ANZEIGE

Globaler Anleiheausverkauf vertieft sich: Renditen in Asien steigen stark

Der brutale Ausverkauf bei US-Staatsanleihen treibt die Kreditkosten von Japan bis Australien auf Mehrjahreshöchststände.

• 6 Min
Globaler Anleiheausverkauf vertieft sich: Renditen in Asien steigen stark

Die globalen Anleihemärkte sind am Donnerstag unter Druck geraten. Ein brutaler Ausverkauf bei US-Staatsanleihen trieb die Kreditkosten für Länder von Japan bis Australien erneut auf Mehrjahreshöchststände. Die Renditen japanischer zehnjähriger Staatsanleihen stiegen um 0,04 Prozentpunkte auf 3,1 Prozent und lagen damit nahe dem dreißigjährigen Hoch vom vergangenen Monat.

Noch deutlicher fiel der Anstieg in Australien aus: Die Renditen vergleichbarer zehnjähriger Anleihen kletterten um 0,06 Prozentpunkte auf 5,4 Prozent und damit nahe ihren höchsten Stand seit 2011. Der September war der schlechteste Monat für US-Staatsanleihen seit vier Jahren. Händler warnten, dass der 32-Billionen-US-Dollar-Markt, ein Anker der globalen Finanzwelt, in einer „Teufelskreis"-Verkaufsspirale gefangen sei.

In London sanken die Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen wieder auf 5,28 Prozent, nachdem sie in New York am Mittwoch auf 5,31 Prozent gestiegen waren – das höchste Niveau seit 2007. Investoren erklärten jedoch, die Turbulenzen am US-Markt hätten die Lust auf Staatsanleihen weiter gedämpft. Die Märkte für Staatsanleihen sind seit Monaten von Ängsten geplagt, ausgelöst durch höhere Inflation, die durch den Energie-Schock im Nahen Osten angeheizt wird.

Die Details

Der Druck auf japanische Anleihen resultiert laut Mitul Kotecha, Leiter der asiatischen Devisengeschäfte und der makroökonomischen Strategie für Emerging Markets, aus „einer Kombination aus der Kontagion dessen, was am US-Markt passiert, und in gewissem Maße Unsicherheit über [die Bank of Japan] Verschärfung [der Zinsen]". „Es sind die fiskalischen Bedenken, die weiterhin den Markt bestimmen", fügte er hinzu.

Diese Entwicklung fiel mit der vierteljährlichen Tankan-Umfrage der BoJ zusammen. Sie ergab, dass die allgemeine Geschäftsstimmung die positivste seit vor der Covid-19-Pandemie war. Der eng beobachtete Index der Geschäftslage für große Hersteller stieg auf sein höchstes Niveau seit 2018, während die Einschätzung der Lage in allen Branchen und für Unternehmen aller Größenordnungen auf das höchste Niveau seit 1991 anstieg.

„Die Tankan-Umfrage deutet weiterhin auf eine stabile japanische Wirtschaft hin", sagte Ryutaro Kimura, Senior Fixed-Income-Stratege bei BNP Paribas Asset Management. „Sie wird die weiteren Zinserhöhungen der BoJ stützen." Andere Analysten sagten voraus, dass die Umfrage der Zentralbank wahrscheinlich das Vertrauen geben würde, die Zinsen weiter zu erhöhen. Sie merkten jedoch an, dass sie nicht den Eindruck vermittelte, dass Unternehmen von steigenden inflationären Drücken alarmiert seien.

Am Devisenmarkt schwächte sich der Yen am Donnerstag ab und rutschte um 0,5 Prozent gegenüber dem Dollar auf ¥158,16 – trotz kürzlicher verbaler Interventionen von Beamten, die vor dem Wechselkurs warnten. Die jüngsten Marktgerüchte konzentrierten sich auf die Möglichkeit, dass die BoJ nach der Erhöhung des Leitzinses auf 1,25 Prozent im September im Oktober eine Zinserhöhung in Betracht ziehen könnte.

