ANZEIGE

Aktienmarkt heute: Dow startet fest, Nasdaq belastet von Speicheraktien

US-Aktien starten gemischt in einen arbeitsreichen Gewinnmeldetag: Der Dow legt zu, Speicheraktien drücken den Nasdaq.

• 7 Min
Aktienmarkt heute: Dow startet fest, Nasdaq belastet von Speicheraktien

Die US-Aktienmärkte sind am Dienstag gemischt in den Handel gestartet. Der Dow Jones Industrial Average legte zum Eröffnungszeichen um 0,6 Prozent oder rund 450 Punkte zu, während der breite S&P 500 leicht um 0,1 Prozent stieg. Der technologieorientierte Nasdaq Composite eröffnete dagegen mit einem Minus von 0,1 Prozent.

Der Handelstag fällt mitten in eine arbeitsreiche Berichtssaison: Mehrere große US-Banken und weitere namhafte Unternehmen haben am Dienstag ihre Quartalszahlen für das dritte Quartal vorgelegt. Für Rückenwind im Dow sorgten vor allem die Aktien von UnitedHealth Group und Goldman Sachs, die nach ihren Ergebnisveröffentlichungen um 3,5 Prozent zulegten.

Belastet wurden die Märkte dagegen von den Aktien der Speicherchip-Hersteller, die den zweiten Tag in Folge fielen. Hintergrund sind Befürchtungen über chinesische Konkurrenz. Am Vortag hatten der Nasdaq und der S&P 500 jeweils mit Verlusten von 0,4 Prozent beziehungsweise 0,1 Prozent geschlossen, während der Dow um 0,3 Prozent zugelegt hatte.

Die Details

Bei den Banken stiegen die Aktien von JPMorgan Chase und Citigroup zum Eröffnungszeichen um etwa 2,5 Prozent beziehungsweise 0,5 Prozent. Die Wells-Fargo-Aktie notierte leicht im Minus. Neben den vier Großbanken Goldman Sachs, JPMorgan Chase, Wells Fargo und Citigroup legten auch andere Unternehmen ihre Zahlen vor.

Deutliche Kursverluste gab es nach den Ergebnisveröffentlichungen bei Domino's Pizza, Johnson & Johnson und Albertsons Cos. Die Aktien sanken um 4 Prozent, 4 Prozent beziehungsweise weniger als 1 Prozent.

Johnson & Johnson meldete für das dritte Quartal Umsatzerlöse von 25,40 Milliarden Dollar, was knapp unter den Schätzungen der Analysten lag. Der bereinigte Gewinn je Aktie betrug 2,59 Dollar und lag damit einen Cent unter dem Konsensforecast. Trotz der hinter den Erwartungen zurückbleibenden Ergebnisse hob der Pharma- und Medizintechnikkonzern seine Prognosen für Umsatz und Gewinn für das Gesamtjahr an. Die J&J-Aktie, die seit Jahresbeginn um 27 Prozent gestiegen war, lag im Vorhandel um 2 Prozent im Minus.

UnitedHealth Group übertraf die Erwartungen: Der Gesundheitsversicherungsriese erwirtschaftete einen bereinigten Gewinn von 4,69 Dollar je Aktie bei Umsatzerlösen von 112,69 Milliarden Dollar. Beide Werte lagen über den Analystenschätzungen. Für das Gesamtjahr rechnet das Unternehmen nun mit einem bereinigten Gewinn von mindestens 20,50 Dollar je Aktie, nach zuvor 19,50 bis 20,00 Dollar. Die UnitedHealth-Aktie, ein Bestandteil des Dow Jones, stieg vor dem Eröffnungszeichen um 4 Prozent.

Die Aktienkurse von UnitedHealth standen in den vergangenen Wochen unter Druck wegen der Sorgen darüber, wie sich die Sternebewertungen der Medicare-Advantage-Pläne verändern könnten, was die Höhe der Bonuszahlungen beeinflussen würde. Analysten sagten jedoch, dass die kürzlich bekanntgegebenen Bewertungen besser ausfielen als einige befürchtet hatten.

Bei den Speicheraktien setzte sich der Abwärtstrend fort. Die Aktien von Micron Technology, Sandisk, Seagate Technology und Western Digital lagen im Vorhandel nach den Rückgängen am Montag zwischen 4 Prozent und 6,5 Prozent unter dem Vormorgenniveau. Das Memory-ETF von Roundhill (DRAM) stand 6 Prozent niedriger, nach einer Korrektur von nahezu 4,5 Prozent am Vortag. Der breiter aufgestellte iShares Semiconductor ETF (SOXX) fiel weiter um 3 Prozent, nachdem er am Montag um 2,5 Prozent eingebrochen war.

