ANZEIGE

Halloween 2026: Rekordausgaben für Deko, Einbruch beim Süßwarenverkauf

US-Verbraucher investieren Rekordsummen in übergroße Halloween-Dekoration, während der Süßwarenabsatz unter Inflation und Rohstoffknappheit leidet.

•• 3 Min
Halloween 2026: Rekordausgaben für Deko, Einbruch beim Süßwarenverkauf

Die Halloween-Saison 2026 offenbart einen bemerkenswerten Widerspruch im Konsumverhalten der Amerikaner. Während sie Rekordsummen in großformatige, erlebnisorientierte Hausdekoration stecken, ziehen sie sich beim traditionellen Süßwarenkauf wegen anhaltenden Inflationsdrucks zurück. Daten der National Retail Federation (NRF) zufolge werden die gesamten Halloween-Ausgaben in diesem Jahr einen Rekordwert von 13,5 Milliarden US-Dollar erreichen – nach 13,1 Milliarden Dollar im Jahr 2025 und deutlich mehr als die 8,8 Milliarden Dollar aus dem Jahr 2019.

Die Zusammensetzung dieser Ausgaben zeigt jedoch eine Verschiebung hin zum „erweiterten Konsum" und zu physischen Erlebnissen statt zu klassischen Süßigkeiten. Für deutsche Anleger ist das ein aufschlussreiches Signal: Der US-Konsument priorisiert zunehmend langlebige, sichtbare Güter gegenüber schnell verbrauchten Produkten – ein Muster, das auch für hiesige Einzelhändler und Konsumgüterkonzerne relevant ist.

Der Einzelhandel hat Halloween zum mehrmonatigen Umsatztreiber gemacht

Händler haben Halloween erfolgreich in einen bedeutenden, über mehrere Monate laufenden Umsatzmotor verwandelt, indem sie auf den Trend zur „Riesen"-Dekoration setzen. Was 2020 mit dem 12-Fuß-Skelett „Skelly" von Home Depot begann, hat sich zu einem ausgewachsenen Wettrennen im Einzelhandel entwickelt. Home Depot, das 2013 nur eine einzelne Regalendkappe für Halloween reservierte, nutzt heute über 800 Quadratfuß Verkaufsfläche für saisonale Displays. Das Sortiment an überdimensionalen Animatronics – von 15 Fuß großen kopflosen Wächtern bis hin zu dreiköpfigen fleischfressenden Pflanzen – hat sich seit 2024 verfünffacht.

Getrieben wird dieser Trend vom Wunsch nach „überlebensgroßen" Erlebnissen. Wie der Konsumpsychologie-Professor Ross Steinman von der Widener University anmerkt, hat sich Halloween „von einem einzelnen Ereignis zu einer erweiterten Konsumsaison entwickelt". Hausbesitzer behandeln ihre Vorgärten zunehmend als Bühnen und verwandeln private Räume in gemeinsame Nachbarschaftserlebnisse. Dieses Phänomen erwies sich als so beständig, dass Einzelhändler Produkte für eine ganzjährige Nutzung anpassen mussten – mit UV-Schutz und langlebigen Harzen für Skelette, die ihre Besitzer nun zu Feiertagen von Weihnachten bis zum Unabhängigkeitstag verkleiden. Das kommerzielle Ökosystem rund um diese Artikel hat sogar Drittanbieter-Marken angelockt, etwa Arby's, das einen 46,66 Dollar teuren „Meat Sweats"-Trainingsanzug speziell für 12-Fuß-Skelette herausbrachte.

Inflation und Rohstoffknappheit belasten den Süßwarenmarkt

Während der Dekomarkt von Neuheit und Größe profitiert, sieht sich die Süßwarenindustrie mit einer schwierigeren Realität konfrontiert. Trotz der insgesamt gestiegenen Feiertagsausgaben kletterten die Preise für Süßigkeiten und Kaugummi im September um 7,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Süßwarensektor kämpft mit einem „perfekten Sturm" aus Lieferkettenstörungen, darunter schlechte Kakaernten in Westafrika sowie wetterbedingte Probleme bei der Zuckerproduktion in Brasilien und Texas.

