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Deutsche Bank hebt Viasat auf Kaufen: Satelliten-Start und Spin-off

Die Deutsche Bank hat ihre Empfehlung für Viasat von "Halten" auf "Kaufen" angehoben und das Kursziel von 36 auf 48 US-Dollar erhöht. Als Hauptgründe nennen die Analysten die bevorstehende Inbetriebnahme neuer Satelliten sowie die zunehmende Wahrscheinlic

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Deutsche Bank hebt Viasat auf Kaufen: Satelliten-Start und Spin-off

Die Deutsche Bank sieht bei Viasat erhebliches Aufwärtspotenzial und stuft die Aktie des Satellitenkommunikationsunternehmens von "Halten" auf "Kaufen" hoch. Das neue Kursziel von 48 US-Dollar liegt rund 15 Prozent über dem aktuellen Kursniveau und deutlich über der bisherigen Einschätzung von 36 US-Dollar.

Zwei Satelliten als Wachstumstreiber

Ein wesentlicher Katalysator für die positive Einschätzung ist die geplante Inbetriebnahme von zwei großen Satelliten im laufenden Jahr. Diese sollen den Wachstumsausblick des Unternehmens deutlich verbessern und neue Geschäftsmöglichkeiten eröffnen. Die Analysten erwarten, dass die neuen Satelliten die Kapazitäten von Viasat erheblich erweitern werden.

Abspaltung der Rüstungssparte rückt näher

Besonders interessant für Investoren ist die wachsende Wahrscheinlichkeit einer Abspaltung der Defense & Advanced Technologies-Sparte. Die Deutsche Bank geht davon aus, dass das Rüstungsgeschäft als eigenständiges Unternehmen eine höhere Bewertung erzielen könnte. Vergleiche mit ähnlichen börsennotierten Verteidigungsunternehmen unterstützen diese These.

Die Analysten haben ihren Bewertungsansatz auf ein Sum-of-the-Parts-Modell umgestellt, das die einzelnen Geschäftsbereiche separat bewertet. Dies spiegelt die Überzeugung wider, dass die DAT-Sparte als unabhängige Einheit deutlich wertvoller sein könnte als innerhalb der aktuellen Konzernstruktur.

Strukturelle Herausforderungen bleiben bestehen

Die Deutsche Bank verschließt nicht die Augen vor den Herausforderungen im Kerngeschäft. Der anhaltende Wettbewerbsdruck durch Anbieter von Satelliten in erdnaher Umlaufbahn (Low-Earth Orbit), wie etwa SpaceX mit Starlink, bleibt ein strukturelles Problem für Viasats traditionelles Satellitenkommunikationsgeschäft.

Allerdings überwiegen nach Ansicht der Analysten die positiven Aspekte. Die potenzielle DAT-Abspaltung verändere das gesamte Investitionsszenario fundamental und schaffe neue Perspektiven für Aktionäre.

Management fokussiert auf Aktionärswert

Die Analysten heben zudem den zunehmenden Fokus des Managements auf Aktionärsrenditen hervor. Über eine mögliche Abspaltung hinaus sehen sie Spielraum für weitere wertsteigernde Maßnahmen. Dazu zählt beispielsweise die Monetarisierung oder Optimierung von Frequenzrechten, die im Zeitverlauf zusätzliches Potenzial freisetzen könnte.

Das aktualisierte Bewertungsmodell basiert auf EBITDA-Schätzungen für das Geschäftsjahr 2027 und berücksichtigt sowohl die operativen Verbesserungen durch die neuen Satelliten als auch die mögliche Neubewertung der Rüstungssparte.

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