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EV Resources sichert Antimon-Versorgung mit vier MoUs in Mexiko

Der ASX-notierte Antimon-Lieferant EV Resources unterzeichnet vier Absichtserklärungen und sichert so monatlich bis zu 2.430 Tonnen Rohmaterial.

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EV Resources sichert Antimon-Versorgung mit vier MoUs in Mexiko

EV Resources, ein aufstrebender Antimon-Lieferant an der australischen Börse ASX, hat vier unverbindliche Absichtserklärungen (Memoranda of Understanding, MoUs) unterzeichnet. Diese sichern der Aufbereitungsanlage Tecomatlán in Mexiko eine monatliche Rohmateriallieferung von 2.330 bis 2.430 Tonnen. Das Unternehmen bereitet sich damit auf den späteren Abbau eigenen Erzes vor und schafft bereits jetzt eine solide Versorgungsbasis durch Drittanbieter.

Die Anlage Tecomatlán wird derzeit saniert und mit einem zweistufigen Schwerkraftkonzentratorkreislauf ausgestattet. Dieser Verarbeitungsweg gilt als kosteneffizient und hocheffizient für die Antimonverarbeitung. Zunächst soll die Anlage Erz von externen Lieferanten verarbeiten, bevor perspektivisch Material aus der eigenen Mine Los Lirios hinzukommt, die sich rund 50 Kilometer von der Anlage entfernt befindet.

Vier MoUs decken 50 bis 60 Prozent der Nennkapazität ab

Das erste MoU, das bereits zuvor unterzeichnet wurde, sichert eine monatliche Lieferung von 2.000 Tonnen Antimon mit einem Gehalt von 5 Prozent. Das Rohmaterial muss dabei weniger als zehn Kilometer zur Anlage transportiert werden – ein klarer logistischer Vorteil. Die drei neu hinzugekommenen Absichtserklärungen stammen von bestehenden Antimon-Minenbetrieben, deren Standorte zwischen 130 und 350 Kilometer von der Anlage entfernt liegen. Sie umfassen monatlich jeweils zwischen 50 und 300 Tonnen Antimon mit einem Gehalt zwischen 5 und 6 Prozent.

Gemeinsam decken die vier MoUs zwischen 50 und 60 Prozent der Nennkapazität der Anlage Tecomatlán ab. Die Diversifizierung der Versorgung durch drei verschiedene Minenbetriebe reduziert das Lieferrisiko und bietet EV Resources die Möglichkeit, seine sogenannte Hub-and-Spoke-Strategie zu validieren – ein Modell, bei dem eine zentrale Aufbereitungsanlage Rohmaterial aus verschiedenen umliegenden Quellen verarbeitet.

Eigene Mine Los Lirios und weitere Projekte in Nevada

Parallel zur Sicherung der Drittversorgung treibt EV Resources die Entwicklung seiner eigenen Mine Los Lirios voran. Erste Bohrungen haben dort ein lateral ausgedehntes Karbonat-Ersatzsystem bestätigt. Das Unternehmen arbeitet derzeit auf eine erste Ressourcenschätzung hin. Darüber hinaus besitzt EV Resources die Antimon-Entwicklungsprojekte Dollar und Milton im US-Bundesstaat Nevada, was die geografische Diversifizierung des Portfolios unterstreicht.

Gleichzeitig hat das Unternehmen mit Optimierungsstudien und Tests von Reinigungsoptionen der dritten Stufe begonnen. Ziel ist es, festzustellen, ob durch eine zusätzliche Reinigungsstufe ein Kostenvorteil erzielt werden kann, der die Antimonkonzentratgehalte weiter verbessert. Diese Maßnahmen sollen die Wirtschaftlichkeit der Anlage langfristig stärken.

Kurzfristige Cashflow-Generierung im Fokus

EV Resources befindet sich zudem in fortgeschrittenen Gesprächen über eine weitere Absichtserklärung, die voraussichtlich in Kürze abgeschlossen wird. Dies würde das Potenzial bei der Rohmaterialversorgung nochmals erweitern. Die unterzeichneten MoUs schaffen insgesamt einen definierten Pfad zur Rohstoffversorgung durch Dritte und zur potenziellen kurzfristigen Cashflow-Generierung, während die Anlage Tecomatlán der angestrebten Produktion entgegengeht.

Antimon ist ein strategisch bedeutsamer Rohstoff, der unter anderem in der Halbleiterindustrie, bei Flammschutzmitteln und in der Rüstungsindustrie eingesetzt wird. Die Sicherung stabiler Lieferketten für dieses kritische Metall gewinnt angesichts globaler Versorgungsengpässe zunehmend an Bedeutung – ein Umfeld, von dem EV Resources mit seiner Strategie profitieren möchte.

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