Der anhaltende Druck auf die Staatsanleihemärkte setzte sich selbst dann fort, als Brent Crude, der internationale Ölbenchmark, um etwa 1 Prozent auf unter $97 pro Barrel fiel. Ölpreise und US-Staatsanleihen standen in ihrer engsten Beziehung seit 1990. Die Aktienmärkte reagierten dagegen allgemein ruhig. In Japan sprang der Nikkei 225 um mehr als 3 Prozent, während Südkoreas Kospi um 1,6 Prozent zulegte und Australiens Leitindex um 1,7 Prozent rutschte. Die Märkte in Festlandchina und Hongkong waren am Donnerstag für die Feierlichkeiten zum Nationalfeiertag geschlossen. S&P 500 Futures stiegen um 0,6 Prozent.

Hintergrund: Was bisher geschah

Bereits am 24.09.2026 berichtete aktien.news, dass der weltweite Abverkauf von Staatsanleihen auf Asien übergegriffen habe. Damals stieg die Rendite der japanischen 10-Jahres-Staatsanleihe um 0,1 Prozentpunkte auf 3,075 Prozent – der höchste Stand seit 1996; die Renditen der 5-Jahres-Anleihen kletterten um 0,095 Prozentpunkte auf 2,37 Prozent. Diese Entwicklung folgte auf den schlimmsten einseitigen Abverkauf bei US-Treasuries seit den „Liberation Day"-Ankündigungen von Donald Trump im vergangenen Jahr. Robuste Wirtschaftsdaten und steigende Ölpreise veranlassten die Anleger, die Wahrscheinlichkeit weiterer Zinserhöhungen der Federal Reserve neu zu bewerten. Die Rendite der 10-Jahres-Treasury sprang am Mittwoch um 0,15 Prozentpunkte.

Ebenfalls am 24.09.2026 meldete aktien.news, dass die Renditen der US-Staatsanleihen mit der längsten Laufzeit auf den höchsten Stand seit mehr als zwei Jahrzehnten gestiegen seien. Ein erneuter Anstieg der Ölpreise trieb die Rendite der 30-jährigen US-Treasuries um bis zu vier Basispunkte auf 5,44 Prozent – den höchsten Stand seit 2004. Der Anstieg beschränkte sich nicht auf den US-Markt: Auch die europäischen Renditen stiegen weiter, und in Japan erreichten die Renditen von Staatsanleihen nach der Wiedereröffnung des Marktes nach einer dreitägigen Pause Niveaus, die zuletzt 1996 beobachtet wurden.

Am 25.09.2026 berichtete aktien.news, dass sich der Einbruch bei globalen Staatsanleihen fortgesetzt habe. Die Renditen zehnjähriger japanischer Staatsanleihen kletterten um 0,02 Prozentpunkte auf 3,1 Prozent und markierten damit ein neues Dreißigjahreshoch. Die Renditen zehnjähriger US-Treasuries legten um 0,03 Prozentpunkte auf 5,19 Prozent zu, während 30-jährige US-Staatsanleihen bei etwa 5,48 Prozent notierten – ihrem höchsten Stand seit 2004. Der Ausverkauf erfasste damit erneut die beiden größten Anleihemärkte der Welt zugleich.

Am selben Tag hieß es bei aktien.news weiter, die globalen Anleihemärkte gerieten zunehmend unter Druck. US-Treasuries hätten Niveaus erreicht, die seit fast zwei Jahrzehnten nicht mehr verzeichnet wurden; die 10-jährige US-Anleihe sei zuletzt auf fast 5,2 Prozent geklettert. Besonders deutlich zeigte sich das in Japan: Dort erreichten die Renditen 10-jähriger Staatsanleihen mit 3,110 Prozent den höchsten Stand seit August 1996. Auch in Australien und Neuseeland legten die Renditen deutlich zu.

Was das für Anleger bedeutet

Für deutsche Privatanleger ist entscheidend, dass die großen Staatsanleihemärkte als Referenz für die Finanzierungskosten weltweit dienen. Wenn die Renditen in den USA, Japan und Australien auf Mehrjahreshöchststände steigen, verändert das die Bedingungen für Anleihen, Kredite und Währungen gleichermaßen. Anleihen, die bereits im Depot liegen, verlieren bei steigenden Renditen an Kurs – wer in längeren Laufzeiten investiert ist, spürt diesen Effekt stärker.

