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Intel-Aktie steigt 6 Prozent dank Analystenupgrade und Technologiestärke

Lynx-Equity-Analyst hebt Kursziel auf 70 Dollar an und sieht Fortschritte bei Lieferproblemen sowie ungedeckte Nachfrage.

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Intel-Aktie steigt 6 Prozent dank Analystenupgrade und Technologiestärke

Die Intel-Aktie (NASDAQ: INTC) hat am Mittwoch einen kräftigen Kurssprung von 6 Prozent verzeichnet. Rückenwind kam dabei von einer allgemeinen Stärke im Technologiesektor sowie von positiven Kommentaren eines Analysten, der konkrete operative Fortschritte beim Chip-Riesen identifiziert hat.

KC Rajkumar, Analyst bei Lynx Equity, hob hervor, dass Intel bei der Bewältigung von Lieferproblemen bei sogenannten Client-Wafern Fortschritte erzielt habe. Diese Engpässe hatten vor drei Monaten dazu geführt, dass das Unternehmen eine Prognose für das erste Quartal abgab, die unter dem saisonalen Durchschnitt lag – ein Faktor, der die Aktie zuletzt belastet hatte.

Starke Auslastung bei älteren Fertigungsknoten

Rajkumar beschreibt die aktuelle Produktionssituation bei Intel als besonders dynamisch. „Unsere Überprüfungen zeigen eine starke Aktivität bei den Intel-7- und 14-nm-Fertigungsknoten, die möglicherweise die stärkste der letzten Jahre ist", so der Analyst. Diese älteren Knoten liefen demnach bei voller Auslastung und mit höherem Wafer-Durchsatz.

Trotz der verbesserten Produktion bleibt die Nachfrage ein zentrales Thema. Rajkumar zufolge könnte die Nachfrage der Versorgung noch immer deutlich vorauseilen – die Versorgungslücke könnte bis zu 50 Prozent des aktuellen Bedarfs ausmachen. Dies verdeutlicht, wie groß das potenzielle Wachstumspotenzial für Intel ist, sofern die Liefersituation weiter verbessert wird.

Der Analyst deutete an, dass eine Verbesserung der Angebotssituation Intel in die Lage versetzen könnte, im Jahresverlauf besser als saisonüblich abzuschneiden – eine Einschätzung, die er auf Kommentare des CFO beim Call zum vierten Quartal stützt. Konkret hält Rajkumar es für möglich, dass Intel beim ersten Quartal Ergebnisse oberhalb des Mittelwerts der Umsatzprognose vorlegen könnte, was auf überdurchschnittliche Folgequartale hindeuten würde.

Irland-Werk und möglicher externer Kunde

Ein weiterer Aspekt, den Rajkumar in seiner Analyse aufgreift, ist der jüngste Rückkauf der 49-prozentigen Beteiligung an Intels Werk in Irland. Der Analyst stellt die Frage, ob dabei ein externer Kunde involviert sein könnte – ein Detail, das bislang nicht öffentlich bekannt ist und weiteres Spekulationspotenzial birgt.

Lynx Equity hat im Zuge der aktualisierten Einschätzung das Kursziel für Intel von 65 auf 70 US-Dollar angehoben. Begründet wird dies mit einem höheren Kurs-Umsatz-Verhältnis von nun 6x gegenüber zuvor 5x, was sowohl eine verbesserte kurzfristige operative Umsetzung als auch langfristiges Potenzial widerspiegeln soll.

Rajkumar merkte zudem an, dass die genannten positiven Möglichkeiten im aktuellen Aktienkurs möglicherweise noch nicht vollständig eingepreist seien. Für Anleger könnte dies ein Hinweis sein, dass der Markt die jüngsten Fortschritte bei Intel noch nicht vollständig bewertet hat – ein Aspekt, den Investoren im Blick behalten sollten.

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