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AMS-Osram: Chipkonzern startet neue Sparrunde – etwa 2000 Stellen fallen weg

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AMS-Osram: Chipkonzern startet neue Sparrunde – etwa 2000 Stellen fallen weg

{ "title": "AMS-Osram streicht 2000 Jobs: Sparpaket soll 200 Mio. Euro bringen", "lead": "Der Sensor- und Chipkonzern AMS-Osram leitet eine umfassende Restrukturierung ein. Mit dem Abbau von rund 2000 Arbeitsplätzen und weiteren Sparmaßnahmen will das angeschlagene Unternehmen bis 2028 Kosten in Höhe von 200 Millionen Euro einsparen. Die Hälfte der Stellenstreichungen betrifft Europa, der Rest entfällt auf asiatische Standorte.", "content": "Der österreichisch-deutsche Halbleiterspezialist AMS-Osram hat ein weitreichendes Kostensenkungsprogramm angekündigt. Das unter dem Namen „Simplify" firmierende Sparpaket sieht den Abbau von etwa 2000 Arbeitsplätzen vor – bei einer Gesamtbelegschaft von rund 19.000 Mitarbeitern entspricht dies einem Stellenabbau von über zehn Prozent. Die Maßnahmen verteilen sich hälftig auf Europa und Asien.\n\n

Strategische Neuausrichtung nach schwierigem Jahr

\n\nVorstandschef Aldo Kamper begründet die Einschnitte mit der Notwendigkeit, die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und finanzielle Flexibilität zurückzugewinnen. „Damit schärfen wir unsere Wettbewerbsfähigkeit und gewinnen die finanzielle Flexibilität zurück, gezielt in unser Wachstum zu investieren", erklärte Kamper am Dienstag am Firmensitz in Premstätten bei Graz. Die Restrukturierung erfolgt parallel zum kürzlich angekündigten Verkauf von Unternehmensteilen an den deutschen Chipriesen Infineon.\n\n

Gemischte Geschäftszahlen für 2025

\n\nDas abgelaufene Geschäftsjahr präsentierte sich für AMS-Osram zweigeteilt. Der Gesamtumsatz sank um drei Prozent auf 3,32 Milliarden Euro, wobei der schwächere US-Dollar als Hauptbelastungsfaktor wirkte. Positiv entwickelte sich hingegen das Kerngeschäft mit Chips: Währungsbereinigt legte dieser Bereich um sieben Prozent zu. Das bereinigte operative Ergebnis (EBITDA) verbesserte sich um sechs Prozent auf 608 Millionen Euro, was einer Marge von 18,3 Prozent entspricht – eine deutliche Steigerung gegenüber den 16,8 Prozent des Vorjahres.\n\nUnter dem Strich verzeichnete der Konzern weiterhin einen Verlust von 129 Millionen Euro, allerdings eine erhebliche Verbesserung im Vergleich zum Vorjahresverlust von 785 Millionen Euro. Im vierten Quartal erreichte AMS-Osram mit 874 Millionen Euro Umsatz das obere Ende der Analystenerwartungen.\n\n

Ausblick: Weitere Belastungen erwartet

\n\nFür das laufende Geschäftsjahr zeichnet sich eine herausfordernde Phase ab. Nach dem Verkauf von Geschäftsbereichen an Infineon und den japanischen Industriekonzern Ushio rechnet das Management mit einem moderaten Umsatzrückgang. Zusätzlichen Druck auf die Profitabilität üben Einmaleffekte aus der Restrukturierung sowie gestiegene Edelmetallpreise aus, die in der Halbleiterproduktion eine wichtige Rolle spielen.\n\nFür das erste Quartal 2026 prognostiziert AMS-Osram Erlöse zwischen 710 und 810 Millionen Euro bei einer bereinigten EBITDA-Marge von 13,5 bis 16,5 Prozent. Die niedrigere Margenbandbreite im Vergleich zum Vorjahresquartal spiegelt die angekündigten Belastungsfaktoren wider.\n\n

Schuldenabbau als strategische Priorität

\n\nMit den Veräußerungen und dem Sparprogramm verfolgt AMS-Osram das Ziel, die Schuldenlast zu reduzieren und die Bilanz zu stabilisieren. Die Kombination aus Stellenabbau, Geschäftsverkäufen und operativen Effizienzsteigerungen soll dem Unternehmen die notwendige finanzielle Basis verschaffen, um in zukunftsträchtige Bereiche wie Automotive-Sensorik und industrielle Anwendungen zu investieren. Für Anleger bleibt abzuwarten, ob die eingeleiteten Maßnahmen ausreichen, um AMS-Osram nachhaltig auf Wachstumskurs zu bringen.", "summary": "AMS-Osram streicht 2000 Stellen und startet Sparprogramm zur Kostensenkung um 200 Mio. Euro bis 2028. Trotz Umsatzrückgang verbesserte sich die operative Marge 2025 auf 18,3 Prozent.", "seo_description": "AMS-Osram baut 2000 Jobs ab und will 200 Mio. Euro sparen. Umsatz sank 2025 auf 3,32 Mrd. Euro, EBITDA-Marge stieg auf 18,3%. Ausblick für 2026 verhalten.", "keywords": ["AMS-Osram", "Stellenabbau", "Restrukturierung", "Halbleiter", "Chipindustrie"], "tags": ["AMS-Osram", "Halbleiter", "Restrukturierung", "Technologie", "Europa"] }

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