ANZEIGE

US-Zölle: Warum ein Begräbnis der Handelspolitik verfrüht ist

Trumps Zollpolitik kostet Republikaner Stimmen, doch der Zusammenhang zwischen Abgaben und Wahlverhalten ist dünner als viele annehmen.

•• 6 Min
US-Zölle: Warum ein Begräbnis der Handelspolitik verfrüht ist

Donald Trump hat in der vergangenen Woche Importzölle auf industrielle Vorprodukte wie Papier, Sperrholz und bestimmte Maschinen abgeschafft – und diese im Gegenzug auf Kanus und Särge erhoben. Der Schritt erfolgte nach Darstellung der Financial Times als letzter verzweifelter Versuch, den Senatssitz des Bundesstaates Maine für die Republikanerin Susan Collins bei den anstehenden Zwischenwahlen zu retten. Bei diesen Wahlen entscheiden die Amerikaner, ob Trumps Republikanische Partei oder die Demokraten den Kongress kontrollieren.

Collins, deren Unterstützung für Trumps Agenda ihre Rolle als gemäßigte Republikanerin zunehmend lächerlich erscheinen lässt, hatte sich bereits verdienten Spott zugezogen. Sie hatte damit geprahlt, Trump davon überzeugt zu haben, Streusalz von den Importzöllen auszunehmen. „Wir können Streusalz nicht essen“, spottete ihr demokratischer Herausforderer.

Gezielte Zollentlastungen dürften den Republikanern kaum viele Wählerstimmen bringen. Die meisten Wähler importieren weder Sperrholz, noch essen sie es, und die Kürzungen sind viel zu gering, um die allgemeine Inflation spürbar zu beeinflussen. Zölle sind zwar eindeutig unbeliebt, dienen den Wählern aber vor allem als bequemer Anknüpfungspunkt, an dem sie ihre allgemeine Unzufriedenheit mit den Lebenshaltungskosten und mit Trump selbst festmachen – statt sie als wesentlichen direkten Treiber steigender Verbraucherpreise zu sehen.

Die Details

Die Zwischenwahlen werden größtenteils um Trump kreisen, da er persönlich allen versichert hat, dass dies so sein wird. Seine Handelspolitik steht zur Debatte – angesichts der enormen Macht, die er sich nach Einschätzung der Financial Times verfassungswidrig von einem passiven republikanischen Kongress angeeignet hat. Ein demokratischer Sieg würde nicht nur verändern, was der Kongress in der Handelspolitik tut, sondern auch, ob dieser überhaupt noch ein Mitspracherecht beanspruchen will.

Zölle sind ein fester Bestandteil der Angriffsstrategie in den Wahlwerbespots der Demokraten; die Republikaner bevorzugen es hingegen, so zu tun, als existiere das Thema nicht. Einige Umfragen deuten darauf hin, dass die Abgaben im vergangenen Jahr unpopulärer geworden sind. Der substanzielle Zusammenhang zwischen der tatsächlichen Wirkung von Trumps Zöllen und dem Wahlverhalten ist jedoch dünn – einige der am direktesten von den Zollkriegen Betroffenen, etwa Landwirte, haben ihm weiterhin die Stimme gegeben.

Die neuesten Schätzungen des Budget Lab der Yale University legen nahe, dass der mittelfristige Effekt der Zölle auf die allgemeinen Verbraucherpreise moderat ausfällt. Unter Berücksichtigung des Wechsels der Konsumenten zu günstigeren Gütern beziffert das Budget Lab ihn mit 0,7 Prozent. Die Kosten der Zölle im Verhältnis zum medianen Haushaltseinkommen nach Steuern liegen ebenfalls bei diesem Wert von 0,7 Prozent.

In einigen Kategorien haben die Zölle die Preise deutlich in die Höhe getrieben: Autos um 2,8 Prozent sowie Kleidung und Schuhe um 3,3 Prozent. Mit wenigen Ausnahmen waren die Lebensmittelpreise – für Wähler von sehr hoher Relevanz – weitaus weniger betroffen; die Zölle haben die Lebensmittelkosten lediglich um 0,7 Prozent erhöht. Trump wird zu Recht dafür verantwortlich gemacht, dass sein Fehlmanöver im Iran die Kraftstoffpreise in die Höhe getrieben hat, doch der Zusammenhang zwischen Zöllen und Verbraucherinflation ist schwächer.

