ANZEIGE

Silicon Valley taumelt zwischen tiefen Einschnitten und kühnen Ausgaben

Marktkorrekturen hängen einige Startups ab – andere spendieren ihrer Belegschaft den Urlaub

•• 6 Min
Silicon Valley taumelt zwischen tiefen Einschnitten und kühnen Ausgaben

Im Silicon Valley herrscht Uneinigkeit darüber, wie man mit dem Marktabschwung umgehen soll.

Startups erhalten gemischte Signale, da die Sorgen über die Volatilität des Aktienmarktes und die Aussicht auf eine Rezession mit den Rekordbeträgen an Kapital, die Investoren bereithalten, kollidieren. Risikokapitalgeber geben widersprüchliche Ratschläge: Einige ermutigen Start-ups zu raschen Ausgaben, während andere einen schweren Abschwung vorhersagen, der schmerzhafte Kürzungen erforderlich machen wird.

Dieses Paradoxon verdeutlicht das Spannungsverhältnis zwischen der makroökonomischen Realität und der Anreizstruktur des Silicon Valley, die Gründer und Investoren dazu ermutigt, im Streben nach Wachstum und Rendite viel Geld auszugeben. Es unterstreicht auch die Neuartigkeit des derzeitigen Abschwungs: Der Dot-Com-Crash und die Finanzkrise von 2008 bieten wenig Anhaltspunkte für die Bewältigung der heutigen wirtschaftlichen Herausforderungen, die durch die schlimmste Inflation seit 40 Jahren, den Krieg Russlands in der Ukraine, Engpässe in den Lieferketten und die größten Zinserhöhungen seit fast drei Jahrzehnten angeheizt werden.

Die USA könnten auf eine Rezession zusteuern, sagen Wirtschaftswissenschaftler und die jüngsten BIP-Zahlen. Doch diese Rezession könnte sich von früheren unterscheiden, und zwar wegen eines wichtigen Indikators: der Arbeitslosigkeit. Jon Hilsenrath vom WSJ erklärt. "Ich persönlich glaube nicht, dass man viel aus früheren Rezessionen lernen kann, weil dieser Moment so einzigartig ist", sagte Arun Mathew, ein Investor bei der Risikokapitalfirma Accel. "Jeder befindet sich in diesem Moment der Unsicherheit darüber, wie die nächsten sechs oder 12 Monate aussehen werden.

Das hat zu einem Chaos der Widersprüche geführt. Laut Layoffs.fyi haben US-Startups seit Anfang Juli mehr als 6.000 Mitarbeiter entlassen. Einstellungspläne wurden verworfen, und Produktumstellungen sind in vollem Gange, sagen Unternehmensleiter.

Andere Startups entführen ihre Mitarbeiter an den Strand, sammeln die größten Finanzierungsrunden aller Zeiten ein oder erklären inmitten der makroökonomischen Turbulenzen, dass alles beim Alten bleibt.

Ali Partovi, ein langjähriger Investor in der Frühphase von Start-ups, bleibt zuversichtlich. "Ich glaube nicht, dass wir auf einen schrecklichen Abschwung zusteuern", sagte er. "Jetzt ist eigentlich die Zeit, sich zu beeilen, und ich würde nicht auf andere hören, die einem sagen, man solle sein Geld sparen.

Partovis Argumentation: Die Inflation ist wie ein undichter Eimer. Das Geld, das Existenzgründer heute sparen, ist morgen weniger wert, so dass es besser ist, in das Unternehmen zu investieren. Im Mai, so Partovi, war das Investitionstempo seines Unternehmens Neo mehr als doppelt so hoch wie der monatliche Durchschnitt im Jahr 2021.

Für CEO Andrej Safundzic hat sich an der Führung eines Start-ups überhaupt nichts geändert, sagte er von Puerto Vallarta, Mexiko, aus, während er eine Pause von den Aktivitäten während eines Firmenrückzugs in den Ferienort einlegte. Sein zwei Jahre altes Unternehmen Lumos, das Unternehmen bei der Verwaltung von IT-Ausgaben und der Einhaltung von Vorschriften unterstützt, sei mit Volldampf unterwegs und habe seine Mitarbeiterzahl in diesem Jahr um mehr als 50 % erhöht.

