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Amazon streicht 16.000 Jobs – Entlassungswelle erfasst US-Konzerne 2026

Tech-Riese Amazon kündigt zweite große Entlassungsrunde an. Meta, Nike und Citigroup folgen dem Trend.

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Amazon streicht 16.000 Jobs – Entlassungswelle erfasst US-Konzerne 2026

Der E-Commerce- und Cloud-Riese Amazon hat am Mittwoch angekündigt, weltweit 16.000 Stellen abzubauen. Für den Konzern ist dies bereits die zweite massive Entlassungswelle innerhalb von nur drei Monaten. Die Maßnahme reiht sich in eine Serie von Stellenstreichungen ein, die US-Konzerne im Jahr 2026 durchführen.

Amazon ist dabei nicht allein: Mehrere große US-Unternehmen haben in den ersten Wochen des Jahres umfangreiche Personalabbau-Programme verkündet. Die Entwicklung zeigt, dass amerikanische Konzerne verstärkt auf Effizienzsteigerung und Kostensenkung setzen. Für die betroffenen Mitarbeiter bedeutet dies erhebliche Unsicherheit in einem zunehmend volatilen Arbeitsmarkt.

Meta reduziert Reality Labs deutlich

Der Facebook-Mutterkonzern Meta plant laut einem Bericht der New York Times, etwa 10 Prozent der Belegschaft in seiner Reality Labs-Sparte zu entlassen. Die Abteilung arbeitet an Produkten rund um das Metaverse und Virtual-Reality-Technologien. Die Kürzungen deuten darauf hin, dass Meta seine ambitionierten Metaverse-Pläne möglicherweise zurückfährt oder neu ausrichtet.

Bei Nike sind 775 Mitarbeiter von den Entlassungen betroffen. Laut einer Reuters vorliegenden Quelle konzentrieren sich die Stellenstreichungen hauptsächlich auf Vertriebszentren in den US-Bundesstaaten Tennessee und Mississippi. Der Sportartikelhersteller reagiert damit auf veränderte Marktbedingungen und Konsumtrends.

Citigroup setzt Umstrukturierung fort

Die Großbank Citigroup baut im Rahmen eines bereits vor zwei Jahren angekündigten Restrukturierungsprogramms etwa 1.000 weitere Stellen ab. Insgesamt plant das Finanzinstitut, seine Belegschaft um 20.000 Mitarbeiter zu reduzieren. Eine mit der Angelegenheit vertraute Quelle bestätigte die aktuellen Zahlen gegenüber Reuters.

Die Serie von Entlassungen bei großen US-Konzernen deutet auf einen Strategiewechsel hin: Nach Jahren expansiver Personalpolitik setzen Unternehmen nun verstärkt auf schlankere Strukturen. Analysten führen dies auf gestiegene Zinsen, wirtschaftliche Unsicherheiten und den Druck zurück, Profitabilität zu steigern. Für Anleger könnten die Maßnahmen kurzfristig positive Signale senden, langfristig stellt sich jedoch die Frage nach Innovationskraft und Wachstumspotenzial der betroffenen Konzerne.

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