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Paramount Skydance hebt EBITDA-Prognose an und bleibt WBD-Fusion zuversichtlich

Starkes Streaming-Wachstum und Fusionseinsparungen treiben die angehobene Jahresprognose von Paramount Skydance an.

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Paramount Skydance hebt EBITDA-Prognose an und bleibt WBD-Fusion zuversichtlich

Paramount Skydance hat am Dienstag seine Prognose für das Gesamtjahr angehoben und gleichzeitig die Ergebnisse für das zweite Quartal 2026 vorgelegt. Die Zahlen zeigen ein klares Bild: Das Streaming-Geschäft wächst robust, während das klassische Kabel-TV weiter unter Druck steht.

Im Quartal zum 30. Juni erzielte Paramount einen Gesamtumsatz von 6,91 Milliarden US-Dollar – ein leichter Anstieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum und besser als von der Wall Street erwartet. Der Nettogewinn, der den Aktionären zuzurechnen ist, lag bei 41 Millionen US-Dollar bzw. 4 Cent pro Aktie, nach 57 Millionen US-Dollar bzw. 8 Cent pro Aktie im Vorjahreszeitraum.

Streaming wächst, lineares TV schwächelt

Das Direct-to-Consumer-Segment – bestehend aus Paramount+, BET+ und dem werbefinanzierten Gratisdienst Pluto TV – steigerte seinen Umsatz um 9 Prozent auf 2,47 Milliarden US-Dollar. Die Filmstudios legten sogar um 16 Prozent auf 1,31 Milliarden US-Dollar zu. Dagegen sank der Umsatz im Bereich TV-Medien um 9 Prozent auf 3,13 Milliarden US-Dollar – ein Trend, der die gesamte Branche erfasst hat.

Das Unternehmen bezeichnete das zweite Quartal als das „beste Quartal in der Geschichte von Paramount+ in Bezug auf die Kundenbindung". Als Treiber nannte Paramount Serien wie das „Yellowstone"-Spin-off „Dutton Ranch" sowie Live-Sportrechte, darunter die UFC und die FIFA-Weltmeisterschaft in Teilen Lateinamerikas. Kostensenkungen und eine verbesserte „kreative Umsetzung" im traditionellen TV-Geschäft hätten zudem die Margen gestützt.

Angehobene Jahresprognose dank Fusionseinsparungen

Für das Gesamtjahr 2026 hebt Paramount Skydance die Prognose für das bereinigte EBITDA auf eine Spanne von 3,8 bis 3,9 Milliarden US-Dollar an. Als Grund nennt das Unternehmen Einsparungen aus der im vergangenen Jahr abgeschlossenen Fusion von Paramount und Skydance. Insgesamt hat das Unternehmen angekündigt, durch die Konsolidierung 3 Milliarden US-Dollar einsparen zu wollen.

Beim Gesamtumsatz hält Paramount für 2026 an seiner Prognose von 30 Milliarden US-Dollar fest, was einem Wachstum von 4 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Direct-to-Consumer-Umsatz – sowohl aus Streaming-Abonnements als auch aus Werbung – soll sich im Jahresverlauf weiter beschleunigen. Zudem hob das Unternehmen „frühe Vorteile" durch die technologische Vereinheitlichung von Paramount+ und Pluto TV hervor. Das Filmangebot von Paramount wurde von acht auf 15 Filme erweitert.

WBD-Fusion: Klage verzögert Abschluss bis 2027

Parallel dazu verfolgt Paramount Skydance eine mögliche Fusion mit Warner Bros. Discovery (WBD). CEO David Ellison bekräftigte am Dienstag das Vertrauen des Unternehmens in diesen Zusammenschluss. Allerdings blockiert eine Kartellrechtsklage von US-Bundesstaaten den Abschluss des Deals. Im vergangenen Monat stimmte Paramount zu, den geplanten Abschluss auf Juni 2027 zu verschieben – ursprünglich war Ende September als Zieldatum vorgesehen.

Das Unternehmen hat bereits die Genehmigung der Kartellrechtsabteilung des US-Justizministeriums sowie mehrerer globaler Regulierungsbehörden, einschließlich europäischer Stellen, erhalten. Die Klage der US-Bundesstaaten soll laut einem am Dienstag eingereichten Gerichtsdokument im März 2027 vor Gericht verhandelt werden. Für Anleger bleibt die regulatorische Unsicherheit rund um die WBD-Fusion damit ein zentrales Thema in den kommenden Monaten.

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