Devin Finzer, CEO von OpenSea, einem Marktplatz für nicht fälschbare Token (NFTs), bereitet sich auf weitere schlechte Nachrichten vor. "Wir müssen das Unternehmen auf die Möglichkeit eines längeren Abschwungs vorbereiten", schrieb Finzer Mitte Juli in einer Mitteilung an seine Mitarbeiter. Das Unternehmen, das zuletzt mit 13 Milliarden Dollar bewertet wurde, entließ nach eigenen Angaben 20 % seiner Belegschaft.

Nach Angaben von PitchBook Data Inc. sind die Investitionen in US-Startups im zweiten Quartal um mehr als 23 % gegenüber dem Vorquartal und dem gleichen Dreimonatszeitraum des Vorjahres zurückgegangen. Gleichzeitig ist die durchschnittliche Transaktionsgröße in diesem Jahr so hoch wie noch nie, und zwar in fast allen Phasen der Unternehmensgründung. Die Investoren sitzen auf riesigen Bargeldreserven, sind aber wählerischer, wo sie investieren, so dass sich mehr Geld auf weniger Start-ups konzentriert, sagen Risikokapitalgeber. Laut PitchBook haben die US-Risikokapitalgeber in der ersten Hälfte dieses Jahres 122 Mrd. USD an neuen Mitteln aufgebracht - das sind 87 % des Rekords des gesamten Jahres 2021.

Viele Kommanditisten, d. h. Institutionen und Einzelpersonen, die in Risikokapitalfonds investieren, fordern die Risikokapitalgeber auf, ihr Investitionstempo zu drosseln, so der Startup-Berater und Investor Elad Gil in einem Blogbeitrag. Viele Startup-Gründer sagen, sie seien zuversichtlich, dass das Geld da sein wird, wenn sie es brauchen, weil die Vergütung der Risikokapitalgeber aus den Gebühren und Gewinnen aus der Investition des Geldes anderer Leute stammt.

Im Mai gab Sequoia Capital allen Startup-Gründern in seinem Portfolio eine Präsentation mit dem Titel "Adapting to Endure" (Anpassen, um durchzuhalten), in der den Gründern geraten wurde, Geld zu sparen, Einschnitte vorzunehmen und sich auf eine lange Erholung vorzubereiten. In der ersten Jahreshälfte tätigte Sequoia 22 Startup-Investitionen mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres - ein Zeichen dafür, dass sich das Unternehmen von der Marktvolatilität nicht abschrecken lässt, so eine mit der Angelegenheit vertraute Person. Siebzehn dieser Investitionen waren Teil eines neuen Startup-Beschleunigungsprogramms, das dieses Jahr ins Leben gerufen wurde, so das Unternehmen im Mai. Im Juli schloss Sequoia außerdem neue Finanzierungen in Höhe von 2,25 Milliarden Dollar ab, so die mit der Angelegenheit vertraute Person.

Die Startup-Branche ist ein Mikrokosmos für die gemischten makroökonomischen Signale. Die US-Wirtschaft ist im ersten und zweiten Quartal geschrumpft, was der gängigen Definition einer Rezession entspricht, und der Immobilienmarkt leidet unter den steigenden Zinssätzen. Dennoch ist die Arbeitslosenquote niedrig geblieben und lag im Juni bei 3,6 %. Und die Verbraucher geben trotz einer Inflation von 9,1 % weiterhin Geld aus, was die Einzelhandelsumsätze im Juni in die Höhe trieb.

Es ist nicht die beste Zeit, um übermäßig feierlich zu sein.

  • Amy Yin, CEO von OfficeTogether, einem Softwarehersteller, der Unternehmen bei der Einrichtung von Hybridarbeitsplätzen unterstützt Manchmal wird die Reaktion eines Start-ups auf die wirtschaftlichen Turbulenzen von der Überzeugung seines Gründers oder Investors bestimmt.