Marktdaten von Nielsen IQ (NIQ) zeigen, dass die Halloween-Süßwarenverkäufe bis Mitte Oktober um 6,7 Prozent zurückgingen. Schokolade, die anfälligste Kategorie wegen der historischen Volatilität des Kakaomarkts, verzeichnete einen Rückgang von 7,2 Prozent. Zwar haben sich die Rohstoffpreise für Kakao von ihren Rekordhöhen zurückgezogen, doch die Entlastung hat den Verbraucher noch nicht erreicht: Wells Fargo Agri-Food schätzt, dass die Schokoladenpreise etwa 8 Prozent über dem Vorjahresniveau liegen werden.

Diese Preissensibilität hat die Konsumgewohnheiten verschoben. Käufer verzichten zunehmend auf größere Packungen zugunsten kleinerer Süßigkeiten-Packungen mit neun Unzen oder weniger, die wertmäßig um 24 Prozent zulegten. Zudem gibt es eine bemerkenswerte Hinwendung zu Nicht-Schokoladen-Alternativen wie Gummis, sauren Bonbons und Waffeln, die weniger von den volatilen Kakaomärkten abhängig sind.

Hershey senkt Prognose und spürt den Druck der Anleger

Für große Branchenakteure wie Hershey stellen diese Trends eine erhebliche Herausforderung dar. Das Unternehmen senkte kürzlich seine Prognose für das organische Umsatzwachstum 2026 auf 3 Prozent und signalisierte damit ein „flaches" Wachstum im vierten Quartal. Analysten, darunter Scott Marks von Jefferies, äußerten Bedenken über die „zunehmende Vorsicht" im Ausblick von Hershey, was zu einer Reihe von Kurszielsenkungen bei großen Brokerhäusern führte. Der Markt ist sichtlich beunruhigt über den doppelten Druck aus steigenden Inputkosten und einer Verbraucherbasis, die bei diskretionären Lebensmittelausgaben zunehmend selektiv wird.

Während Einzelhändler wie Walmart und Target mit Blitzangeboten versuchen, den Absatz anzukurbeln, ist die übergeordnete Erkenntnis für die Saison 2026 klar: Der amerikanische Verbraucher bevorzugt hochsichtbare, langlebige und erlebnisorientierte Güter gegenüber traditionellen Verbrauchsgütern. Während die „Skelly"-Ökonomie weiter wächst, steht die Süßwarenindustrie vor einer Phase der Neuausrichtung, in der sie sich an der Schnittstelle von klimabedingten Lieferengpässen und schrumpfenden Haushaltsbudgets bewegen muss.

Halloween 2026Halloween AusgabenSüßwarenverkaufHershey AktieKakaopreiseEinzelhandel UsaKonsumverhaltenInflation Süßigkeiten

Meistgelesene News

  1. SpaceX-Aktie: Was 10.000 Dollar bis 2030 wert sein könnten
  2. Trump: Entscheidung über Iran steht bevor – Deal oder Angriff
  3. Deutsche Telekom bremst Fusion mit T-Mobile US aus
  4. Weil Gotshal & Manges: Wie die Wall-Street-Kanzlei in die Krise geriet
  5. Trump vor Entscheidung: Abkommen mit Iran oder militärisches Vorgehen

Disclaimer


Wichtiger Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte:

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen dieser Publikation Interessenkonflikte bestehen:

1. Die Stock Market Media Ltd. und ihr nahestehende Personen besitzen Aktien der hier empfohlenen Gesellschaften und beabsichtigen, diese im Rahmen und zu jedem Zeitpunkt dieser Empfehlung zu verkaufen. Hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

2. Der Herausgeber dieser Publikation, sowie die verantwortlichen Redakteure erhalten für die Erstellung eine finanzielle Vergütung. Auch hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

3. Beachten Sie auch die weitergehenden Ausführungen zu bestehenden Interessenkonflikten im nachfolgenden Disclaimer, u.a. unter Ziff. 2.

Wichtige Informationen und Pflichtmitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie gemäß Finanzanlageverordnung (FinAnV).

Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit als Ersteller von Anlagestrategieempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder von Anlageempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, (bisher „Finanzanalysen“) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) gemäß WpHG angezeigt. Die Pflichten der Stock Market Media Ltd. regeln sich primär nach den §§ 85, 86 WpHG, der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 und der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958.

