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Burger King übertrifft Konkurrenz: Umsatz steigt um 8,4 Prozent

Der US-Umbau zahlt sich aus: Burger King meldet deutlich steigende Umsätze und schiebt sich an der Konkurrenz vorbei.

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Burger King übertrifft Konkurrenz: Umsatz steigt um 8,4 Prozent

Burger King hat seine Restrukturierung in den USA gefestigt und übertrifft damit die Konkurrenz in der Fast-Food-Branche, die weiterhin mit schwachen Umsätzen und einer geringeren Zahl von Gästen zu kämpfen hat. Die Dynamik der Burgerkette trieb das Gewinnwachstum im dritten Quartal des Mutterunternehmens Restaurant Brands International voran und half dem Konzern, seinen Wettbewerbsvorsprung gegenüber direkten Rivalen auszubauen.

Den entscheidenden Beitrag leistete der US-Markt. Die Umsätze der Filialen, die mindestens ein Jahr geöffnet sind – die sogenannten Same-Store-Umsätze –, stiegen bei Burger King USA um 8,4 Prozent. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte das Wachstum noch bei 3,1 Prozent gelegen. Die Wachstumsrate hat sich damit mehr als verdoppelt.

Für Anleger ist diese Kennzahl besonders aussagekräftig, weil sie nur die organische Entwicklung bestehender Restaurants abbildet und Effekte aus Neueröffnungen ausklammert. Ein solcher Sprung signalisiert, dass zusätzliche Gäste in die bestehenden Filialen kommen und nicht lediglich das Filialnetz ausgeweitet wird. Genau dieser Punkt unterscheidet Burger King derzeit von vielen Wettbewerbern im Segment der Schnellrestaurants (QSR), die laut dem Unternehmen weiterhin rückläufige Kundenzahlen melden.

Der Vorsprung gegenüber den QSR-Wettbewerbern wächst auf fast zehn Punkte

CEO Josh Kobza ordnete die Zahlen am Donnerstag während der Quartalszahlenpräsentation als Beleg für die Wirksamkeit der mehrjährigen Strategie ein. „Wir haben unseren Vorsprung gegenüber den QSR-Mitbewerbern von Burger King auf fast 10 Punkte ausgebaut, und nach Jahren harter Arbeit sind wir unglaublich stolz darauf, wieder den zweiten Platz in der US-Burger-Sparte eingenommen zu haben“, sagte Kobza.

Mit dem zweiten Rang in der US-Burger-Sparte erreicht die Kette nach Einschätzung des Managements eine Position zurück, die sie über längere Zeit nicht gehalten hatte. Der Vorsprung von fast zehn Punkten gegenüber den direkten Wettbewerbern ist dabei der zentrale Beleg für die These, dass sich die Investitionen in das Filialnetz und das Angebot auszahlen.

Die Strategie Reclaim the Flame bestätigt sich in den Quartalszahlen

Das Wachstum wird maßgeblich der mehrjährigen Strategie „Reclaim the Flame“ zugeschrieben, mit der Burger King seine Filialen modernisiert und sein Menüangebot verbessert. Diese Kombination aus Investitionen in das Erscheinungsbild der Restaurants und einer überarbeiteten Produktpalette soll preissensible Gäste zurückgewinnen – ein Publikum, das in den vergangenen Jahren angesichts steigender Preise in der Gastronomie besonders zurückhaltend geworden war.

Der Erfolg von Burger King fällt in ein Umfeld, in dem viele Fast-Food-Anbieter unter einer schwächeren Frequenz leiden. Während Wettbewerber über geringere Gästezahlen berichten, kann die Kette nach eigenen Angaben sowohl beim Umsatz als auch bei der Besucherzahl zulegen. Diese Entwicklung stützt die Argumentation des Managements, dass die Restrukturierung nicht nur kurzfristige Effekte erzeugt, sondern die Wettbewerbsposition dauerhaft verbessert.

Für deutsche Anleger ist die Nachricht vor allem deshalb relevant, weil Restaurant Brands International als börsennotierter Konzern direkt von der Entwicklung seiner größten Marke abhängt. Die Quartalszahlen zeigen, dass die operative Trendwende in den USA an Fahrt gewinnt und der Konzern damit einen Teil des Drucks nimmt, der in den vergangenen Jahren auf der Aktie lastete. Ob sich die Dynamik über das dritte Quartal hinaus fortsetzt, hängt davon ab, ob Burger King die Modernisierung der Filialen und die Anpassung des Menüangebots im gleichen Tempo vorantreiben kann. Die Zahlen liefern dafür zumindest eine belastbare Zwischenbilanz.

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