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Great Western Mining meldet starke Wolfram-Analyseergebnisse aus Nevada

Vier neue Schlitzproben bestätigen einen rund 3 km langen mineralisierten Wolfram-Korridor im Projekt Defender-Pine Crow.

Great Western Mining meldet starke Wolfram-Analyseergebnisse aus Nevada

Great Western Mining Corporation PLC (AIM: GWMO, Euronext Growth: 8GW, OTCQB: GWMOF) hat positive Analyseergebnisse aus seinem Schlitzprobenprogramm auf dem Projekt Defender-Pine Crow (DPC) in Mineral County, Nevada, USA, veröffentlicht. Die im April 2026 abgeschlossenen maschinellen Schlitzproben lieferten eine signifikante Wolframmineralisierung und stärken die Grundlage für das bevorstehende erste Bohrprogramm des Unternehmens.

Wolfram (chemisches Symbol W) ist ein strategisch bedeutsamer Rohstoff, der vor allem in der Hartmetall- und Rüstungsindustrie eingesetzt wird. Das Mineral Wolframit bzw. sein Oxid WO3 (Wolframtrioxid) gilt als wichtiger Indikator für wirtschaftlich abbaubare Vorkommen. Great Western Mining positioniert sich als Explorations- und Erschließungsunternehmen für strategische Mineralien und verfolgt mit dem DPC-Projekt einen vielversprechenden Ansatz in einer bekannten Bergbauregion der USA.

Ergebnisse der vier Schlitzproben im Überblick

Die vier neuen Schlitzproben, die im April 2026 fertiggestellt wurden, lieferten folgende Ergebnisse:

  • Schlitzprobe C: 27 m mit 0,15 % WO3, darunter 11 m mit 0,25 % WO3
  • Schlitzprobe D: 5 m mit 0,12 % WO3
  • Schlitzprobe E: 3 m mit 0,34 % WO3
  • Schlitzprobe F: 18 m mit 0,15 % WO3, darunter 6 m mit 0,22 % WO3

Die Schlitzproben C und D wurden in bestehenden Aufschlüssen der historischen Mine Dough God entnommen, während die Proben E und F in alten Übertagebauen der Minen Pine Crow bzw. Widowmaker erstellt wurden. Alle Proben wurden bei American Assay Laboratories in Sparks, Nevada, analysiert.

Besonders positiv bewertet das Unternehmen, dass bei der WO3-Verarbeitung sehr niedrige Konzentrationen potenzieller Störelemente festgestellt wurden. Insbesondere Molybdän (Mo), das die Wolframverarbeitung beeinträchtigen kann, war in den Ergebnissen unwesentlich vertreten. Dies ist ein wichtiger Qualitätsindikator für eine mögliche spätere Verarbeitung des Erzes.

Silbermineralisierung als zusätzlicher Befund

Neben Wolfram wurde in Schlitzprobe F auch eine Silbermineralisierung (Ag) nachgewiesen. Im Übergang zwischen den Kalksteinen der Dunlap-Formation und Granatskarn wurden zwei Abschnitte von je 2 m mit 17,6 g/t Ag sowie 2 m mit 10,1 g/t Ag identifiziert. Dieses Vorkommen stellt nach Unternehmensangaben eine willkommene Ergänzung zum Wolfram-Explorationspotenzial dar.

CEO Ed Loye kommentierte die Ergebnisse: „Nach unseren ersten Schlitzproben im Dezember 2025 haben zusätzliche maschinelle Schlitzproben im April 2026 eine breite und signifikante Wolframmineralisierung in den historischen Minen Dough God und Pine Crow bestätigt. Eine weitere Schlitzprobe in der historischen Mine Widowmaker, gestützt durch neue In-situ-Gesteinssplitterproben, erweitert den Wolframtrend um einen weiteren Kilometer westlich von Pine Crow und stärkt unsere Interpretation eines bedeutenden, oberflächennahen, mehrere Kilometer langen Wolframkorridors."

3 km langer Skarn-Trend vor erstem Bohrprogramm

Geologisch erstreckt sich ein rund 3 km langer Skarn-Trend von der Mine Defender über Pine Crow und die historische Mine Widowmaker bis hin zur JORC-konformen Kupferressource M2 des Unternehmens. Die einzelnen Abschnitte liegen dabei jeweils etwa 1 km voneinander entfernt. Alle Skarne treten in den Kontaktzonen kretazischer Granitintrusionen mit Kalksteinen der jurassischen Dunlap-Formation auf – eine geologische Konstellation, die für Wolfram-Skarn-Lagerstätten typisch ist.

Zusätzliche Infill-Gesteinssplitterproben zwischen der Mine Defender und der Kupferressource M2 stützen die Hypothese eines 2 bis 3 km langen Korridors mit Wolframmineralisierung. Jüngste gravimetrische geophysikalische Untersuchungen verfeinern zusammen mit der geologischen Kartierung das geologische Modell des Unternehmens weiter.

Die Ergebnisse der Schlitz- und Gesteinssplitterproben fließen nun in das vollständig genehmigte erste RC-Bohrprogramm über 7.000 Fuß ein, das voraussichtlich in den kommenden Wochen beginnen soll. Für Anleger, die das Unternehmen verfolgen, dürfte dieses erste Bohrprogramm ein entscheidender Meilenstein sein, um das tatsächliche wirtschaftliche Potenzial des Projekts besser einschätzen zu können.

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