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Saudi Aramco bietet acht HSFO-Ladungen für November-Verladung an

Der staatliche Ölkonzern erhöht das Volumen an hochschwefelhaltigem Heizöl im Vergleich zum Vormonat deutlich.

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Saudi Aramco bietet acht HSFO-Ladungen für November-Verladung an

Saudi Aramco hat im Rahmen eines Ausschreibungsverfahrens für die Verladung im November ein höheres Volumen an hochschwefelhaltigem Heizöl (HSFO) abgesetzt als im Vormonat. Das berichtet das Finanzportal Investing.com unter Berufung auf Handelsquellen. Der staatliche Ölkonzern Saudi-Arabiens ist an der saudischen Börse Tadawul unter dem Kürzel 2223 gelistet und zählt zu den bedeutendsten Akteuren am internationalen Rohöl- und Produktenmarkt.

Konkret stellte Saudi Aramco acht HSFO-Ladungen für die Verladung im November auf FOB-Basis (Free On Board) bereit. Für die Oktober-Verladung waren es sechs Ladungen. Jede einzelne Ladung umfasst zwischen 80.000 und 100.000 metrische Tonnen Heizöl. Damit bewegt sich das angebotene Volumen im November je nach tatsächlicher Beladung in einer Größenordnung von rund 640.000 bis 800.000 metrischen Tonnen, sofern alle acht Ladungen vollständig vergeben werden.

Auch die Verteilung auf die beiden Verladehäfen ist bekannt: Fünf der acht Ladungen sollen in Jubail verladen werden, die restlichen drei in Ras Tanura. Beide Standorte gehören zur zentralen Exportinfrastruktur des saudischen Ölsektors und werden regelmäßig für den Umschlag großer Produktenmengen genutzt.

Was hinter HSFO und FOB steckt

HSFO steht für High Sulphur Fuel Oil, also hochschwefelhaltiges Schweröl. Es handelt sich um einen schweren, schwefelreichen Kraftstoff, der unter anderem in der Schifffahrt, in Kraftwerken und in der Industrie zum Einsatz kommt. Die Abkürzung FOB (Free On Board) beschreibt eine Handelsklausel: Der Verkäufer übergibt die Ware an Bord des Schiffes im Verladehafen, ab diesem Punkt trägt der Käufer die Kosten und das Risiko für den weiteren Transport.

Die Mengenangabe in metrischen Tonnen ist im internationalen Ölhandel üblich und erlaubt eine präzise Abrechnung unabhängig von Volumenschwankungen durch Temperatur oder Dichte. Eine Ladung von 80.000 bis 100.000 Tonnen entspricht damit einer Größenordnung, die typischerweise von mittelgroßen bis großen Produktentankern transportiert wird.

Ausschreibungen als Gradmesser für den Markt

Saudi Aramco verkauft einen Teil seiner Produktenmengen regelmäßig über Ausschreibungen, bei denen Käufer auf bestimmte Ladungen bieten. Die Zahl der angebotenen Ladungen und die Verladehäfen gelten Marktteilnehmern daher als wichtiger Anhaltspunkt für die verfügbaren Exportmengen. Dass der Konzern für November zwei Ladungen mehr anbietet als für Oktober, deutet auf ein höheres abzusetzendes Volumen hin.

Für deutsche Anleger ist die Meldung vor allem als Indikator für das Angebotsverhalten eines der größten Ölproduzenten der Welt relevant. Veränderungen bei den Exportmengen können die Preise für Schweröl und verwandte Produkte beeinflussen und damit auch die Margen von Raffinerien und Schifffahrtsunternehmen. Die Aktie von Saudi Aramco ist an der Tadawul notiert; deutsche Privatanleger können sich über entsprechende Handelsplätze oder Fonds engagieren.

Der zugrunde liegende Bericht von Investing.com wurde nach Angaben des Portals mit Unterstützung von KI erstellt und von einem Redakteur überprüft. Belastbare Angaben zu Preisen, Käufern oder konkreten Vertragsabschlüssen für die November-Ladungen enthält die Meldung nicht. Weitere Details zu den Ergebnissen des Ausschreibungsverfahrens dürften erst mit fortschreitender Vermarktung der Ladungen bekannt werden.

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