SpaceX Starship Flug 13 gescheitert: Kann die Aktie standhalten?
Der Teststart von Starship Flug 13 wurde abgebrochen – Aktien fallen 38 % vom Höchststand, NASA-Frist 2028 rückt näher.

SpaceX hat am Donnerstagabend den Teststart seiner Megarakete Starship im Rahmen von Flug 13 abgebrochen. Der erneute Rückschlag trifft das Unternehmen von Elon Musk zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt: Die NASA setzt SpaceX unter Druck, das Starship-System rechtzeitig für eine geplante Mondmission bis 2028 einsatzbereit zu machen.
Der gescheiterte Startversuch ist kein Einzelfall. Das Starship-Programm kämpft seit geraumer Zeit mit einer Reihe von Rückschlägen, die das Vertrauen von Investoren und Partnern zunehmend belasten. Die Aktien des Unternehmens haben bereits 38 Prozent gegenüber ihren Höchstständen verloren – ein deutliches Signal, dass die Geduld der Märkte schwindet.
NASA-Frist und Konkurrenz durch Blue Origin
Besonders brisant ist die Situation angesichts des wachsenden Wettbewerbs. Blue Origin, das Raumfahrtunternehmen von Amazon-Gründer Jeff Bezos, gilt als ernstzunehmender Konkurrent im Rennen um lukrative NASA-Aufträge und die kommerzielle Raumfahrt. Sollte SpaceX die technischen Probleme mit dem Starship nicht zeitnah in den Griff bekommen, könnte Blue Origin von den Verzögerungen profitieren.
Die NASA hat SpaceX als zentralen Partner für das Artemis-Programm ausgewählt, das die Rückkehr von Menschen auf den Mond bis 2028 vorsieht. Das Starship soll dabei als Mondlandefähre dienen. Jeder weitere Fehlschlag oder jede Verzögerung erhöht den Druck auf Elon Musk und sein Team erheblich.
Investoren unter Druck
Für Anleger stellt sich nun die entscheidende Frage: Wie viele Rückschläge kann das Starship-Programm verkraften, bevor das Vertrauen in SpaceX dauerhaft Schaden nimmt? Der Kursrückgang von 38 Prozent gegenüber den Höchstständen zeigt, dass die Märkte die anhaltenden Probleme bereits einpreisen.
SpaceX ist zwar nicht börsennotiert, doch über verschiedene Vehikel – etwa Fonds oder vorbörsliche Handelsmärkte – haben Investoren Zugang zu Anteilen des Unternehmens. Die Kursentwicklung spiegelt damit die Stimmung eines breiten Anlegerkreises wider.
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Zur AktienanalyseGrundsätzlich gilt: Raketentests sind von Natur aus risikoreich, und Fehlschläge gehören zur Entwicklung neuer Technologien dazu. SpaceX hat in der Vergangenheit bewiesen, dass es aus Rückschlägen lernen und sich neu erfinden kann – etwa mit der erfolgreichen Entwicklung der wiederverwendbaren Falcon-9-Rakete. Ob das Unternehmen diese Stärke auch beim Starship-Programm unter Beweis stellen kann, bleibt abzuwarten.
Die nächsten Monate dürften entscheidend sein: Gelingt SpaceX ein erfolgreicher Starship-Test, könnte das Vertrauen der Investoren schnell zurückkehren. Scheitern weitere Versuche, wächst der Druck – sowohl von der NASA als auch von den Märkten.


