ANZEIGE

Börse bleibt ruhig: Anleger warten ab

Der tägliche Marktbericht von Aktien.news

•• 3 Min
Börse bleibt ruhig: Anleger warten ab

Die Börse wird sich auch heute in ruhigen Gewässern bewegen, da die Investoren vor den wichtigen Zinsentscheidungen der Notenbanken in den kommenden Tagen vorsichtig agieren. Der deutsche Leitindex DAX wird voraussichtlich mit einem leichten Minus von 0,2 Prozent bei rund 16.165 Punkten in den Handel starten. Gestern hatte der Index einen geringen Zuwachs von 0,1 Prozent auf 16.191 Punkte verzeichnet, wobei die Marke von 16.000 Punkten weiterhin als entscheidender Punkt für den Markt gilt.

Im Gegensatz dazu verzeichnen die US-Börsen seit rund zwei Wochen eine positive Entwicklung. Die Hoffnung auf starke Unternehmensbilanzen großer Technologiekonzerne hat den Dow Jones Index erneut um 0,5 Prozent auf 35.411 Punkte nach oben getrieben. Der technologielastige Nasdaq gewann 0,2 Prozent und der breit gefasste S&P 500 verzeichnete einen Zuwachs von 0,4 Prozent.

Im Laufe des Tages werden die Geschäftszahlen von Microsoft, Alphabet, Spotify und General Motors (GM) erwartet. Auch die Facebook-Mutter Meta wird ihre Finanzergebnisse am Mittwoch präsentieren.

Die Anleger warten gespannt auf den Zinsentscheid der US-Notenbank Fed, der morgen erwartet wird. Die Märkte gehen von einer Zinserhöhung um einen viertel Prozentpunkt aus. Fed-Chef Powell wird sich zu den Entwicklungen äußern, und die Anleger erhoffen sich Hinweise darauf, ob es sich um die letzte Zinserhöhung in diesem Zyklus handeln wird. Die Europäische Zentralbank (EZB) wird voraussichtlich am Donnerstag ebenfalls die Zinsen erhöhen.

Die asiatischen Börsen geben am Morgen unterschiedliche Signale. In China sind die Anleger erleichtert über die angekündigte Unterstützung der Regierung für die Wirtschaft nach der Corona-Pandemie. Die Börse in Shanghai verzeichnete einen Zuwachs von 1,8 Prozent. In Japan sind die Investoren hingegen vor den Zinsentscheidungen vorsichtig, und der Nikkei-Index liegt bei 32.606 Punkten, 0,3 Prozent tiefer.

Am Devisenmarkt hat sich der Euro nach den jüngsten Rückgängen gegenüber dem Dollar nun stabilisiert und notiert am Morgen kaum verändert bei 1,1068 Dollar.

Die Ölpreise zeigen weiterhin eine feste Tendenz und die Nordsee-Sorte Brent kostet derzeit knapp 83 Euro je Barrel. Dies ist der höchste Stand seit drei Monaten. Experten führen die Kursgewinne auf mehrere Faktoren zurück, darunter die Förderkürzungen durch Saudi Arabien, die Exportreduzierung Russlands und positive Konjunkturdaten.

Auf dem deutschen Aktienmarkt stehen zwei Unternehmen im Fokus, die ihre Geschäftsprognosen angepasst haben. Bayer hat seine Jahresziele aufgrund schwacher Geschäfte mit Pflanzenschutzmitteln wie Glyphosat reduziert. Das Unternehmen nimmt eine Abschreibung von 2,5 Milliarden Euro auf sein Glyphosat-Geschäft vor, was zu einem Verlust von zwei Milliarden Euro im zweiten Quartal führen wird. Die Aktie verzeichnete bereits gestern im Abendhandel Verluste und wird voraussichtlich auch heute mit Kursrückgängen starten. Hingegen ist der Sportartikelkonzern Adidas optimistischer, nachdem die ersten Produkte seiner "Yeezy"-Reihe verkauft wurden. Die erwarteten Verluste für das Jahr 2023 sollen geringer ausfallen als zunächst geschätzt. Adidas geht nun von einem negativen Betriebsergebnis von 450 Millionen Euro aus, im Vergleich zu den zuvor geschätzten 700 Millionen Euro.

Die Übernahme der Software AG durch den Investor Silver Lake hat Auswirkungen auf die Indexzugehörigkeit des Darmstädter Unternehmens. Die Aktien werden heute aus dem MDAX und dem TecDAX ausscheiden, während der Automobilzulieferer Vitesco, der aus dem SDAX aufsteigt, neu in den Index der mittelgroßen Werte aufgenommen wird. Für Vitesco bedeutet dies, dass der Fußballklub Borussia Dortmund in den SDAX zurückkehrt. Die Übernahme hat dazu geführt, dass der Streubesitz der Software AG unter die für eine Indexberücksichtigung notwendige Schwelle von zehn Prozent gesunken ist.

