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Unterbewertete Aktien knapp über dem 200-Tage-Durchschnitt: 10 Chancen

Fundamentalanalyse trifft technische Analyse: Zehn Large-Cap-US-Aktien mit Unterbewertungen von bis zu 39,9 Prozent im Überblick.

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Unterbewertete Aktien knapp über dem 200-Tage-Durchschnitt: 10 Chancen

Wer günstig bewertete Aktien zum richtigen Zeitpunkt kaufen möchte, kombiniert am besten Fundamentalanalyse und technische Analyse. Während Fundamentaldaten die Qualität eines Unternehmens beurteilen, hilft die technische Analyse bei der Frage: Wann ist der richtige Einstiegszeitpunkt? Ein besonders wichtiges Werkzeug dabei ist der gleitende 200-Tage-Durchschnitt.

Der gleitende 200-Tage-Durchschnitt gilt als eines der meistgenutzten Instrumente der technischen Analyse. Er fungiert häufig als Unterstützungs- oder Widerstandsniveau. Bricht eine Aktie über dieses Niveau, kann dies einen Trendwechsel nach oben signalisieren – ein potenziell günstiger Einstiegszeitpunkt für Anleger.

Auf Basis dieser Überlegung wurden gezielt Aktien gesucht, die entweder auf ihrem 200-Tage-Durchschnitt notieren oder bis zu 10 Prozent darüber liegen. Ergänzt wurde die Suche durch Filter für Bewertung und Finanzkraft, um sicherzustellen, dass die identifizierten Unternehmen angemessen bewertet und finanziell solide aufgestellt sind.

Die Screening-Methode und ihre Ergebnisse

Das Ergebnis: Zehn Large-Cap-US-Aktien, die knapp über ihrem gleitenden 200-Tage-Durchschnitt gehandelt werden und gleichzeitig eine Unterbewertung von 26,4 bis 39,9 Prozent aufweisen. Diese Kombination aus technischer Positionierung und fundamentaler Unterbewertung macht die Titel besonders interessant für langfristig orientierte Anleger.

Zu den identifizierten Werten gehört Jones Lang LaSalle Incorporated (NYSE: JLL), ein globales Dienstleistungsunternehmen für Gewerbeimmobilien. Das Unternehmen profitiert von einer Erholung der Vermietungsmärkte und Kapitaltransaktionen. Kürzlich stellte JLL seinen Strategieplan „Accelerate 2030" vor, der ein jährliches Wachstum des bereinigten Gewinns je Aktie von 16 Prozent anstrebt. Zudem wurde das Aktienrückkaufprogramm auf 2,2 Milliarden US-Dollar ausgeweitet. Die Aktie notiert mit einem Abschlag von rund 24 Prozent gegenüber den Analystenkurszielen und etwa 36 Prozent unter dem geschätzten inneren Wert.

Ebenfalls auf der Liste findet sich Assurant Inc (NYSE: AIZ), ein Spezialist für Schutzprodukte rund um vernetzte Geräte, Wohnungen und Fahrzeuge. Die Sparte Connected Living verzeichnete zuletzt ein Umsatzwachstum von rund 14 Prozent sowie ein EBITDA-Wachstum von etwa 21 Prozent. Analysten stufen die Aktie als „Strong Buy" ein, mit einem durchschnittlichen Kursziel von 253 US-Dollar, was ein Aufwärtspotenzial von über 9 Prozent bedeutet. Mit einem Beta von 0,54 gilt Assurant zudem als vergleichsweise schwankungsarm – ein Vorteil für risikobewusste Anleger.

Becton Dickinson mit starker Ausgangsbasis

Ein weiterer Wert auf der Liste ist Becton Dickinson and Co (NYSE: BDX), ein führendes Medizintechnikunternehmen. Im Rahmen seiner „New BD"-Strategie hat das Unternehmen den Fokus auf höherwertige Medizintechnologien verlagert. Die Ergebnisse für das erste Quartal 2026 übertrafen die Erwartungen. Trotz eines Rücksetzers von den jüngsten Höchstständen deuten aktuelle Bewertungsniveaus darauf hin, dass die Aktie weiterhin unterbewertet ist.