Ein zentraler Treiber bleibt nach Einschätzung der Marktteilnehmer die Fiskalpolitik: Kotecha zufolge sind es „die fiskalischen Bedenken", die den Markt weiterhin bestimmen. Hinzu kommt die Unsicherheit über den geldpolitischen Kurs der Bank of Japan. Die robuste Tankan-Umfrage dürfte nach Einschätzung von Kimura die weiteren Zinserhöhungen stützen, während andere Analysten darauf verweisen, dass die Umfrage keine Alarmstimmung bei den Unternehmen wegen steigender Inflation zeigt. Deutschlands Anleger sollten zudem den Yen im Blick behalten: Der Kursrutsch auf ¥158,16 zeigt, wie stark die Währungsbewegungen mit den Zinserwartungen verknüpft sind.

Ausblick

Die jüngsten Marktgerüchte drehen sich um die Frage, ob die BoJ nach der Anhebung des Leitzinses auf 1,25 Prozent im September bereits im Oktober eine weitere Zinserhöhung in Betracht ziehen könnte. Fachleute erwarten, dass die Tankan-Umfrage der Zentralbank das Vertrauen für weitere Zinsschritte gibt. Gleichzeitig bleiben die fiskalischen Bedenken nach Einschätzung der Strategen der bestimmende Faktor am Markt. Beobachter verweisen darauf, dass die Ölpreise und US-Staatsanleihen in ihrer engsten Beziehung seit 1990 stehen – ein Zusammenhang, der für die weitere Entwicklung an den Anleihemärkten von Bedeutung bleibt.

Kurz erklärt

  • Rendite: die effektive Verzinsung einer Anleihe, die sich am Markt aus Preis und Zinskupon ergibt.
  • Staatsanleihe: eine Schuldverschreibung, mit der sich ein Staat Kapital am Finanzmarkt beschafft.
  • Tankan-Umfrage: die vierteljährliche Konjunkturumfrage der Bank of Japan unter japanischen Unternehmen.
  • Kontagion: die Übertragung von Turbulenzen eines Marktes auf andere Märkte.
AnleiheausverkaufUs-StaatsanleihenJapanische StaatsanleihenBank Of JapanRenditenTankan-UmfrageYenBrent Crude

Meistgelesene News

  1. Galeria-Insolvenz: Schicksal von 12.000 Jobs hängt an BA-Entscheidung
  2. Gaming und Wetten: Krypto-Klage, GTA 6 und Aktivisten-Investor im Fokus
  3. Börsenkorrektur kommt unweigerlich: So bereiten sich Anleger richtig vor
  4. Take-Two-Aktie vor GTA-6-Release: Chance oder Risikofalle?
  5. Rheinmetall-Aktie legt 3 Prozent zu – Morgan Stanley beflügelt Rüstungssektor

Disclaimer


Wichtiger Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte:

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen dieser Publikation Interessenkonflikte bestehen:

1. Die Stock Market Media Ltd. und ihr nahestehende Personen besitzen Aktien der hier empfohlenen Gesellschaften und beabsichtigen, diese im Rahmen und zu jedem Zeitpunkt dieser Empfehlung zu verkaufen. Hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

2. Der Herausgeber dieser Publikation, sowie die verantwortlichen Redakteure erhalten für die Erstellung eine finanzielle Vergütung. Auch hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

3. Beachten Sie auch die weitergehenden Ausführungen zu bestehenden Interessenkonflikten im nachfolgenden Disclaimer, u.a. unter Ziff. 2.

Wichtige Informationen und Pflichtmitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie gemäß Finanzanlageverordnung (FinAnV).

Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit als Ersteller von Anlagestrategieempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder von Anlageempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, (bisher „Finanzanalysen“) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) gemäß WpHG angezeigt. Die Pflichten der Stock Market Media Ltd. regeln sich primär nach den §§ 85, 86 WpHG, der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 und der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958.