Dennoch stellte Trumps Vorgänger Joe Biden fest, dass Präsidenten die Schuld an der Inflation gegeben wird, unabhängig davon, ob dies gerechtfertigt ist. Der berüchtigte Anstieg der Eierpreise nach 2022 hatte fast nichts mit Bidens Fiskalpolitik zu tun: Er war vor allem auf einen Angebotsschock durch die Vogelgrippe zurückzuführen. Doch Korrelation wurde als Kausalität interpretiert, und Trumps Angriffe auf Biden landeten hart.

Die Beweise zeigen zudem, dass die Öffentlichkeit „Inflation“ eher als ein dauerhaft erhöhtes Preisniveau versteht denn als die aktuelle Änderungsrate, was die korrekte Definition der Ökonomen ist. Trumps Versprechen, den Anstieg der Lebensmittelpreise nicht nur zu verlangsamen oder zu stoppen, sondern rückgängig zu machen, hat ihn für ein Scheitern prädisponiert. Es besteht die Tendenz, die Auswirkungen spezifischer Themen wie Handel auf Wahlen zu projizieren und dabei wichtigere Faktoren zu ignorieren.

Der Bundesstaat Ohio im Mittleren Westen liefert hierfür ein besonders klares Beispiel. Im Jahr 2006 wurde der Demokrat Sherrod Brown als Senator gewählt; Brown lehnte Handelsabkommen entschieden ab, einschließlich derer, die damals von Präsident George W. Bush vorangetrieben wurden. Bis zu diesem Zeitpunkt war Bush jedoch aus anderen Gründen, insbesondere wegen des Irakkriegs, zutiefst unbeliebt, was zweifellos maßgeblich zu Browns Sieg beitrug. Vier Jahre später wählten die Menschen in Ohio, unzufrieden mit der schleppenden Wirtschaftslage nach den ersten zwei Jahren von Barack Obamas Präsidentschaft, den Republikaner Rob Portman – den ehemaligen US-Handelsbeauftragten von Bush, der genau jene Abkommen befürwortet hatte, die Brown angegriffen hatte. Portman verteidigte den Handel mit der Begründung, er schaffe Arbeitsplätze durch Exporte, und kritisierte seinen demokratischen Gegner dafür, ihn für den Verlust von Arbeitsplätzen verantwortlich zu machen.

Hintergrund: Was bisher geschah

Bereits am 24.10.2026 berichtete aktien.news, dass die US-Regierung einen Teil ihrer 50-prozentigen Zölle auf kanadische Waren aufhebt. Ab dem 30. Oktober sollten Abgaben auf Produkte wie „Sperrholzplatten, einige Papierprodukte, bestimmte Maschinen und Kühlgeräte“ gelockert werden – weniger als zwei Wochen vor den Halbzeitwahlen und offenbar auch unter Druck aus dem Senatswahlkampf von Susan Collins in Maine.

Am 25.07.2026 berichtete aktien.news, dass Trump trotz wachsender Unbeliebtheit an seiner protektionistischen Handelspolitik festhält. Sowohl Handelspartner als auch US-Wähler zeigten sich verärgert über die jüngsten Zölle; dennoch sprechen gewichtige Argumente dafür, dass diese Abgaben auch künftigen Präsidenten schwer zu beseitigen sein werden.

Am 26.07.2026 berichtete aktien.news, dass die jüngste Neugestaltung der Zölle durch das Weiße Haus vor allem eine Fortsetzung bereits bekannter Belastungen bedeutet: plötzliche politische Kurswechsel, unterbrochene Lieferketten und steigende Preise für Importgüter. Achtzehn Monate nach dem Beginn des Handelskriegs in Trumps zweiter Amtszeit zeigte sich ein klares Muster – die Zölle schlugen sich in erster Linie in höheren Verbraucherpreisen nieder.

Und am 15.10.2026 berichtete aktien.news, dass die Inflation nach sechs Jahren rapide steigender Preise bei den Zwischenwahlen zum entscheidenden Thema werden könnte. Viele Wähler seien erschöpft, was den Republikanern zum Verhängnis werden könnte.

