ANZEIGE

Erste Zinserhöhung der Federal Reserve um einen halben Punkt seit 2000

US-Notenbank sagt, dass weitere Erhöhungen in gleichem Umfang bei den nächsten beiden Sitzungen "auf dem Tisch" liegen dürften

•• 4 Min
Erste Zinserhöhung der Federal Reserve um einen halben Punkt seit 2000

Die US-Notenbank hat ihren Leitzins zum ersten Mal seit dem Jahr 2000 um einen halben Prozentpunkt angehoben und ein deutliches Zeichen gesetzt, dass sie beabsichtigt, ihn auf den nächsten beiden Sitzungen um denselben Betrag zu erhöhen.

Zum Abschluss seiner zweitägigen Sitzung am Mittwoch hob der Offenmarktausschuss der US-Notenbank das Zielband für den Leitzins auf eine Spanne von 0,75 % bis 1 % an.

Es war das erste Mal seit 2006, dass die Fed die Zinssätze auf zwei aufeinanderfolgenden Sitzungen anhob, da die US-Notenbank einen aggressiveren Ansatz zur Bekämpfung der hohen Inflation verfolgt.

Die Fed hob die Zinssätze auf ihrer März-Sitzung um einen Viertelprozentpunkt an, nachdem sie seit dem Ausbruch der Coronavirus-Pandemie nahe bei null Prozent gelegen hatten.

Angesichts eines der angespanntesten Arbeitsmärkte in der Geschichte und Anzeichen dafür, dass sich der Preisdruck verfestigt, haben sich hochrangige Beamte für eine wesentlich schnellere Rücknahme der Stimulierungsmaßnahmen aus der Pandemiezeit ausgesprochen.

In einer Pressekonferenz nach der Ankündigung sagte der Fed-Vorsitzende Jay Powell: "Im Ausschuss herrscht weitgehend Einigkeit darüber, dass bei den nächsten Sitzungen weitere Erhöhungen um 50 Basispunkte auf dem Tisch liegen sollten".

Er fügte jedoch hinzu, dass eine Zinserhöhung um 0,75 Prozentpunkte "nicht etwas ist, was der Ausschuss aktiv in Betracht zieht".

Powell erklärte, die Fed verfüge sowohl über die notwendigen Instrumente als auch über die nötige Entschlossenheit, um die Preisstabilität wiederherzustellen", warnte jedoch vor weiterem Inflationsdruck aufgrund von Engpässen in der Lieferkette, die durch den Krieg in der Ukraine und die Schließung von Covid-19 in China verursacht werden.

Die Zinserhöhung war der jüngste Schritt der Fed, um die Geldpolitik "zügig" auf eine so genannte neutrale Position umzustellen, die die Wirtschaftstätigkeit weder beschleunigt noch verlangsamt.

Offiziell wird ein neutraler Leitzins zwischen 2 und 3 Prozent vorgeschlagen, aber viele Ökonomen glauben, dass er viel höher liegt, da die Inflation das 2-Prozent-Ziel der Fed weit überschritten hat. Die Kerninflation, die anhand des von der Zentralbank bevorzugten Preisindex für die persönlichen Konsumausgaben gemessen wird, erreichte im März 5,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Powell sagte, eine neutrale Rate sei "nicht etwas, das wir genau bestimmen können", und betonte, die Fed werde "nicht zögern", über diese Schwelle hinauszugehen, wenn die Daten dies rechtfertigten.

Wenn die Fed die Zinssätze im Juni und Juli um einen halben Punkt anhebt und dann bei den verbleibenden Sitzungen im September, November und Dezember jeweils um einen Viertelpunkt erhöht, würde der Leitzins bis zum Jahresende zwischen 2,5 und 2,75 Prozent liegen.

Die Vertreter der Fed argumentierten, die US-Wirtschaft sei stark genug, um eine straffere Geldpolitik zu verkraften, ohne in eine Rezession zu geraten. Powell sagte, es bestehe eine "gute Chance" für eine "weiche oder sanfte Landung", und verwies auf die Stärke der Bilanzen von Haushalten und Unternehmen sowie den starken Arbeitsmarkt.

Die US-Finanzministerin Janet Yellen, die vor Powell den Vorsitz der Fed innehatte, sagte jedoch am Mittwoch, die Zentralbank müsse "geschickt sein und auch Glück haben", um eine sanfte Landung zu erreichen.