Angaben über den/die Ersteller dieser Publikation:
Verantwortlich für die Erstellung der Texte und Inhalte dieser Publikation ist Herr Roberto Gonçalves de Albuquerque, als Analyst und Chefredakteur. Herausgeber ist die Stock Market Media Ltd., 405 Kings Road, Flat 600, London; SW10 0BB, Vereinigtes Königreich, vertreten durch den Director Roberto Gonçalves de Albuquerque.

Wichtige Hinweise zur Erstellung dieser Veröffentlichung:
Diese Veröffentlichung enthält sowohl Tatsachen und Fakten zu den besprochenen Unternehmen, als auch rein subjektive Werturteile, Interpretationen, Schätzungen, Hochrechnungen, Vorhersagen und Preisziele. Diese versuchen wir, möglichst transparent voneinander abzugrenzen, um irreführende Angaben zu vermeiden. Recherche, Aufbereitung und Formulierung erfolgen dabei unter Einsatz gängiger digitaler und KI-gestützter Hilfsmittel; die inhaltliche Prüfung und die redaktionelle Verantwortung liegen bei uns. Die wesentlichen Grundlagen und Maßstäbe unserer Werturteile und Bewertungen, der besprochenen Aktien, basieren auf folgender Vorgehensweise:

Beurteilung und Bewertung von Unternehmen nach herkömmlichen Bewertungsmethoden (grundlegender Bewertungsansatz)

  • Einschätzung des Potentials der zukünftigen Unternehmensentwicklung (Wachstumsansatz) und Hochrechnung auf das entsprechende Bewertungspotential (Kurs-Potential-Analyse) sowie einer möglichen Unternehmens-Aktien-Bewertung aufgrund potentieller Gewinnerwartungen (KGV Hochrechnung)
  • Einschätzung des von uns erwarteten Best-Case-Szenarios im absoluten Erfolgsfall des Unternehmens (Blue-Sky-Potential-Ansatz)
  • Effekt der von uns erwarteten, gesteigerten Bekanntheit der empfohlenen Aktie auf den Aktienkurs durch einen starken Anstieg der Nachfrage am Markt (insbesondere maßgeblich bei marktengen oder neu bzw. erstmals empfohlenen Aktien) aufgrund der von uns oder Dritten veröffentlichten Publikationen (meistens Kaufempfehlungen), (Multiplikator- / Momentum-Effekt, Hype), dadurch überproportional steigende Rendite/Aktienkurs bei entsprechend steigendem Risiko
  • Technische Analyse des Aktienkurses gemäß gängiger Analyse-Methoden, meist zur Voraussage von Kurs-Signalen (Kauf- oder Verkaufssignal, Ausbruch der Aktie, Festlegung von Kurszielen, Unterstützungs- oder Widerstandsbereichen, erwarteten Mindestbewegungen oder Mindest-Gegenbewegungen, Voraussage von Signalpunkten (wenn-dann), etc.), größtenteils auf der erwarteten Massenpsychologie aufbauend. (technischer Ansatz).

Herkömmliche Bewertungsansätze sind bei jungen oder noch umsatzlosen Unternehmen oft schlecht sinnvoll anwendbar. Daher stützen wir uns bei der Bewertung von solchen Unternehmen tendenziell auf die von uns errechnete Potential-Analyse, sowie die Einschätzung der Nachfrage nach solchen Aktien am Kapitalmarkt. Letztendlich entscheidet der Markt über den Aktienkurs eines Unternehmens. Entsteht durch umfangreiche Empfehlungen einer Aktie, eine exzessive Nachfrage nach dieser, ist es möglich, dass der Aktienkurs bei einem hohen Handelsvolumen überdurchschnittlich steigt. Dies führt zwar zu extremen Gewinnmöglichkeit, erhöht jedoch entsprechend das Risiko einer Blasenbildung mit entsprechendem Kursrückgang. Durch die gesteigerte Volatilität der Aktie in solchen Situationen ergeben sich überdurchschnittliche Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, sowohl in beide Handelsrichtungen als auch bei wiederkehrenden Gegenbewegungen. Auch solche Marktentwicklungen sind ein wichtiger Teil unserer Handelsempfehlungen und Bewertungsansätze.

Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

Hinweis zu Informationsquellen:
Die Zuverlässigkeit von Informationsquellen wird von uns vor deren Verwendung ausführlich geprüft und von uns entsprechend ihrer Glaubwürdigkeit und Bedeutung subjektiv bewertet. Dabei entscheiden wir nach eigenen Maßstäben, welche Quellen wir für relevant, zu konservativ oder zu optimistisch halten. Letztendlich legen wir unsere Empfehlungen aufgrund unserer persönlichen Einschätzungen fest. Bei der Informationsbeschaffung greifen wir auf zahlreiche öffentlich zugängliche Quellen zurück wie z.B. Pressemitteilungen, Ad-Hoc-Mitteilungen, Unternehmensmeldungen, Firmenpräsentationen, Publikationen und Artikeln zum besprochenen Unternehmen, gängige Finanzmedien im In- und Ausland sowie auf Unternehmens- oder Branchen-Analysen Dritter.

In unseren Publikationen werden ausschließlich öffentlich verfügbare Informationen und Quellen, sowie vom Unternehmen selbst verbreitete Informationen verwendet.

Hinweis zu bestehenden Interessenkonflikten:
Wir weisen hiermit darauf hin, dass Gesellschafter, Redakteure, Mitarbeiter sowie Personen bzw. Unternehmen die an der Erstellung dieser Veröffentlichung beteiligt sind, sowie Auftraggeber (Dritte) der Publikation von Stock Market Media Ltd. zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung direkt oder indirekt Anteile an Wertpapieren, welche im Rahmen der jeweiligen Publikation besprochen werden, halten. und daher an einer Kurs- und/oder Umsatzsteigerung, d.h. auch einer erhöhten Handelsliquidität interessiert sind, da die Absicht besteht, in unmittelbarem Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung diese Wertpapiere zu verkaufen und an steigenden Kursen und Umsätzen zu partizipieren. Ein Kurszuwachs der Aktien der vorgestellten Unternehmen kann zu einem Vermögenszuwachs bei diesen Personen führen. Durch die Besprechung des Unternehmens können jedenfalls der Aktienkurs des Unternehmens erheblich beeinflusst werden. Insbesondere wird auch durch Wertpapiertransaktionen der Aktienkurs der besprochenen Unternehmen maßgeblich beeinflusst. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um Unternehmen handelt deren Aktien keine breite Marktkapitalisierung haben und bei denen nur ein enger Markt besteht. Hier können auch nur geringe Auftragsvolumen erhebliche Auswirkungen auf die Kurse haben. Sie sind aber auch daran interessiert, dass der Kurs des besprochenen Unternehmens sinkt, wenn sie deren Aktien günstiger erwerben wollen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Stock Market Media Ltd. und seine Mitarbeiter werden zudem für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und Veröffentlichung dieser Publikation sowie für andere Dienstleitungen entgeltlich entlohnt. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Diese Vergütung kann durch das Unternehmen über das die Stock Market Media Ltd. Informationen veröffentlicht, durch mit diesen Unternehmen verbundene Dritte oder sonstige Dritte, die ein Interesse in Bezug auf die im Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung besprochenen Unternehmen verfolgen, erfolgen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Dieser wird zunächst dadurch begründet, dass die Stock Market Media Ltd. im Interesse ihres Auftraggebers ihre Ausführungen vornehmen könnte. Die Stock Market Media Ltd. und/oder mit ihr verbundene Unternehmen haben mit der gegenständlichen Gesellschaft bzw. mit deren Aktionären eine kostenpflichtige Vereinbarung zur Erstellung der redaktionellen Besprechung getroffen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Hinweis zur Handhabe der internen Organisationspflichten:
Aufgrund der geringen Unternehmensgröße des Herausgebers, ist eine interne Kontrolle der Compliance Prozesse der an dieser Publikation mitwirkenden Mitarbeiter und sonstigen Beteiligten überschaubar.

Verantwortliche Aufsichtsbehörde:
Die Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit gemäß § 86 WpHG bei der BaFin angezeigt.