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Cathie Woods Ark Invest: 18% des ARKK in nur drei Tech-Aktien

Ark Invest verwaltet 15,4 Milliarden Dollar, doch der Flaggschiff-ETF ARKK setzt konzentriert auf Tesla, AMD und SpaceX.

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Cathie Woods Ark Invest: 18% des ARKK in nur drei Tech-Aktien

Cathie Woods Ark Invest hat sein verwaltetes Vermögen im vergangenen Quartal auf insgesamt 15,4 Milliarden US-Dollar ausgebaut. Das geht aus den jüngsten vierteljährlichen SEC-Meldungen hervor. Ein erheblicher Teil dieses Kapitals steckt in nur wenigen Positionen: Rund 18 Prozent des Flaggschiff-ETFs Ark Innovation ETF (ARKK) sind in lediglich drei große Tech-Konzerne investiert.

Konkret handelt es sich dabei um Tesla, AMD und einen neuen Anteil an SpaceX. Damit bündelt der Fonds ein beträchtliches Gewicht auf eine kleine Gruppe von Unternehmen. Für Anleger, die auf breite Streuung setzen, ist das ein ungewöhnlich konzentriertes Vorgehen.

Die Konzentration ist Teil der Strategie von Cathie Wood, die für provokante Ideen bekannt ist und in der Vergangenheit einige starke Renditen erzielt hat. Ihr Ansatz setzt auf disruptive Technologien und Wachstumsunternehmen. Genau diese Ausrichtung macht den Fonds jedoch auch anfällig für Schwankungen, wenn einzelne Titel oder ganze Branchen unter Druck geraten.

Ein Blick auf die Rendite

Die Kehrseite der konzentrierten Wette zeigt sich in der langfristigen Performance. Der Ark Innovation ETF (ARKK) hat in den vergangenen fünf Jahren durchschnittlich etwa 4 Prozent pro Jahr verloren. Wer sein Geld über diesen Zeitraum in dem Fonds geparkt hätte, hätte also einen jährlichen Rückgang hinnehmen müssen.

Diese Zahl steht im Kontrast zu den starken Ergebnissen, die Wood mit einzelnen Positionen in der Vergangenheit erzielen konnte. Sie verdeutlicht, wie sehr die Gesamtrendite eines so fokussierten Portfolios von der Entwicklung weniger Schwergewichte abhängt. Fällt ein zentraler Titel zurück, schlägt das unmittelbar auf den gesamten Fonds durch.

Für deutsche Privatanleger ist die Frage nach der Risikostreuung besonders relevant. Ein ETF gilt hierzulande traditionell als Instrument, das breite Marktindizes abbildet und dadurch einzelne Unternehmensrisiken abfedert. Der ARKK verfolgt dagegen einen aktiv gemanagten, thematischen Ansatz, bei dem der Fondsmanager die Auswahl und Gewichtung der Titel selbst bestimmt.

Was die Konzentration bedeutet

Dass rund 18 Prozent des Fondsvermögens auf Tesla, AMD und SpaceX entfallen, bedeutet: Die Wertentwicklung des ARKK hängt maßgeblich von der Kursentwicklung dieser drei Positionen ab. Anleger, die in den Fonds investieren, treffen damit faktisch eine Wette auf eine kleine Auswahl von Technologieunternehmen.

Der neue SpaceX-Anteil ist dabei ein besonders bemerkenswerter Baustein. SpaceX ist nicht börsennotiert, was die Bewertung und die Handelbarkeit eines solchen Anteils von regulär gehandelten Aktien unterscheidet. Wie sich diese Position langfristig entwickelt, lässt sich anhand der vorliegenden Angaben nicht abschließend beurteilen.

Ob sich die konzentrierte Wette von Cathie Wood auszahlt, hängt letztlich davon ab, wie sich die drei Schwergewichte künftig entwickeln. Die vergangenen fünf Jahre mit einem durchschnittlichen jährlichen Verlust von rund 4 Prozent beim ARKK zeigen, dass die Strategie für Anleger mit erheblichen Schwankungen verbunden sein kann. Wer über eine Investition nachdenkt, sollte die hohe Klumpenbildung und die damit verbundenen Risiken sorgfältig abwägen.

Fest steht: Ark Invest verwaltet mit 15,4 Milliarden Dollar eine beträchtliche Summe, und der Flaggschiff-ETF bleibt eine der bekanntesten Wetten auf disruptive Technologien. Ob diese Wette aufgeht, wird sich erst in der Zukunft zeigen.

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