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SpaceX-Aktie bricht ein: Marktwert nähert sich Billionen-Verlust

Nach dem Abbruch des 13. Starship-Testflugs verliert SpaceX über 4 % und steuert auf einen Marktwert-Verlust von über einer Billion Dollar zu.

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SpaceX-Aktie bricht ein: Marktwert nähert sich Billionen-Verlust

Die Aktien von SpaceX gaben am Freitag deutlich nach und setzten damit ihren Abwärtstrend seit dem Börsengang im Juni fort. Das Papier fiel nach Eröffnung der US-Börsen um bis zu 4,6 % auf 125,13 US-Dollar pro Aktie. Damit sank der gesamte Marktwert des Unternehmens auf 1,65 Billionen US-Dollar – ein massiver Rückgang gegenüber dem Höchststand von 2,64 Billionen US-Dollar, der noch am 16. Juni verzeichnet worden war.

Der unmittelbare Auslöser für den Kursrückgang war ein gescheiterter Startversuch: SpaceX hatte am Donnerstag den 13. Testflug seiner Starship-Rakete nur wenige Minuten vor dem geplanten Start in Texas abgebrochen. CEO Elon Musk erklärte, dass einige Triebwerke des Raumschiffs nicht gezündet hätten, was einen automatischen Startabbruch ausgelöst habe. Musk gab sich jedoch zuversichtlich und kündigte an, der nächste Startversuch finde „hoffentlich in ein paar Tagen" statt.

Ein Livestream des Starts zeigte, wie der Abbruch ausgelöst wurde, gerade als die Triebwerke von Starship zu zünden begannen. Zunächst war unklar, warum der Abbruch genau erfolgt war. Es handelt sich um den ersten wichtigen Teststart von SpaceX seit dem viel beachteten Börsengang im Juni – ein denkbar ungünstiger Zeitpunkt für das Unternehmen.

Wiederholte Triebwerksprobleme belasten das Vertrauen

Der Startabbruch ist kein Einzelfall. Bereits der zwölfte Testflug des Raumschiffs im Mai hatte Triebwerksprobleme offenbart und sogar eine Untersuchung durch die US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) nach sich gezogen. Starship gilt als die größte und leistungsstärkste Rakete von SpaceX und ist zentral für die geplanten Missionen des Unternehmens in die Erdumlaufbahn sowie potenziell zum Mond und zum Mars.

Myles Walton, Analyst bei Wolfe Research, ordnete die Situation in einer Mitteilung ein: „Unter der Annahme, dass Flug Nr. 13 nächste Woche mit einem erfolgreichen Flug fortgesetzt wird, würde dies das Vertrauen im Hinblick auf die erste Telefonkonferenz zu den Quartalsergebnissen Anfang August stärken und den Countdown für den entscheidenden Orbitaltestflug Nr. 14 einläuten, der den Weg für den Einsatz der Starlink-Satelliten der nächsten Generation durch Starship ebnet."

Druck durch bevorstehende Aktienfreigabe im August

Walton wies zudem auf einen weiteren Belastungsfaktor hin, der die Lage für SpaceX-Aktionäre verschärft. Im August werden voraussichtlich rund 1,2 Milliarden zusätzliche Aktien frei handelbar – ein erheblicher potenzieller Angebotszufluss, der den Kurs weiter unter Druck setzen könnte. „Da im August eine beträchtliche Anzahl an Aktien frei handelbar wird, wird ein reibungsloser Flug Nr. 13 wichtig sein, um diesem potenziellen Angebotszufluss zu begegnen, insbesondere angesichts des anhaltenden Kursverfalls in den letzten Wochen", so Walton.

Die SpaceX-Aktie war bereits Anfang der Woche unter ihren Emissionspreis gefallen und markierte mit dem Freitagsrückgang neue Tiefststände seit dem Börsengang. Für Anleger bleibt die Entwicklung des Starship-Programms damit ein entscheidender Kurstreiber – sowohl nach oben als auch nach unten.

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