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US-Börsen fester: Dow Jones legt 0,49 Prozent zu

Konsumgüter, Grundstoffe und Technologie treiben die Wall Street an; der NASDAQ Composite führt mit einem Plus von 1,19 Prozent.

• 6 Min
US-Börsen fester: Dow Jones legt 0,49 Prozent zu

Die US-Aktienmärkte haben den Freitagshandel mit Gewinnen beendet. Kursgewinne in den Sektoren Konsumgüter, Grundstoffe und Technologie trieben die Kurse an der Wall Street nach oben, wie der Finanzdienst Investing.com berichtete. Der Handel endete an der New York Stock Exchange (NYSE) durchweg positiv.

Am Ende der Handelssession legte der Dow Jones Industrial Average um 0,49 Prozent zu. Der breiter gefasste S&P-500-Index stieg um 0,74 Prozent, und der NASDAQ Composite Index gewann 1,19 Prozent. Damit verbuchte der technologielastige NASDAQ Composite die stärkste Performance der drei großen US-Indizes und lag klar vor dem Leitindex Dow Jones.

Getragen wurde die Rally von einer breiten Marktbreite. An der New York Stock Exchange übertraf die Zahl der steigenden Aktien die der fallenden mit 1.683 zu 1.039, während 78 Werte unverändert blieben. An der NASDAQ stiegen 1.844 Aktien, während 1.567 fielen; 204 Werte notierten unverändert.

Die Details

Im Dow Jones Industrial Average waren die stärksten Wertpapiere der Sitzung Cisco Systems Inc (NASDAQ:CSCO), das um 3,56 Prozent beziehungsweise 3,86 Punkte auf 112,20 US-Dollar stieg. Caterpillar Inc (NYSE:CAT) legte um 2,31 Prozent beziehungsweise 19,07 Punkte auf 845,42 US-Dollar zu. UnitedHealth Group (NYSE:UNH) notierte im späten Handel mit einem Plus von 1,83 Prozent beziehungsweise 6,67 Punkten bei 371,87 US-Dollar.

Auf der Verliererseite im Leitindex stand Nike Inc (NYSE:NKE), das um 3,64 Prozent beziehungsweise 1,28 Punkte auf 33,87 US-Dollar fiel. International Business Machines (NYSE:IBM) verlor 1,32 Prozent beziehungsweise 2,98 Punkte und schloss bei 222,64 US-Dollar. Amgen Inc (NASDAQ:AMGN) sank um 1,06 Prozent beziehungsweise 4,30 Punkte auf 402,97 US-Dollar.

Im S&P-500-Index führten Teradyne Inc (NASDAQ:TER) mit einem Plus von 7,98 Prozent auf 448,95 US-Dollar, Hewlett Packard Enterprise Co (NYSE:HPE) mit einem Zuwachs von 7,36 Prozent auf 69,33 US-Dollar und ON Semiconductor Corporation (NASDAQ:ON) mit einem Anstieg von 6,01 Prozent auf 84,89 US-Dollar die Gewinnerliste an. Die schwächsten Werte waren Western Digital Corporation (NASDAQ:WDC) mit einem Minus von 10,22 Prozent auf 415,29 US-Dollar, Seagate Technology PLC (NASDAQ:STX) mit einem Rückgang von 10,21 Prozent auf 848,99 US-Dollar und Accenture plc (NYSE:ACN) mit einem Verlust von 6,29 Prozent auf 198,94 US-Dollar.

Im NASDAQ Composite ragten auf der Gewinnerseite Alpha Modus Holdings Inc (NASDAQ:AMOD) mit einem Plus von 198,29 Prozent auf 3,49 US-Dollar, Armada Acquisition Corp II (NASDAQ:XRPN) mit einem Zuwachs von 68,25 Prozent auf 39,42 US-Dollar und Flux Power Holdings Inc (NASDAQ:FLUX) mit einem Anstieg von 57,40 Prozent auf 0,64 US-Dollar heraus. Die schwächsten Titel waren Direct Digital Holdings Inc (NASDAQ:DRCT) mit einem Minus von 39,74 Prozent auf 0,91 US-Dollar, SMX Security Matters Ord Shs (NASDAQ:SMX) mit einem Rückgang von 37,99 Prozent auf 3,82 US-Dollar und Columbus Acquisition Corp (NASDAQ:SAIQ) mit einem Verlust von 35,31 Prozent auf 1,85 US-Dollar.