David Kelly, globaler Chefstratege bei JPMorgan, sagte: "Die US-Notenbank hat ein Jahrzehnt lang wie eine Taube gegurrt, und jetzt versucht sie, wie ein Falke zu krächzen, und zwar sehr laut. Ich glaube aber, dass die Fed immer noch zu ihrer lockeren Haltung zurückkehren wird, und ich glaube, dass sie später im Jahr die Chance haben wird, zu ihrer lockeren Haltung zurückzukehren.

Die Märkte reagierten positiv auf Powells Äußerungen, die eine Zinserhöhung um 0,75 Prozentpunkte auszuschließen schienen, und die Indizes S&P 500 und Nasdaq Composite stiegen auf den höchsten Stand seit einer Woche.

Die Rendite zweijähriger Staatsanleihen, die sich mit den Zinserwartungen bewegt, fiel um 0,12 Prozentpunkte auf 2,66 Prozent. Die Anleger am Futures-Markt wetten nun darauf, dass der kritische Zinssatz der Fed zum Jahresende bei 2,79 Prozent liegen wird, während er am Dienstag noch bei 2,88 Prozent lag.

Die Fed bekräftigte in ihrer Grundsatzerklärung ihren optimistischen Ausblick und erklärte, sie erwarte, dass der Arbeitsmarkt "stark" bleibe und "eine angemessene Straffung des geldpolitischen Kurses" die Inflation wieder in den Zielbereich bringe.

Die Fed erläuterte auch ihre Pläne zur Verringerung ihrer Bilanz von 9 Mrd. USD, indem sie ihr Portfolio an Staatsanleihen und hypothekarisch gesicherten Wertpapieren verkleinert, das seit Anfang 2020 durch den Ankauf von Anleihen zur Unterstützung der Wirtschaft aufgebläht wurde.

Die Zentralbank wird im Juni mit dem Abbau ihrer Bestände beginnen, indem sie die Erlöse aus fällig werdenden Wertpapieren nicht mehr reinvestiert (Run-off).

Die Fed wird den Run-off zunächst auf 30 Mrd. USD pro Monat für Treasuries und 17,5 Mrd. USD für Agency MBS begrenzen und die Schwelle im Laufe von drei Monaten auf bis zu 60 Mrd. USD bzw. 35 Mrd. USD erhöhen.

Fällt der Bestand an fälligen Staatsanleihen unter die Obergrenze von 60 Mrd. USD, wird die Fed die Differenz durch den Abbau ihrer Bestände an Schatzanweisungen mit kürzerer Laufzeit ausgleichen. Die Anleger gehen davon aus, dass die Fed angesichts der voraussichtlichen Fälligkeit einiger ihrer Wertpapiere irgendwann auch auf direkte Verkäufe von Agency-MBS zurückgreifen muss.

Die Zentralbank bewegt sich viel schneller als bei ihrem letzten Versuch, ihre Bilanz zu verkleinern. Dieser Prozess begann etwa zwei Jahre nach der ersten Zinserhöhung der Fed im Jahr 2015 nach der weltweiten Finanzkrise. Damals legte sie eine monatliche Obergrenze von 10 Mrd. USD fest, die schrittweise auf 50 Mrd. USD angehoben wurde.

USAFEDZinsen

Meistgelesene News

  1. Galeria-Insolvenz: Schicksal von 12.000 Jobs hängt an BA-Entscheidung
  2. Gaming und Wetten: Krypto-Klage, GTA 6 und Aktivisten-Investor im Fokus
  3. SpaceX-Aktie: Könnte eine Investition von 5.000 Dollar Millionär machen?
  4. Take-Two-Aktie vor GTA-6-Release: Chance oder Risikofalle?
  5. Rheinmetall-Aktie legt 3 Prozent zu – Morgan Stanley beflügelt Rüstungssektor

Disclaimer


Wichtiger Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte:

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen dieser Publikation Interessenkonflikte bestehen:

1. Die Stock Market Media Ltd. und ihr nahestehende Personen besitzen Aktien der hier empfohlenen Gesellschaften und beabsichtigen, diese im Rahmen und zu jedem Zeitpunkt dieser Empfehlung zu verkaufen. Hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

2. Der Herausgeber dieser Publikation, sowie die verantwortlichen Redakteure erhalten für die Erstellung eine finanzielle Vergütung. Auch hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

3. Beachten Sie auch die weitergehenden Ausführungen zu bestehenden Interessenkonflikten im nachfolgenden Disclaimer, u.a. unter Ziff. 2.

