufempfehlungen), (Multiplikator- / Momentum-Effekt, Hype), dadurch überproportional steigende Rendite/Aktienkurs bei entsprechend steigendem Risiko
  • Technische Analyse des Aktienkurses gemäß gängiger Analyse-Methoden, meist zur Voraussage von Kurs-Signalen (Kauf- oder Verkaufssignal, Ausbruch der Aktie, Festlegung von Kurszielen, Unterstützungs- oder Widerstandsbereichen, erwarteten Mindestbewegungen oder Mindest-Gegenbewegungen, Voraussage von Signalpunkten (wenn-dann), etc.), größtenteils auf der erwarteten Massenpsychologie aufbauend. (technischer Ansatz).

Herkömmliche Bewertungsansätze sind bei jungen oder noch umsatzlosen Unternehmen oft schlecht sinnvoll anwendbar. Daher stützen wir uns bei der Bewertung von solchen Unternehmen tendenziell auf die von uns errechnete Potential-Analyse, sowie die Einschätzung der Nachfrage nach solchen Aktien am Kapitalmarkt. Letztendlich entscheidet der Markt über den Aktienkurs eines Unternehmens. Entsteht durch umfangreiche Empfehlungen einer Aktie, eine exzessive Nachfrage nach dieser, ist es möglich, dass der Aktienkurs bei einem hohen Handelsvolumen überdurchschnittlich steigt. Dies führt zwar zu extremen Gewinnmöglichkeit, erhöht jedoch entsprechend das Risiko einer Blasenbildung mit entsprechendem Kursrückgang. Durch die gesteigerte Volatilität der Aktie in solchen Situationen ergeben sich überdurchschnittliche Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, sowohl in beide Handelsrichtungen als auch bei wiederkehrenden Gegenbewegungen. Auch solche Marktentwicklungen sind ein wichtiger Teil unserer Handelsempfehlungen und Bewertungsansätze.

Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

Hinweis zu Informationsquellen:
Die Zuverlässigkeit von Informationsquellen wird von uns vor deren Verwendung ausführlich geprüft und von uns entsprechend ihrer Glaubwürdigkeit und Bedeutung subjektiv bewertet. Dabei entscheiden wir nach eigenen Maßstäben, welche Quellen wir für relevant, zu konservativ oder zu optimistisch halten. Letztendlich legen wir unsere Empfehlungen aufgrund unserer persönlichen Einschätzungen fest. Bei der Informationsbeschaffung greifen wir auf zahlreiche öffentlich zugängliche Quellen zurück wie z.B. Pressemitteilungen, Ad-Hoc-Mitteilungen, Unternehmensmeldungen, Firmenpräsentationen, Publikationen und Artikeln zum besprochenen Unternehmen, gängige Finanzmedien im In- und Ausland sowie auf Unternehmens- oder Branchen-Analysen Dritter.

In unseren Publikationen werden ausschließlich öffentlich verfügbare Informationen und Quellen, sowie vom Unternehmen selbst verbreitete Informationen verwendet.

Hinweis zu bestehenden Interessenkonflikten:
Wir weisen hiermit darauf hin, dass Gesellschafter, Redakteure, Mitarbeiter sowie Personen bzw. Unternehmen die an der Erstellung dieser Veröffentlichung beteiligt sind, sowie Auftraggeber (Dritte) der Publikation von Stock Market Media Ltd. zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung direkt oder indirekt Anteile an Wertpapieren, welche im Rahmen der jeweiligen Publikation besprochen werden, halten. und daher an einer Kurs- und/oder Umsatzsteigerung, d.h. auch einer erhöhten Handelsliquidität interessiert sind, da die Absicht besteht, in unmittelbarem Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung diese Wertpapiere zu verkaufen und an steigenden Kursen und Umsätzen zu partizipieren. Ein Kurszuwachs der Aktien der vorgestellten Unternehmen kann zu einem Vermögenszuwachs bei diesen Personen führen. Durch die Besprechung des Unternehmens können jedenfalls der Aktienkurs des Unternehmens erheblich beeinflusst werden. Insbesondere wird auch durch Wertpapiertransaktionen der Aktienkurs der besprochenen Unternehmen maßgeblich beeinflusst. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um Unternehmen handelt deren Aktien keine breite Marktkapitalisierung haben und bei denen nur ein enger Markt besteht. Hier können auch nur geringe Auftragsvolumen erhebliche Auswirkungen auf die Kurse haben. Sie sind aber auch daran interessiert, dass der Kurs des besprochenen Unternehmens sinkt, wenn sie deren Aktien günstiger erwerben wollen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Stock Market Media Ltd. und seine Mitarbeiter werden zudem für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und Veröffentlichung dieser Publikation sowie für andere Dienstleitungen entgeltlich entlohnt. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Diese Vergütung kann durch das Unternehmen über das die Stock Market Media Ltd. Informationen veröffentlicht, durch mit diesen Unternehmen verbundene Dritte oder sonstige Dritte, die ein Interesse in Bezug auf die im Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung besprochenen Unternehmen verfolgen, erfolgen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Dieser wird zunächst dadurch begründet, dass die Stock Market Media Ltd. im Interesse ihres Auftraggebers ihre Ausführungen vornehmen könnte. Die Stock Market Media Ltd. und/oder mit ihr verbundene Unternehmen haben mit der gegenständlichen Gesellschaft bzw. mit deren Aktionären eine kostenpflichtige Vereinbarung zur Erstellung der redaktionellen Besprechung getroffen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Hinweis zur Handhabe der internen Organisationspflichten:
Aufgrund der geringen Unternehmensgröße des Herausgebers, ist eine interne Kontrolle der Compliance Prozesse der an dieser Publikation mitwirkenden Mitarbeiter und sonstigen Beteiligten überschaubar.

Verantwortliche Aufsichtsbehörde:
Die Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit gemäß § 86 WpHG bei der BaFin angezeigt.