ANZEIGE

Fed vor Zinsentscheid: Händler wetten auf doppelte Erhöhung im Dezember

Der September-CPI überrascht nach oben und zwingt die Fed unter Kevin Warsh zum Umdenken bei den Zinsen.

•• 7 Min
Fed vor Zinsentscheid: Händler wetten auf doppelte Erhöhung im Dezember

Der Inflationsbericht für September hat die Lage für die US-Notenbank Federal Reserve unter ihrem Vorsitzenden Kevin Warsh deutlich erschwert. Der Verbraucherpreisindex (CPI) stieg im Jahresvergleich um 3,7 Prozent und übertraf damit die Prognose von Dow Jones, die von einem Anstieg von 3,6 Prozent ausgegangen war. Der Kern-CPI, der Lebensmittelpreise und Energiepreise ausschließt, erhöhte sich um 2,6 Prozent – ebenfalls über den Erwartungen der Ökonomen.

Die Märkte reagierten verstimmt auf diese Zahlen. Aktienkurse gaben ihre in der Sitzung zuvor erzielten Gewinne wieder ab, während die Renditen US-amerikanischer Staatsanleihen stark anstiegen. Händler begannen zudem, höhere Zinssätze der Fed vor Jahresende einzupreisen.

Die Wahrscheinlichkeit für eine Erhöhung um einen Viertelpunkt am 28. Oktober stieg laut dem CME FedWatch Tool, das auf dem Handel mit Fed-Funds-Futures basiert, von lediglich 22,1 Prozent am Vortag auf 53,7 Prozent. Diese Wahrscheinlichkeiten dürften jedoch weiterhin durch die Annahme gedämpft sein, dass die Fed Zinserhöhungen kurz vor einer Wahl vermeiden wird.

Die Details

Noch interessanter sind die Aussichten für Dezember. Nun besteht eine Wahrscheinlichkeit von mehr als 95 Prozent für mindestens eine Erhöhung bis zum Jahresende. Darin enthalten ist eine Chance von 40 Prozent, dass die Zinsen um einen halben Prozentpunkt steigen – doppelt so hoch wie noch am Vortag.

„Diese Reaktion auf den heute Morgen veröffentlichten, deutlich über den Erwartungen liegenden CPI-Bericht erinnert mich an das oft zitierte Sprichwort von Mike Tyson: ‚Jeder hat einen Plan, bis er ins Gesicht geschlagen wird.‘ Wir fragen uns, ob die Fed und insbesondere Vorsitzender Warsh dies heute Morgen genauso empfinden“, sagte John Kerschner, Portfolio Manager bei Janus Henderson, in einer E-Mail.

Jeff Schulze, leitender Investmentstratege am Franklin Templeton Institute, warnte: „Die heutige Veröffentlichung sollte ein moderater Gegenwind für Risikoaktiva sein, da die Erwartungen an kurzfristige Zinserhöhungen den Druck auf das lange Ende der Kurve erhöhen, was den Dollar stärken, aber ein Gegenwind für die Bewertung von Aktien sein dürfte.“

Tim Urbanowicz, Chief Investment Strategist bei Innovator ETFs von Goldman Sachs Asset Management, sagte: „Das heutige Ergebnis lässt die im Markt für Oktober eingepreiste taktische Pause der Fed fragwürdig erscheinen. Mit Rohölpreisen von über 100 Dollar entsteht Reibung in den bereits klebrigen Kernpreisen; die neuesten Daten komplizieren das Desinflations-Narrativ zunehmend und könnten die Flexibilität der Fed einschränken.“

Chris Rupkey, Chefökonom bei FWDBonds, sieht wachsende Anzeichen dafür, dass der durch den Krieg im Nahen Osten verursachte Energiepreisschock beginnt, Preiserhöhungen bei anderen Kernwaren und -dienstleistungen auszulösen. „Es ist klar, dass geopolitische Risiken, die zu höheren Energiekosten führen, Kostendruck auf viele Unternehmen ausüben werden, die gezwungen sind, diesen Inflationsdruck an andere Verbraucher und Unternehmen weiterzugeben. Die Inflation bleibt klebrig, was bedeutet, dass Fed-Beamte möglicherweise die Zinssätze höher anheben und sie länger im Jahr 2027 dort halten müssen“, so Rupkey.