Auslöser war die Ankündigung des chinesischen Unternehmens CXMT am Wochenende, Chips der nächsten Generation produzieren zu wollen. Ein Executive des Konzerns erklärte, das Unternehmen habe einen Durchbruch in der Produktion von Speicherchips erzielt und ziele darauf ab, als erstes einen neuen Chiptyp zu produzieren, der die gleiche Leistung auf kleinerer Fläche bietet. Obwohl der Chip noch nicht enthüllt wurde und es Zeit dauern wird, ihn in großem Maßstab in die Produktion zu übernehmen, zeigt die Entwicklung laut Bloomberg, dass chinesische Firmen auch unter den Einschränkungen für Importe bestimmter Technologien wettbewerbsfähig sein können.

Die Meta-Plattforms-Aktie notierte leicht im Minus zum Eröffnungszeichen, nach einem Anstieg von nahezu 3,5 Prozent. Der Roundhill Magnificent Seven ETF (MAGS), der die Gruppe der sieben großen Technologieunternehmen verfolgt, lag nahezu unverändert.

Am Anleihemarkt zog die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihe gegenüber dem Freitagsschlusskurs um etwa drei Basispunkte ab und lag unterhalb von 5,21 Prozent. Der US-Anleihenmarkt war am Vortag aus Anlass des Columbus Day geschlossen. Am vergangenen Donnerstag hatte sich die Rendite kurzfristig 5,37 Prozent genähert, ihrem höchsten Stand seit mehr als 24 Jahren.

Die Ölpreise gaben nach. Die US-Leitmarke West Texas Intermediate (WTI) sank um 0,7 Prozent auf 93,10 Dollar pro Barrel, während die Brent-Rohöl-Futures um 1 Prozent auf rund 105,60 Dollar fielen. Die Anleger wogen eine Zunahme des Dieselangebots nach der umstrittenen Entscheidung von Präsident Donald Trump ab, die Beschränkungen für russische Energie vorübergehend zu lockern, sowie fortgesetzte Angriffe der Houthi-Rebellen im benachbarten Jemen auf Saudi-Arabien.

Bitcoin handelte bei etwa 83.200 Dollar, nach Nachtschwächpunkten unterhalb von 81.000 Dollar. Der US-Dollar-Index, der den Wert der grünen Banknote gegenüber einem Währungskorb misst, sank um 0,3 Prozent auf 102,25. Die Gold-Futures stiegen um 0,2 Prozent auf 4.200 Dollar pro Unze.

Ein weiteres Thema am Markt war Six Flags Entertainment. Die Aktie sackte im Vorhandel am Dienstag um fast 8 Prozent ab, einen Tag nachdem Berichte auftauchten, dass ein Kunde bei einer Fahrt mit einer Achterbahn im Six Flags Over Georgia in Austell, etwas mehr als 10 Meilen westlich von Atlanta, ums Leben kam und mehrere Personen verletzt wurden. Augenzeugen berichteten Fernsehsendern in Atlanta, sie hätten gesehen, wie ein Mann von der Achterbahn „Goliath" fiel und mehrfach gegen die Fahrgastattraktion schlug. Die Six Flags-Aktie stieg am Montag um 4,5 Prozent, liegt aber im Jahresverlauf um 22 Prozent im Minus.

Hintergrund: Was bisher geschah

Bereits am 16.07.2026 berichtete aktien.news, dass die wichtigsten US-Aktienindizes im frühen Handel eines ereignisreichen Berichtsdonnerstags gespalten waren: Der Nasdaq Composite verlor rund 1 Prozent, der S&P 500 gab um 0,4 Prozent nach, während sich der Dow Jones Industrial Average mit einem leichten Plus von 0,1 Prozent hielt – gestützt vor allem durch die starke Performance der UnitedHealth Group. Schon damals gerieten Speicherchip-Aktien unter Druck und setzten diesen Trend fort.