Was das für Anleger bedeutet

Für deutsche Privatanleger ist die wichtigste Botschaft, dass die Zölle in den USA politisch umkämpft, aber nicht verschwunden sind. Die Preiseffekte fallen je nach Kategorie sehr unterschiedlich aus: Autos, Kleidung und Schuhe sind deutlich stärker betroffen als Lebensmittel. Wer in US-Aktien oder in Unternehmen mit US-Exportgeschäft investiert, muss weiterhin mit politisch bedingten Kurswechseln, unterbrochenen Lieferketten und steigenden Preisen für Importgüter rechnen.

Hinzu kommt die Unsicherheit über die künftige Rolle des Kongresses. Sollten die Demokraten die Zwischenwahlen gewinnen, könnte sich nicht nur die Handelspolitik ändern, sondern auch die Frage, ob der Kongress überhaupt noch ein Mitspracherecht beansprucht. Umgekehrt gilt: Ein Teil der Unbeliebtheit der Zölle resultiert aus ihrer engen Assoziation mit einem Präsidenten, der von manchen tief verachtet wird – ein Faktor, der sich mit dem politischen Personal ändern kann, ohne dass die Abgaben selbst verschwinden.

Ausblick

Die Zwischenwahlen stehen unmittelbar bevor; die Republikaner dürften die Zölle nach Einschätzung der Financial Times viele Stimmen kosten, und das zu Recht. Trumps Experiment hat offensichtlich nicht funktioniert. Doch die hohen Zölle in der US-Handelspolitik lassen sich noch nicht beerdigen – zumal die Preise für Särge so hoch sind wie nie zuvor. Klar ist auch, dass die Öffentlichkeit unter „Inflation“ eher ein dauerhaft erhöhtes Preisniveau versteht als die aktuelle Änderungsrate. Ein Ende der Abgaben ist damit nicht absehbar, auch wenn einzelne Produktgruppen wie zuletzt kanadische Waren ab dem 30. Oktober Entlastung erhalten.

Kurz erklärt

  • Zölle: Abgaben, die ein Staat auf importierte Waren erhebt und die Importeure an der Grenze zahlen müssen.
  • Zwischenwahlen: Wahlen in der Mitte der Amtszeit eines US-Präsidenten, bei denen über die Zusammensetzung des Kongresses abgestimmt wird.
  • Inflation: Anhaltender Anstieg des allgemeinen Preisniveaus, der die Kaufkraft von Einkommen und Ersparnissen verringert.
Us-ZölleDonald TrumpMidtermsHandelspolitikSusan CollinsInflationVerbraucherpreiseYale Budget Lab

Meistgelesene News

  1. XRP als Millionärsmacher? Warum ein 1.000-facher Anstieg unrealistisch ist
  2. KI nur für Top-Mitarbeiter: Paysend-CEO setzt auf Leistungsnachweis
  3. Trump: Entscheidung über Iran steht bevor – Deal oder Angriff
  4. Tesla nach Q3-Zahlen: Warum die Aktie trotz Rabatt teuer bleibt
  5. Shell und Exxon verkaufen Chemiekonzern Infineum für 8 Milliarden Dollar

Disclaimer


Wichtiger Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte:

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen dieser Publikation Interessenkonflikte bestehen:

1. Die Stock Market Media Ltd. und ihr nahestehende Personen besitzen Aktien der hier empfohlenen Gesellschaften und beabsichtigen, diese im Rahmen und zu jedem Zeitpunkt dieser Empfehlung zu verkaufen. Hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

2. Der Herausgeber dieser Publikation, sowie die verantwortlichen Redakteure erhalten für die Erstellung eine finanzielle Vergütung. Auch hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

3. Beachten Sie auch die weitergehenden Ausführungen zu bestehenden Interessenkonflikten im nachfolgenden Disclaimer, u.a. unter Ziff. 2.

Wichtige Informationen und Pflichtmitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie gemäß Finanzanlageverordnung (FinAnV).

Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit als Ersteller von Anlagestrategieempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder von Anlageempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, (bisher „Finanzanalysen“) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) gemäß WpHG angezeigt. Die Pflichten der Stock Market Media Ltd. regeln sich primär nach den §§ 85, 86 WpHG, der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 und der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958.

