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Globale Märkte auf Rekordkurs: Gold durchbricht 5.000-Dollar-Marke

Die weltweiten Aktienmärkte erreichten am Montag neue Höchststände, während Gold erstmals die historische Marke von 5.000 US-Dollar pro Unze überschritt. Der Dollar gerät unter Druck, bevor wichtige US-Unternehmensberichte und die Fed-Sitzung anstehen.

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Globale Märkte auf Rekordkurs: Gold durchbricht 5.000-Dollar-Marke

Die globalen Finanzmärkte zeigten sich am Montag in Höchstform: Der MSCI All Country Index kletterte auf ein neues Allzeithoch, während der Goldpreis erstmals in der Geschichte die Schwelle von 5.000 US-Dollar pro Unze durchbrach. Gleichzeitig setzte sich der Rückgang des US-Dollars fort und erreichte ein Vier-Monats-Tief.

Dollar unter Druck – Yen im Aufwind

Besonders bemerkenswert entwickelte sich der japanische Yen, der seine Rallye deutlich ausweitete. Auslöser war eine seltene Zinssatzüberprüfung durch die New Yorker Federal Reserve am Freitag. Seitdem hat der Dollar gegenüber dem Yen bereits mehr als 3 Prozent verloren – und das, obwohl noch keine offizielle Intervention stattgefunden hat. Auch das britische Pfund und der australische Dollar zeigten sich besonders stark.

Die Spekulationen über eine mögliche koordinierte Intervention zwischen Japan und den USA nehmen zu. Tokio hatte in der Vergangenheit bereits Ende 2022 und erneut 2024 am Devisenmarkt eingegriffen, um den Yen zu stützen.

Gemischtes Bild an der Wall Street

An der Wall Street verzeichneten die drei großen Indizes solide Gewinne, während der Small-Cap-Index Russell 2000 nachgab. Besonders gefragt waren Technologiewerte mit einem Plus von 0,8 Prozent sowie Kommunikationsdienstleister, die um 1,3 Prozent zulegten. Zyklische Konsumgüterwerte büßten hingegen 0,7 Prozent ein.

In Japan gaben die Aktienmärkte aufgrund des starken Yen-Anstiegs um rund 2 Prozent nach. Ein stärkerer Yen belastet die Exportwirtschaft des Landes.

Edelmetalle im Höhenflug

Neben Gold zeigten auch andere Edelmetalle eine beeindruckende Performance. Silber legte zeitweise um bis zu 13 Prozent zu und schloss mit einem Plus von 6 Prozent. Palladium gewann 1 Prozent, nachdem es zwischenzeitlich um 8 Prozent gestiegen war. Die Rohölpreise gaben hingegen nach.

Anleihen und Fed im Fokus

Am Anleihenmarkt fielen die US-Renditen um bis zu 3 Basispunkte. Die Auktion zweijähriger Staatsanleihen verlief erfolgreich. In Japan sanken die Renditen langfristiger Staatsanleihen den vierten Tag in Folge.

Investoren richten ihren Blick nun auf eine ereignisreiche Woche: Zahlreiche wichtige US-Unternehmen legen ihre Quartalszahlen vor, und die Federal Reserve trifft ihre nächste geldpolitische Entscheidung. Zudem stellt sich die Frage, ob die massiven Investitionen in Künstliche Intelligenz bereits messbare Produktivitätssteigerungen bringen – ein Thema, das sowohl Anleger als auch Zentralbanker genau beobachten.

Geopolitische Risiken bleiben präsent

Trotz der positiven Marktstimmung bleiben geopolitische Unsicherheiten und die Neubewertung der Trump-Politik durch Investoren wichtige Faktoren. Die globalen Spannungen trüben weiterhin die längerfristigen Aussichten und sorgen für erhöhte Volatilität an den Märkten.

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