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Wall Street Analystenempfehlungen: Nvidia, Apple, Disney und mehr

Goldman Sachs, JPMorgan und weitere Großbanken bewerten am Donnerstag zahlreiche Top-Aktien neu – mit teils deutlichen Hochstufungen.

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Wall Street Analystenempfehlungen: Nvidia, Apple, Disney und mehr

Die Wall Street hat am Donnerstag eine Reihe wichtiger Analystenempfehlungen veröffentlicht. Betroffen sind unter anderem Schwergewichte wie Nvidia, Apple, Microsoft, Disney und Uber. Mehrere Banken nahmen zudem Hochstufungen vor, die Anlegern neue Einstiegschancen signalisieren sollen.

Goldman Sachs und JPMorgan mit klaren Signalen

Goldman Sachs bestätigt seine Kaufempfehlung für Nvidia und erwartet im Vorfeld der bevorstehenden Quartalsergebnisse ein sogenanntes „Beat and Raise"-Quartal – also sowohl eine Übertreffen der Erwartungen als auch eine Anhebung der Prognose. Die Analysten nennen vier zentrale Beobachtungspunkte für Investoren: das Aufwärtspotenzial beim Rechenzentrum-Segment, mögliche Impulse durch agentische KI für das Server-CPU-Geschäft, die Wettbewerbsdynamik sowie den Ausblick für die Bruttomarge angesichts steigender Inputkosten.

JPMorgan stuft derweil Freshpet von „Hold" auf „Buy" hoch. Das Tierfutterunternehmen hatte am Mittwoch Quartalsergebnisse veröffentlicht, woraufhin die Aktie um 9 Prozent fiel – obwohl der Umsatz im ersten Quartal 2026 die Erwartungen übertroffen hatte und die Prognose angehoben wurde. JPMorgan sieht in diesem Kursrücksetzer eine Einstiegsgelegenheit.

Barclays bekräftigt seine „Overweight"-Einstufung für Microsoft. Nach einer Reihe von Investorentreffen mit dem Unternehmen betonen die Analysten zwei Kernpunkte: Effizienzsteigerungen mit greifbaren Vorteilen für das Azure-Wachstum sowie die zunehmende Einführung von Copilot, die zu einer stärkeren Fokussierung auf nutzersitz- oder verbrauchsbasierte Preisgestaltung führen dürfte.

Hochstufungen bei Alcoa, Disney und weiteren Titeln

Wells Fargo stuft Alcoa von „Equal Weight" auf „Overweight" hoch. Die Analysten sehen anhaltende Preismacht bei Aluminium, da globale Kapazitätserweiterungen begrenzt sind und die weltweiten Lagerbestände niedrig bleiben. Laut Wells Fargo könnte die Stärke der Aluminiumpreise bis weit in das Jahr 2027 anhalten. Zusätzlich hätten Störungen durch den Iran-Krieg die ohnehin angespannte Marktlage für Aluminium verschärft.

Wells Fargo bestätigt zudem Disney als „Top Pick" und sieht nach den Quartalsergebnissen vom Mittwoch ein Aufwärtspotenzial von mehr als 30 Prozent auf Sicht von zwölf Monaten. Die Analysten verweisen auf erste Verbesserungen bei Inhalten und im Direct-to-Consumer-Bereich sowie auf starke Trends in den Freizeitparks als Stütze für das Gewinnwachstum.

Evercore ISI bestätigt Apple mit „Outperform" und einem Kursziel von 330 US-Dollar. Die Analysten loben die robuste Lieferkette des iPhone-Herstellers und heben hervor, dass zunehmendes Insourcing und ausgefeilte Angebots- und Nachfrageplanung Apple besser positionieren als viele OEM-Wettbewerber – trotz einer durch den KI-Zyklus verringerten Hebelwirkung gegenüber wichtigen Lieferanten.

Weitere Hochstufungen im Überblick

Neben den genannten Titeln gab es am Donnerstag noch weitere bemerkenswerte Neubewertungen:

Jefferies

stuft Agilon Health von „Hold" auf „Buy" hoch – verbesserte Visibilität dank feststehender Medicare-Advantage-Sätze für 2026/2027. -

Bank of America

stuft Scorpio Tankers von „Underperform" auf „Buy" hoch – nachhaltige Cash-Generierung durch hohe Tankerraten erwartet. -

Loop

hebt das Kursziel für CoreWeave von 120 auf 155 US-Dollar an und bestätigt „Buy" – wachsende Nachfrage im KI-Ökosystem als Treiber. -

Goldman Sachs

bestätigt Uber als „Buy" nach Quartalsergebnissen vom Mittwoch – Produktinitiativen gewinnen laut Analysten an Dynamik. -

BMO

stuft Louisiana-Pacific auf „Outperform" hoch – solide Erfolgsbilanz beim profitablen Wachstum des Siding-Geschäfts. -

Wells Fargo

stuft United Therapeutics auf „Overweight" hoch – Optimismus bezüglich der Lungenbehandlung Ralinepag DPI. -

BMO

stuft Selective Insurance auf „Outperform" hoch – mögliche Ausweitung der Bewertungsmultiplikatoren erwartet. -

Deutsche Bank

bestätigt DoorDash als „Buy" – starke Marktpräsenz und beschleunigtes internationales Wachstum überzeugen. -

BTIG

stuft Fortinet von „Neutral" auf „Buy" hoch – nach „herausragenden" Quartalsergebnissen und besserem Ausblick für das Geschäftsjahr 2026. -

JPMorgan

bestätigt Instacart als „Overweight" – solide Quartalsergebnisse und positive Umsatzdynamik. -

BMO

stuft Prologis auf „Outperform" hoch – der Logistik-REIT gilt als Profiteur des Rechenzentrum-Booms.

Die Vielzahl der Hochstufungen und Bestätigungen zeigt, dass Analysten trotz eines herausfordernden makroökonomischen Umfelds selektiv optimistisch bleiben. Besonders KI-nahe Titel wie Nvidia, CoreWeave und Microsoft stehen weiterhin im Fokus der Investmentbanken.

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