ANZEIGE

Xbox Game Pass: Preissenkung trotz Ende des Day-One-Zugriffs auf Call of Duty

Microsoft senkt die Preise für den Xbox Game Pass – nur sechs Monate nach einer Erhöhung um mehr als 50 Prozent.

•• 3 Min
Xbox Game Pass: Preissenkung trotz Ende des Day-One-Zugriffs auf Call of Duty

Xbox hat eine überraschende Preissenkung für seinen Abonnementdienst Game Pass angekündigt – und das nur sechs Monate, nachdem die Preise um mehr als 50 Prozent angehoben worden waren. In Großbritannien sinkt der Preis für den Game Pass Ultimate von 22,99 auf 16,99 Britische Pfund pro Monat. Der PC Game Pass wird von 13,49 auf 10,99 Britische Pfund reduziert. In anderen Regionen variieren die neuen Preise.

Die Kehrseite der Ankündigung: Neue „Call of Duty"-Spiele werden künftig erst „etwa ein Jahr" nach ihrer Veröffentlichung in den Premium-Tarifen Game Pass Ultimate und PC Game Pass verfügbar sein. Bislang konnten Abonnenten neue Titel des beliebten Shooters direkt am Erscheinungstag spielen – ein zentrales Verkaufsargument des Dienstes. Bestehende „Call of Duty"-Titel in der Bibliothek bleiben für Abonnenten jedoch weiterhin zugänglich.

Die Reaktionen der Gaming-Community fielen gemischt aus. Während einige Xbox dafür lobten, auf das „Feedback zu reagieren", wiesen andere auf ein „Vertrauensproblem" hin – denn es sei unklar, welche anderen First-Party-Titel künftig ebenfalls aus dem Day-One-Zugang herausgenommen werden könnten.

Internes Memo räumt Probleme ein

Hintergrund der Kurskorrektur ist offenbar ein geleaktes internes Memo der neuen Game-Pass-Chefin Asha Sharma, das dem US-Technikportal The Verge vorliegt. Darin räumte Sharma ein, dass der Dienst „für die Spieler zu teuer geworden" sei. Sharma, zuvor KI-Managerin bei Microsoft, trat ihr Amt im Februar an und erklärte, ihre Mission sei es, „zu verstehen, was dieses Modell erfolgreich macht, und es zu schützen".

Christopher Dring, Herausgeber von The Game Business, ordnete die Preissenkung als Reaktion auf eine tiefere Vertrauenskrise ein. Sie spiegele die „Herausforderung" wider, vor der Microsoft stehe, um das Vertrauen der Fans in die Marke zurückzugewinnen. Xbox wurde in den letzten Jahren von Entlassungswellen und Projektstornierungen getroffen. Eine Ankündigung aus dem Jahr 2024, ehemals exklusive Titel auch auf anderen Konsolen zu veröffentlichen, sorgte für zusätzlichen Unmut unter der Fangemeinde.

Dring wies zudem darauf hin, dass der Ultimate-Tarif trotz der Senkung „immer noch um 35 Prozent teurer ist als vor zwei Jahren". Er betonte außerdem, wer die eigentlichen Verlierer der neuen Regelung seien: „Die großen Verlierer dieser Senkung sind diejenigen, die den Game Pass für ein oder zwei Monate abonnieren, um das neueste Call of Duty zu spielen, und dann wieder kündigen. Diese Spieler müssen nun entweder geduldig sein oder das Spiel zum Vollpreis kaufen."

Gelegenheitsspieler profitieren

Nicht alle sehen die Änderungen negativ. Die „Call of Duty"-Streamerin Chantelle Parker, online bekannt als Chantelle Plays, bezeichnete die Preissenkung als „großen Gewinn" für Gelegenheitsspieler. Diese müssten nun nicht mehr die Hinzufügung von Call of Duty subventionieren. „Ich habe das Gefühl, dass Call of Duty-Fans wie ich das Spiel ohnehin separat kaufen werden", sagte sie gegenüber BBC Newsbeat.