Die übrigen sieben Aktien auf der Liste wurden im Rahmen des Screenings nicht namentlich genannt, sollen jedoch laut der Analyse ein noch größeres Aufwärtspotenzial auf Basis ihres geschätzten fairen Wertes bieten. Für Anleger, die nach einer Kombination aus günstiger Bewertung und technisch günstigem Einstiegsniveau suchen, liefert diese Methode einen strukturierten Ausgangspunkt für die weitere Recherche.

Die vorgestellte Strategie verdeutlicht, wie sich technische und fundamentale Analyse sinnvoll ergänzen lassen. Wer ausschließlich auf Fundamentaldaten setzt, kauft möglicherweise zum falschen Zeitpunkt. Die Kombination beider Ansätze kann helfen, sowohl die Qualität eines Unternehmens als auch einen günstigen Einstiegspunkt zu identifizieren – eine Methode, die besonders für langfristig orientierte Privatanleger relevant ist.

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Beurteilung und Bewertung von Unternehmen nach herkömmlichen Bewertungsmethoden (grundlegender Bewertungsansatz)

  • Einschätzung des Potentials der zukünftigen Unternehmensentwicklung (Wachstumsansatz) und Hochrechnung auf das entsprechende Bewertungspotential (Kurs-Potential-Analyse) sowie einer möglichen Unternehmens-Aktien-Bewertung aufgrund potentieller Gewinnerwartungen (KGV Hochrechnung)
  • Einschätzung des von uns erwarteten Best-Case-Szenarios im absoluten Erfolgsfall des Unternehmens (Blue-Sky-Potential-Ansatz)
  • Effekt der von uns erwarteten, gesteigerten Bekanntheit der empfohlenen Aktie auf den Aktienkurs durch einen starken Anstieg der Nachfrage am Markt (insbesondere maßgeblich bei marktengen oder neu bzw. erstmals empfohlenen Aktien) aufgrund der von uns oder Dritten veröffentlichten Publikationen (meistens Kaufempfehlungen), (Multiplikator- / Momentum-Effekt, Hype), dadurch überproportional steigende Rendite/Aktienkurs bei entsprechend steigendem Risiko
  • Technische Analyse des Aktienkurses gemäß gängiger Analyse-Methoden, meist zur Voraussage von Kurs-Signalen (Kauf- oder Verkaufssignal, Ausbruch der Aktie, Festlegung von Kurszielen, Unterstützungs- oder Widerstandsbereichen, erwarteten Mindestbewegungen oder Mindest-Gegenbewegungen, Voraussage von Signalpunkten (wenn-dann), etc.), größtenteils auf der erwarteten Massenpsychologie aufbauend. (technischer Ansatz).

Herkömmliche Bewertungsansätze sind bei jungen oder noch umsatzlosen Unternehmen oft schlecht sinnvoll anwendbar. Daher stützen wir uns bei der Bewertung von solchen Unternehmen tendenziell auf die von uns errechnete Potential-Analyse, sowie die Einschätzung der Nachfrage nach solchen Aktien am Kapitalmarkt. Letztendlich entscheidet der Markt über den Aktienkurs eines Unternehmens. Entsteht durch umfangreiche Empfehlungen einer Aktie, eine exzessive Nachfrage nach dieser, ist es möglich, dass der Aktienkurs bei einem hohen Handelsvolumen überdurchschnittlich steigt. Dies führt zwar zu extremen Gewinnmöglichkeit, erhöht jedoch entsprechend das Risiko einer Blasenbildung mit entsprechendem Kursrückgang. Durch die gesteigerte Volatilität der Aktie in solchen Situationen ergeben sich überdurchschnittliche Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, sowohl in beide Handelsrichtungen als auch bei wiederkehrenden Gegenbewegungen. Auch solche Marktentwicklungen sind ein wichtiger Teil unserer Handelsempfehlungen und Bewertungsansätze.

Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

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