ANZEIGE

USA sehen weiterhin Krieg in Ukraine

Beamte: Kein "echtes Zeichen der Deeskalation" aus Moskau

•• 4 Min
USA sehen weiterhin Krieg in Ukraine

Die USA dämpften die Hoffnungen, dass Moskau einen diplomatischen Ausweg aus der Ukraine-Krise finden wolle, als Beamte warnten, dass das russische Militär in den vergangenen zwei Tagen die Pläne für eine Invasion des Nachbarlandes weiter vorangetrieben habe.

Der russische Außenminister Sergej Lawrow schürte am Montag die Hoffnung auf eine friedliche Lösung des Konflikts, als er erklärte, Moskau sei bereit, mit dem Westen über seine Sicherheitsbedenken zu sprechen, und es könne immer noch einen "Weg nach vorn" in Verhandlungen geben.

Beamte in Washington erklärten jedoch, Lawrows Äußerungen, die bei einem im Fernsehen übertragenen Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin gemacht wurden, stünden im Widerspruch zu den fortschreitenden militärischen Vorbereitungen für einen Angriff.

"Wir haben seine Äußerungen zur Kenntnis genommen. Was wir nicht zur Kenntnis genommen haben, sind irgendwelche Anzeichen für eine Deeskalation. Wir haben keine greifbaren, echten Anzeichen einer Deeskalation gesehen", sagte Ned Price, Sprecher des US-Außenministeriums, am Montag.

"Es bleibt für uns unklar, ob Russland daran interessiert ist, einen diplomatischen Weg einzuschlagen, anstatt Gewalt anzuwenden", so Price weiter.

Der vorsichtige Ton in Bezug auf einen möglichen diplomatischen Durchbruch kam zustande, als der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz vor seinem Besuch in Moskau und einem Treffen mit Putin am Dienstag Gespräche mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Zelenski in Kiew führte.

Zelensky erschütterte vorübergehend die Märkte, nachdem er erklärt hatte, er sei gewarnt worden, dass der 16. Februar der Tag des Einmarsches Russlands sein würde, während er den Mittwoch angesichts der Bedrohung des Landes zum Tag der nationalen Einheit erklärte.

Ukrainische Beamte stellten jedoch später klar, dass die Bemerkung als sarkastischer Scherz gemeint war. Zelenskis Sprecher, Serhiy Nykyforov, sagte, der Präsident habe sich zu unbegründeten Berichten in den Medien und sozialen Medien geäußert, wonach die Invasion an diesem Tag beginnen könnte, und nicht auf direkte Warnungen führender Politiker der Welt reagiert.

"Das ist natürlich Ironie und Sarkasmus", fügte Mykhailo Podolyak, ein Berater in Zelenskys Büro, hinzu.

Der S&P und der technologielastige Nasdaq fielen auf Tiefststände, da die Anleger nach Zelenskys Äußerungen riskantere Anlagen zugunsten sicherer Häfen wie US-Staatsanleihen aufgaben, aber diese Bewegungen hatten sich bis zum Börsenschluss in New York weitgehend umgekehrt.

Unterdessen bereiteten sich die USA weiter auf eine mögliche Invasion vor und erklärten, sie würden ihre Botschaft in der Ukraine vorübergehend von Kiew nach Lemberg im Westen des Landes verlegen, "da sich der Aufbau der russischen Streitkräfte dramatisch beschleunigt hat".

John Kirby, der Pressesprecher des Pentagon, lehnte es ab, einen Bericht des Senders CBS zu kommentieren, wonach russische Einheiten in der Nähe der ukrainischen Grenze "Angriffspositionen" bezogen hätten, sagte aber, Putin habe in den letzten 24 bis 48 Stunden "seine Bereitschaft" weiter erhöht und könne "mit wenig bis gar keiner Vorwarnung" handeln.

