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Asiatische Währungen in Wartestellung – Feiertage bremsen Handel aus

Ringgit und Baht trotzen ruhigem Marktumfeld. Thailändische Aktien auf Dezember-Hoch.

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Asiatische Währungen in Wartestellung – Feiertage bremsen Handel aus

Die asiatischen Devisenmärkte zeigten sich am Montag weitgehend bewegungsarm. Grund dafür waren geschlossene Börsen in wichtigen Handelsplätzen wie China, Südkorea, Taiwan, den USA und Indonesien. Die feiertagsbedingte Handelspause ließ die meisten Währungen und Aktien in engen Bandbreiten verharren.

Dennoch gab es Ausnahmen: Der malaysische Ringgit und der thailändische Baht legten jeweils um 0,2 Prozent zu. Der Ringgit hat damit in vier der letzten fünf Handelstage an Wert gewonnen und etabliert sich als stärkste Regionalwährung des Jahres. Globale Investoren setzen verstärkt auf malaysische Anlagen, da ein schwächerer US-Dollar und zunehmende geopolitische Spannungen zur Portfoliodiversifizierung anregen.

Gemischtes Bild an den Aktienmärkten

An den Börsen zeigte sich ein uneinheitliches Bild. Philippinische Aktien verloren bis zu 1 Prozent und erreichten ihren niedrigsten Stand seit Anfang Februar. Belastend wirkten Kursverluste bei wichtigen Indexkomponenten wie der Fast-Food-Kette Jollibee Foods, die nach Quartalszahlen 1,4 Prozent einbüßte. Auch Alternergy Holdings im Bereich erneuerbare Energien rutschte auf ein Zwei-Wochen-Tief.

Malaysische Aktien gaben um bis zu 0,4 Prozent nach und markierten den niedrigsten Stand seit dem 6. Februar. Das Indexschwergewicht 99 Speed Mart Retail geriet nach der Veröffentlichung seiner Quartalsergebnisse unter Verkaufsdruck.

Thailand als positiver Ausreißer

Entgegen dem regionalen Trend stiegen thailändische Aktien um bis zu 1,2 Prozent auf den höchsten Stand seit Dezember 2024. Der Markt baute damit auf seiner stärksten Wochenperformance seit Mitte 2025 auf. "Die Rally wird durch erneute ausländische Zuflüsse angetrieben. Der Optimismus über einen klareren politischen Ausblick und die Aussicht auf neue wirtschaftliche Stimulierungsmaßnahmen nehmen zu", erklärte Ratasak Piriyanont, Senior Vice President für Investmentstrategie bei Kasikorn Securities in Bangkok.

Das klare Wahlergebnis im Land hat das Anlegervertrauen gestärkt und sorgt für Zuversicht hinsichtlich künftiger Konjunkturmaßnahmen. Die thailändische Wirtschaft wuchs im vierten Quartal um 2,5 Prozent im Jahresvergleich und übertraf damit die Prognosen.

Zentralbanksitzungen im Fokus

In dieser Woche richten sich die Blicke der Investoren auf wichtige geldpolitische Entscheidungen. Am Donnerstag, den 19. Februar, geben sowohl die Bank Indonesia als auch die Bangko Sentral ng Pilipinas ihre Zinsentscheide bekannt. Analysten von Maybank erwarten, dass die indonesische Zentralbank ihren Leitzins unverändert lässt, während die philippinische Notenbank ihren Leitzins voraussichtlich auf 4,25 Prozent senken sollte.

Auch aus Japan kommen wichtige Konjunkturdaten: Die Wirtschaft kehrte im vierten Quartal zu einem geringfügigen Wachstum zurück, was den Druck auf Finanzminister Takaichi erhöht. In den USA stiegen die Verbraucherpreise zuletzt nur geringfügig, dennoch hält der Inflationsdruck an.

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