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Asiatische Märkte uneinheitlich nach US-Angriffen im Iran

Anleger reagieren vorsichtig auf neue Militärschläge der USA im Süden Irans und stockende Friedensgespräche.

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Asiatische Märkte uneinheitlich nach US-Angriffen im Iran

Die asiatischen Aktienmärkte und Ölpreise zeigten sich am Dienstag uneinheitlich, nachdem die USA am Montag Ziele im Süden Irans angegriffen hatten. Amerikanische Militärvertreter bezeichneten die Schläge als Verteidigungsmaßnahmen. Die Angriffe erfolgten inmitten laufender Gespräche zwischen Washington und Teheran zur Beendigung des Konflikts.

Konkret versenkten die USA zwei Boote der iranischen Revolutionsgarden, die Minen legten – so ein hochrangiger US-Beamter. Daraufhin feuerte der Iran Boden-Luft-Raketen auf US-Kampfflugzeuge ab. Dies veranlasste die USA, eine Raketenabschussbasis in der Nähe der iranischen Hafenstadt Bandar Abbas anzugreifen.

Friedensgespräche geraten ins Stocken

Die Fortschritte auf dem Weg zu einem Abkommen zur Beendigung des US-Iran-Konflikts verlangsamten sich am Montag spürbar. Beide Seiten beharrten auf ihren Positionen – insbesondere bei den Fragen rund um das iranische Atomprogramm sowie mögliche Finanzhilfen für Teheran. Eine Einigung rückte damit vorerst in weite Ferne.

Die Straße von Hormus, eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten der Welt für Öltransporte, steht dabei besonders im Fokus. Analysten von CIMB Treasury and Markets Research wiesen in einem Forschungsbericht auf anhaltende Spannungen in dieser Region hin. Die „erneuten US-Angriffe im Süden Irans unter dem Vorwand von Verteidigungsmaßnahmen" hätten die Anleger vorsichtig gestimmt, so die Analysten.

Asiatische Börsen reagieren gespalten

An den Aktienmärkten im asiatisch-pazifischen Raum spiegelte sich die Unsicherheit in einer uneinheitlichen Entwicklung wider. Japans Nikkei-Index verlor 0,3 Prozent, während Chinas Shanghai Composite um 0,9 Prozent nachgab. Demgegenüber legte Thailands Leitindex SET um 0,4 Prozent zu.

Für deutsche Anleger sind die Entwicklungen im Nahen Osten von besonderer Bedeutung, da die Region eine Schlüsselrolle für die globale Energieversorgung spielt. Eskalationen rund um die Straße von Hormus können die Ölpreise und damit auch die Energiekosten in Europa direkt beeinflussen. Die Märkte bleiben angesichts der weiterhin unklaren geopolitischen Lage in erhöhter Alarmbereitschaft.

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