"Er tut alles, was man von ihm erwarten würde, um sicherzustellen, dass er für diese Option bereit ist", sagte Kirby. Kirby merkte jedoch an, dass Lawrows Äußerungen "darauf hinzudeuten scheinen, dass [Putin] immer noch glaubt, dass es hier Sauerstoff für die Diplomatie gibt" und dass die USA es "begrüßen würden, wenn die Russen diesen Weg weiterverfolgen würden".

US-Außenminister Antony Blinken erklärte am späten Montagabend, die USA würden ihre Finanzhilfe für die Ukraine aufstocken und eine "staatliche Kreditgarantie von bis zu 1 Milliarde Dollar" anbieten.

Während US-Beamte die Reaktion Washingtons auf Lawrows Äußerungen darlegten, telefonierte US-Präsident Joe Biden mit dem britischen Premierminister Boris Johnson, um diplomatische Bemühungen und eine Reaktion der Verbündeten auf eine mögliche Invasion zu besprechen.

Zuvor hatte Johnson Putin aufgefordert, sich vom "Rand des Abgrunds" abzuwenden, und gewarnt, dass die "Beweise ziemlich eindeutig" seien, dass Moskau eine Invasion in der Ukraine plane. "Es ist noch Zeit für Präsident Putin, zurückzutreten", fügte er hinzu.

Den USA und den Nato-Mitgliedern ist es bisher nicht gelungen, nach wiederholten Auseinandersetzungen über die Zukunft der europäischen Sicherheitsarchitektur einen Durchbruch mit Russland zu erzielen. Moskau hat die Nato gedrängt, ihre Politik der "offenen Tür" für eine Mitgliedschaft aufzugeben, insbesondere im Hinblick auf die Ukraine, aber die USA und die Nato haben sich dieser Forderung widersetzt.

Während die USA die Gefahr eines russischen Angriffs als "unmittelbar" bezeichnet haben, ist Washington noch nicht zu dem Schluss gekommen, dass Putin eine endgültige Entscheidung für eine Militäraktion getroffen hat.

"Der Weg der Diplomatie bleibt offen, wenn Russland sich für ein konstruktives Engagement entscheidet. Angesichts der Schritte, die Russland vor Ort unternimmt, sind wir uns darüber jedoch im Klaren", sagte Karine Jean-Pierre, stellvertretende Pressesprecherin des Weißen Hauses.

USARusslandVladimir Putin

Meistgelesene News

  1. Galeria-Insolvenz: Schicksal von 12.000 Jobs hängt an BA-Entscheidung
  2. Gaming und Wetten: Krypto-Klage, GTA 6 und Aktivisten-Investor im Fokus
  3. SpaceX-Aktie: Könnte eine Investition von 5.000 Dollar Millionär machen?
  4. Take-Two-Aktie vor GTA-6-Release: Chance oder Risikofalle?
  5. Rheinmetall-Aktie legt 3 Prozent zu – Morgan Stanley beflügelt Rüstungssektor

Disclaimer


Wichtiger Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte:

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen dieser Publikation Interessenkonflikte bestehen:

1. Die Stock Market Media Ltd. und ihr nahestehende Personen besitzen Aktien der hier empfohlenen Gesellschaften und beabsichtigen, diese im Rahmen und zu jedem Zeitpunkt dieser Empfehlung zu verkaufen. Hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

2. Der Herausgeber dieser Publikation, sowie die verantwortlichen Redakteure erhalten für die Erstellung eine finanzielle Vergütung. Auch hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

3. Beachten Sie auch die weitergehenden Ausführungen zu bestehenden Interessenkonflikten im nachfolgenden Disclaimer, u.a. unter Ziff. 2.

Wichtige Informationen und Pflichtmitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie gemäß Finanzanlageverordnung (FinAnV).

Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit als Ersteller von Anlagestrategieempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder von Anlageempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, (bisher „Finanzanalysen“) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) gemäß WpHG angezeigt. Die Pflichten der Stock Market Media Ltd. regeln sich primär nach den §§ 85, 86 WpHG, der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 und der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958.