Die Schweizer Großbank UBS zahlt Strafen in Höhe von mehr als 380 Millionen Dollar in den USA und Großbritannien im Zusammenhang mit dem kürzlich übernommenen Konkurrenten Credit Suisse. Die Strafen beziehen sich hauptsächlich auf Verfehlungen im Risikomanagement bei Geschäften mit dem zusammengebrochenen Hedgefonds Archegos. In den USA stimmte UBS einer Strafe von 268,5 Millionen Dollar zu, während in Großbritannien eine Rekordstrafe von 87 Millionen Pfund verhängt wurde.

BörseAktienmarktAktienAnleger

Meistgelesene News

  1. Galeria-Insolvenz: Schicksal von 12.000 Jobs hängt an BA-Entscheidung
  2. Gaming und Wetten: Krypto-Klage, GTA 6 und Aktivisten-Investor im Fokus
  3. SpaceX-Aktie: Könnte eine Investition von 5.000 Dollar Millionär machen?
  4. Take-Two-Aktie vor GTA-6-Release: Chance oder Risikofalle?
  5. Rheinmetall-Aktie legt 3 Prozent zu – Morgan Stanley beflügelt Rüstungssektor

Disclaimer


Wichtiger Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte:

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen dieser Publikation Interessenkonflikte bestehen:

1. Die Stock Market Media Ltd. und ihr nahestehende Personen besitzen Aktien der hier empfohlenen Gesellschaften und beabsichtigen, diese im Rahmen und zu jedem Zeitpunkt dieser Empfehlung zu verkaufen. Hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

2. Der Herausgeber dieser Publikation, sowie die verantwortlichen Redakteure erhalten für die Erstellung eine finanzielle Vergütung. Auch hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

3. Beachten Sie auch die weitergehenden Ausführungen zu bestehenden Interessenkonflikten im nachfolgenden Disclaimer, u.a. unter Ziff. 2.

Wichtige Informationen und Pflichtmitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie gemäß Finanzanlageverordnung (FinAnV).

Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit als Ersteller von Anlagestrategieempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder von Anlageempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, (bisher „Finanzanalysen“) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) gemäß WpHG angezeigt. Die Pflichten der Stock Market Media Ltd. regeln sich primär nach den §§ 85, 86 WpHG, der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 und der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958.

Angaben über den/die Ersteller dieser Publikation:
Verantwortlich für die Erstellung der Texte und Inhalte dieser Publikation ist Herr Roberto Gonçalves de Albuquerque, als Analyst und Chefredakteur. Herausgeber ist die Stock Market Media Ltd., 405 Kings Road, Flat 600, London; SW10 0BB, Vereinigtes Königreich, vertreten durch den Director Roberto Gonçalves de Albuquerque.

Wichtige Hinweise zur Erstellung dieser Veröffentlichung:
Diese Veröffentlichung enthält sowohl Tatsachen und Fakten zu den besprochenen Unternehmen, als auch rein subjektive Werturteile, Interpretationen, Schätzungen, Hochrechnungen, Vorhersagen und Preisziele. Diese versuchen wir, möglichst transparent voneinander abzugrenzen, um irreführende Angaben zu vermeiden. Recherche, Aufbereitung und Formulierung erfolgen dabei unter Einsatz gängiger digitaler und KI-gestützter Hilfsmittel; die inhaltliche Prüfung und die redaktionelle Verantwortung liegen bei uns. Die wesentlichen Grundlagen und Maßstäbe unserer Werturteile und Bewertungen, der besprochenen Aktien, basieren auf folgender Vorgehensweise:

Beurteilung und Bewertung von Unternehmen nach herkömmlichen Bewertungsmethoden (grundlegender Bewertungsansatz)

  • Einschätzung des Potentials der zukünftigen Unternehmensentwicklung (Wachstumsansatz) und Hochrechnung auf das entsprechende Bewertungspotential (Kurs-Potential-Analyse) sowie einer möglichen Unternehmens-Aktien-Bewertung aufgrund potentieller Gewinnerwartungen (KGV Hochrechnung)
  • Einschätzung des von uns erwarteten Best-Case-Szenarios im absoluten Erfolgsfall des Unternehmens (Blue-Sky-Potential-Ansatz)
  • Effekt der von uns erwarteten, gesteigerten Bekanntheit der empfohlenen Aktie auf den Aktienkurs durch einen starken Anstieg der Nachfrage am Markt (insbesondere maßgeblich bei marktengen oder neu bzw. erstmals empfohlenen Aktien) aufgrund der von uns oder Dritten veröffentlichten Publikationen (meistens Kaufempfehlungen), (Multiplikator- / Momentum-Effekt, Hype), dadurch überproportional steigende Rendite/Aktienkurs bei entsprechend steigendem Risiko
  • Technische Analyse des Aktienkurses gemäß gängiger Analyse-Methoden, meist zur Voraussage von Kurs-Signalen (Kauf- oder Verkaufssignal, Ausbruch der Aktie, Festlegung von Kurszielen, Unterstützungs- oder Widerstandsbereichen, erwarteten Mindestbewegungen oder Mindest-Gegenbewegungen, Voraussage von Signalpunkten (wenn-dann), etc.), größtenteils auf der erwarteten Massenpsychologie aufbauend. (technischer Ansatz).