Angaben über den/die Ersteller dieser Publikation:
Verantwortlich für die Erstellung der Texte und Inhalte dieser Publikation ist Herr Roberto Gonçalves de Albuquerque, als Analyst und Chefredakteur. Herausgeber ist die Stock Market Media Ltd., 405 Kings Road, Flat 600, London; SW10 0BB, Vereinigtes Königreich, vertreten durch den Director Roberto Gonçalves de Albuquerque.

Wichtige Hinweise zur Erstellung dieser Veröffentlichung:
Diese Veröffentlichung enthält sowohl Tatsachen und Fakten zu den besprochenen Unternehmen, als auch rein subjektive Werturteile, Interpretationen, Schätzungen, Hochrechnungen, Vorhersagen und Preisziele. Diese versuchen wir, möglichst transparent voneinander abzugrenzen, um irreführende Angaben zu vermeiden. Recherche, Aufbereitung und Formulierung erfolgen dabei unter Einsatz gängiger digitaler und KI-gestützter Hilfsmittel; die inhaltliche Prüfung und die redaktionelle Verantwortung liegen bei uns. Die wesentlichen Grundlagen und Maßstäbe unserer Werturteile und Bewertungen, der besprochenen Aktien, basieren auf folgender Vorgehensweise:

Beurteilung und Bewertung von Unternehmen nach herkömmlichen Bewertungsmethoden (grundlegender Bewertungsansatz)

  • Einschätzung des Potentials der zukünftigen Unternehmensentwicklung (Wachstumsansatz) und Hochrechnung auf das entsprechende Bewertungspotential (Kurs-Potential-Analyse) sowie einer möglichen Unternehmens-Aktien-Bewertung aufgrund potentieller Gewinnerwartungen (KGV Hochrechnung)
  • Einschätzung des von uns erwarteten Best-Case-Szenarios im absoluten Erfolgsfall des Unternehmens (Blue-Sky-Potential-Ansatz)
  • Effekt der von uns erwarteten, gesteigerten Bekanntheit der empfohlenen Aktie auf den Aktienkurs durch einen starken Anstieg der Nachfrage am Markt (insbesondere maßgeblich bei marktengen oder neu bzw. erstmals empfohlenen Aktien) aufgrund der von uns oder Dritten veröffentlichten Publikationen (meistens Kaufempfehlungen), (Multiplikator- / Momentum-Effekt, Hype), dadurch überproportional steigende Rendite/Aktienkurs bei entsprechend steigendem Risiko
  • Technische Analyse des Aktienkurses gemäß gängiger Analyse-Methoden, meist zur Voraussage von Kurs-Signalen (Kauf- oder Verkaufssignal, Ausbruch der Aktie, Festlegung von Kurszielen, Unterstützungs- oder Widerstandsbereichen, erwarteten Mindestbewegungen oder Mindest-Gegenbewegungen, Voraussage von Signalpunkten (wenn-dann), etc.), größtenteils auf der erwarteten Massenpsychologie aufbauend. (technischer Ansatz).

Herkömmliche Bewertungsansätze sind bei jungen oder noch umsatzlosen Unternehmen oft schlecht sinnvoll anwendbar. Daher stützen wir uns bei der Bewertung von solchen Unternehmen tendenziell auf die von uns errechnete Potential-Analyse, sowie die Einschätzung der Nachfrage nach solchen Aktien am Kapitalmarkt. Letztendlich entscheidet der Markt über den Aktienkurs eines Unternehmens. Entsteht durch umfangreiche Empfehlungen einer Aktie, eine exzessive Nachfrage nach dieser, ist es möglich, dass der Aktienkurs bei einem hohen Handelsvolumen überdurchschnittlich steigt. Dies führt zwar zu extremen Gewinnmöglichkeit, erhöht jedoch entsprechend das Risiko einer Blasenbildung mit entsprechendem Kursrückgang. Durch die gesteigerte Volatilität der Aktie in solchen Situationen ergeben sich überdurchschnittliche Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, sowohl in beide Handelsrichtungen als auch bei wiederkehrenden Gegenbewegungen. Auch solche Marktentwicklungen sind ein wichtiger Teil unserer Handelsempfehlungen und Bewertungsansätze.

Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

Hinweis zu Informationsquellen:
Die Zuverlässigkeit von Informationsquellen wird von uns vor deren Verwendung ausführlich geprüft und von uns entsprechend ihrer Glaubwürdigkeit und Bedeutung subjektiv bewertet. Dabei entscheiden wir nach eigenen Maßstäben, welche Quellen wir für relevant, zu konservativ oder zu optimistisch halten. Letztendlich legen wir unsere Empfehlungen aufgrund unserer persönlichen Einschätzungen fest. Bei der Informationsbeschaffung greifen wir auf zahlreiche öffentlich zugängliche Quellen zurück wie z.B. Pressemitteilungen, Ad-Hoc-Mitteilungen, Unternehmensmeldungen, Firmenpräsentationen, Publikationen und Artikeln zum besprochenen Unternehmen, gängige Finanzmedien im In- und Ausland sowie auf Unternehmens- oder Branchen-Analysen Dritter.

In unseren Publikationen werden ausschließlich öffentlich verfügbare Informationen und Quellen, sowie vom Unternehmen selbst verbreitete Informationen verwendet.

Hinweis zu bestehenden Interessenkonflikten:
Wir weisen hiermit darauf hin, dass Gesellschafter, Redakteure, Mitarbeiter sowie Personen bzw. Unternehmen die an der Erstellung dieser Veröffentlichung beteiligt sind, sowie Auftraggeber (Dritte) der Publikation von Stock Market Media Ltd. zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung direkt oder indirekt Anteile an Wertpapieren, welche im Rahmen der jeweiligen Publikation besprochen werden, halten. und daher an einer Kurs- und/oder Umsatzsteigerung, d.h. auch einer erhöhten Handelsliquidität interessiert sind, da die Absicht besteht, in unmittelbarem Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung diese Wertpapiere zu verkaufen und an steigenden Kursen und Umsätzen zu partizipieren. Ein Kurszuwachs der Aktien der vorgestellten Unternehmen kann zu einem Vermögenszuwachs bei diesen Personen führen. Durch die Besprechung des Unternehmens können jedenfalls der Aktienkurs des Unternehmens erheblich beeinflusst werden. Insbesondere wird auch durch Wertpapiertransaktionen der Aktienkurs der besprochenen Unternehmen maßgeblich beeinflusst. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um Unternehmen handelt deren Aktien keine breite Marktkapitalisierung haben und bei denen nur ein enger Markt besteht. Hier können auch nur geringe Auftragsvolumen erhebliche Auswirkungen auf die Kurse haben. Sie sind aber auch daran interessiert, dass der Kurs des besprochenen Unternehmens sinkt, wenn sie deren Aktien günstiger erwerben wollen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Stock Market Media Ltd. und seine Mitarbeiter werden zudem für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und Veröffentlichung dieser Publikation sowie für andere Dienstleitungen entgeltlich entlohnt. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Diese Vergütung kann durch das Unternehmen über das die Stock Market Media Ltd. Informationen veröffentlicht, durch mit diesen Unternehmen verbundene Dritte oder sonstige Dritte, die ein Interesse in Bezug auf die im Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung besprochenen Unternehmen verfolgen, erfolgen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Dieser wird zunächst dadurch begründet, dass die Stock Market Media Ltd. im Interesse ihres Auftraggebers ihre Ausführungen vornehmen könnte. Die Stock Market Media Ltd. und/oder mit ihr verbundene Unternehmen haben mit der gegenständlichen Gesellschaft bzw. mit deren Aktionären eine kostenpflichtige Vereinbarung zur Erstellung der redaktionellen Besprechung getroffen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Hinweis zur Handhabe der internen Organisationspflichten:
Aufgrund der geringen Unternehmensgröße des Herausgebers, ist eine interne Kontrolle der Compliance Prozesse der an dieser Publikation mitwirkenden Mitarbeiter und sonstigen Beteiligten überschaubar.

Verantwortliche Aufsichtsbehörde:
Die Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit gemäß § 86 WpHG bei der BaFin angezeigt.