Angaben über den/die Ersteller dieser Publikation:
Verantwortlich für die Erstellung der Texte und Inhalte dieser Publikation ist Herr Roberto Gonçalves de Albuquerque, als Analyst und Chefredakteur. Herausgeber ist die Stock Market Media Ltd., 405 Kings Road, Flat 600, London; SW10 0BB, Vereinigtes Königreich, vertreten durch den Director Roberto Gonçalves de Albuquerque.

Wichtige Hinweise zur Erstellung dieser Veröffentlichung:
Diese Veröffentlichung enthält sowohl Tatsachen und Fakten zu den besprochenen Unternehmen, als auch rein subjektive Werturteile, Interpretationen, Schätzungen, Hochrechnungen, Vorhersagen und Preisziele. Diese versuchen wir, möglichst transparent voneinander abzugrenzen, um irreführende Angaben zu vermeiden. Recherche, Aufbereitung und Formulierung erfolgen dabei unter Einsatz gängiger digitaler und KI-gestützter Hilfsmittel; die inhaltliche Prüfung und die redaktionelle Verantwortung liegen bei uns. Die wesentlichen Grundlagen und Maßstäbe unserer Werturteile und Bewertungen, der besprochenen Aktien, basieren auf folgender Vorgehensweise:

Beurteilung und Bewertung von Unternehmen nach herkömmlichen Bewertungsmethoden (grundlegender Bewertungsansatz)

  • Einschätzung des Potentials der zukünftigen Unternehmensentwicklung (Wachstumsansatz) und Hochrechnung auf das entsprechende Bewertungspotential (Kurs-Potential-Analyse) sowie einer möglichen Unternehmens-Aktien-Bewertung aufgrund potentieller Gewinnerwartungen (KGV Hochrechnung)
  • Einschätzung des von uns erwarteten Best-Case-Szenarios im absoluten Erfolgsfall des Unternehmens (Blue-Sky-Potential-Ansatz)
  • Effekt der von uns erwarteten, gesteigerten Bekanntheit der empfohlenen Aktie auf den Aktienkurs durch einen starken Anstieg der Nachfrage am Markt (insbesondere maßgeblich bei marktengen oder neu bzw. erstmals empfohlenen Aktien) aufgrund der von uns oder Dritten veröffentlichten Publikationen (meistens Kaufempfehlungen), (Multiplikator- / Momentum-Effekt, Hype), dadurch überproportional steigende Rendite/Aktienkurs bei entsprechend steigendem Risiko
  • Technische Analyse des Aktienkurses gemäß gängiger Analyse-Methoden, meist zur Voraussage von Kurs-Signalen (Kauf- oder Verkaufssignal, Ausbruch der Aktie, Festlegung von Kurszielen, Unterstützungs- oder Widerstandsbereichen, erwarteten Mindestbewegungen oder Mindest-Gegenbewegungen, Voraussage von Signalpunkten (wenn-dann), etc.), größtenteils auf der erwarteten Massenpsychologie aufbauend. (technischer Ansatz).

Herkömmliche Bewertungsansätze sind bei jungen oder noch umsatzlosen Unternehmen oft schlecht sinnvoll anwendbar. Daher stützen wir uns bei der Bewertung von solchen Unternehmen tendenziell auf die von uns errechnete Potential-Analyse, sowie die Einschätzung der Nachfrage nach solchen Aktien am Kapitalmarkt. Letztendlich entscheidet der Markt über den Aktienkurs eines Unternehmens. Entsteht durch umfangreiche Empfehlungen einer Aktie, eine exzessive Nachfrage nach dieser, ist es möglich, dass der Aktienkurs bei einem hohen Handelsvolumen überdurchschnittlich steigt. Dies führt zwar zu extremen Gewinnmöglichkeit, erhöht jedoch entsprechend das Risiko einer Blasenbildung mit entsprechendem Kursrückgang. Durch die gesteigerte Volatilität der Aktie in solchen Situationen ergeben sich überdurchschnittliche Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, sowohl in beide Handelsrichtungen als auch bei wiederkehrenden Gegenbewegungen. Auch solche Marktentwicklungen sind ein wichtiger Teil unserer Handelsempfehlungen und Bewertungsansätze.

Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

Hinweis zu Informationsquellen:
Die Zuverlässigkeit von Informationsquellen wird von uns vor deren Verwendung ausführlich geprüft und von uns entsprechend ihrer Glaubwürdigkeit und Bedeutung subjektiv bewertet. Dabei entscheiden wir nach eigenen Maßstäben, welche Quellen wir für relevant, zu konservativ oder zu optimistisch halten. Letztendlich legen wir unsere Empfehlungen aufgrund unserer persönlichen Einschätzungen fest. Bei der Informationsbeschaffung greifen wir auf zahlreiche öffentlich zugängliche Quellen zurück wie z.B. Pressemitteilungen, Ad-Hoc-Mitteilungen, Unternehmensmeldungen, Firmenpräsentationen, Publikationen und Artikeln zum besprochenen Unternehmen, gängige Finanzmedien im In- und Ausland sowie auf Unternehmens- oder Branchen-Analysen Dritter.

In unseren Publikationen werden ausschließlich öffentlich verfügbare Informationen und Quellen, sowie vom Unternehmen selbst verbreitete Informationen verwendet.

Hinweis zu bestehenden Interessenkonflikten:
Wir weisen hiermit darauf hin, dass Gesellschafter, Redakteure, Mitarbeiter sowie Personen bzw. Unternehmen die an der Erstellung dieser Veröffentlichung beteiligt sind, sowie Auftraggeber (Dritte) der Publikation von Stock Market Media Ltd. zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung direkt oder indirekt Anteile an Wertpapieren, welche im Rahmen der jeweiligen Publikation besprochen werden, halten. und daher an einer Kurs- und/oder Umsatzsteigerung, d.h. auch einer erhöhten Handelsliquidität interessiert sind, da die Absicht besteht, in unmittelbarem Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung diese Wertpapiere zu verkaufen und an steigenden Kursen und Umsätzen zu partizipieren. Ein Kurszuwachs der Aktien der vorgestellten Unternehmen kann zu einem Vermögenszuwachs bei diesen Personen führen. Durch die Besprechung des Unternehmens können jedenfalls der Aktienkurs des Unternehmens erheblich beeinflusst werden. Insbesondere wird auch durch Wertpapiertransaktionen der Aktienkurs der besprochenen Unternehmen maßgeblich beeinflusst. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um Unternehmen handelt deren Aktien keine breite Marktkapitalisierung haben und bei denen nur ein enger Markt besteht. Hier können auch nur geringe Auftragsvolumen erhebliche Auswirkungen auf die Kurse haben. Sie sind aber auch daran interessiert, dass der Kurs des besprochenen Unternehmens sinkt, wenn sie deren Aktien günstiger erwerben wollen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Stock Market Media Ltd. und seine Mitarbeiter werden zudem für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und Veröffentlichung dieser Publikation sowie für andere Dienstleitungen entgeltlich entlohnt. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Diese Vergütung kann durch das Unternehmen über das die Stock Market Media Ltd. Informationen veröffentlicht, durch mit diesen Unternehmen verbundene Dritte oder sonstige Dritte, die ein Interesse in Bezug auf die im Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung besprochenen Unternehmen verfolgen, erfolgen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Dieser wird zunächst dadurch begründet, dass die Stock Market Media Ltd. im Interesse ihres Auftraggebers ihre Ausführungen vornehmen könnte. Die Stock Market Media Ltd. und/oder mit ihr verbundene Unternehmen haben mit der gegenständlichen Gesellschaft bzw. mit deren Aktionären eine kostenpflichtige Vereinbarung zur Erstellung der redaktionellen Besprechung getroffen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Hinweis zur Handhabe der internen Organisationspflichten:
Aufgrund der geringen Unternehmensgröße des Herausgebers, ist eine interne Kontrolle der Compliance Prozesse der an dieser Publikation mitwirkenden Mitarbeiter und sonstigen Beteiligten überschaubar.

Verantwortliche Aufsichtsbehörde:
Die Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit gemäß § 86 WpHG bei der BaFin angezeigt.