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The Mandalorian and Grogu: Star Wars kehrt ins Kino zurück

Jon Favreau bringt Baby Yoda und Pedro Pascal auf die große Leinwand – erstmals seit 2019 wieder Star Wars im Kino.

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The Mandalorian and Grogu: Star Wars kehrt ins Kino zurück

Mit „The Mandalorian and Grogu" wagt Disney einen lang ersehnten Schritt: Erstmals seit J. J. Abrams' „Der Aufstieg Skywalkers" aus dem Jahr 2019 erscheint wieder ein Star-Wars-Film in den Kinos. Die Kinofassung basiert auf der gleichnamigen Streaming-Serie, die als Kronjuwel unter den zahlreichen Disney+-Ablegern der Saga gilt und drei äußerst populäre Staffeln hervorbrachte.

Regie führt Jon Favreau, bekannt durch „Iron Man" und „Der König der Löwen", der als verlässlicher Profi für Großproduktionen gilt. Pedro Pascal kehrt als weichherziger Kopfgeldjäger zurück – eine Rolle, die ihn trotz des stets getragenen Helms zum Megastar machte. An seiner Seite: Grogu, von Fans liebevoll „Baby Yoda" getauft, der kleine grüne Schützling, der die Herzen des Publikums im Sturm eroberte.

Breites Publikum als Ziel

Favreau setzt bewusst auf ein niedrigschwelliges Einstiegsniveau. Der Film setzt nur minimales Hintergrundwissen voraus und richtet sich gleichermaßen an eingefleischte Serienfans wie an Gelegenheitszuschauer. Die Handlung schickt Pascal und Grogu aus politischen Gründen auf eine Mission: Sie sollen Rotta den Hutten retten – den Sohn des berühmten Gangsterbosses Jabba, der erstmals 1983 in „Die Rückkehr der Jedi-Ritter" eingeführt wurde.

Um möglichst viele Altersgruppen anzusprechen, setzt der Film auf ein prominentes Ensemble. Sigourney Weaver übernimmt die Rolle der Vorgesetzten des Mandalorianers und bedient damit den Retro-Appell für ältere Zuschauer. Jeremy Allen White, Star der Disney-Serie „The Bear", leiht Rotta im Original seine Stimme – ein klarer Köder für Millennial-Eltern. Und Martin Scorsese spricht im Original eine nervöse, pelzige Kreatur, die von kriminellen Bossen bedroht wird.

Visuelle Wucht und cineastische Referenzen

Favreau nutzt das Kinoformat für spektakuläre Bilder. Frühe Sequenzen präsentieren Imax-taugliche Steilküsten, bevor die Handlung auf einen Planeten wechselt, dessen optische Gestaltung sichtlich an „Blade Runner" angelehnt ist: nächtliche Kulissen aus Neonlicht und regennassen Straßen. Rotta tritt inmitten spektakulärer Monster als Gladiator an – eine Sequenz, die unweigerlich Vergleiche zu Ridley Scotts „Gladiator 2" heraufbeschwört.

Trotz aller visuellen Ambitionen konzentriert sich der Film auch auf kleinere Freuden. Grogu selbst steht dabei im Mittelpunkt: Die extreme Niedlichkeit der Figur ist präzise dosiert, und die puppenhafte Natur der Kreatur wirkt in Zeiten von KI-generiertem Einheitsbrei laut Kritikern seltsam charmant. Anders als George Lucas' oft missglückte Versuche, niedliche Figuren zu erschaffen, beherrscht Favreau dieses Handwerk mit professioneller Sicherheit.

Ein Film für die Generation Alpha

Letztlich bezieht der Film klar Stellung, für wen er gemacht wurde. Alternde Star-Wars-Fans und begleitende Eltern sind willkommen, doch Favreau gibt am Ende der jüngsten Generation den Vorzug: Zehnjährigen, die ihr verletzlichstes Selbst auf Grogu projizieren und auf der Leinwand ihren Ängsten begegnen können. Eine Unterwasser-„Drachenschlange" sorgt dabei für einen der eindrücklichsten Schreckenmomente.

Die Serie wurde stets unter dem Aspekt der Elternschaft diskutiert. Der Film hingegen handelt von der Kindheit selbst – von jungen Charakteren, die entscheiden, welche Art von Erwachsenen sie sein wollen. Ohne das epische Gewicht eines herrschenden bösen Imperiums mag der dramatische Rahmen bescheiden wirken. Doch Favreau gelingt es, der Generation Alpha die kleinen Freuden eines Star-Wars-Kinoabenteuers zurückzugeben – in einer Welt, die für kleine Dinge keineswegs einfacher wird.

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