Am 17.08.2026 meldete aktien.news, dass sich die US-Aktienindizes zum Wochenauftakt uneinheitlich zeigten: Der Dow verlor 0,3 Prozent, der S&P 500 gab 0,1 Prozent nach, während der Nasdaq um 0,1 Prozent zulegte. Belastet wurden die Märkte damals durch schwache US-Konsumzahlen – die Einzelhandelsumsätze des U.S. Census Bureau sanken im Juli um 0,6 Prozent, während Ökonomen einen Anstieg von 0,1 Prozent erwartet hatten.

Am 09.10.2026 berichtete aktien.news, dass eine ereignisreiche Börsenwoche bevorstehe: Die Quartalsberichte der amerikanischen Großbanken und der Verbraucherpreisindex für September würden die Märkte maßgeblich bewegen. Der S&P 500 hatte am Dienstag ein Allzeithoch auf Schlusskursbasis erreicht – das erste seit Mitte August.

Am 10.10.2026 folgte der Hinweis, dass mit Citigroup, Goldman Sachs, Wells Fargo und JPMorgan Chase gleich vier der größten US-Banken am Dienstag ihre Zahlen vorlegen würden. Für die Banken wurde laut FactSet-Daten ein Gewinnwachstum von rund 10 Prozent erwartet.

Was das für Anleger bedeutet

Für deutsche Privatanleger zeigt der Handelstag, wie stark die US-Märkte derzeit von der Berichtssaison und der Entwicklung im Halbleitersektor geprägt sind. Während Banken und der Gesundheitsversicherer UnitedHealth den Dow stützten, lasteten die Speicherchip-Aktien auf dem Nasdaq. Die Anleger reagierten dabei sehr kurzfristig auf einzelne Unternehmensnachrichten – sowohl positiv als auch negativ.

Bemerkenswert ist die Entwicklung am Anleihemarkt: Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihe lag unterhalb von 5,21 Prozent, nachdem sie sich am vergangenen Donnerstag kurzfristig 5,37 Prozent genähert hatte – ihrem höchsten Stand seit mehr als 24 Jahren. Hohe Anleiherenditen gelten als Belastung für Aktien, weil sie alternative Anlagen attraktiver machen.

Auch die Rohstoff- und Kryptomärkte bewegten sich: Öl gab nach, Gold legte leicht zu, Bitcoin handelte bei etwa 83.200 Dollar. Der US-Dollar-Index sank um 0,3 Prozent auf 102,25.

Ausblick

Das Augenmerk der Anleger wird sich in den kommenden zwei Tagen auf die Inflationsdaten richten. Am Mittwoch wird der Verbraucherpreisindex (CPI) für September veröffentlicht, am Donnerstag folgt der Großhandelspreisindex (PPI). Beide Datenpunkte gelten als wichtig für die Einschätzung des weiteren Zinspfads der US-Notenbank Federal Reserve.

Kurz erklärt

  • Dow Jones Industrial Average: Ein US-Aktienindex, der die Kursentwicklung von 30 großen börsennotierten Unternehmen abbildet.
  • Nasdaq Composite: Ein US-Aktienindex, der vor allem Technologieunternehmen umfasst.
  • Verbraucherpreisindex (CPI): Ein Maß für die durchschnittliche Preisentwicklung von Waren und Dienstleistungen, das als Inflationsindikator dient.
Aktienmarkt HeuteDow JonesNasdaqSpeicheraktienQuartalszahlenUnitedhealthVerbraucherpreisindexUs-Banken

Meistgelesene News

  1. Galeria-Insolvenz: Schicksal von 12.000 Jobs hängt an BA-Entscheidung
  2. Gaming und Wetten: Krypto-Klage, GTA 6 und Aktivisten-Investor im Fokus
  3. SpaceX-Aktie: Könnte eine Investition von 5.000 Dollar Millionär machen?
  4. Take-Two-Aktie vor GTA-6-Release: Chance oder Risikofalle?
  5. Rheinmetall-Aktie legt 3 Prozent zu – Morgan Stanley beflügelt Rüstungssektor

Disclaimer


Wichtiger Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte:

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen dieser Publikation Interessenkonflikte bestehen:

1. Die Stock Market Media Ltd. und ihr nahestehende Personen besitzen Aktien der hier empfohlenen Gesellschaften und beabsichtigen, diese im Rahmen und zu jedem Zeitpunkt dieser Empfehlung zu verkaufen. Hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

2. Der Herausgeber dieser Publikation, sowie die verantwortlichen Redakteure erhalten für die Erstellung eine finanzielle Vergütung. Auch hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

3. Beachten Sie auch die weitergehenden Ausführungen zu bestehenden Interessenkonflikten im nachfolgenden Disclaimer, u.a. unter Ziff. 2.

