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FT Alphaville: BuzzFeed-Quiz über Westen und die Ökonomie des Clickbait

Der kostenlose FT-Blog Alphaville hat ein Quiz im Stil von BuzzFeed erstellt – über die Preise von Finance-Westen.

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FT Alphaville: BuzzFeed-Quiz über Westen und die Ökonomie des Clickbait

Der kostenlose Blog Alphaville der Financial Times hat ein Quiz im Stil von BuzzFeed aus dem Jahr 2015 veröffentlicht. Die Aufgabe: Leser sollen die Preise bestimmter Westen schätzen – und erfahren im Gegenzug, bei welcher Bank sie angeblich arbeiten. Anlass ist ein vielgelesener Artikel des Hauptangebots der FT über die besten Westen für „Finance-Bros".

Alphaville betont ausdrücklich, dass die Aktion nicht auf Klicks abzielt. „Wir machen das nicht wegen der Klicks; wir tun es, weil wir es können", heißt es in dem Beitrag. Der Blog nutzt die Gelegenheit für eine grundsätzliche Betrachtung über Clickbait und die Ökonomie des Online-Journalismus.

Clickbait sei schlecht gewesen, das sei offensichtlich, schreibt Alphaville. Aber er sei auch kurzzeitig auf harmlose Weise ganz gut gewesen. Vor 20 bis vor 10 Jahren konnte sich BuzzFeed ein ernsthaftes Newsroom-Team leisten, indem es alberne, aber beliebte kleine Quizspiele zu Hogwarts-Häusern, inneren Kartoffeln oder abgesetzten Herrschern des Arabischen Frühlings veranstaltete.

Der Niedergang des Clickbait-Zeitalters

Dieses Modell konnte nicht von Dauer sein. Der Traffic aus Suchmaschinen brach ein, und Slop-Farms überschwemmten die Szene. Online-Werbetreibende wechselten vom offenen Web zu vertrauenswürdigeren, zielgruppengerechteren Medienkanälen wie Kurzvideo-Apps, Mobile Games und weiteren Kurzvideo-Plattformen.

Nur die am stärksten automatisierten Content-Mühlen konnten allein durch Klicks ihre Rechnungen begleichen. Die Folge war nach Darstellung von Alphaville eine komplette Umkehrung der Verhältnisse.

Umkehrung der Verhältnisse

Kostenlos zugängliche Blogs wie Alphaville überstanden die Konsolidierungsphase, weil sie durch hochpreisigen Paywall-Journalismus subventioniert wurden – und nicht umgekehrt. Der aktuelle Weg sei besser, betont der Blog.

Die Freiheit, nicht unmittelbar Abonnenten Rechenschaft schuldig zu sein oder sich um Trefferquoten sorgen zu müssen, gebe Alphaville die Lizenz, spezialisiert, nischig, technisch, experimentell, seltsam, unbeliebt und unseriös zu sein. Übrig bleibe nur eine Marktlücke für alberne kleine Quizspiele zu Hogwarts-Häusern oder was deren aktuelles Äquivalent sein mag.

Genau diese Lücke füllt Alphaville nun mit dem Westen-Quiz. Der Beitrag verweist zudem auf den myFT-Digest zum Investment Banking, der direkt ins Postfach geliefert wird und für den sich Interessierte anmelden können.

Was das für deutsche Leser bedeutet

Für deutsche Privatanleger und Medieninteressierte ist der Beitrag vor allem ein Lehrstück über die verschobene Ökonomie des digitalen Publizierens. Während Werbegelder in geschlossene Plattformen abwanderten, wurden frei zugängliche Angebote zunehmend von zahlenden Abonnenten anderer Produkte quersubventioniert.

Die zentrale Beobachtung lautet: Reichweite allein trägt heute kaum noch ein Redaktionsteam. Erst die Kombination aus kostenpflichtigen Abonnements und daraus finanzierten, frei zugänglichen Nischenformaten macht Angebote wie Alphaville möglich. Das Quiz über Finance-Westen ist damit mehr als eine Spielerei – es ist ein bewusst gesetztes Beispiel für diese neue Arbeitsteilung im Journalismus.

Ft AlphavilleClickbaitBuzzfeedFinance-WestenOnline-JournalismusPaywallInvestment BankingMedienökonomie

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Herkömmliche Bewertungsansätze sind bei jungen oder noch umsatzlosen Unternehmen oft schlecht sinnvoll anwendbar. Daher stützen wir uns bei der Bewertung von solchen Unternehmen tendenziell auf die von uns errechnete Potential-Analyse, sowie die Einschätzung der Nachfrage nach solchen Aktien am Kapitalmarkt. Letztendlich entscheidet der Markt über den Aktienkurs eines Unternehmens. Entsteht durch umfangreiche Empfehlungen einer Aktie, eine exzessive Nachfrage nach dieser, ist es möglich, dass der Aktienkurs bei einem hohen Handelsvolumen überdurchschnittlich steigt. Dies führt zwar zu extremen Gewinnmöglichkeit, erhöht jedoch entsprechend das Risiko einer Blasenbildung mit entsprechendem Kursrückgang. Durch die gesteigerte Volatilität der Aktie in solchen Situationen ergeben sich überdurchschnittliche Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, sowohl in beide Handelsrichtungen als auch bei wiederkehrenden Gegenbewegungen. Auch solche Marktentwicklungen sind ein wichtiger Teil unserer Handelsempfehlungen und Bewertungsansätze.

Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

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