Trump erhält neue Cadillac-Limousinen von General Motors
US-Präsident Donald Trump wird künftig in neuen gepanzerten Cadillac Escalades des Secret Service transportiert. General Motors erhielt zudem Aufträge im Wert von bis zu 40,8 Millionen Dollar für die nächste Generation der Präsidentenlimousine.

Der US Secret Service hat diese Woche in Davos erstmals neue gepanzerte Cadillac SUVs für den Transport von Präsident Donald Trump eingesetzt. Die Behörde bestätigte die Inbetriebnahme der Fahrzeuge, bei denen es sich offenbar um modifizierte Cadillac Escalades handelt, in einem Social-Media-Beitrag.
"Wir waren erfreut, auf unserer langjährigen Beziehung zu General Motors aufzubauen, als wir diese Fahrzeuge in unsere Schutzflotte aufnahmen", erklärte Secret-Service-Direktor Sean Curran. Die Beschaffung geht auf ein Treffen zwischen Trump und GM-Chefin Mary Barra im März zurück, bei dem der Präsident die Idee einbrachte, Cadillac SUVs zu beschaffen.
Millionenschwere Verträge für "The Beast"
Im September 2024 vergaben das Heimatschutzministerium und der Secret Service einen Vertrag über 14,8 Millionen Dollar an General Motors für die Entwicklung der nächsten Generation der Präsidentenlimousine, genannt "The Beast". Der Vertragswert könnte bis 2029 auf bis zu 40,8 Millionen Dollar ansteigen. Im August wurde der Vertrag bereits um eine Option über 13,5 Millionen Dollar erweitert.
Traditionell nutzt der US-Präsident einen gepanzerten Chevrolet Suburban für kürzere Strecken, wenn er nicht in der offiziellen Präsidentenlimousine unterwegs ist. Die neuen Cadillac Escalades stellen eine Aufwertung dieser Transportflotte dar und unterstreichen die fortgesetzte Zusammenarbeit zwischen dem Secret Service und General Motors.
Neue Air Force One verzögert sich
Parallel zu den neuen Fahrzeugen am Boden wartet Trump auch auf ein neues Flugzeug. Die US Air Force teilte mit, dass der Präsident voraussichtlich bis Sommer 2026 ein neues Flugzeug erhalten soll. Trump hatte im Mai eine luxuriöse Boeing 747 von der Regierung Katars akzeptiert, die vorübergehend als Air Force One dienen soll.
Der 13 Jahre alte ehemalige katarische Jet wird derzeit für mehrere hundert Millionen Dollar umgerüstet und mit den notwendigen Sicherheitsmaßnahmen ausgestattet. Diese Übergangslösung wurde notwendig, da sich die Auslieferung der beiden neuen Air Force One Jets von Boeing weiter verzögert.
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Zur AktienanalyseBoeing-Verzögerungen bis 2028
Die Air Force bestätigte im vergangenen Monat, dass die Auslieferung des ersten von zwei neuen Air Force One Jets von Boeing um ein weiteres Jahr auf Mitte 2028 verschoben wurde. Dies ist der jüngste in einer Reihe von Rückschlägen bei dem prestigeträchtigen Projekt.
Bei seiner Reise nach Davos musste Trump am Dienstagabend wegen eines "kleineren elektrischen Problems" von einer Boeing 747 auf eine kleinere 757 umsteigen. Die Air Force versicherte, sie koordiniere sich "eng mit den zuständigen Regierungsstellen, um sicherzustellen, dass die angemessenen Sicherheitsmaßnahmen und funktionalen Missionsanforderungen erfüllt werden."