Wichtige Informationen und Pflichtmitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie gemäß Finanzanlageverordnung (FinAnV).

Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit als Ersteller von Anlagestrategieempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder von Anlageempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, (bisher „Finanzanalysen“) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) gemäß WpHG angezeigt. Die Pflichten der Stock Market Media Ltd. regeln sich primär nach den §§ 85, 86 WpHG, der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 und der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958.

Angaben über den/die Ersteller dieser Publikation:
Verantwortlich für die Erstellung der Texte und Inhalte dieser Publikation ist Herr Roberto Gonçalves de Albuquerque, als Analyst und Chefredakteur. Herausgeber ist die Stock Market Media Ltd., 405 Kings Road, Flat 600, London; SW10 0BB, Vereinigtes Königreich, vertreten durch den Director Roberto Gonçalves de Albuquerque.

Wichtige Hinweise zur Erstellung dieser Veröffentlichung:
Diese Veröffentlichung enthält sowohl Tatsachen und Fakten zu den besprochenen Unternehmen, als auch rein subjektive Werturteile, Interpretationen, Schätzungen, Hochrechnungen, Vorhersagen und Preisziele. Diese versuchen wir, möglichst transparent voneinander abzugrenzen, um irreführende Angaben zu vermeiden. Recherche, Aufbereitung und Formulierung erfolgen dabei unter Einsatz gängiger digitaler und KI-gestützter Hilfsmittel; die inhaltliche Prüfung und die redaktionelle Verantwortung liegen bei uns. Die wesentlichen Grundlagen und Maßstäbe unserer Werturteile und Bewertungen, der besprochenen Aktien, basieren auf folgender Vorgehensweise:

Beurteilung und Bewertung von Unternehmen nach herkömmlichen Bewertungsmethoden (grundlegender Bewertungsansatz)

  • Einschätzung des Potentials der zukünftigen Unternehmensentwicklung (Wachstumsansatz) und Hochrechnung auf das entsprechende Bewertungspotential (Kurs-Potential-Analyse) sowie einer möglichen Unternehmens-Aktien-Bewertung aufgrund potentieller Gewinnerwartungen (KGV Hochrechnung)
  • Einschätzung des von uns erwarteten Best-Case-Szenarios im absoluten Erfolgsfall des Unternehmens (Blue-Sky-Potential-Ansatz)
  • Effekt der von uns erwarteten, gesteigerten Bekanntheit der empfohlenen Aktie auf den Aktienkurs durch einen starken Anstieg der Nachfrage am Markt (insbesondere maßgeblich bei marktengen oder neu bzw. erstmals empfohlenen Aktien) aufgrund der von uns oder Dritten veröffentlichten Publikationen (meistens Kaufempfehlungen), (Multiplikator- / Momentum-Effekt, Hype), dadurch überproportional steigende Rendite/Aktienkurs bei entsprechend steigendem Risiko
  • Technische Analyse des Aktienkurses gemäß gängiger Analyse-Methoden, meist zur Voraussage von Kurs-Signalen (Kauf- oder Verkaufssignal, Ausbruch der Aktie, Festlegung von Kurszielen, Unterstützungs- oder Widerstandsbereichen, erwarteten Mindestbewegungen oder Mindest-Gegenbewegungen, Voraussage von Signalpunkten (wenn-dann), etc.), größtenteils auf der erwarteten Massenpsychologie aufbauend. (technischer Ansatz).

Herkömmliche Bewertungsansätze sind bei jungen oder noch umsatzlosen Unternehmen oft schlecht sinnvoll anwendbar. Daher stützen wir uns bei der Bewertung von solchen Unternehmen tendenziell auf die von uns errechnete Potential-Analyse, sowie die Einschätzung der Nachfrage nach solchen Aktien am Kapitalmarkt. Letztendlich entscheidet der Markt über den Aktienkurs eines Unternehmens. Entsteht durch umfangreiche Empfehlungen einer Aktie, eine exzessive Nachfrage nach dieser, ist es möglich, dass der Aktienkurs bei einem hohen Handelsvolumen überdurchschnittlich steigt. Dies führt zwar zu extremen Gewinnmöglichkeit, erhöht jedoch entsprechend das Risiko einer Blasenbildung mit entsprechendem Kursrückgang. Durch die gesteigerte Volatilität der Aktie in solchen Situationen ergeben sich überdurchschnittliche Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, sowohl in beide Handelsrichtungen als auch bei wiederkehrenden Gegenbewegungen. Auch solche Marktentwicklungen sind ein wichtiger Teil unserer Handelsempfehlungen und Bewertungsansätze.

Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

Hinweis zu Informationsquellen:
Die Zuverlässigkeit von Informationsquellen wird von uns vor deren Verwendung ausführlich geprüft und von uns entsprechend ihrer Glaubwürdigkeit und Bedeutung subjektiv bewertet. Dabei entscheiden wir nach eigenen Maßstäben, welche Quellen wir für relevant, zu konservativ oder zu optimistisch halten. Letztendlich legen wir unsere Empfehlungen aufgrund unserer persönlichen Einschätzungen fest. Bei der Informationsbeschaffung greifen wir auf zahlreiche öffentlich zugängliche Quellen zurück wie z.B. Pressemitteilungen, Ad-Hoc-Mitteilungen, Unternehmensmeldungen, Firmenpräsentationen, Publikationen und Artikeln zum besprochenen Unternehmen, gängige Finanzmedien im In- und Ausland sowie auf Unternehmens- oder Branchen-Analysen Dritter.

In unseren Publikationen werden ausschließlich öffentlich verfügbare Informationen und Quellen, sowie vom Unternehmen selbst verbreitete Informationen verwendet.

Hinweis zu bestehenden Interessenkonflikten:
Wir weisen hiermit darauf hin, dass Gesellschafter, Redakteure, Mitarbeiter sowie Personen bzw. Unternehmen die an der Erstellung dieser Veröffentlichung beteiligt sind, sowie Auftraggeber (Dritte) der Publikation von Stock Market Media Ltd. zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung direkt oder indirekt Anteile an Wertpapieren, welche im Rahmen der jeweiligen Publikation besprochen werden, halten. und daher an einer Kurs- und/oder Umsatzsteigerung, d.h. auch einer erhöhten Handelsliquidität interessiert sind, da die Absicht besteht, in unmittelbarem Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung diese Wertpapiere zu verkaufen und an steigenden Kursen und Umsätzen zu partizipieren. Ein Kurszuwachs der Aktien der vorgestellten Unternehmen kann zu einem Vermögenszuwachs bei diesen Personen führen. Durch die Besprechung des Unternehmens können jedenfalls der Aktienkurs des Unternehmens erheblich beeinflusst werden. Insbesondere wird auch durch Wertpapiertransaktionen der Aktienkurs der besprochenen Unternehmen maßgeblich beeinflusst. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um Unternehmen handelt deren Aktien keine breite Marktkapitalisierung haben und bei denen nur ein enger Markt besteht. Hier können auch nur geringe Auftragsvolumen erhebliche Auswirkungen auf die Kurse haben. Sie sind aber auch daran interessiert, dass der Kurs des besprochenen Unternehmens sinkt, wenn sie deren Aktien günstiger erwerben wollen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Stock Market Media Ltd. und seine Mitarbeiter werden zudem für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und Veröffentlichung dieser Publikation sowie für andere Dienstleitungen entgeltlich entlohnt. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Diese Vergütung kann durch das Unternehmen über das die Stock Market Media Ltd. Informationen veröffentlicht, durch mit diesen Unternehmen verbundene Dritte oder sonstige Dritte, die ein Interesse in Bezug auf die im Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung besprochenen Unternehmen verfolgen, erfolgen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Dieser wird zunächst dadurch begründet, dass die Stock Market Media Ltd. im Interesse ihres Auftraggebers ihre Ausführungen vornehmen könnte. Die Stock Market Media Ltd. und/oder mit ihr verbundene Unternehmen haben mit der gegenständlichen Gesellschaft bzw. mit deren Aktionären eine kostenpflichtige Vereinbarung zur Erstellung der redaktionellen Besprechung getroffen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Hinweis zur Handhabe der internen Organisationspflichten:
Aufgrund der geringen Unternehmensgröße des Herausgebers, ist eine interne Kontrolle der Compliance Prozesse der an dieser Publikation mitwirkenden Mitarbeiter und sonstigen Beteiligten überschaubar.

Verantwortliche Aufsichtsbehörde:
Die Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit gemäß § 86 WpHG bei der BaFin angezeigt.