ANZEIGE

Vier positive Effekte steigender US-Anleiherenditen für deutsche Anleger

Die Renditen zehnjähriger US-Treasuries sind seit Beginn des Iran-Konflikts um 1,3 Punkte gestiegen – doch das hat auch Vorteile.

•• 6 Min
Vier positive Effekte steigender US-Anleiherenditen für deutsche Anleger

Die Sorge über den Anstieg der Referenzverzinsung US-amerikanischer Staatsanleihen über die 5-Prozent-Marke hat die Finanzmärkte in den vergangenen Wochen dominiert – und das nicht ohne Grund. Die Renditen für US-Treasuries mit einer Laufzeit von zehn Jahren sind im vergangenen Monat um mehr als 0,5 Prozentpunkte gestiegen und seit Beginn des Iran-Konflikts um 1,3 Punkte auf Niveaus, die seit 2007 nicht mehr gesehen wurden.

Der Beitrag stammt von einer Autorin, die Mitbegründerin und Chief Investment Strategist bei Absolute Strategy Research ist. Er erscheint in einem wöchentlichen Newsletter, in dem Roula Khalaf, Herausgeberin der Financial Times, ihre favorisierten Geschichten auswählt.

Tatsächlich waren die heutigen Renditen US-amerikanischer Staatsanleihen nur während der inflationsgetriebenen Phase von Mitte der 1960er bis Mitte der 2000er Jahre sowie am Ende des Ersten Weltkriegs höher. Wichtig ist zudem: Die Renditen inflationsgeschützter Anleihen steigen weltweit. Doch die Bewegung bei den Anleiherenditen birgt nach Einschätzung der Autorin auch potenzielle Vorteile für Anleger – vier nennt sie konkret.

Die Details

Erstens vermutet die Autorin, dass stärkeres Wachstum die Renditen nach oben treibt, anstatt dass ein erhöhtes Inflationsrisiko oder politische Unsicherheit dafür verantwortlich sind. Für sie spiegeln die realen Renditen – also jene, die um die Inflation bereinigt wurden – einfach die wahren Kapitalkosten wider. Der beschleunigte Ausbau der kapitalintensiven Investitionen im Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz (KI) treibt nicht nur das Wirtschaftswachstum voran, sondern drückt wahrscheinlich auch die realen Renditen nach oben.

Auch die steigenden staatlichen Ausgaben in Bereichen wie Verteidigung und Infrastruktur könnten das reale Wachstum und die Realzinsen ankurbeln – insbesondere, da ein Teil dieses Wirtschaftswachstums aus sinkenden Sparquoten der privaten Haushalte in der G7-Staatengruppe gespeist wird.

Zweitens sollten Anleger die Tatsache begrüßen, dass höhere reale Renditen eine Quelle der Kapitaldisziplin sowohl für Regierungen als auch für Unternehmen darstellen. Diese zusätzliche Disziplin muss das Niveau der Investitionsausgaben (Capex) aber nicht zwangsläufig einschränken. Entgegen dem, was die ökonomische Theorie nahelegen würde, sind reale Renditen und Unternehmensinvestitionen in den vergangenen 40 Jahren tendenziell breit korreliert auf- und abwärtsbewegt.

Noch wichtiger ist laut der Autorin, dass diese höheren realen Renditen wahrscheinlich zu produktiveren Investitionsausgaben führen. Ein Kritikpunkt an der Wirkung von Anleihekäufen der Zentralbanken, bekannt als quantitative Lockerung (Quantitative Easing), war für sie stets, dass die daraus resultierenden niedrigen Zinsen die Investitionsausgaben nicht ankurbelten, sondern reduzierten. Unternehmen wurden von Anlegern dafür belohnt, dass sie Rendite durch Dividenden und Aktienrückkäufe generierten, statt in neue Kapazitäten und Prozesse zu investieren.

Drittens dürften höhere reale Renditen dazu führen, dass weniger finanzielle Konstrukte die Märkte antreiben, was das Vertrauen von Anlegern und politischen Entscheidungsträgern in die langfristige Stabilität des Finanzsystems stärken sollte. Nicht-bankfinanzielle Institutionen wie Private-Capital-Firmen waren während der QE-Phase wichtige Nutznießer, teilweise weil günstige Finanzierungsmöglichkeiten erhöhte finanzielle Konstrukte ermöglichten. Dies half diesen nicht-bankfinanziellen Institutionen (NBFIs), das stärker regulierte traditionelle Bankkreditgeschäft zu verdrängen.