Austin Rosen, Geschäftsführer von Electric Feel Entertainment, einem Unterhaltungsunternehmen mit einem Venture-Capital-Arm, sagte über sein Portfolio: "Wir glauben, dass es rezessionssicher ist". Zu seinen Startups gehören ein veganes Hautpflege-Startup, ein Soda-Startup und eine Marke von Hard Seltzer. "Die Wette ist, dass die Haushalte ihre Ausgaben für diese Produkte nicht einschränken werden", sagte Rosen.

Viele Gründer größerer Startups sagten, dass sie drei bis vier Jahre lang Bargeld beiseite legen, eine enorme Summe, die oft eine Anpassung der Einstellungspläne erfordert. Thumbtack Inc., eine App, mit der man Fachleute für Heimwerker und Reparaturen anheuern kann, hatte zu Beginn des Jahres den Plan, seine Belegschaft von derzeit über 1.100 Mitarbeitern um 60 % zu erhöhen, sagte CEO Marco Zappacosta. Er sagte, er habe diesen Plan auf etwa 30 bis 40 % reduziert.

Amy Yin, Gründerin und Geschäftsführerin von OfficeTogether Inc. einem Startup, das Software herstellt, um Unternehmen bei hybriden Arbeitsformen zu helfen, sagte, dass sie an den Rändern kürzen wird: Weniger Vergünstigungen, wie z. B. kostenlose Mahlzeiten, und eine Pause bei den Betriebsausflügen, die sie vor einem Jahr noch als wichtig für den Zusammenhalt und die Arbeitsmoral bezeichnet hatte. Pläne, mit ihren Mitarbeitern im August nach Neuschottland zu fahren, wurden auf Eis gelegt.

"Es ist nicht die beste Zeit für große Feierlichkeiten", sagte Frau Yin.

Velocity Global LLC, ein Startup, das Software verkauft, die Unternehmen dabei hilft, internationale Mitarbeiter einzustellen und an Bord zu holen, hat im Mai 400 Millionen Dollar erhalten. Die Runde umfasste den größten Scheck, den der Hauptinvestor Norwest Venture Partners in seiner 61-jährigen Geschichte ausgestellt hat, sagte Firmenpartner Parker Barrile: 150 Millionen Dollar.

"Wir sind so investitionsfreudig wie nie zuvor", sagte Barrile. "Werden wir vorsichtiger sein? Sicherlich."

Velocity hat Pläne für das Geld. Unter anderem beabsichtigt das Unternehmen, seine gesamte Belegschaft noch in diesem Jahr zu seiner jährlichen Firmenfeier nach Denver zu fliegen, sagte eine Sprecherin.

Silicon ValleyStart-Ups

Meistgelesene News

  1. Galeria-Insolvenz: Schicksal von 12.000 Jobs hängt an BA-Entscheidung
  2. Gaming und Wetten: Krypto-Klage, GTA 6 und Aktivisten-Investor im Fokus
  3. SpaceX-Aktie: Könnte eine Investition von 5.000 Dollar Millionär machen?
  4. Take-Two-Aktie vor GTA-6-Release: Chance oder Risikofalle?
  5. Rheinmetall-Aktie legt 3 Prozent zu – Morgan Stanley beflügelt Rüstungssektor

Disclaimer


Wichtiger Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte:

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen dieser Publikation Interessenkonflikte bestehen:

1. Die Stock Market Media Ltd. und ihr nahestehende Personen besitzen Aktien der hier empfohlenen Gesellschaften und beabsichtigen, diese im Rahmen und zu jedem Zeitpunkt dieser Empfehlung zu verkaufen. Hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

2. Der Herausgeber dieser Publikation, sowie die verantwortlichen Redakteure erhalten für die Erstellung eine finanzielle Vergütung. Auch hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

3. Beachten Sie auch die weitergehenden Ausführungen zu bestehenden Interessenkonflikten im nachfolgenden Disclaimer, u.a. unter Ziff. 2.

Wichtige Informationen und Pflichtmitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie gemäß Finanzanlageverordnung (FinAnV).

Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit als Ersteller von Anlagestrategieempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder von Anlageempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, (bisher „Finanzanalysen“) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) gemäß WpHG angezeigt. Die Pflichten der Stock Market Media Ltd. regeln sich primär nach den §§ 85, 86 WpHG, der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 und der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958.