Brad Conger, Chief Investment Officer bei Hirtle & Co., betonte: „Der CPI für September lässt den Aufwärtstrend der Kernpreise der letzten sechs Monate intakt. Marginal betrachtet stärkt er den Fall für eine Erhöhung auf der FOMC-Sitzung im Oktober. Allerdings sehen wir im größeren Bild die Abwägung der Risiken. Die Wirtschaft wächst kräftig, sodass die FOMC mehr Gewicht auf das Inflationsmandat legen kann. Schließlich glaube ich, dass Vorsitzender Kevin Warsh versteht, dass das jüngste Massaker am langen Ende der Kurve etwas mit dem Mangel an Glaubwürdigkeit im Kampf gegen die Inflation zu tun hat. Seine Kalkulation lautet daher, dass eine Erhöhung das lange Ende beruhigen kann.“

Sonu Varghese, Chief Macro Strategist bei Carson Group, sagte: „Der CPI fiel heiß aus, und es waren nicht nur Kraftstoffpreise, da die Kerninflation im September annualisiert ein Tempo von 3,7 Prozent und über drei Jahre hinweg von 3,2 Prozent aufwies. Die einzige Überraschung ist, dass Anleger weiterhin von breit angelegter Inflation überrascht werden. Und wir haben noch nicht die volle Auswirkung höherer Dieselpreise und des KI-Booms gesehen. Eine weitere Erhöhung der Fed auf 4,3 Prozent sieht dieses Jahr wahrscheinlich aus, aber das ist kaum restriktiv genug, um die Inflation auf 2 Prozent zu senken.“

Jeffrey Roach, Chefökonom bei LPL Financial, erklärte: „Die Inflationsdrücke breiten sich über Energie hinaus aus, was darauf hindeutet, dass die letzte Meile zurück zum Ziel weiterhin holprig bleiben könnte und die Zinssätze erhöht gehalten werden müssten. Der neueste Bericht kompliziert die Entscheidung der Fed in diesem Monat, da der Weg zurück zur Preisstabilität zunehmend schwierig zu navigieren erscheint.“

Peter Boockvar, Chief Investment Officer bei One Point BFG Wealth Partners, argumentierte: „Ich werde erneut argumentieren, dass eine Kopfzeilen-Inflation von 3 bis 4 Prozent die neue 1 bis 2 Prozent ist und die Persistenz der Preisgewinne anhält, sicherlich auf Geschäftsebene, was wir morgen beim PPI sehen werden, der sogar heißer läuft als der CPI.“

Jamie Cox, Managing Partner für Harris Financial Group, sagte: „Die Inflation kocht mit Gas. Es ist reichlich klar, woher der Inflationsschub stammt, aber zwei Kriege müssen enden, bevor wir irgendeine Erleichterung erfahren. Die Federal Reserve machte den Fehler, die Inflation der COVID-Ära als vorübergehend zu bezeichnen, und nun scheint sie denselben Fehler in umgekehrter Richtung bezüglich des Energieversorgungsschocks zu machen.“

Bret Kenwell, US-Investmentanalyst bei eToro, hob hervor: „Das größere Anliegen ist der wachsende Druck auf die Verbraucher: Die jährliche Kopfzeilen-CPI hat das jährliche Lohnwachstum nun zum sechsten Mal in Folge übertroffen. Mit anderen Worten, die Preise steigen schneller als die Gehaltschecks. Verbraucher zahlen nicht nur mehr für alltägliche Ausgaben, sondern ihr Einkommen hinkt hinterher; eine Dynamik, die den Verbraucher nach anhaltender Resilienz angesichts zunehmenden makroökonomischen Drucks schließlich drosseln könnte.“

Hintergrund: Was bisher geschah

Bereits am 12.09.2026 berichtete aktien.news, dass Fed-Chef Kevin Warsh unter wachsendem Druck stand, Präsident Donald Trump zu trotzen und die Leitzinsen anzuheben. Hintergrund war die anhaltend hohe Inflation, die sich am Ende einer Woche mit stark steigenden Ölpreisen als weiterhin hartnäckig erwies. Damals stiegen die Markterwartungen für eine Zinserhöhung auf fast 85 Prozent, nachdem das Bureau of Labor Statistics mitgeteilt hatte, dass der jährliche CPI im August unverändert bei 3,4 Prozent lag und die Kerninflation 2,4 Prozent betrug.

