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Asien-Börsen starten verhalten in die Woche

Wichtige Konjunkturdaten aus China und den USA im Fokus der Anleger

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Asien-Börsen starten verhalten in die Woche

Die asiatischen Aktienmärkte starteten am Montag verhalten in die neue Handelswoche, wobei ein Feiertag in Japan einen der Hauptfaktoren für die jüngste Volatilität aus dem Spiel nahm. Die Aufmerksamkeit der Anleger richtet sich nun auf wichtige Konjunkturdaten, die sowohl aus den USA als auch aus China erwartet werden. In China stehen am Donnerstag Veröffentlichungen zu den Einzelhandelsumsätzen und der Industrieproduktion an, die voraussichtlich eine anhaltende Schwäche der Konjunktur signalisieren und möglicherweise die Notwendigkeit weiterer Stimulierungsmaßnahmen verdeutlichen werden.

In den USA konzentrieren sich die Marktteilnehmer auf die Inflationsdaten, die am Mittwoch veröffentlicht werden sollen. Experten rechnen hier mit einem moderaten Anstieg der Gesamtinflation sowie der Kerninflation, wobei für beide ein Plus von 0,2 Prozent prognostiziert wird. Die Kerninflation, die die volatilen Energie- und Nahrungsmittelpreise ausklammert, könnte laut Schätzungen leicht auf 3,2 Prozent zurückgehen. Diese Entwicklung könnte das Vertrauen der US-Notenbank in eine anhaltende Disinflation stärken und möglicherweise den Weg für eine Zinssenkung im September ebnen.

Zusätzlich wird in den USA mit einem robusten Anstieg der Einzelhandelsumsätze um 0,8 Prozent gegenüber dem Vormonat gerechnet. Dies würde darauf hindeuten, dass der Konsumsektor, der als Motor der Wirtschaft gilt, dank einer stabilen Einkommens- und Vermögenslage weiterhin widerstandsfähig ist. Einblicke in die Stimmung der amerikanischen Verbraucher werden in dieser Woche auch durch die Quartalszahlen von Walmart und Home Depot erwartet.

An den asiatischen Börsen schloss die Shanghaier Börse leicht im Minus bei 2.858 Punkten. Der CSI-300-Index, der die 300 wichtigsten Unternehmen an den Festlandbörsen Chinas abbildet, verzeichnete ebenfalls Verluste und ging mit einem Minus von 0,2 Prozent bei 3.325 Punkten aus dem Handel. In Japan fand aufgrund des Feiertags kein Handel statt, was die Marktaktivität weiter reduzierte.

Im asiatischen Devisenhandel tendierte der Yen zum Dollar etwas schwächer, bedingt durch das geringe Handelsvolumen aufgrund des japanischen Feiertags und die weiterhin bestehende Unsicherheit über die Wahrscheinlichkeit einer deutlichen Zinssenkung durch die US-Notenbank im kommenden Monat. Der Dollar legte um 0,2 Prozent auf 146,94 Yen zu und stieg um 0,1 Prozent auf 7,17 Yuan. Gegenüber dem Schweizer Franken gewann der Dollar leicht auf 0,87 Franken. Der Euro blieb nahezu unverändert bei 1,09 Dollar und legte geringfügig auf 0,94 Franken zu.

Am Rohstoffmarkt verteuerte sich Rohöl der Nordseesorte Brent um 0,2 Prozent auf 79,83 Dollar je Barrel. US-Öl der Sorte WTI notierte 0,4 Prozent fester bei 77,14 Dollar. Die weiterhin bestehenden Sorgen um eine mögliche Ausweitung des Nahostkonflikts belasten die Versorgungslage auf den Rohstoffmärkten. Der israelische Verteidigungsminister Joaw Gallant warnte seinen US-Amtskollegen Lloyd Austin, dass die militärischen Vorbereitungen des Iran darauf hindeuten könnten, dass das Land sich auf einen Großangriff auf Israel vorbereite.

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