Parker zeigte sich überrascht über die Preissenkung in einem Umfeld, in dem „alles andere teurer wird". Ihr Fazit fiel dennoch positiv aus: „Es ist für viel mehr Menschen viel zugänglicher. Das ist in meinen Augen gut … die Leute konnten es sich einfach nicht leisten, so viel pro Monat für diese Spielebibliothek zu bezahlen."

Neue Strategie unter Sharma

Wirtschaftsprofessor Joost van Dreunen äußerte im Anschluss an das geleakte Memo die Vermutung, dass Xbox künftig „viel stärker auf Werbung setzen wird", anstatt sich zur Umsatzgenerierung allein auf Abonnements oder Inhalte zu verlassen. Er geht davon aus, dass Xbox unter Sharma eher wie ein „skaliertes Plattformgeschäft agieren wird, das die Aufmerksamkeit des Publikums monetarisiert, anstatt nur den Zugang zu Inhalten".

Parallel dazu arbeitet die Xbox-Sparte von Microsoft an einer neuen Konsole mit dem Codenamen Project Helix. Sharma sieht darin laut eigener Aussage das „Bekenntnis zur Rückkehr von Xbox". Die Ankündigung markiert insgesamt eine Abkehr vom Trend regelmäßiger Preiserhöhungen bei Abonnementdiensten – einem Trend, dem zuletzt auch Netflix gefolgt war, das seine Preise in Großbritannien im Februar erneut anhob.

Xbox Game PassGame Pass PreissenkungCall Of Duty Game PassMicrosoft Xbox AbonnementGame Pass UltimatePc Game PassXbox Asha Sharma

Meistgelesene News

  1. Galeria-Insolvenz: Schicksal von 12.000 Jobs hängt an BA-Entscheidung
  2. Gaming und Wetten: Krypto-Klage, GTA 6 und Aktivisten-Investor im Fokus
  3. Take-Two-Aktie vor GTA-6-Release: Chance oder Risikofalle?
  4. Rheinmetall-Aktie legt 3 Prozent zu – Morgan Stanley beflügelt Rüstungssektor
  5. Nvidia, Datadog und Goldminen glänzen auf IBD-Bestenlisten

Disclaimer


Wichtiger Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte:

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen dieser Publikation Interessenkonflikte bestehen:

1. Die Stock Market Media Ltd. und ihr nahestehende Personen besitzen Aktien der hier empfohlenen Gesellschaften und beabsichtigen, diese im Rahmen und zu jedem Zeitpunkt dieser Empfehlung zu verkaufen. Hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

2. Der Herausgeber dieser Publikation, sowie die verantwortlichen Redakteure erhalten für die Erstellung eine finanzielle Vergütung. Auch hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

3. Beachten Sie auch die weitergehenden Ausführungen zu bestehenden Interessenkonflikten im nachfolgenden Disclaimer, u.a. unter Ziff. 2.

Wichtige Informationen und Pflichtmitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie gemäß Finanzanlageverordnung (FinAnV).

Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit als Ersteller von Anlagestrategieempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder von Anlageempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, (bisher „Finanzanalysen“) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) gemäß WpHG angezeigt. Die Pflichten der Stock Market Media Ltd. regeln sich primär nach den §§ 85, 86 WpHG, der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 und der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958.

Angaben über den/die Ersteller dieser Publikation:
Verantwortlich für die Erstellung der Texte und Inhalte dieser Publikation ist Herr Roberto Gonçalves de Albuquerque, als Analyst und Chefredakteur. Herausgeber ist die Stock Market Media Ltd., 405 Kings Road, Flat 600, London; SW10 0BB, Vereinigtes Königreich, vertreten durch den Director Roberto Gonçalves de Albuquerque.

