Lode Gold schließt erste sechs Bohrungen in Fremont-Goldmine ab
Lode Gold Resources meldet den Abschluss der ersten sechs Bohrungen seiner auf 20 Bohrlöcher erweiterten Kampagne in Kalifornien.

Lode Gold Resources Inc. (TSXV: LOD) (OTCQB: LODFF) (FSE: X27) hat die ersten sechs Bohrungen seiner auf insgesamt 20 Bohrlöcher erweiterten Bohrkampagne in der Fremont-Goldmine im Mariposa County im US-Bundesstaat Kalifornien abgeschlossen. Das teilte das Unternehmen am 19. Oktober 2026 mit. Das Programm wurde auf 4.200 Meter (13.780 Fuß) ausgeweitet, wozu zehn zusätzliche Bohrlöcher beitragen.
Proben aus den ersten beiden Bohrlöchern wurden bereits zur Analyse an ein Labor eingereicht. Das Unternehmen wartet nun auf die Assay-Ergebnisse. Die sechs abgeschlossenen Bohrungen stellen die Hälfte des geplanten metallurgischen Bohrprogramms von zwölf Bohrlöchern in Fremont dar.
PQ-Kernbohrung sorgt für Flexibilität
Gebohrt wird mit der PQ-Kernbohrmethode, um ausreichend Material sowohl für die Assay-Analyse als auch für nachfolgende metallurgische Testarbeiten zu gewinnen. Für jedes Bohrloch wird ein Viertel des Kerns zur Gold-Assay-Analyse eingereicht, während ein weiteres Viertel der metallurgischen Prüfung vorbehalten bleibt, sobald die Assay-Ergebnisse vorliegen und geprüft wurden. Die verbleibende Hälfte des Kerns wird in Kernkästen für zukünftige Referenz aufbewahrt, wobei ein zusätzliches Viertel bei Bedarf für weitere Tests oder Analysen verfügbar sein kann.
Jon Hill, Vorsitzender des Technischen Ausschusses von Lode Gold, erklärte: „Die Verwendung von PQ-Kernbohrung bietet ein wichtiges Maß an Flexibilität in unserem Bohrprogramm." Er erläuterte, dass bei historischen unterirdischen Arbeiten wie Driften und Stopfen der Kerndurchmesser auf HQ reduziert werden kann, um durch die offenen Räume zu bohren. Gleichzeitig stelle der größere PQ-Kerndurchmesser sicher, dass ausreichend Material für die Gold-Assays und die metallurgischen Testarbeiten gewonnen werde.
Bohrlöcher und Zielteufen
Die sechs abgeschlossenen Bohrungen tragen die Bezeichnungen PT-J_001 bis PT-J_006. Ihre geplanten Zielteufen liegen bei etwa 105 bis 171 Metern (344 bis 562 Fuß). Die Bohrungen wurden mit einem Azimut von 240° und einer Neigung von -75° angesetzt.
CEO und Direktorin Wendy T. Chan sagte: „Wir machen stetige Fortschritte mit unserer inauguralen 20-Bohrungen-Kampagne in Fremont." Dieser erste Teil der metallurgischen Bohrungen soll dazu beitragen, das geometallurgische Modell für zukünftige Machbarkeitsstudien zu verfeinern. Chan kündigte Newsflow und Bohrungen vom Q4 2026 bis Q1 2027 für in-situ hydrogeologische Bohrungen an, gefolgt von schrittweisen Erkundungsbohrungen in ungetesteten Zonen.
Kontext: Brownfield-Projekt mit bewegter Geschichte
Lode Gold verfügt über wichtige Vermögenswerte in den Vereinigten Staaten und Kanada. Das Fremont-Goldmine-Projekt (Fremont Gold Mining LLC) ist ein Brownfield-Projekt in Mariposa, Kalifornien, mit 43.000 Metern gebohrtem Gestein, 10.000 unterirdischen Kanalproben, zehn Adits und zwei Schächten. Der Bergbau wurde 1942 aufgrund des Goldbergbauverbots während des Zweiten Weltkriegs eingestellt. Abgebaut wurde bei 10,7 g/t, als der Goldpreis bei 35 US-Dollar pro Unze lag.
Eine PEA wurde 2023 abgeschlossen. Sie basierte auf 1,16 Moz bei 1,90 g/t Au innerhalb von 19,0 Mt in der Kategorie „Indiziert" sowie 2,02 Moz bei 2,22 g/t Au innerhalb von 28 Mt in der Kategorie „Vermutet", jeweils mit einem zusammengesetzten Grenzwert. Der Grenzwert liegt bei 0,25 g/t für Oxid, 0,45 g/t für Tagebau-Mineralisation und 1,45 g/t für unterirdische Mineralisation. Die Mineralressourcenschätzung (MRE) wurde 2026 aktualisiert; 89 Prozent der Unzen wurden demnach nicht abgebaut, vergleicht man die historische Produktion mit dem aktuellen indizierten Ressourcenbestand. Die durchschnittlichen wahren Breiten bei einem Schnitt von 1 g/t betragen 53 Meter.
Das Projekt liegt auf mehr als 3.000 Acres zu 100 Prozent privatem und patentiertem Land, das als Opportunity Zone (OZ) mit speziellen Steueranreizen ausgewiesen ist. Das Dingman-Eigentum in Ontario, Kanada, ist ein orogenes Vorkommen mit über 22.000 Metern gebohrtem Gestein. Es verfügt über eine PEA aus dem Jahr 2013 und eine MRE von 376.000 oz bei 0,94 g/t innerhalb von 12,5 Mt in den Kategorien „Gemessen und Indiziert" sowie 47.000 oz bei 0,71 g/t innerhalb von 2,1 Mt in der Kategorie „Vermutet".
Die in der Pressemitteilung enthaltenen technischen Informationen wurden von Gary Wong, P. Eng., Vice President of Exploration von Lode Gold, geprüft und genehmigt. Er ist als qualifizierte Person gemäß National Instrument 43-101 benannt.