Am 15.09.2026 berichtete aktien.news, dass Warsh vor seiner ersten großen Bewährungsprobe stand. Nach einer überraschend hawkischen Grundsatzrede in Jackson Hole begann das Federal Open Market Committee seine zweitägige Sitzung. Mit einer Wahrscheinlichkeit von 90 Prozent rechneten Investoren damals mit einer kleinen Zinserhöhung – es wäre die erste Zinserhöhung seit mehr als drei Jahren gewesen. Ein weiterer Bericht vom 15.09.2026 ergänzte, dass die Wahrscheinlichkeiten für eine Zinserhöhung nach dem jüngsten CPI-Bericht von 72 Prozent am Vortag auf 86 Prozent gestiegen waren.

Schon am 18.06.2026 hatte aktien.news berichtet, dass Warsh bei seinem Debüt als Fed-Vorsitzender einen falkenhaften Kurs einschlug. Bei seiner ersten Pressekonferenz stellte er eine ehrgeizige Überprüfung der Geldpolitik vor. Neun der 19 Entscheidungsträger der Fed sprachen sich damals für mindestens eine Zinserhöhung bis Ende des Jahres aus.

Was das für Anleger bedeutet

Für deutsche Privatanleger ist die Entwicklung in den USA von erheblicher Bedeutung. Steigende US-Zinsen stärken in der Regel den Dollar und können den Euro unter Druck setzen, was europäische Exportwerte begünstigt, aber Importe verteuert. Die stark gestiegenen Renditen am langen Ende der US-Kurve belasten nach Einschätzung mehrerer Strategen die Bewertung von Aktien – ein Gegenwind für Risikoanlagen, wie Franklin-Templeton-Strategie Jeff Schulze betont.

Gleichzeitig wächst der Druck auf die Verbraucher, wie eToro-Analyst Bret Kenwell hervorhebt: Die jährliche Kopfzeilen-CPI hat das jährliche Lohnwachstum nun zum sechsten Mal in Folge übertroffen. Sollte sich die Konsumlaune in den USA eintrüben, könnte das auch die globalen Märkte belasten. Anleger sollten die weiteren Inflationsdaten und die Kommunikation der Fed genau verfolgen.

Ausblick

Die nächste wichtige Marke ist die FOMC-Sitzung am 28. Oktober, für die Händler laut CME FedWatch Tool inzwischen eine Wahrscheinlichkeit von 53,7 Prozent für eine Erhöhung um einen Viertelpunkt einpreisen. Für Dezember besteht eine Wahrscheinlichkeit von mehr als 95 Prozent für mindestens eine Erhöhung bis zum Jahresende, darin enthalten eine Chance von 40 Prozent auf einen halben Prozentpunkt. Zudem wird am Folgetag der PPI veröffentlicht, der nach Einschätzung von Peter Boockvar sogar heißer ausfallen dürfte als der CPI.

Kurz erklärt

  • Verbraucherpreisindex (CPI): Maß für die durchschnittliche Preisentwicklung von Waren und Dienstleistungen, die private Haushalte konsumieren.
  • Kern-CPI: Variante des Verbraucherpreisindex, die schwankungsanfällige Lebensmittel- und Energiepreise ausklammert.
  • Fed-Funds-Futures: Terminkontrakte, mit denen Marktteilnehmer Erwartungen an den künftigen Leitzins der US-Notenbank handeln.
  • FOMC: Das Offenmarktkomitee der Federal Reserve, das über die US-Geldpolitik entscheidet.
  • PPI: Erzeugerpreisindex, der die Preisentwicklung auf der Produzentenebene misst.
FedKevin WarshZinserhöhungInflation UsaCPIKern-CpiFOMCFedwatch

Meistgelesene News

  1. Galeria-Insolvenz: Schicksal von 12.000 Jobs hängt an BA-Entscheidung
  2. Gaming und Wetten: Krypto-Klage, GTA 6 und Aktivisten-Investor im Fokus
  3. Take-Two-Aktie vor GTA-6-Release: Chance oder Risikofalle?
  4. Rheinmetall-Aktie legt 3 Prozent zu – Morgan Stanley beflügelt Rüstungssektor
  5. Nvidia, Datadog und Goldminen glänzen auf IBD-Bestenlisten

Disclaimer


Wichtiger Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte:

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen dieser Publikation Interessenkonflikte bestehen:

1. Die Stock Market Media Ltd. und ihr nahestehende Personen besitzen Aktien der hier empfohlenen Gesellschaften und beabsichtigen, diese im Rahmen und zu jedem Zeitpunkt dieser Empfehlung zu verkaufen. Hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

2. Der Herausgeber dieser Publikation, sowie die verantwortlichen Redakteure erhalten für die Erstellung eine finanzielle Vergütung. Auch hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

3. Beachten Sie auch die weitergehenden Ausführungen zu bestehenden Interessenkonflikten im nachfolgenden Disclaimer, u.a. unter Ziff. 2.