Angaben über den/die Ersteller dieser Publikation:
Verantwortlich für die Erstellung der Texte und Inhalte dieser Publikation ist Herr Roberto Gonçalves de Albuquerque, als Analyst und Chefredakteur. Herausgeber ist die Stock Market Media Ltd., 405 Kings Road, Flat 600, London; SW10 0BB, Vereinigtes Königreich, vertreten durch den Director Roberto Gonçalves de Albuquerque.

Wichtige Hinweise zur Erstellung dieser Veröffentlichung:
Diese Veröffentlichung enthält sowohl Tatsachen und Fakten zu den besprochenen Unternehmen, als auch rein subjektive Werturteile, Interpretationen, Schätzungen, Hochrechnungen, Vorhersagen und Preisziele. Diese versuchen wir, möglichst transparent voneinander abzugrenzen, um irreführende Angaben zu vermeiden. Recherche, Aufbereitung und Formulierung erfolgen dabei unter Einsatz gängiger digitaler und KI-gestützter Hilfsmittel; die inhaltliche Prüfung und die redaktionelle Verantwortung liegen bei uns. Die wesentlichen Grundlagen und Maßstäbe unserer Werturteile und Bewertungen, der besprochenen Aktien, basieren auf folgender Vorgehensweise:

Beurteilung und Bewertung von Unternehmen nach herkömmlichen Bewertungsmethoden (grundlegender Bewertungsansatz)

  • Einschätzung des Potentials der zukünftigen Unternehmensentwicklung (Wachstumsansatz) und Hochrechnung auf das entsprechende Bewertungspotential (Kurs-Potential-Analyse) sowie einer möglichen Unternehmens-Aktien-Bewertung aufgrund potentieller Gewinnerwartungen (KGV Hochrechnung)
  • Einschätzung des von uns erwarteten Best-Case-Szenarios im absoluten Erfolgsfall des Unternehmens (Blue-Sky-Potential-Ansatz)
  • Effekt der von uns erwarteten, gesteigerten Bekanntheit der empfohlenen Aktie auf den Aktienkurs durch einen starken Anstieg der Nachfrage am Markt (insbesondere maßgeblich bei marktengen oder neu bzw. erstmals empfohlenen Aktien) aufgrund der von uns oder Dritten veröffentlichten Publikationen (meistens Kaufempfehlungen), (Multiplikator- / Momentum-Effekt, Hype), dadurch überproportional steigende Rendite/Aktienkurs bei entsprechend steigendem Risiko
  • Technische Analyse des Aktienkurses gemäß gängiger Analyse-Methoden, meist zur Voraussage von Kurs-Signalen (Kauf- oder Verkaufssignal, Ausbruch der Aktie, Festlegung von Kurszielen, Unterstützungs- oder Widerstandsbereichen, erwarteten Mindestbewegungen oder Mindest-Gegenbewegungen, Voraussage von Signalpunkten (wenn-dann), etc.), größtenteils auf der erwarteten Massenpsychologie aufbauend. (technischer Ansatz).

Herkömmliche Bewertungsansätze sind bei jungen oder noch umsatzlosen Unternehmen oft schlecht sinnvoll anwendbar. Daher stützen wir uns bei der Bewertung von solchen Unternehmen tendenziell auf die von uns errechnete Potential-Analyse, sowie die Einschätzung der Nachfrage nach solchen Aktien am Kapitalmarkt. Letztendlich entscheidet der Markt über den Aktienkurs eines Unternehmens. Entsteht durch umfangreiche Empfehlungen einer Aktie, eine exzessive Nachfrage nach dieser, ist es möglich, dass der Aktienkurs bei einem hohen Handelsvolumen überdurchschnittlich steigt. Dies führt zwar zu extremen Gewinnmöglichkeit, erhöht jedoch entsprechend das Risiko einer Blasenbildung mit entsprechendem Kursrückgang. Durch die gesteigerte Volatilität der Aktie in solchen Situationen ergeben sich überdurchschnittliche Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, sowohl in beide Handelsrichtungen als auch bei wiederkehrenden Gegenbewegungen. Auch solche Marktentwicklungen sind ein wichtiger Teil unserer Handelsempfehlungen und Bewertungsansätze.

Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

Hinweis zu Informationsquellen:
Die Zuverlässigkeit von Informationsquellen wird von uns vor deren Verwendung ausführlich geprüft und von uns entsprechend ihrer Glaubwürdigkeit und Bedeutung subjektiv bewertet. Dabei entscheiden wir nach eigenen Maßstäben, welche Quellen wir für relevant, zu konservativ oder zu optimistisch halten. Letztendlich legen wir unsere Empfehlungen aufgrund unserer persönlichen Einschätzungen fest. Bei der Informationsbeschaffung greifen wir auf zahlreiche öffentlich zugängliche Quellen zurück wie z.B. Pressemitteilungen, Ad-Hoc-Mitteilungen, Unternehmensmeldungen, Firmenpräsentationen, Publikationen und Artikeln zum besprochenen Unternehmen, gängige Finanzmedien im In- und Ausland sowie auf Unternehmens- oder Branchen-Analysen Dritter.

In unseren Publikationen werden ausschließlich öffentlich verfügbare Informationen und Quellen, sowie vom Unternehmen selbst verbreitete Informationen verwendet.

Hinweis zu bestehenden Interessenkonflikten:
Wir weisen hiermit darauf hin, dass Gesellschafter, Redakteure, Mitarbeiter sowie Personen bzw. Unternehmen die an der Erstellung dieser Veröffentlichung beteiligt sind, sowie Auftraggeber (Dritte) der Publikation von Stock Market Media Ltd. zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung direkt oder indirekt Anteile an Wertpapieren, welche im Rahmen der jeweiligen Publikation besprochen werden, halten. und daher an einer Kurs- und/oder Umsatzsteigerung, d.h. auch einer erhöhten Handelsliquidität interessiert sind, da die Absicht besteht, in unmittelbarem Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung diese Wertpapiere zu verkaufen und an steigenden Kursen und Umsätzen zu partizipieren. Ein Kurszuwachs der Aktien der vorgestellten Unternehmen kann zu einem Vermögenszuwachs bei diesen Personen führen. Durch die Besprechung des Unternehmens können jedenfalls der Aktienkurs des Unternehmens erheblich beeinflusst werden. Insbesondere wird auch durch Wertpapiertransaktionen der Aktienkurs der besprochenen Unternehmen maßgeblich beeinflusst. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um Unternehmen handelt deren Aktien keine breite Marktkapitalisierung haben und bei denen nur ein enger Markt besteht. Hier können auch nur geringe Auftragsvolumen erhebliche Auswirkungen auf die Kurse haben. Sie sind aber auch daran interessiert, dass der Kurs des besprochenen Unternehmens sinkt, wenn sie deren Aktien günstiger erwerben wollen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Stock Market Media Ltd. und seine Mitarbeiter werden zudem für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und Veröffentlichung dieser Publikation sowie für andere Dienstleitungen entgeltlich entlohnt. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Diese Vergütung kann durch das Unternehmen über das die Stock Market Media Ltd. Informationen veröffentlicht, durch mit diesen Unternehmen verbundene Dritte oder sonstige Dritte, die ein Interesse in Bezug auf die im Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung besprochenen Unternehmen verfolgen, erfolgen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Dieser wird zunächst dadurch begründet, dass die Stock Market Media Ltd. im Interesse ihres Auftraggebers ihre Ausführungen vornehmen könnte. Die Stock Market Media Ltd. und/oder mit ihr verbundene Unternehmen haben mit der gegenständlichen Gesellschaft bzw. mit deren Aktionären eine kostenpflichtige Vereinbarung zur Erstellung der redaktionellen Besprechung getroffen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Hinweis zur Handhabe der internen Organisationspflichten:
Aufgrund der geringen Unternehmensgröße des Herausgebers, ist eine interne Kontrolle der Compliance Prozesse der an dieser Publikation mitwirkenden Mitarbeiter und sonstigen Beteiligten überschaubar.

Verantwortliche Aufsichtsbehörde:
Die Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit gemäß § 86 WpHG bei der BaFin angezeigt.