Bereits zu beobachten ist eine Wende im Schicksal notierter US-amerikanischer Aktien nicht-bankfinanzieller Institutionen im Vergleich zu US-Bankaktien, während sich die Realzinsen normalisieren. Obwohl dies ein Zufall sein könnte, vermutet die Autorin, dass die Geschäftsmodelle einiger dieser neuen NBFIs, die auf niedrigen Zinsen, reichlich Liquidität und einer Dosis finanzieller Konstrukte basierten, unter Druck geraten könnten, wenn die realen Renditen weiter steigen.

Schließlich können höhere Anleiherenditen mehr Optionen für langfristige Asset-Allokatoren schaffen. Die KI-Blase hat dazu geführt, dass die Investition in US-Aktien für viele das „einzige Spiel in der Stadt“ war. Dies könnte sich ändern. Schnell steigende Anleiherenditen waren oft ein Vorbote von Marktkorrekturen, da sie aufzeigen, inwieweit die Gewinne an den Aktienmärkten von höheren Bewertungsabschlägen getrieben wurden, anstatt vom Gewinnwachstum oder den Dividenden.

Ein Blick auf die Lücke zwischen US-Treasuries und der Gewinnrendite des US-Marktes – dem Gewinn pro Aktie dividiert durch den Aktienkurs – zeigt das Ausmaß: Während die Rendite für US-Treasuries mit zehnjähriger Laufzeit auf mehr als 5 Prozent gestiegen ist, liegt die Gewinnrendite des Aktienmarktes bei lediglich 3,9 Prozent, und die Dividendenrendite ist wieder auf den Tiefststand von 2000 bei 1,1 Prozent gefallen. Selbst wenn man Aktienrückkäufe neben den Dividendeneinnahmen berücksichtigt, beträgt die gesamte Aktienrendite nur 2,6 Prozent – wiederum nahe am Tiefststand von 2000.

Hintergrund: Was bisher geschah

Bereits am 15.09.2026 berichtete aktien.news, dass die zehnjährige US-Staatsanleihe fünf Prozent Rendite pro Jahr bietet und dieses Niveau Seltenheitswert hat. Schon im Jahr 2023 hatte das Papier diese Marke kurz gestreift, zuvor lag die Rendite zuletzt 2007 auf diesem Niveau. Viele Marktbeobachter betrachten die Fünf-Prozent-Marke demnach als kritische Schwelle.

Am 16.09.2026 berichtete aktien.news, dass die globalen Anleiherenditen mehrjährige Hochs erreichen und die Federal Reserve in jener Woche ihre Zinspolitik festlegte. Im Mittelpunkt stand die Frage, ob es sich um eine vorübergehende Neubewertung oder um einen strukturellen Wandel handelt, der für kommende Jahre höhere Zinssätze erforderlich macht. Die Renditen bewegten sich damals in Bereichen, die zuletzt vor der Finanzkrise 2007–08 gesehen wurden.

Am 20.09.2026 berichtete aktien.news, dass ein Anstieg der Rendite für US-Staatsanleihen mit zehnjähriger Laufzeit aus dem Bereich von 4,0 bis 4,5 Prozent auf 4,5 bis 5,0 Prozent an den Finanzmärkten reflexartige negative Reaktionen ausgelöst hat. Zugleich galt: Aktienmärkte reagieren auf die Gründe, warum sich diese Zinsen bewegen. Wird ein Renditeanstieg durch eine robuste wirtschaftliche Expansion und nicht durch Stagflation getrieben, tolerieren Aktien höhere Renditen eher.

Am 25.09.2026 berichtete aktien.news, dass die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihe 5,2 Prozent durchbrochen hat – den höchsten Stand seit 2007. Noch im Jahr 2020 lag die Rendite unter 1 Prozent. Hauskäufer müssen dem Bericht zufolge mehr als 7 Prozent für eine 30-jährige Hypothek aufbringen, und auch Unternehmen sehen sich mit deutlich gestiegenen Finanzierungskosten konfrontiert. Trotzdem hat die US-Wirtschaft bislang nicht nachgegeben.