Herkömmliche Bewertungsansätze sind bei jungen oder noch umsatzlosen Unternehmen oft schlecht sinnvoll anwendbar. Daher stützen wir uns bei der Bewertung von solchen Unternehmen tendenziell auf die von uns errechnete Potential-Analyse, sowie die Einschätzung der Nachfrage nach solchen Aktien am Kapitalmarkt. Letztendlich entscheidet der Markt über den Aktienkurs eines Unternehmens. Entsteht durch umfangreiche Empfehlungen einer Aktie, eine exzessive Nachfrage nach dieser, ist es möglich, dass der Aktienkurs bei einem hohen Handelsvolumen überdurchschnittlich steigt. Dies führt zwar zu extremen Gewinnmöglichkeit, erhöht jedoch entsprechend das Risiko einer Blasenbildung mit entsprechendem Kursrückgang. Durch die gesteigerte Volatilität der Aktie in solchen Situationen ergeben sich überdurchschnittliche Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, sowohl in beide Handelsrichtungen als auch bei wiederkehrenden Gegenbewegungen. Auch solche Marktentwicklungen sind ein wichtiger Teil unserer Handelsempfehlungen und Bewertungsansätze.

Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

Hinweis zu Informationsquellen:
Die Zuverlässigkeit von Informationsquellen wird von uns vor deren Verwendung ausführlich geprüft und von uns entsprechend ihrer Glaubwürdigkeit und Bedeutung subjektiv bewertet. Dabei entscheiden wir nach eigenen Maßstäben, welche Quellen wir für relevant, zu konservativ oder zu optimistisch halten. Letztendlich legen wir unsere Empfehlungen aufgrund unserer persönlichen Einschätzungen fest. Bei der Informationsbeschaffung greifen wir auf zahlreiche öffentlich zugängliche Quellen zurück wie z.B. Pressemitteilungen, Ad-Hoc-Mitteilungen, Unternehmensmeldungen, Firmenpräsentationen, Publikationen und Artikeln zum besprochenen Unternehmen, gängige Finanzmedien im In- und Ausland sowie auf Unternehmens- oder Branchen-Analysen Dritter.

In unseren Publikationen werden ausschließlich öffentlich verfügbare Informationen und Quellen, sowie vom Unternehmen selbst verbreitete Informationen verwendet.

Hinweis zu bestehenden Interessenkonflikten:
Wir weisen hiermit darauf hin, dass Gesellschafter, Redakteure, Mitarbeiter sowie Personen bzw. Unternehmen die an der Erstellung dieser Veröffentlichung beteiligt sind, sowie Auftraggeber (Dritte) der Publikation von Stock Market Media Ltd. zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung direkt oder indirekt Anteile an Wertpapieren, welche im Rahmen der jeweiligen Publikation besprochen werden, halten. und daher an einer Kurs- und/oder Umsatzsteigerung, d.h. auch einer erhöhten Handelsliquidität interessiert sind, da die Absicht besteht, in unmittelbarem Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung diese Wertpapiere zu verkaufen und an steigenden Kursen und Umsätzen zu partizipieren. Ein Kurszuwachs der Aktien der vorgestellten Unternehmen kann zu einem Vermögenszuwachs bei diesen Personen führen. Durch die Besprechung des Unternehmens können jedenfalls der Aktienkurs des Unternehmens erheblich beeinflusst werden. Insbesondere wird auch durch Wertpapiertransaktionen der Aktienkurs der besprochenen Unternehmen maßgeblich beeinflusst. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um Unternehmen handelt deren Aktien keine breite Marktkapitalisierung haben und bei denen nur ein enger Markt besteht. Hier können auch nur geringe Auftragsvolumen erhebliche Auswirkungen auf die Kurse haben. Sie sind aber auch daran interessiert, dass der Kurs des besprochenen Unternehmens sinkt, wenn sie deren Aktien günstiger erwerben wollen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Stock Market Media Ltd. und seine Mitarbeiter werden zudem für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und Veröffentlichung dieser Publikation sowie für andere Dienstleitungen entgeltlich entlohnt. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Diese Vergütung kann durch das Unternehmen über das die Stock Market Media Ltd. Informationen veröffentlicht, durch mit diesen Unternehmen verbundene Dritte oder sonstige Dritte, die ein Interesse in Bezug auf die im Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung besprochenen Unternehmen verfolgen, erfolgen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Dieser wird zunächst dadurch begründet, dass die Stock Market Media Ltd. im Interesse ihres Auftraggebers ihre Ausführungen vornehmen könnte. Die Stock Market Media Ltd. und/oder mit ihr verbundene Unternehmen haben mit der gegenständlichen Gesellschaft bzw. mit deren Aktionären eine kostenpflichtige Vereinbarung zur Erstellung der redaktionellen Besprechung getroffen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Hinweis zur Handhabe der internen Organisationspflichten:
Aufgrund der geringen Unternehmensgröße des Herausgebers, ist eine interne Kontrolle der Compliance Prozesse der an dieser Publikation mitwirkenden Mitarbeiter und sonstigen Beteiligten überschaubar.

Verantwortliche Aufsichtsbehörde:
Die Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit gemäß § 86 WpHG bei der BaFin angezeigt.