Wichtige Hinweise zur Erstellung dieser Veröffentlichung:
Diese Veröffentlichung enthält sowohl Tatsachen und Fakten zu den besprochenen Unternehmen, als auch rein subjektive Werturteile, Interpretationen, Schätzungen, Hochrechnungen, Vorhersagen und Preisziele. Diese versuchen wir, möglichst transparent voneinander abzugrenzen, um irreführende Angaben zu vermeiden. Recherche, Aufbereitung und Formulierung erfolgen dabei unter Einsatz gängiger digitaler und KI-gestützter Hilfsmittel; die inhaltliche Prüfung und die redaktionelle Verantwortung liegen bei uns. Die wesentlichen Grundlagen und Maßstäbe unserer Werturteile und Bewertungen, der besprochenen Aktien, basieren auf folgender Vorgehensweise:

Beurteilung und Bewertung von Unternehmen nach herkömmlichen Bewertungsmethoden (grundlegender Bewertungsansatz)

  • Einschätzung des Potentials der zukünftigen Unternehmensentwicklung (Wachstumsansatz) und Hochrechnung auf das entsprechende Bewertungspotential (Kurs-Potential-Analyse) sowie einer möglichen Unternehmens-Aktien-Bewertung aufgrund potentieller Gewinnerwartungen (KGV Hochrechnung)
  • Einschätzung des von uns erwarteten Best-Case-Szenarios im absoluten Erfolgsfall des Unternehmens (Blue-Sky-Potential-Ansatz)
  • Effekt der von uns erwarteten, gesteigerten Bekanntheit der empfohlenen Aktie auf den Aktienkurs durch einen starken Anstieg der Nachfrage am Markt (insbesondere maßgeblich bei marktengen oder neu bzw. erstmals empfohlenen Aktien) aufgrund der von uns oder Dritten veröffentlichten Publikationen (meistens Kaufempfehlungen), (Multiplikator- / Momentum-Effekt, Hype), dadurch überproportional steigende Rendite/Aktienkurs bei entsprechend steigendem Risiko
  • Technische Analyse des Aktienkurses gemäß gängiger Analyse-Methoden, meist zur Voraussage von Kurs-Signalen (Kauf- oder Verkaufssignal, Ausbruch der Aktie, Festlegung von Kurszielen, Unterstützungs- oder Widerstandsbereichen, erwarteten Mindestbewegungen oder Mindest-Gegenbewegungen, Voraussage von Signalpunkten (wenn-dann), etc.), größtenteils auf der erwarteten Massenpsychologie aufbauend. (technischer Ansatz).

Herkömmliche Bewertungsansätze sind bei jungen oder noch umsatzlosen Unternehmen oft schlecht sinnvoll anwendbar. Daher stützen wir uns bei der Bewertung von solchen Unternehmen tendenziell auf die von uns errechnete Potential-Analyse, sowie die Einschätzung der Nachfrage nach solchen Aktien am Kapitalmarkt. Letztendlich entscheidet der Markt über den Aktienkurs eines Unternehmens. Entsteht durch umfangreiche Empfehlungen einer Aktie, eine exzessive Nachfrage nach dieser, ist es möglich, dass der Aktienkurs bei einem hohen Handelsvolumen überdurchschnittlich steigt. Dies führt zwar zu extremen Gewinnmöglichkeit, erhöht jedoch entsprechend das Risiko einer Blasenbildung mit entsprechendem Kursrückgang. Durch die gesteigerte Volatilität der Aktie in solchen Situationen ergeben sich überdurchschnittliche Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, sowohl in beide Handelsrichtungen als auch bei wiederkehrenden Gegenbewegungen. Auch solche Marktentwicklungen sind ein wichtiger Teil unserer Handelsempfehlungen und Bewertungsansätze.

Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

Hinweis zu Informationsquellen:
Die Zuverlässigkeit von Informationsquellen wird von uns vor deren Verwendung ausführlich geprüft und von uns entsprechend ihrer Glaubwürdigkeit und Bedeutung subjektiv bewertet. Dabei entscheiden wir nach eigenen Maßstäben, welche Quellen wir für relevant, zu konservativ oder zu optimistisch halten. Letztendlich legen wir unsere Empfehlungen aufgrund unserer persönlichen Einschätzungen fest. Bei der Informationsbeschaffung greifen wir auf zahlreiche öffentlich zugängliche Quellen zurück wie z.B. Pressemitteilungen, Ad-Hoc-Mitteilungen, Unternehmensmeldungen, Firmenpräsentationen, Publikationen und Artikeln zum besprochenen Unternehmen, gängige Finanzmedien im In- und Ausland sowie auf Unternehmens- oder Branchen-Analysen Dritter.

In unseren Publikationen werden ausschließlich öffentlich verfügbare Informationen und Quellen, sowie vom Unternehmen selbst verbreitete Informationen verwendet.

Hinweis zu bestehenden Interessenkonflikten:
Wir weisen hiermit darauf hin, dass Gesellschafter, Redakteure, Mitarbeiter sowie Personen bzw. Unternehmen die an der Erstellung dieser Veröffentlichung beteiligt sind, sowie Auftraggeber (Dritte) der Publikation von Stock Market Media Ltd. zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung direkt oder indirekt Anteile an Wertpapieren, welche im Rahmen der jeweiligen Publikation besprochen werden, halten. und daher an einer Kurs- und/oder Umsatzsteigerung, d.h. auch einer erhöhten Handelsliquidität interessiert sind, da die Absicht besteht, in unmittelbarem Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung diese Wertpapiere zu verkaufen und an steigenden Kursen und Umsätzen zu partizipieren. Ein Kurszuwachs der Aktien der vorgestellten Unternehmen kann zu einem Vermögenszuwachs bei diesen Personen führen. Durch die Besprechung des Unternehmens können jedenfalls der Aktienkurs des Unternehmens erheblich beeinflusst werden. Insbesondere wird auch durch Wertpapiertransaktionen der Aktienkurs der besprochenen Unternehmen maßgeblich beeinflusst. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um Unternehmen handelt deren Aktien keine breite Marktkapitalisierung haben und bei denen nur ein enger Markt besteht. Hier können auch nur geringe Auftragsvolumen erhebliche Auswirkungen auf die Kurse haben. Sie sind aber auch daran interessiert, dass der Kurs des besprochenen Unternehmens sinkt, wenn sie deren Aktien günstiger erwerben wollen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Stock Market Media Ltd. und seine Mitarbeiter werden zudem für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und Veröffentlichung dieser Publikation sowie für andere Dienstleitungen entgeltlich entlohnt. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Diese Vergütung kann durch das Unternehmen über das die Stock Market Media Ltd. Informationen veröffentlicht, durch mit diesen Unternehmen verbundene Dritte oder sonstige Dritte, die ein Interesse in Bezug auf die im Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung besprochenen Unternehmen verfolgen, erfolgen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Dieser wird zunächst dadurch begründet, dass die Stock Market Media Ltd. im Interesse ihres Auftraggebers ihre Ausführungen vornehmen könnte. Die Stock Market Media Ltd. und/oder mit ihr verbundene Unternehmen haben mit der gegenständlichen Gesellschaft bzw. mit deren Aktionären eine kostenpflichtige Vereinbarung zur Erstellung der redaktionellen Besprechung getroffen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Hinweis zur Handhabe der internen Organisationspflichten:
Aufgrund der geringen Unternehmensgröße des Herausgebers, ist eine interne Kontrolle der Compliance Prozesse der an dieser Publikation mitwirkenden Mitarbeiter und sonstigen Beteiligten überschaubar.

Verantwortliche Aufsichtsbehörde:
Die Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit gemäß § 86 WpHG bei der BaFin angezeigt.