Wichtige Informationen und Pflichtmitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie gemäß Finanzanlageverordnung (FinAnV).

Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit als Ersteller von Anlagestrategieempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder von Anlageempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, (bisher „Finanzanalysen“) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) gemäß WpHG angezeigt. Die Pflichten der Stock Market Media Ltd. regeln sich primär nach den §§ 85, 86 WpHG, der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 und der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958.

Angaben über den/die Ersteller dieser Publikation:
Verantwortlich für die Erstellung der Texte und Inhalte dieser Publikation ist Herr Roberto Gonçalves de Albuquerque, als Analyst und Chefredakteur. Herausgeber ist die Stock Market Media Ltd., 405 Kings Road, Flat 600, London; SW10 0BB, Vereinigtes Königreich, vertreten durch den Director Roberto Gonçalves de Albuquerque.

Wichtige Hinweise zur Erstellung dieser Veröffentlichung:
Diese Veröffentlichung enthält sowohl Tatsachen und Fakten zu den besprochenen Unternehmen, als auch rein subjektive Werturteile, Interpretationen, Schätzungen, Hochrechnungen, Vorhersagen und Preisziele. Diese versuchen wir, möglichst transparent voneinander abzugrenzen, um irreführende Angaben zu vermeiden. Recherche, Aufbereitung und Formulierung erfolgen dabei unter Einsatz gängiger digitaler und KI-gestützter Hilfsmittel; die inhaltliche Prüfung und die redaktionelle Verantwortung liegen bei uns. Die wesentlichen Grundlagen und Maßstäbe unserer Werturteile und Bewertungen, der besprochenen Aktien, basieren auf folgender Vorgehensweise:

Beurteilung und Bewertung von Unternehmen nach herkömmlichen Bewertungsmethoden (grundlegender Bewertungsansatz)

  • Einschätzung des Potentials der zukünftigen Unternehmensentwicklung (Wachstumsansatz) und Hochrechnung auf das entsprechende Bewertungspotential (Kurs-Potential-Analyse) sowie einer möglichen Unternehmens-Aktien-Bewertung aufgrund potentieller Gewinnerwartungen (KGV Hochrechnung)
  • Einschätzung des von uns erwarteten Best-Case-Szenarios im absoluten Erfolgsfall des Unternehmens (Blue-Sky-Potential-Ansatz)
  • Effekt der von uns erwarteten, gesteigerten Bekanntheit der empfohlenen Aktie auf den Aktienkurs durch einen starken Anstieg der Nachfrage am Markt (insbesondere maßgeblich bei marktengen oder neu bzw. erstmals empfohlenen Aktien) aufgrund der von uns oder Dritten veröffentlichten Publikationen (meistens Kaufempfehlungen), (Multiplikator- / Momentum-Effekt, Hype), dadurch überproportional steigende Rendite/Aktienkurs bei entsprechend steigendem Risiko
  • Technische Analyse des Aktienkurses gemäß gängiger Analyse-Methoden, meist zur Voraussage von Kurs-Signalen (Kauf- oder Verkaufssignal, Ausbruch der Aktie, Festlegung von Kurszielen, Unterstützungs- oder Widerstandsbereichen, erwarteten Mindestbewegungen oder Mindest-Gegenbewegungen, Voraussage von Signalpunkten (wenn-dann), etc.), größtenteils auf der erwarteten Massenpsychologie aufbauend. (technischer Ansatz).

Herkömmliche Bewertungsansätze sind bei jungen oder noch umsatzlosen Unternehmen oft schlecht sinnvoll anwendbar. Daher stützen wir uns bei der Bewertung von solchen Unternehmen tendenziell auf die von uns errechnete Potential-Analyse, sowie die Einschätzung der Nachfrage nach solchen Aktien am Kapitalmarkt. Letztendlich entscheidet der Markt über den Aktienkurs eines Unternehmens. Entsteht durch umfangreiche Empfehlungen einer Aktie, eine exzessive Nachfrage nach dieser, ist es möglich, dass der Aktienkurs bei einem hohen Handelsvolumen überdurchschnittlich steigt. Dies führt zwar zu extremen Gewinnmöglichkeit, erhöht jedoch entsprechend das Risiko einer Blasenbildung mit entsprechendem Kursrückgang. Durch die gesteigerte Volatilität der Aktie in solchen Situationen ergeben sich überdurchschnittliche Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, sowohl in beide Handelsrichtungen als auch bei wiederkehrenden Gegenbewegungen. Auch solche Marktentwicklungen sind ein wichtiger Teil unserer Handelsempfehlungen und Bewertungsansätze.

Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

Hinweis zu Informationsquellen:
Die Zuverlässigkeit von Informationsquellen wird von uns vor deren Verwendung ausführlich geprüft und von uns entsprechend ihrer Glaubwürdigkeit und Bedeutung subjektiv bewertet. Dabei entscheiden wir nach eigenen Maßstäben, welche Quellen wir für relevant, zu konservativ oder zu optimistisch halten. Letztendlich legen wir unsere Empfehlungen aufgrund unserer persönlichen Einschätzungen fest. Bei der Informationsbeschaffung greifen wir auf zahlreiche öffentlich zugängliche Quellen zurück wie z.B. Pressemitteilungen, Ad-Hoc-Mitteilungen, Unternehmensmeldungen, Firmenpräsentationen, Publikationen und Artikeln zum besprochenen Unternehmen, gängige Finanzmedien im In- und Ausland sowie auf Unternehmens- oder Branchen-Analysen Dritter.

In unseren Publikationen werden ausschließlich öffentlich verfügbare Informationen und Quellen, sowie vom Unternehmen selbst verbreitete Informationen verwendet.

Hinweis zu bestehenden Interessenkonflikten:
Wir weisen hiermit darauf hin, dass Gesellschafter, Redakteure, Mitarbeiter sowie Personen bzw. Unternehmen die an der Erstellung dieser Veröffentlichung beteiligt sind, sowie Auftraggeber (Dritte) der Publikation von Stock Market Media Ltd. zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung direkt oder indirekt Anteile an Wertpapieren, welche im Rahmen der jeweiligen Publikation besprochen werden, halten. und daher an einer Kurs- und/oder Umsatzsteigerung, d.h. auch einer erhöhten Handelsliquidität interessiert sind, da die Absicht besteht, in unmittelbarem Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung diese Wertpapiere zu verkaufen und an steigenden Kursen und Umsätzen zu partizipieren. Ein Kurszuwachs der Aktien der vorgestellten Unternehmen kann zu einem Vermögenszuwachs bei diesen Personen führen. Durch die Besprechung des Unternehmens können jedenfalls der Aktienkurs des Unternehmens erheblich beeinflusst werden. Insbesondere wird auch durch Wertpapiertransaktionen der Aktienkurs der besprochenen Unternehmen maßgeblich beeinflusst. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um Unternehmen handelt deren Aktien keine breite Marktkapitalisierung haben und bei denen nur ein enger Markt besteht. Hier können auch nur geringe Auftragsvolumen erhebliche Auswirkungen auf die Kurse haben. Sie sind aber auch daran interessiert, dass der Kurs des besprochenen Unternehmens sinkt, wenn sie deren Aktien günstiger erwerben wollen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Stock Market Media Ltd. und seine Mitarbeiter werden zudem für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und Veröffentlichung dieser Publikation sowie für andere Dienstleitungen entgeltlich entlohnt. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Diese Vergütung kann durch das Unternehmen über das die Stock Market Media Ltd. Informationen veröffentlicht, durch mit diesen Unternehmen verbundene Dritte oder sonstige Dritte, die ein Interesse in Bezug auf die im Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung besprochenen Unternehmen verfolgen, erfolgen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Dieser wird zunächst dadurch begründet, dass die Stock Market Media Ltd. im Interesse ihres Auftraggebers ihre Ausführungen vornehmen könnte. Die Stock Market Media Ltd. und/oder mit ihr verbundene Unternehmen haben mit der gegenständlichen Gesellschaft bzw. mit deren Aktionären eine kostenpflichtige Vereinbarung zur Erstellung der redaktionellen Besprechung getroffen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Hinweis zur Handhabe der internen Organisationspflichten:
Aufgrund der geringen Unternehmensgröße des Herausgebers, ist eine interne Kontrolle der Compliance Prozesse der an dieser Publikation mitwirkenden Mitarbeiter und sonstigen Beteiligten überschaubar.

Verantwortliche Aufsichtsbehörde:
Die Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit gemäß § 86 WpHG bei der BaFin angezeigt.