Wichtige Informationen und Pflichtmitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie gemäß Finanzanlageverordnung (FinAnV).

Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit als Ersteller von Anlagestrategieempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder von Anlageempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, (bisher „Finanzanalysen“) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) gemäß WpHG angezeigt. Die Pflichten der Stock Market Media Ltd. regeln sich primär nach den §§ 85, 86 WpHG, der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 und der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958.

Angaben über den/die Ersteller dieser Publikation:
Verantwortlich für die Erstellung der Texte und Inhalte dieser Publikation ist Herr Roberto Gonçalves de Albuquerque, als Analyst und Chefredakteur. Herausgeber ist die Stock Market Media Ltd., 405 Kings Road, Flat 600, London; SW10 0BB, Vereinigtes Königreich, vertreten durch den Director Roberto Gonçalves de Albuquerque.

Wichtige Hinweise zur Erstellung dieser Veröffentlichung:
Diese Veröffentlichung enthält sowohl Tatsachen und Fakten zu den besprochenen Unternehmen, als auch rein subjektive Werturteile, Interpretationen, Schätzungen, Hochrechnungen, Vorhersagen und Preisziele. Diese versuchen wir, möglichst transparent voneinander abzugrenzen, um irreführende Angaben zu vermeiden. Recherche, Aufbereitung und Formulierung erfolgen dabei unter Einsatz gängiger digitaler und KI-gestützter Hilfsmittel; die inhaltliche Prüfung und die redaktionelle Verantwortung liegen bei uns. Die wesentlichen Grundlagen und Maßstäbe unserer Werturteile und Bewertungen, der besprochenen Aktien, basieren auf folgender Vorgehensweise:

Beurteilung und Bewertung von Unternehmen nach herkömmlichen Bewertungsmethoden (grundlegender Bewertungsansatz)

  • Einschätzung des Potentials der zukünftigen Unternehmensentwicklung (Wachstumsansatz) und Hochrechnung auf das entsprechende Bewertungspotential (Kurs-Potential-Analyse) sowie einer möglichen Unternehmens-Aktien-Bewertung aufgrund potentieller Gewinnerwartungen (KGV Hochrechnung)
  • Einschätzung des von uns erwarteten Best-Case-Szenarios im absoluten Erfolgsfall des Unternehmens (Blue-Sky-Potential-Ansatz)
  • Effekt der von uns erwarteten, gesteigerten Bekanntheit der empfohlenen Aktie auf den Aktienkurs durch einen starken Anstieg der Nachfrage am Markt (insbesondere maßgeblich bei marktengen oder neu bzw. erstmals empfohlenen Aktien) aufgrund der von uns oder Dritten veröffentlichten Publikationen (meistens Kaufempfehlungen), (Multiplikator- / Momentum-Effekt, Hype), dadurch überproportional steigende Rendite/Aktienkurs bei entsprechend steigendem Risiko
  • Technische Analyse des Aktienkurses gemäß gängiger Analyse-Methoden, meist zur Voraussage von Kurs-Signalen (Kauf- oder Verkaufssignal, Ausbruch der Aktie, Festlegung von Kurszielen, Unterstützungs- oder Widerstandsbereichen, erwarteten Mindestbewegungen oder Mindest-Gegenbewegungen, Voraussage von Signalpunkten (wenn-dann), etc.), größtenteils auf der erwarteten Massenpsychologie aufbauend. (technischer Ansatz).

Herkömmliche Bewertungsansätze sind bei jungen oder noch umsatzlosen Unternehmen oft schlecht sinnvoll anwendbar. Daher stützen wir uns bei der Bewertung von solchen Unternehmen tendenziell auf die von uns errechnete Potential-Analyse, sowie die Einschätzung der Nachfrage nach solchen Aktien am Kapitalmarkt. Letztendlich entscheidet der Markt über den Aktienkurs eines Unternehmens. Entsteht durch umfangreiche Empfehlungen einer Aktie, eine exzessive Nachfrage nach dieser, ist es möglich, dass der Aktienkurs bei einem hohen Handelsvolumen überdurchschnittlich steigt. Dies führt zwar zu extremen Gewinnmöglichkeit, erhöht jedoch entsprechend das Risiko einer Blasenbildung mit entsprechendem Kursrückgang. Durch die gesteigerte Volatilität der Aktie in solchen Situationen ergeben sich überdurchschnittliche Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, sowohl in beide Handelsrichtungen als auch bei wiederkehrenden Gegenbewegungen. Auch solche Marktentwicklungen sind ein wichtiger Teil unserer Handelsempfehlungen und Bewertungsansätze.

Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

Hinweis zu Informationsquellen:
Die Zuverlässigkeit von Informationsquellen wird von uns vor deren Verwendung ausführlich geprüft und von uns entsprechend ihrer Glaubwürdigkeit und Bedeutung subjektiv bewertet. Dabei entscheiden wir nach eigenen Maßstäben, welche Quellen wir für relevant, zu konservativ oder zu optimistisch halten. Letztendlich legen wir unsere Empfehlungen aufgrund unserer persönlichen Einschätzungen fest. Bei der Informationsbeschaffung greifen wir auf zahlreiche öffentlich zugängliche Quellen zurück wie z.B. Pressemitteilungen, Ad-Hoc-Mitteilungen, Unternehmensmeldungen, Firmenpräsentationen, Publikationen und Artikeln zum besprochenen Unternehmen, gängige Finanzmedien im In- und Ausland sowie auf Unternehmens- oder Branchen-Analysen Dritter.

In unseren Publikationen werden ausschließlich öffentlich verfügbare Informationen und Quellen, sowie vom Unternehmen selbst verbreitete Informationen verwendet.

Hinweis zu bestehenden Interessenkonflikten:
Wir weisen hiermit darauf hin, dass Gesellschafter, Redakteure, Mitarbeiter sowie Personen bzw. Unternehmen die an der Erstellung dieser Veröffentlichung beteiligt sind, sowie Auftraggeber (Dritte) der Publikation von Stock Market Media Ltd. zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung direkt oder indirekt Anteile an Wertpapieren, welche im Rahmen der jeweiligen Publikation besprochen werden, halten. und daher an einer Kurs- und/oder Umsatzsteigerung, d.h. auch einer erhöhten Handelsliquidität interessiert sind, da die Absicht besteht, in unmittelbarem Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung diese Wertpapiere zu verkaufen und an steigenden Kursen und Umsätzen zu partizipieren. Ein Kurszuwachs der Aktien der vorgestellten Unternehmen kann zu einem Vermögenszuwachs bei diesen Personen führen. Durch die Besprechung des Unternehmens können jedenfalls der Aktienkurs des Unternehmens erheblich beeinflusst werden. Insbesondere wird auch durch Wertpapiertransaktionen der Aktienkurs der besprochenen Unternehmen maßgeblich beeinflusst. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um Unternehmen handelt deren Aktien keine breite Marktkapitalisierung haben und bei denen nur ein enger Markt besteht. Hier können auch nur geringe Auftragsvolumen erhebliche Auswirkungen auf die Kurse haben. Sie sind aber auch daran interessiert, dass der Kurs des besprochenen Unternehmens sinkt, wenn sie deren Aktien günstiger erwerben wollen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Stock Market Media Ltd. und seine Mitarbeiter werden zudem für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und Veröffentlichung dieser Publikation sowie für andere Dienstleitungen entgeltlich entlohnt. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Diese Vergütung kann durch das Unternehmen über das die Stock Market Media Ltd. Informationen veröffentlicht, durch mit diesen Unternehmen verbundene Dritte oder sonstige Dritte, die ein Interesse in Bezug auf die im Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung besprochenen Unternehmen verfolgen, erfolgen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Dieser wird zunächst dadurch begründet, dass die Stock Market Media Ltd. im Interesse ihres Auftraggebers ihre Ausführungen vornehmen könnte. Die Stock Market Media Ltd. und/oder mit ihr verbundene Unternehmen haben mit der gegenständlichen Gesellschaft bzw. mit deren Aktionären eine kostenpflichtige Vereinbarung zur Erstellung der redaktionellen Besprechung getroffen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Hinweis zur Handhabe der internen Organisationspflichten:
Aufgrund der geringen Unternehmensgröße des Herausgebers, ist eine interne Kontrolle der Compliance Prozesse der an dieser Publikation mitwirkenden Mitarbeiter und sonstigen Beteiligten überschaubar.

Verantwortliche Aufsichtsbehörde:
Die Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit gemäß § 86 WpHG bei der BaFin angezeigt.