Mehrere Einzelwerte markierten dabei markante Kursmarken. Die Aktien von Hewlett Packard Enterprise Co (NYSE:HPE) stiegen auf Allzeithochs und gewannen 7,36 Prozent beziehungsweise 4,75 auf 69,33 US-Dollar. Armada Acquisition Corp II (NASDAQ:XRPN) erreichte ebenfalls Allzeithochs mit einem Plus von 68,25 Prozent beziehungsweise 15,99 auf 39,42 US-Dollar. Auf der Gegenseite fielen Nike Inc (NYSE:NKE) auf Fünf-Jahres-Tiefs und verloren 3,64 Prozent beziehungsweise 1,28 auf 33,87 US-Dollar. SMX Security Matters Ord Shs (NASDAQ:SMX) markierte Allzeittiefs mit einem Minus von 37,99 Prozent beziehungsweise 2,34 auf 3,82 US-Dollar, und auch Columbus Acquisition Corp (NASDAQ:SAIQ) fiel auf Allzeittiefs mit einem Verlust von 35,31 Prozent beziehungsweise 1,01 auf 1,85 US-Dollar.

Auch an den Rohstoff- und Devisenmärkten bewegte sich einiges. Der CBOE Volatility Index, der die implizite Volatilität der S&P-500-Optionen misst, fiel um 6,59 Prozent auf 15,31. Gold-Futures für die Lieferung im Dezember lagen um 0,22 Prozent beziehungsweise 9,02 US-Dollar höher und notierten bei 4.171,32 US-Dollar pro Feinunze. Im weiteren Rohstoffhandel stieg Rohöl für die Lieferung im November um 0,34 Prozent beziehungsweise 0,31 US-Dollar auf 91,42 US-Dollar pro Barrel, während der Brent-Öl-Future für Dezember um 0,53 Prozent beziehungsweise 0,54 US-Dollar auf 102,79 US-Dollar pro Barrel zulegte. EUR/USD blieb unverändert bei 0,11 Prozent auf 1,13, während USD/JPY um 0,15 Prozent auf 157,85 fiel. Der US-Dollar-Index-Future stand bei 101,68 und war um 0,04 Prozent gefallen.

Hintergrund: Was bisher geschah

Bereits am 08.08.2026 berichtete aktien.news, dass die US-Börsen mit deutlichen Gewinnen geschlossen hatten. Damals legte der Dow Jones Industrial Average um 0,28 Prozent zu, der S&P 500 stieg um 0,62 Prozent, und der NASDAQ Composite zeigte mit einem Plus von 1,30 Prozent die stärkste Performance der drei großen Indizes. Auch die Marktbreite fiel deutlich positiv aus: An der New York Stock Exchange stiegen 1.771 Aktien, 958 fielen und 65 Titel schlossen unverändert; an der NASDAQ legten 2.100 Werte zu, 1.290 gaben nach und 187 endeten auf dem Vortagesniveau. Zu den stärksten Titeln im Dow Jones zählte damals Salesforce.

Am 21.02.2026 schlossen die US-Aktienmärkte ebenfalls fester. Der Dow Jones Industrial Average stieg um 0,47 Prozent, der S&P 500 legte um 0,69 Prozent zu und der NASDAQ Composite kletterte um 0,90 Prozent – eine breite Erholung über alle großen Indizes hinweg. Im Dow Jones gehörte damals Amazon.com (AMZN) mit einem Plus von 2,60 Prozent auf 210,19 US-Dollar zu den stärksten Werten, Travelers Companies (TRV) gewannen 1,68 Prozent auf 304,93 Dollar und erreichten ein neues Allzeithoch, Apple (AAPL) legte 1,54 Prozent auf 264,59 Dollar zu.

