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Hamborner REIT reduziert Büroanteil und gibt FFO-Prognose 2026 bekannt

Der deutsche Immobilien-REIT passt seine Portfoliostrategie an und erwartet operative Erträge zwischen 38 und 42 Millionen Euro.

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Hamborner REIT reduziert Büroanteil und gibt FFO-Prognose 2026 bekannt

Die Hamborner REIT AG (XETRA: HAB) hat am Montag eine strategische Neuausrichtung ihres Immobilienportfolios angekündigt. Im Kern der Anpassung steht eine deutliche Reduzierung des Büroimmobilienanteils auf künftig nur noch 10 bis 20 Prozent des Gesamtportfolios. Das Duisburger Unternehmen signalisiert damit eine klare Abkehr vom Bürosektor, der seit der Pandemie unter strukturellem Druck steht.

Gleichzeitig veröffentlichte Hamborner REIT seine Prognose für das Geschäftsjahr 2026. Das operative Ergebnis, gemessen an den Funds from Operations (FFO), soll zwischen 38,0 Millionen und 42,0 Millionen Euro liegen. Die FFO sind die zentrale Kennzahl für Immobilienunternehmen und spiegeln den tatsächlichen operativen Cashflow wider – bereinigt um Abschreibungen und Veräußerungsgewinne.

Mieterträge unter Druck durch Immobilienverkäufe

Bei den Mieterträgen rechnet Hamborner REIT für 2026 mit Einnahmen zwischen 87,5 Millionen und 89,5 Millionen Euro. Das Unternehmen erklärt den erwarteten Rückgang gegenüber dem Vorjahr ausdrücklich mit den Immobilienveräußerungen aus dem Geschäftsjahr 2025. Verkäufe aus dem Bestand reduzieren naturgemäß die künftige Mietbasis und damit die laufenden Erträge.

Die strategische Portfolioanpassung folgt einem Trend, den viele deutsche Immobiliengesellschaften derzeit vollziehen. Büroimmobilien gelten angesichts von Homeoffice-Strukturen und steigenden Leerstandsquoten als risikobehafteter Portfoliobestandteil. Hamborner REIT dürfte den Fokus künftig stärker auf Einzelhandels- und Fachmarktimmobilien legen, die traditionell einen Schwerpunkt im Portfolio des Unternehmens bilden.

Für Anleger liefert die veröffentlichte Prognose eine erste konkrete Orientierung für das Geschäftsjahr 2026. Die Bandbreite beim FFO von 4 Millionen Euro zeigt, dass das Management noch Unsicherheiten bei der Umsetzung der Portfoliostrategie einpreist.

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