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Trump-Regierung will Großinvestoren beim Immobilienkauf einschränken

Das Weiße Haus schlägt ein Kaufverbot für Investoren mit mehr als 100 Einfamilienhäusern vor.

Trump-Regierung will Großinvestoren beim Immobilienkauf einschränken

Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump plant, institutionellen Investoren den Erwerb weiterer Einfamilienhäuser zu untersagen. Laut einem Bericht des Wall Street Journal vom Donnerstag wurde ein entsprechendes Memo an die Vorsitzenden der Kongressausschüsse übermittelt. Die Schwelle liegt bei 100 Einfamilienhäusern – wer diesen Bestand bereits hält, soll keine weiteren Objekte mehr kaufen dürfen.

Der Vorschlag sieht jedoch bestimmte Ausnahmen vor. Investoren, die Häuser ausschließlich zum Zweck der Vermietung neu bauen oder umfassend renovieren, sollen von dem Verbot ausgenommen werden. Damit will die Regierung verhindern, dass Anreize für den Neubau und die Sanierung von Wohnraum wegfallen.

Aufnahme in Senatsgesetz angestrebt

Vertreter der Trump-Regierung wollen das geplante Investorenverbot in einen derzeit verhandelten Gesetzentwurf des US-Senats zum Wohnungsbau integrieren. Das Weiße Haus äußerte sich bis zum späten Donnerstagabend nicht offiziell zu dem Bericht. Der politische Druck, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, wächst angesichts der bevorstehenden Kongresswahlen.

Der aktuelle Vorschlag knüpft an eine Durchführungsverordnung an, die Trump bereits im Januar unterzeichnet hatte. Diese zielt darauf ab, den Wettbewerb großer institutioneller Investoren mit privaten Hauskäufern zu begrenzen und Wohnraum erschwinglicher zu machen. In den USA haben große Investmentgesellschaften in den vergangenen Jahren zehntausende Einfamilienhäuser aufgekauft, was Kritiker als wesentlichen Treiber der Immobilienpreisinflation sehen.

Als weitere Maßnahme zur Stabilisierung des Wohnungsmarktes kauft die Trump-Regierung zudem hypothekenbesicherte Wertpapiere. Für deutsche Anleger, die in US-Immobilien-Aktien oder REITs investiert sind, könnte das geplante Verbot spürbare Auswirkungen haben. Unternehmen wie Invitation Homes oder American Homes 4 Rent, die große Bestände an Mietobjekten halten, stehen potenziell im Fokus solcher Regulierungen.

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