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Tesla FSD-Zulassung in China: Diese 4 Aktien empfiehlt Morgan Stanley

Die Genehmigung von Teslas autonomem Fahrsystem FSD in China könnte bereits im Februar erfolgen. Morgan Stanley sieht darin enormes Potenzial für vier chinesische Technologie-Aktien.

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Tesla FSD-Zulassung in China: Diese 4 Aktien empfiehlt Morgan Stanley

Tesla steht möglicherweise kurz vor einem Durchbruch in China: Das Full Self-Driving-System (FSD) könnte bereits im kommenden Monat die behördliche Genehmigung erhalten. Laut Morgan Stanley-Analyst Tim Hsiao befinden sich die Gespräche zwischen Tesla und den chinesischen Behörden "in der Endphase". Tesla selbst hatte auf dem Weltwirtschaftsforum eine mögliche Zulassung im Februar in Aussicht gestellt.

Allerdings warnt Hsiao vor möglichen Verzögerungen durch Chinas strenge Datenschutzprüfungen. Die lokale Datenerfassung und der Cloud-Zugang erfordern weiterhin ein "umsichtiges und geschicktes Management", so der Analyst.

Vier Gewinner-Aktien identifiziert

Morgan Stanley hat vier chinesische Unternehmen identifiziert, die von der FSD-Einführung besonders profitieren dürften. Als "Favoriten im chinesischen AD-Sektor" nennt Hsiao die Unternehmen Hesai und WeRide. Beide sind führend in der Entwicklung von Technologien für autonomes Fahren.

Zusätzlich hebt der Analyst Horizon Robotics und Desay SV hervor. Diese beiden Unternehmen sollten von einer beschleunigten Einführung der Level 2+++-Technologie profitieren, die teilautonome Fahrfunktionen ermöglicht.

Katalysator für die gesamte Branche

Die Investmentbank sieht in der möglichen FSD-Zulassung einen Wendepunkt für die chinesische Lieferkette für autonomes Fahren. Morgan Stanley erwartet, dass die Genehmigung die Lizenzierung von Level-3-Systemen für autonomes Fahren beschleunigen wird. Level 3 ermöglicht hochautomatisiertes Fahren unter bestimmten Bedingungen.

Das vollständige FSD-System könnte "sich als Segen für das gesamte Ökosystem des autonomen Fahrens erweisen", so die Bank. Ähnlich wie in China produzierte Tesla-Fahrzeuge bereits eine frühere Welle der Elektromobilität angestoßen haben, könnte FSD nun die nächste Innovationswelle auslösen.

Günstige geopolitische Rahmenbedingungen

Die politischen Vorzeichen stehen laut Hsiao günstig. Die chinesisch-amerikanischen Beziehungen hätten "eine stetige Verbesserung erfahren", was förderliche Bedingungen für eine regulatorische Genehmigung schaffe. Dies ist besonders relevant, da Tesla ein amerikanisches Unternehmen ist, das in einem sensiblen Technologiebereich in China tätig werden möchte.

KI-Strategie Chinas im Fokus

Morgan Stanley betont, dass China die FSD-Technologie als "mehrjährige KI-Kaufoption" betrachtet. Die Zulassung könnte nicht nur die Automobilbranche, sondern die gesamte KI-Lieferkette des Landes beschleunigen. Dies unterstreicht die strategische Bedeutung, die China künstlicher Intelligenz und autonomem Fahren beimisst.

Für Anleger, die am chinesischen Markt für autonomes Fahren partizipieren möchten, bieten die vier von Morgan Stanley genannten Unternehmen laut der Bank interessante Investmentmöglichkeiten. Die tatsächliche Marktentwicklung hängt jedoch maßgeblich davon ab, ob und wann die chinesischen Behörden grünes Licht für Teslas FSD-System geben.

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