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Titan Mining bestätigt Germanium-Potenzial in Empire State Mines

Das Bergbauunternehmen Titan Mining meldet erhöhte Germanium-Mineralisierung in mehreren Erzkörpern und historischen Abraumhalden in New York.

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Titan Mining bestätigt Germanium-Potenzial in Empire State Mines

Titan Mining, an der TSX und NYSE gelistetes Bergbauunternehmen, hat eine erhöhte Germanium-Mineralisierung im gesamten Balmat-Edwards-Mineralsystem bestätigt. Die Funde stammen sowohl aus primären Zinkerzkörpern als auch aus historischen Abraumhalden. Damit belegt das Unternehmen, dass die Germanium-Anreicherung ein charakteristisches, distriktweites Merkmal des Systems darstellt – und kein lokal begrenztes Vorkommen.

Titan Mining konzentriert sämtliche Aktivitäten im Bergbaubetrieb Empire State Mines im St. Lawrence County im US-Bundesstaat New York. Dort produziert das Unternehmen Zinkkonzentrat sowie Naturgraphit. Im Rahmen eines grundstücksweiten Erkundungsprogramms wurden Proben aus sechs untertägigen Erzkörpern sowie zwei historischen Tailings-Anlagen entnommen und analysiert.

Konkrete Messwerte aus Abraumhalden und Primärerz

Die Ergebnisse des Erkundungsprogramms liefern konkrete Zahlen zu mehreren vorrangigen Zielen. In der Abraumhalde „Number 4" wurden 18,8 Millionen Short Tons ermittelt, wobei fünf Proben Germaniumgehalte zwischen 18,1 und 31,3 Parts per million (ppm) aufwiesen. In der Edwards-Tailings-Anlage mit 4,97 Millionen Short Tons lagen zwei Proben zwischen 30,1 und 44,7 ppm.

Besonders auffällig sind die Werte bei Mud Pond Main: Die aktuelle Mineralressourcenschätzung umfasst dort 600.000 Short Tons, wobei drei Proben Germaniumgehalte von 4,5 bis 85,6 ppm ergaben. Zum Vergleich: Ein Part per million entspricht einem Gramm pro Tonne. Germanium wird derzeit zu einem Preis von 6.000 US-Dollar pro Kilogramm beziehungsweise 6 US-Dollar pro Gramm gehandelt.

Germanium als kritisches Mineral im Fokus

Germanium gilt als kritisches Mineral und wird unter anderem in der Halbleiterindustrie, der Glasfasertechnik und der Infrarottechnologie eingesetzt. Angesichts globaler Lieferkettenrisiken – insbesondere durch die Dominanz Chinas bei der Germaniumproduktion – rückt die Erschließung heimischer Quellen in Nordamerika zunehmend in den Fokus von Politik und Industrie.

Rita Adiani, CEO und Präsidentin von Titan Mining, betonte die strategische Bedeutung der Funde: „Diese Ergebnisse bestätigen, dass Germanium ein distriktweites Merkmal des Mineralsystems bei Empire State Mines ist und kein lokales Vorkommen darstellt. Wir sehen konsistente Germaniumgehalte über mehrere historische Abraumhalden hinweg sowie signifikante Werte im Primärerz."

Adiani kündigte zudem die nächsten Schritte an: „Aufgrund dieser Breite konzentrieren wir die nächste Arbeitsphase auf zwei Ziele – Mud Pond Main und Edwards, eine der größeren Tailings-Anlagen auf dem Gelände." Das Unternehmen sieht sich gut positioniert, um eine wichtige Rolle in der nordamerikanischen Lieferkette für kritische Mineralien zu übernehmen, da die Region der Erschließung heimischer Quellen weiterhin Priorität einräumt.

Die Kombination aus historischen Abraumhalden mit bereits bekannten Tonnagen und den neuen Germanium-Messwerten im Primärerz könnte die wirtschaftliche Attraktivität der Empire State Mines deutlich erhöhen. Für Anleger, die den Sektor kritischer Mineralien beobachten, liefert Titan Mining damit ein konkretes Explorationsprojekt auf US-amerikanischem Boden.

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