Nicht jeder Handelstag verlief so eindeutig. Am 14.02.2026 zeigten sich die US-Aktienmärkte ohne klare Richtung: Während der Dow Jones Industrial Average 0,10 Prozent höher schloss und der S&P 500 minimal um 0,05 Prozent zulegte, verlor der NASDAQ Composite 0,22 Prozent. Versorger, Rohstoffwerte und Industrieaktien gehörten damals zu den Gewinnern des Handelstages. Am 17.01.2026 beendeten die US-Börsen den Handelstag mit leichten Verlusten: Der Dow Jones Industrial Average gab 0,17 Prozent nach, während S&P 500 und NASDAQ Composite jeweils 0,06 Prozent verloren. Im Dow Jones stach damals International Business Machines (IBM) mit einem Plus von 2,59 Prozent auf 305,67 US-Dollar hervor, American Express legte 2,09 Prozent auf 364,85 US-Dollar zu.

Was das für Anleger bedeutet

Für deutsche Privatanleger ist der Freitagshandel in den USA vor allem ein Signal für die Breite der Erholung. Dass an der NYSE 1.683 steigende gegen 1.039 fallende Werte standen und an der NASDAQ 1.844 Gewinner gegen 1.567 Verlierer, zeigt, dass die Kursgewinne nicht nur auf wenige Schwergewichte beschränkt waren. Zugleich fällt auf, dass der technologielastige NASDAQ Composite mit 1,19 Prozent deutlich stärker zulegte als der Dow Jones mit 0,49 Prozent – ein Hinweis darauf, dass Technologiewerte an diesem Tag den Ton angaben.

Innerhalb der Indizes war die Streuung groß. Während Cisco Systems, Caterpillar und UnitedHealth im Dow Jones zulegten, mussten Nike, IBM und Amgen abgeben. Im S&P 500 standen Teradyne, Hewlett Packard Enterprise und ON Semiconductor an der Spitze, während Western Digital, Seagate und Accenture deutlich verloren. Besonders auffällig: Hewlett Packard Enterprise erreichte ein Allzeithoch, während Nike auf ein Fünf-Jahres-Tief fiel.

Der deutliche Rückgang des CBOE Volatility Index um 6,59 Prozent auf 15,31 deutet auf eine geringere erwartete Schwankungsintensität am Markt hin. Wer Positionen in US-Werten hält, sollte die Kursmarken einzelner Titel im Blick behalten – etwa die Allzeithochs von Hewlett Packard Enterprise und Armada Acquisition Corp II sowie die Allzeittiefs von SMX Security Matters und Columbus Acquisition Corp.

Ausblick

Der Quelltext nennt keine konkreten bevorstehenden Termine oder Prognosen für die kommenden Handelstage. Fassbar sind die Schlussdaten des Freitagshandels: der Dow Jones Industrial Average mit plus 0,49 Prozent, der S&P 500 mit plus 0,74 Prozent und der NASDAQ Composite mit plus 1,19 Prozent. Hinzu kommen die Rohstoff- und Devisenstände – Gold bei 4.171,32 US-Dollar pro Feinunze, Rohöl bei 91,42 US-Dollar pro Barrel, Brent bei 102,79 US-Dollar pro Barrel, EUR/USD bei 1,13 und USD/JPY bei 157,85. Der US-Dollar-Index-Future stand bei 101,68.

Kurz erklärt

  • Dow Jones Industrial Average: Ein Aktienindex, der die Kursentwicklung von 30 großen US-Unternehmen abbildet.
  • NASDAQ Composite: Ein breiter Aktienindex, der die an der NASDAQ gelisteten, stark technologieorientierten Unternehmen umfasst.
  • CBOE Volatility Index: Ein Maß für die erwartete Kursschwankung der S&P-500-Optionen, oft als Angstbarometer des Marktes bezeichnet.
  • Marktbreite: Das Verhältnis von steigenden zu fallenden Aktien und damit ein Gradmesser für die Stärke einer Kursbewegung.
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