Was das für Anleger bedeutet

Für deutsche Privatanleger liefert der Beitrag eine Einordnung, die über die reine Zinsangst hinausgeht. Die Autorin argumentiert, dass die realen Renditen die tatsächlichen Kapitalkosten widerspiegeln – und dass höhere Realzinsen nicht nur Risiko, sondern auch Disziplin und produktivere Investitionen bedeuten können. Wer Anleihen hält, kann nach dieser Lesart andere Renditen erzielen als in der QE-Ära.

Besonders aufschlussreich ist der Blick auf die relativen Bewertungen. Während Bondholder jetzt eine Rendite von 5 Prozent erzielen können, wenn sie ihre US-Treasuries mit zehnjähriger Laufzeit bis zur Fälligkeit halten, liegen die Renditen, die Aktionäre über denselben Zeitraum von zehn Jahren erwarten könnten, basierend auf historischen Präzedenzfällen, die durch das zyklusbereinigte Kurs-Gewinn-Verhältnis-Modell des Ökonomen Robert Shiller angegeben werden, nahe bei null. Genau in dieser Divergenz bei den relativen Bewertungen entstehen laut der Autorin die Investitionsmöglichkeiten für langfristige Anleger mit geduldigem Kapital.

Ob dies angesichts der Begeisterung über die Aussichten für KI-bezogene Aktien einen ausreichenden Risikoaufschlag bietet, lässt die Autorin offen. Sie hält jedoch fest, dass die Entwicklung mehr Optionality für langfristige Asset-Allokatoren schafft, in etwas anderes als in Aktien zu investieren. Eine Kauf- oder Verkaufsempfehlung lässt sich daraus nicht ableiten.

Ausblick

Konkrete Termine oder Prognosen nennt der Beitrag nicht. Die Argumentation hängt an der Erwartung, dass stärkeres Wachstum, staatliche Ausgaben für Verteidigung und Infrastruktur sowie die kapitalintensiven KI-Investitionen die realen Renditen weiter stützen. Sollten die realen Renditen weiter steigen, könnten die Geschäftsmodelle einiger NBFIs unter Druck geraten – eine Entwicklung, die die Autorin bereits am Aktienmarkt zu beobachten glaubt. Umgekehrt könnte sich die Konzentration auf US-Aktien als „einziges Spiel in der Stadt“ verändern.

Kurz erklärt

  • Referenzverzinsung: Die Rendite einer besonders wichtigen Staatsanleihe, die als Maßstab für viele andere Kredite dient.
  • Reale Rendite: Die um die Inflation bereinigte Verzinsung, die die tatsächlichen Kapitalkosten abbildet.
  • Quantitative Lockerung: Der Ankauf von Anleihen durch Zentralbanken, um die Zinsen zu drücken und Liquidität bereitzustellen.
Us-AnleiherenditenUs-TreasuriesReale RenditeQuantitative EasingAsset-AllokationKapitaldisziplinGewinnrenditeNbfis

Meistgelesene News

  1. Galeria-Insolvenz: Schicksal von 12.000 Jobs hängt an BA-Entscheidung
  2. Gaming und Wetten: Krypto-Klage, GTA 6 und Aktivisten-Investor im Fokus
  3. Take-Two-Aktie vor GTA-6-Release: Chance oder Risikofalle?
  4. Rheinmetall-Aktie legt 3 Prozent zu – Morgan Stanley beflügelt Rüstungssektor
  5. Nvidia, Datadog und Goldminen glänzen auf IBD-Bestenlisten

Disclaimer


Wichtiger Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte:

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen dieser Publikation Interessenkonflikte bestehen:

1. Die Stock Market Media Ltd. und ihr nahestehende Personen besitzen Aktien der hier empfohlenen Gesellschaften und beabsichtigen, diese im Rahmen und zu jedem Zeitpunkt dieser Empfehlung zu verkaufen. Hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

2. Der Herausgeber dieser Publikation, sowie die verantwortlichen Redakteure erhalten für die Erstellung eine finanzielle Vergütung. Auch hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

3. Beachten Sie auch die weitergehenden Ausführungen zu bestehenden Interessenkonflikten im nachfolgenden Disclaimer, u.a. unter Ziff. 2.

Wichtige Informationen und Pflichtmitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie gemäß Finanzanlageverordnung (FinAnV).

Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit als Ersteller von Anlagestrategieempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder von Anlageempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, (bisher „Finanzanalysen“) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) gemäß WpHG angezeigt. Die Pflichten der Stock Market Media Ltd. regeln sich primär nach den §§ 85, 86 WpHG, der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 und der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958.

Angaben über den/die Ersteller dieser Publikation:
Verantwortlich für die Erstellung der Texte und Inhalte dieser Publikation ist Herr Roberto Gonçalves de Albuquerque, als Analyst und Chefredakteur. Herausgeber ist die Stock Market Media Ltd., 405 Kings Road, Flat 600, London; SW10 0BB, Vereinigtes Königreich, vertreten durch den Director Roberto Gonçalves de Albuquerque.

Wichtige Hinweise zur Erstellung dieser Veröffentlichung:
Diese Veröffentlichung enthält sowohl Tatsachen und Fakten zu den besprochenen Unternehmen, als auch rein subjektive Werturteile, Interpretationen, Schätzungen, Hochrechnungen, Vorhersagen und Preisziele. Diese versuchen wir, möglichst transparent voneinander abzugrenzen, um irreführende Angaben zu vermeiden. Recherche, Aufbereitung und Formulierung erfolgen dabei unter Einsatz gängiger digitaler und KI-gestützter Hilfsmittel; die inhaltliche Prüfung und die redaktionelle Verantwortung liegen bei uns. Die wesentlichen Grundlagen und Maßstäbe unserer Werturteile und Bewertungen, der besprochenen Aktien, basieren auf folgender Vorgehensweise:

Beurteilung und Bewertung von Unternehmen nach herkömmlichen Bewertungsmethoden (grundlegender Bewertungsansatz)

  • Einschätzung des Potentials der zukünftigen Unternehmensentwicklung (Wachstumsansatz) und Hochrechnung auf das entsprechende Bewertungspotential (Kurs-Potential-Analyse) sowie einer möglichen Unternehmens-Aktien-Bewertung aufgrund potentieller Gewinnerwartungen (KGV Hochrechnung)
  • Einschätzung des von uns erwarteten Best-Case-Szenarios im absoluten Erfolgsfall des Unternehmens (Blue-Sky-Potential-Ansatz)
  • Effekt der von uns erwarteten, gesteigerten Bekanntheit der empfohlenen Aktie auf den Aktienkurs durch einen starken Anstieg der Nachfrage am Markt (insbesondere maßgeblich bei marktengen oder neu bzw. erstmals empfohlenen Aktien) aufgrund der von uns oder Dritten veröffentlichten Publikationen (meistens Kaufempfehlungen), (Multiplikator- / Momentum-Effekt, Hype), dadurch überproportional steigende Rendite/Aktienkurs bei entsprechend steigendem Risiko
  • Technische Analyse des Aktienkurses gemäß gängiger Analyse-Methoden, meist zur Voraussage von Kurs-Signalen (Kauf- oder Verkaufssignal, Ausbruch der Aktie, Festlegung von Kurszielen, Unterstützungs- oder Widerstandsbereichen, erwarteten Mindestbewegungen oder Mindest-Gegenbewegungen, Voraussage von Signalpunkten (wenn-dann), etc.), größtenteils auf der erwarteten Massenpsychologie aufbauend. (technischer Ansatz).

Herkömmliche Bewertungsansätze sind bei jungen oder noch umsatzlosen Unternehmen oft schlecht sinnvoll anwendbar. Daher stützen wir uns bei der Bewertung von solchen Unternehmen tendenziell auf die von uns errechnete Potential-Analyse, sowie die Einschätzung der Nachfrage nach solchen Aktien am Kapitalmarkt. Letztendlich entscheidet der Markt über den Aktienkurs eines Unternehmens. Entsteht durch umfangreiche Empfehlungen einer Aktie, eine exzessive Nachfrage nach dieser, ist es möglich, dass der Aktienkurs bei einem hohen Handelsvolumen überdurchschnittlich steigt. Dies führt zwar zu extremen Gewinnmöglichkeit, erhöht jedoch entsprechend das Risiko einer Blasenbildung mit entsprechendem Kursrückgang. Durch die gesteigerte Volatilität der Aktie in solchen Situationen ergeben sich überdurchschnittliche Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, sowohl in beide Handelsrichtungen als auch bei wiederkehrenden Gegenbewegungen. Auch solche Marktentwicklungen sind ein wichtiger Teil unserer Handelsempfehlungen und Bewertungsansätze.

Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

Hinweis zu Informationsquellen:
Die Zuverlässigkeit von Informationsquellen wird von uns vor deren Verwendung ausführlich geprüft und von uns entsprechend ihrer Glaubwürdigkeit und Bedeutung subjektiv bewertet. Dabei entscheiden wir nach eigenen Maßstäben, welche Quellen wir für relevant, zu konservativ oder zu optimistisch halten. Letztendlich legen wir unsere Empfehlungen aufgrund unserer persönlichen Einschätzungen fest. Bei der Informationsbeschaffung greifen wir auf zahlreiche öffentlich zugängliche Quellen zurück wie z.B. Pressemitteilungen, Ad-Hoc-Mitteilungen, Unternehmensmeldungen, Firmenpräsentationen, Publikationen und Artikeln zum besprochenen Unternehmen, gängige Finanzmedien im In- und Ausland sowie auf Unternehmens- oder Branchen-Analysen Dritter.

In unseren Publikationen werden ausschließlich öffentlich verfügbare Informationen und Quellen, sowie vom Unternehmen selbst verbreitete Informationen verwendet.

Hinweis zu bestehenden Interessenkonflikten:
Wir weisen hiermit darauf hin, dass Gesellschafter, Redakteure, Mitarbeiter sowie Personen bzw. Unternehmen die an der Erstellung dieser Veröffentlichung beteiligt sind, sowie Auftraggeber (Dritte) der Publikation von Stock Market Media Ltd. zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung direkt oder indirekt Anteile an Wertpapieren, welche im Rahmen der jeweiligen Publikation besprochen werden, halten. und daher an einer Kurs- und/oder Umsatzsteigerung, d.h. auch einer erhöhten Handelsliquidität interessiert sind, da die Absicht besteht, in unmittelbarem Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung diese Wertpapiere zu verkaufen und an steigenden Kursen und Umsätzen zu partizipieren. Ein Kurszuwachs der Aktien der vorgestellten Unternehmen kann zu einem Vermögenszuwachs bei diesen Personen führen. Durch die Besprechung des Unternehmens können jedenfalls der Aktienkurs des Unternehmens erheblich beeinflusst werden. Insbesondere wird auch durch Wertpapiertransaktionen der Aktienkurs der besprochenen Unternehmen maßgeblich beeinflusst. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um Unternehmen handelt deren Aktien keine breite Marktkapitalisierung haben und bei denen nur ein enger Markt besteht. Hier können auch nur geringe Auftragsvolumen erhebliche Auswirkungen auf die Kurse haben. Sie sind aber auch daran interessiert, dass der Kurs des besprochenen Unternehmens sinkt, wenn sie deren Aktien günstiger erwerben wollen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Stock Market Media Ltd. und seine Mitarbeiter werden zudem für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und Veröffentlichung dieser Publikation sowie für andere Dienstleitungen entgeltlich entlohnt. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Diese Vergütung kann durch das Unternehmen über das die Stock Market Media Ltd. Informationen veröffentlicht, durch mit diesen Unternehmen verbundene Dritte oder sonstige Dritte, die ein Interesse in Bezug auf die im Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung besprochenen Unternehmen verfolgen, erfolgen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Dieser wird zunächst dadurch begründet, dass die Stock Market Media Ltd. im Interesse ihres Auftraggebers ihre Ausführungen vornehmen könnte. Die Stock Market Media Ltd. und/oder mit ihr verbundene Unternehmen haben mit der gegenständlichen Gesellschaft bzw. mit deren Aktionären eine kostenpflichtige Vereinbarung zur Erstellung der redaktionellen Besprechung getroffen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Hinweis zur Handhabe der internen Organisationspflichten:
Aufgrund der geringen Unternehmensgröße des Herausgebers, ist eine interne Kontrolle der Compliance Prozesse der an dieser Publikation mitwirkenden Mitarbeiter und sonstigen Beteiligten überschaubar.

Verantwortliche Aufsichtsbehörde:
Die Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit gemäß § 86 WpHG bei der BaFin angezeigt.