Angaben über den/die Ersteller dieser Publikation:
Verantwortlich für die Erstellung der Texte und Inhalte dieser Publikation ist Herr Roberto Gonçalves de Albuquerque, als Analyst und Chefredakteur. Herausgeber ist die Stock Market Media Ltd., 405 Kings Road, Flat 600, London; SW10 0BB, Vereinigtes Königreich, vertreten durch den Director Roberto Gonçalves de Albuquerque.

Wichtige Hinweise zur Erstellung dieser Veröffentlichung:
Diese Veröffentlichung enthält sowohl Tatsachen und Fakten zu den besprochenen Unternehmen, als auch rein subjektive Werturteile, Interpretationen, Schätzungen, Hochrechnungen, Vorhersagen und Preisziele. Diese versuchen wir, möglichst transparent voneinander abzugrenzen, um irreführende Angaben zu vermeiden. Recherche, Aufbereitung und Formulierung erfolgen dabei unter Einsatz gängiger digitaler und KI-gestützter Hilfsmittel; die inhaltliche Prüfung und die redaktionelle Verantwortung liegen bei uns. Die wesentlichen Grundlagen und Maßstäbe unserer Werturteile und Bewertungen, der besprochenen Aktien, basieren auf folgender Vorgehensweise:

Beurteilung und Bewertung von Unternehmen nach herkömmlichen Bewertungsmethoden (grundlegender Bewertungsansatz)

  • Einschätzung des Potentials der zukünftigen Unternehmensentwicklung (Wachstumsansatz) und Hochrechnung auf das entsprechende Bewertungspotential (Kurs-Potential-Analyse) sowie einer möglichen Unternehmens-Aktien-Bewertung aufgrund potentieller Gewinnerwartungen (KGV Hochrechnung)
  • Einschätzung des von uns erwarteten Best-Case-Szenarios im absoluten Erfolgsfall des Unternehmens (Blue-Sky-Potential-Ansatz)
  • Effekt der von uns erwarteten, gesteigerten Bekanntheit der empfohlenen Aktie auf den Aktienkurs durch einen starken Anstieg der Nachfrage am Markt (insbesondere maßgeblich bei marktengen oder neu bzw. erstmals empfohlenen Aktien) aufgrund der von uns oder Dritten veröffentlichten Publikationen (meistens Kaufempfehlungen), (Multiplikator- / Momentum-Effekt, Hype), dadurch überproportional steigende Rendite/Aktienkurs bei entsprechend steigendem Risiko
  • Technische Analyse des Aktienkurses gemäß gängiger Analyse-Methoden, meist zur Voraussage von Kurs-Signalen (Kauf- oder Verkaufssignal, Ausbruch der Aktie, Festlegung von Kurszielen, Unterstützungs- oder Widerstandsbereichen, erwarteten Mindestbewegungen oder Mindest-Gegenbewegungen, Voraussage von Signalpunkten (wenn-dann), etc.), größtenteils auf der erwarteten Massenpsychologie aufbauend. (technischer Ansatz).

Herkömmliche Bewertungsansätze sind bei jungen oder noch umsatzlosen Unternehmen oft schlecht sinnvoll anwendbar. Daher stützen wir uns bei der Bewertung von solchen Unternehmen tendenziell auf die von uns errechnete Potential-Analyse, sowie die Einschätzung der Nachfrage nach solchen Aktien am Kapitalmarkt. Letztendlich entscheidet der Markt über den Aktienkurs eines Unternehmens. Entsteht durch umfangreiche Empfehlungen einer Aktie, eine exzessive Nachfrage nach dieser, ist es möglich, dass der Aktienkurs bei einem hohen Handelsvolumen überdurchschnittlich steigt. Dies führt zwar zu extremen Gewinnmöglichkeit, erhöht jedoch entsprechend das Risiko einer Blasenbildung mit entsprechendem Kursrückgang. Durch die gesteigerte Volatilität der Aktie in solchen Situationen ergeben sich überdurchschnittliche Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, sowohl in beide Handelsrichtungen als auch bei wiederkehrenden Gegenbewegungen. Auch solche Marktentwicklungen sind ein wichtiger Teil unserer Handelsempfehlungen und Bewertungsansätze.

Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

Hinweis zu Informationsquellen:
Die Zuverlässigkeit von Informationsquellen wird von uns vor deren Verwendung ausführlich geprüft und von uns entsprechend ihrer Glaubwürdigkeit und Bedeutung subjektiv bewertet. Dabei entscheiden wir nach eigenen Maßstäben, welche Quellen wir für relevant, zu konservativ oder zu optimistisch halten. Letztendlich legen wir unsere Empfehlungen aufgrund unserer persönlichen Einschätzungen fest. Bei der Informationsbeschaffung greifen wir auf zahlreiche öffentlich zugängliche Quellen zurück wie z.B. Pressemitteilungen, Ad-Hoc-Mitteilungen, Unternehmensmeldungen, Firmenpräsentationen, Publikationen und Artikeln zum besprochenen Unternehmen, gängige Finanzmedien im In- und Ausland sowie auf Unternehmens- oder Branchen-Analysen Dritter.

In unseren Publikationen werden ausschließlich öffentlich verfügbare Informationen und Quellen, sowie vom Unternehmen selbst verbreitete Informationen verwendet.

Hinweis zu bestehenden Interessenkonflikten:
Wir weisen hiermit darauf hin, dass Gesellschafter, Redakteure, Mitarbeiter sowie Personen bzw. Unternehmen die an der Erstellung dieser Veröffentlichung beteiligt sind, sowie Auftraggeber (Dritte) der Publikation von Stock Market Media Ltd. zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung direkt oder indirekt Anteile an Wertpapieren, welche im Rahmen der jeweiligen Publikation besprochen werden, halten. und daher an einer Kurs- und/oder Umsatzsteigerung, d.h. auch einer erhöhten Handelsliquidität interessiert sind, da die Absicht besteht, in unmittelbarem Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung diese Wertpapiere zu verkaufen und an steigenden Kursen und Umsätzen zu partizipieren. Ein Kurszuwachs der Aktien der vorgestellten Unternehmen kann zu einem Vermögenszuwachs bei diesen Personen führen. Durch die Besprechung des Unternehmens können jedenfalls der Aktienkurs des Unternehmens erheblich beeinflusst werden. Insbesondere wird auch durch Wertpapiertransaktionen der Aktienkurs der besprochenen Unternehmen maßgeblich beeinflusst. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um Unternehmen handelt deren Aktien keine breite Marktkapitalisierung haben und bei denen nur ein enger Markt besteht. Hier können auch nur geringe Auftragsvolumen erhebliche Auswirkungen auf die Kurse haben. Sie sind aber auch daran interessiert, dass der Kurs des besprochenen Unternehmens sinkt, wenn sie deren Aktien günstiger erwerben wollen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Stock Market Media Ltd. und seine Mitarbeiter werden zudem für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und Veröffentlichung dieser Publikation sowie für andere Dienstleitungen entgeltlich entlohnt. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Diese Vergütung kann durch das Unternehmen über das die Stock Market Media Ltd. Informationen veröffentlicht, durch mit diesen Unternehmen verbundene Dritte oder sonstige Dritte, die ein Interesse in Bezug auf die im Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung besprochenen Unternehmen verfolgen, erfolgen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Dieser wird zunächst dadurch begründet, dass die Stock Market Media Ltd. im Interesse ihres Auftraggebers ihre Ausführungen vornehmen könnte. Die Stock Market Media Ltd. und/oder mit ihr verbundene Unternehmen haben mit der gegenständlichen Gesellschaft bzw. mit deren Aktionären eine kostenpflichtige Vereinbarung zur Erstellung der redaktionellen Besprechung getroffen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Hinweis zur Handhabe der internen Organisationspflichten:
Aufgrund der geringen Unternehmensgröße des Herausgebers, ist eine interne Kontrolle der Compliance Prozesse der an dieser Publikation mitwirkenden Mitarbeiter und sonstigen Beteiligten überschaubar.

Verantwortliche Aufsichtsbehörde:
Die Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit gemäß § 86 WpHG bei der BaFin angezeigt.